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 Abenteuer Band 3

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MeisterSkywalker
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Mai 26, 2013 10:26 am

Vanir zog sich sein Nachthemd an und legte sich neben Lina in Bett. Er stellte fest, dass es bequemer wahr als er gedacht hatte. Er sagte noch kurz "Gute Nacht Lina. Schlaf schön", dann schlief er ein. Am nächsten Morgen war Vanir als erster wach und bemerkte erst jetzt wirklich wie nahe sie nebeneinander lagen. Er konnte auch wieder klar denken. Er drehte sich zu Lina um und dachte: "Sie ist wirklich nett und hübsch." Er begann sie zu streicheln und wartete bis sie aufwachte.
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Mai 26, 2013 8:55 pm

Als Lina aufgewacht war, brauchte sie erst eine Weile, bis sie sich dazu durchringen konnte, die Augen zu öffnen. Alles in allem fühlte sie sich so wohl wie schon lange nicht mehr: Die Sonne schien ins Zimmer, man konnte Vögel zwitschern hören, das Bett war schön warm und weich und das absolut Beste war natürlich Vanir, der ihr sanft über den Arm streichelte. Irgendwann musste sie dann aber doch die Augen aufmachen. "Guten Morgen, Vanir", sagte sie noch leicht verschlafen. "Na hast du gut geschlafen? Also ich schon. Ich würde am liebsten ewig hier so liegen bleiben", erklärte sie lächelnd. Dann musste sie kichern, als man genau in diesem Moment ein leises Schnarchen von Inja hörte, die zusammengerollt auf Linas Decke unter dem Tisch geschlafen hatte und scheinbar auch gerade wach wurde.
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MeisterSkywalker
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Mai 26, 2013 9:16 pm

"Guten Morgen", sagte Vanir als Lina aufwachte. "Ich hab gut geschlafen", antwortete er als Antwort auf ihre Frage. Als er das leise Schnarchen Injas hörte grinste er und sagte zu ihr: "Guten Morgen Inja. Gut geschlafen?" Er stand auf zog sich schnell wieder an und sagte: "Bleib ruhig noch liegen. Ich gehe mal gucken, ob ich für Inja was zu fressen finde." Er verließ das Zimmer und ging nach unten, wo er die Wirtin traf. "Guten Morgen.", sagte sie freundlich, "gut geschlafen?" "Ja", sagte Vanir und fragte sie nach etwas zu fressen für Inja. Sie gab ihm etwas Fleisch, was vom Vorabend übrig geblieben war und sie sagte ihm noch, dass sie hinunterkommen sollen, wenn sie Hunger hätten. Er ging mit dem Fleisch zurück ins Zimmer und gab es Inja. "Und was machen wir heute? Reisen wir weiter oder bleiben wir noch einen Tag hier?", fragte Vanir.
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Mai 26, 2013 9:29 pm

Lina rührte sich keinen Millimeter, während Vanir weg war. Ohne ihn war das Bett auch irgendwie nur noch halb so kuschelig, also zog sie sich die Decke bis unter die Nase und machte das Beste draus. Und von ihrer Position aus konnte sie auch Inja gut beobachten, die irgendwie auch noch ziemlich verschlafen wirkte. "Was würdest du denn gerne machen?", fragte Lina zurück, als Vanir zurück war und sie nach dem Plan für den heutigen Tag fragte. "Einerseits ist es hier total schön und ich bin grade so richtig faul, andererseits haben wir eigentlich gestern schon alles gesehen und könnten eigentlich weiterziehen. Ich glaube, beides hat Vor- und Nachteile. Aber wenn du jetzt schon so richtig aktiv bist hier, dann werd ich wohl auch mal aufstehen." Einigermaßen widerwillig verließ Lina das warme Bett und machte sich auf den Weg zum Badezimmer, wo sie ersteinmal ein heißes Bad nahm. Als sie schließlich richtig wach und frisch gebadet war, ging sie zurück zu Vanir, der mittlerweile relativ gelangweilt auf der Bettkante saß und mit Inja spielte. "Hihi, ich glaube sie mag dich auch", meinte Lina lächelnd. "Also ich habe es mir überlegt, ich glaube mir ist es wirklich egal ob wir gleich weiterreisen oder hier bleiben. Was dir lieber ist."
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Rodebert
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Mai 27, 2013 10:01 pm

Ich ging ein stück weiter, durch das Wäldchen, hell und freundlich. Ein schöner Tag an dem die Vögel sangen, ich Genoss es, sehr. Doch denn war es da,es riss mich aus meinem Monotonen trap, Ein schriller schrei, gefolgt von dem Klingen als Stahl Stahl traf, unweit vor meiner Position. Ich fragte mich was ich tun sollte, als meine Beine sich schon Bewegung setzten, ein Spurt, aber meine Entscheidung wäre sowieso keine andere gewesen. Und ich kam Sogar rechtzeitig... Grade einmal so...
Als Randokar die Letzten Meter stürmte sah er erstaunliches, Zwei Männer, alles andere als im Kampftauglichen alter, der eine zu Jung, der andere zu alt und obendrein noch Feist. Aber beide gut Gerüstet, und mit Blau-Grünen Wappenröcken. Gerüstet mit Schilden und Äxten wehrten sich gegen eine übermacht von Fünf Banditen, sie schirmten eine Junge frau ab, und es war wohl nur eine frage der Zeit bis die Verteidiger das Nachsehen hätten. Sie kämpften zwar mit Herz, doch waren sie technisch sehr schlecht, und anscheinend schon müde von ihren Rüstungen.
Irgendwas, da war Garrett sich sicher musste er tun, und das Tat er auch, er Lud seine kleine Armbrust, und legte seinen Rucksack ab, den Gehstock behielt er in der Linken, brauchbar um einiges an Entfernung zu halten. Er legte an, und wollte schiessen, Glücklicherweise wurde er bis zu diesem Moment auch noch nicht entdeckt. Er atmete lang gezogen ein... und dann wieder aus. Und so schickte er den Stählernen Retter auf den Weg...
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MeisterSkywalker
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Mai 31, 2013 2:36 pm

"Ich hätte noch eine Idee", sagte Vanir, "wir gehen tagsüber das Rietros jagen und abends kehren wir zum Hof zurück und übernachten hier. Das ist viel bequemer als das Zelt und das Zimmer und die Preise sind gut. Wir können uns ja heute erstmal die Umgebung ansehen und dabei mal sehen, wie weit wir mit Inja kommen. Ein Rietros werden wir wohl heute nicht finden, aber wir nehmen die Bögen usw. trotzdem mit. Sonst wäre ich nur für leichtes Gepäck, dann sind wir schneller. Meinst du wir können die anderen Sachen bis heute Abend hierlassen?", fragte Vanir. Er freute sich schon darauf quer über die Ebenen zu reiten und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen.
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Mai 31, 2013 6:12 pm

"Gute Idee!", freute sich Lina über den Vorschlag, das Gasthaus als Basis zu bewohnen und von dort aus zu jagen. "Meinetwegen können wir gleich nach dem Frühstück los", fügte sie noch augenzwinkernd hinzu, nachdem ihr Magen derart laut geknurrt hatte, dass Inja zusammengezuckt war. Also gingen die beiden mit dem Hund im Schlepptau zum Speisesaal, wo sie die Wirtin fanden. Während sie frühstückten, setzte sich die Wirtin zu ihnen, da um diese Zeit noch nicht viel zu tun war. Lina fragte sie gleich einmal nach der hiesigen Rietros-Dichte. "Ihr habt Glück", meinte die Wirtin, "tatsächlich hat mein Mann neulich von einer Rotte Rietrosse erzählt, die er ein Stück den Berg hinunter gesehen hat. Das müssen wohl ziemlich aggressive Viecher sein. Wollt ihr wirklich eines jagen?" Nachdem die beiden ihren Plan vehement verteidigten, sprach die Wirtin weiter: "Na gut, dann bleibt mir nur, euch viel Glück zu wünschen. Normalerweise würde mein Mann euch sicher helfen können, aber er ist gestern aufgebrochen, um seinen Bruder in Syra zu besuchen." Sie dachte ein wenig nach. "Wie macht ihr das dann, wollt ihr den Hund mitnehmen? Ist das nicht zu gefährlich? Er ist noch ziemlich klein, ich glaube kaum, dass er euch bei der Jagd eine große Hilfe sein wird. Wie wollt ihr das anstellen?" Lina erzählte ihr, dass sie bisher keine gute Idee gehabt hätten und daher vorhatten, Inja mitzunehmen. "Na, also das finde ich nicht so gut. Meinetwegen könnt ihr sie hierlassen. Ich kümmere mich um sie, und ihr kommt ja jeden Abend zurück", bot sie an. "Wenn euch die Rietrosse nicht zertrampeln", fügte sie noch einigermaßen besorgt hinzu. Lina und Vanir bedankten sich bei ihr, ließen sich noch ein wenig Proviant mitgeben, holten ihre Bögen aus dem Zimmer und machten sich dann auf den Weg zum Stall, nachdem sie sich ausgiebig von Inja verabschiedet hatten. Inja wirkte zwar nicht besonders begeistert, allein gelassen zu werden, aber sie machte den Eindruck als würde sie es gut verkraften können. "Na dann mal los", rief Lina erfreut aus und ritt den Weg entlang, der den Berg hinunterführte. "Oder sollen wir lieber querfeldein reiten? Ich glaube nicht, dass wir die Rietrosse hier mitten auf der Straße finden werden...", fragte sie Vanir.
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Jun 01, 2013 1:27 am

Grenjo blickte den Mann der in einiger Entfernung zu ihm stand einige Zeit lang an. Er war sich ziemlich sicher das dieser Reisender ihn nicht angreifen wollte, wenn es so wäre hätte er es schon längst getan. Daher steckte Grenjo sein Schwert wieser in die Scheide und rief ihm zu: "Ihr hättet auch helfen können anstatt nur zuzusehn!" Es ist nicht so als hätte Er wirklich Hilfe nötig, aber dass jemand Ihm bei einem Kampf gegen einen Dämonen nur zusieht und keine Anstalten macht ihm zu helfen oder wenigstens wegzulaufen fand Grenjo doch eigenartig. Den fremden nicht weiter beachtend drehte Grenjo seinen Kopf in alle Richtungen. Er müsste seinen Beutel wiederfinden denn er am Anfang des Kampfes zur Seite gelegt hatte.
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The Gurdian
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Jun 01, 2013 1:49 pm

Rekhalâs ging langsam auf den Mann zu. Er konnte sich gut vorstellen das er genervt war. Wer wäre es nicht wenn man gegen einen Dämon kämpfte und keine Unterstützung erhielt. Er hob etwas vom Boden auf. Ein brauner Beutel so wie es aussah. Er ging weiter auf den Mann zu un erkannte nun sein Gesicht. Rekhalâs blieb vor ihm stehen und hielt ihm den Beutel entgegen. Mit der Rechten griff er in seine Manteltasche und hielt ihm noch etwas entgegen. Einige Erze die er gefunden hatte als "Wiedergutmachung" dafür das er nicht geholfen hatte. Er konnte den leicht verwirrten Gesichtsausdruck nur allzu gut verstehen. Niemand wurde wortlos begrüßt. Rekhalâs rang mit sich. Er wollte nichts sagen. Es fiel ihm manchmal sehr schwer immer stumm zu sein. Er wollte manche interessante Menschen näher kennen lernen. Dies machte ihm manchmal sehr schwer zu schaffen. "Rekhalâs", sprach er den Fremden in aurischer Sprache an.
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MeisterSkywalker
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Jun 06, 2013 8:36 pm

"Einfach querfeldein", sagte Vanir, "dann mal los." Er stieg auf Epona und gab ihr die Sporen. Sie ritten los und bald waren sie ein Stück vom Hof weg. "Wie wir so ein Vieh wohl kriegen können. Ich meine, wenn es ausgewachsen ist, ist es größer als die Pferde", dachte Vanir. Und er hatte keine Ahnung, wie stark so ein Vieh gepanzert war, also ob die Pfeile überall eindringen konnten oder ob man eine bestimmte Stelle treffen musste. Er überlegte auch, wie schnell so ein Rietros wohl laufen könne und kahm zu dem Schluss, dass die Pferde hoffentlich schneller sein würden. Er hielt Epona an und sah sich um. "Hast du eine Idee, wo wir mit der Suche beginnen können?", fragte er Lina.
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Saia
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Jun 08, 2013 11:57 am

Gut, das lief nicht wie erwartet. Aber welche großen Erwartungen hatte er schon. Hände gefesselt saß er nun in der Kutsche und lächelte. Es hätte schlimmer sein können. Er konnte, wenn er wollte, sofort entkommen. Es würde vielleicht ein bisschen dumm für seine "Kameraden" ausgehen, aber was kümmerte ihn das schon.
Jedoch war das Risiko das etwas schief gehen konnte zu hoch. So stand er auf und maschierte zum vergitterten Fenster, dass ihn vom Kutschbock trennte. "Ich müsste mal ein Geschäft erledigen. Könntet ihr so gütig sein und anhalten."
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mi Jun 12, 2013 9:10 am

Grenjo legte den Kopf schief als der Fremde ihn Ansprach. Er konnte nicht verstehen was er sagte, aber am Klang des Wortes musste es wohl Aurisch sein. Er fand es seltsam das ihn jemand in dieser Sprache anredete. Grenjo nahm seinen Beutel aus der Hand seines Gegenübers und schaute sich die Stücke Erz an die dieser ihm auch noch hinhielt. Es war scheinbar gutes Metal, Grenjo war ja schon in einigen Minen aber die haben oft stark verunreinigte Erze aus dem Berg geklopft. Diese Stücke hier waren sehr teuer, "ob der Fremde ihm sie als Wiedergutmachung geben wollte" fragte sich Grenjo in Gedanken.
Er nahm das Erz, nickte dem Fremden zu und packte es in seinen Beutel.
"Auch wenn ihr nicht in Esmutan mit mir redet, ihr habt mich verstanden vermute ich mal. Also danke für die Erze." , sagte Grenjo.
Er nahm dann noch 2 leere Fläschchen aus seinem Beutel und zog eins seiner Wurfmesser. Damit kniete er sich neben den Leichnam und suchte eine Stelle wo er noch etwas Blut aus den Dämonen holen konnte. Durch das Abtrenen des Kopfes war schon viel auf den Boden verschütet worden, auch wenn die Klinge so heiß war das die Blutung stark gestoppt wurde.
Er hob einen Arm und Schnitt am Unterarm die Adern auf, das Blut quoll nur langsam heraus da das Herz nicht mehr schlagte und es eben nicht mehr viel war. Er hielt ein Fläschchen geöfnet darunter und fing alles auf das ging.
"Verdammt...nur eine halbe Flasche...ich hab zu lang gewartet" , fluchte Grenjo leise.
Er verschloss das Fläschchen, steckte es in den Beutel und stand wieder auf. Der Fremde stand immer noch da und beobachtete ihn.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Jun 13, 2013 9:45 pm

Rekhalâs schaute dem Krieger zu wie er versuchte Blut in eines seiner Fläschchen zu bekommen. Rekhalâs kannte sich ein bisschen in der Anatomie der Dämonen aus und wusste das er aus dem Unterarm nicht sehr viel herausbekommen würde. Er zog seine Sense und hob sie über den Kopf. Er schlug sie in den Brustkorb des Dämon und bewegte sie nach vorne. Er hebelte das Rückrat des Dämons heraus. Der Brustkorb der Kreatur begann zu knacksen und brach zusammen. Manche Dämonen besaßen ein zweites kleineres Herz zu dem Rekhalâs vordringen wollte. Er zog die Sense heraus und griff mit der Hand in das Loch des Brustkorbs. Der Fremde sah ihn etwas angewidert an. Rekhalâs spürte das kleinere Herz. Es war tatsächlich nur klein. Rekhalâs hatte schon Exemplare aufgebrochen und wesentlich größere Herze herausgeholt. Er griff das kleine Herz und riss es von den Arterien und Venen aus dem Torso der Kreatur. Er hielt es dem Krieger entgegen. "Dämonen. Mehrere Herzen. Einfaches töten nicht genug", versuchte er es nun in Esmutan. Er drückte das kleine Herz zusammen und Blut troff aus den Adern heraus das der Krieger sofort in seine andere Flasche füllte. Er musste heiß auf das Blut sein. Verständlich denn es war selten und seeeeeeehr kostbar. Rekhalâs fand es nicht mehr so wertvoll. Er hatte schon genug davon getötet als das es ihn noch kümmern würde.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Di Jun 18, 2013 8:05 pm

Er staunte das der Fremde soviel über Dämonen wusste. Sein eigenes Wissen beschränkte sich auf die Art wie sich diese bewegten, kämpften und solche Sachen eben. Für ein genaues Studium des Körpers hatte Grenjo sich nie die Zeit genommen, auch stand ihm nie der Sinn danach. Er steckte das jetzt volle  zweite Fläschchen auch noch in die Tasche. "Danke, wusste ich gar nicht das die mehr Herzen haben. Aber den Kopf abschlagen reicht wohl auch um sie schnell zu töten." , sagte er zu dem Kerl.


Zuletzt von Grenjo am Do Jun 27, 2013 8:07 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mi Jun 19, 2013 6:46 am

Rekhalâs nickte. Offensichtlich hatte der Mann etwas Ahnung im Kampf gegen Dämonen oder sonstiges Getier. Wohin ihn sein Weg wohl führen würde? Rekhalâs dachte an sein Ziel. Die Gerüchte über ihn hatten sich sicher schon längst verbreitet und Angst und Schrecken in die Leute gejagt. Er holte tief Luft, atmete laut aus und schloss die Augen. Immer diese wissbegierigen, übertreibenden Menschen. Immer wollten sie etwas hören oder erzählen was unglaubwürdig war. Rekhalâs hasste es. Er schaute dem Mann zu wie er sich alles einsteckte und sich fertig machte weiter zu reisen. Rekhalâs mochte ihn. Er kam ihm irgendwie nicht so vor wie die anderen Menschen die viel über seine Herkunft gaben oder was er arbeitete. Er erinnerte ihn....an den Schmied. Der Schmied hatte Rekhalâs akzeptiert so wie er war. Keine Fragen gestellt einfach nur Arbeit angeboten und wenn diese zu seiner Befriedigung beendet worden war war er der glücklichste Mensch gewesen. Rekhalâs klemmte seine Sense in die Haltevorrichtung in seinem Rücken und sah den Fremden an. Er wartete darauf wie der Krieger reagieren würde.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Jun 27, 2013 5:40 pm

Masterpost für Karukos

"Glaubst du, den Trick kenne ich nicht?", gab der Fahrer zurück. "Außerdem sind wir sowieso fast da." Nach kurzer Zeit passierte der Wagen ein großes schweres Tor, das sogleich wieder ins Schloss fiel, als der Wagen durchgefahren war. Sie befanden sich nun in einem Innenhof zwischen dem Gerichtsgebäude und dem Gefängnis. Eine ganze Horde Wachmänner erschien und führte Karukos und die anderen Gefangenen in einen Gerichtssaal. Dort war schon alles vorbereitet auf den größten Prozess gegen Seeräuber, den es in Sonja je gegeben hatte.
Als zusammen mit Karukos die letzten Verhafteten gebracht worden waren, ging es los. Die Verhandlung dauerte stundenlang, Zeugen und Geschädigte wurden befragt, und am Ende wurden fast alle Crewmitglieder zu einer jahrelangen Haftstrafe verurteilt. Karukos hatte Glück: Keiner der Zeugen hatte ihn, außer bei der Festnahme, in der Nähe des Schiffes gesehen, und niemand konnte berichten, ob er irgendein Verbrechen begangen hatte. "Die bloße Anwesenheit auf einem Piratenschiff ist nicht strafbar", folgerte der Richter mit deutlichem Bedauern in der Stimme, als Karukos an der Reihe war. "Der Angeklagte ist freigesprochen." Es dauerte noch ein wenig, bis alle übrigen Verhafteten beurteilt waren. Zuletzt wurde noch beschlossen, das Schiff zu beschlagnahmen und nach einer gründlichen Renovierung in die Flotte der Stadt Sonja aufzunehmen. Schließlich wurden die Verurteilten ins Gefängnis gebracht: der Käptn, der Maat und alle anderen bis auf zwei uralte Männer, die aus Altersgründen begnadet worden waren und einen Platz im Sanatorium erhielten.
Karukos war also als einziger wirklich frei. Als er das Gerichtsgebäude verließ, war es bereits finstere Nacht, so lange hatte der Prozess gedauert.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Jun 27, 2013 8:15 pm

Grenjo sah sich im etwas den Wald um sich an. Der Kampf hatte lange gedauert und der Bereich in dem sie sich befanden war stark gezeichnet. Den Weg wiederzufinden war kein Problem, aber er zuerst wollte er sich das Bild von diesem Ort einprägen. Er hasste es das Kreaturen wie dieser Dämon in ihrer gewaltigen Wut einfach alles um sich vernichten wollen und auch fast können. Nachdem er genug gesehn hatte schloss er die Augen und atmete einmal stark, danach drehte er sich zu dem Fremden um "Hier ist nichts mehr zu erledigen, ich bin auf dem Weg nach Fantes. Wenn du willst komm mit, dort gibt es sicher einige Leute die solche Erze wie du sie mir gegeben hast um hohe Preise dir abkaufen würden", sagte er zu ihm. Dann nahm Grenjo seine Trinkflasche vom Gürtel, trank einige Schluck Wasser und wartete die Reaktion seines Gegenübers ab.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Jun 28, 2013 10:54 am

Der Blick des Fremden und die Aussage die er tätigte waren Worte und Ausdrücke die Rekhalâs bisher selten gesehen und gehört hatte. Er suchte die Gemeinschaft mit ihm...einem Verstoßenen seines Stammes und einem Schlächter, weil er nichts auf seine Herkunft gab. Rekhalâs nickte dem Fremden zu. Er wollte sowieso nach Fantes. In einigen Tagen Marsch würden sie wahrscheinlich dort sein. Und es würden Gerüchte und Geschichten kreisen. Rekhalâs war gespannt darauf wie der Fremde reagieren würde wenn er sie zu Ohren bekam. Aber momentan kümmerte er sich wenig darüber ob er ihn zurücklassen würde oder mit ihm weiterziehen wollte. Er wusste noch immer nicht den Namen des Mannes der ihm gegenüber stand. Er musterte den Krieger vor sich noch einmal. Er war etwas kleiner als er, aber trotzdem kräftig gebaut. Er wusste offensichtlich viel von seinem Handwerk als Krieger. Aber der Gesichtsausdruck und die Narben die er hatte stammten nicht von Klingen. Eher von...Krallen oder Klauen. Rekhalâs vermutete, dass er es mit einem Mann zu tun hatte der Bestien jagte um sein Geld zu machen. Kein schlechtes Geschäft. Rekhalâs schaute in Richtung Fantes. Er schloss erneut die Augen und ballte die Rechte zu einer Faust. Manchmal hasste er sich selbst zu sehr. Manchmal die anderen. Er öffnete die Augen und schaute in den Himmel. Langsam begann er weiterzugehen. Ob der Fremde mitkommen würde?
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Jun 30, 2013 12:33 pm

Der Mann marschierte langsamm an Grenjo vorbei in Richtung Fantes. Er verstand zwar immer noch nicht warum er so selten ein Wort redete, aber es war ihm auch egal. Es war ziemlich eindeutig das er den Weg mitkommen würde, also befestigte Grenjo seine Wasserflasche wieder an seinem Gürtel, holte eine Decke aus seinem Rucksack und wickelte den Kopf des Dämonen darin ein. Mit diesem im Gepäck schloss er dann zu dem anderem wieder auf. "Ein kleines Beweisstück, oft glauben mir die Wachen nicht vor was ich sie erlöst habe.", sagte er zu ihm. Gemeinsam gingen sie aus dem Stück Wald wo der Kampf stattgefunden hatte heraus wieder auf den Weg der nach Fantes führte. Sie kamen auch wieder an dem Platz vorbei wo der Terrodras die Elfe verspeiste. Er blieb neben ihr stehen, kniete sich zu Boden und musterte sie. Er hoffte etwas zu finden was ihm ihren Namen verraten würde, ein kleiner Hinweis nur damit er ihren Angehörigen gewissheit geben könnte. An ihrem Hals entdeckte er ein kleines Medallion, er löste es und steckte es in seine Tasche. Dann sah er zu seinem Begleiter hoch und sagte "Hilf mir kurz sie auf den Karren zu legen, wir verbrennen ihre Leiche lieber bevor sich noch mehr Untiere daran vergehen."
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Jun 30, 2013 1:00 pm

Der Fremde schien Ehre vor Toten zu haben um ihnen die letzte Ruhe zu schenken. Der Torso der Elfe sah nicht mehr sehr schön aus. Rekhalâs grauste vor so etwas nicht. Er hatte viel mit Leichen zu tun. Wobei diese eher mehr von seiner Seite aus erzeugt wurden als das er sie wegschaffen musste. Er fuhr mit dem Arm unter den Rücken und die Knie der Elfe und hob sie hoch. Sie war sehr leicht zu tragen. Sein Begleiter schaute ihn etwas verwirrt an. Offensichtlich hatte er noch nie jemanden gesehen der so leichtweg einen Leichnam aufhob und tragen würde oder wollte. Er legte den leblosen Körper auf den Karren wie es ihm geheißen wurde. Er war sehr daran interessiert ob sich sein Wegbegleiter ein Ritual oder eine Art...Grabesrede halten würde um herauszufinden, an welchen Gott er glaubte. Er stand neben dem Karren und musterte den Leichnam genau. Das Angesicht des Todes. Es lächelte ihm ins Gesicht und grinste breit. Blut war über die Kleidung verteilt. Das Spiegelbild des Lebens...Rekhalâs sog den Eindruck in sich auf. Er wandte sich dem Fremden zu der seinen Kopf schräg gelegt hatte und ihn fragend ansah.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Di Jul 02, 2013 9:12 pm

"Ich schlage vor, wir durchqueren einfach mal den Wald und halten die Augen offen. Die Wirtin hat doch erzählt, ihr Mann habe vor einigen Tagen Rietrosse hier in der Nähe gesehen - wenn sie sich nicht sehr anders als normale Wildschweine verhalten, dann sollten sie noch da sein, schätze ich. Normalerweise halten solche Tiere sich schon eher länger an einem Ort auf." Trotz ihres Tatendranges konnte Lina das Gefühl nicht loswerden, dass es geschickter gewesen wäre, sich vorab genauer über Rietrosse und ihre Lebensweise zu informieren. Aber jetzt war es auch schon irgendwie egal, also ließ sie sich nichts anmerken und ritt in den Wald hinein und dann weiter bergab. Im Wald kamen sie natürlich nicht so schnell vorwärts wie auf dem Weg, aber dafür zeigte sich bald ein erster Erfolg: Sie fanden Spuren, die aussahen wie Wildschweinspuren, nur etwa zweieinhalb mal so groß. Vorsichtig folgten sie den Spuren und siehe da: Nach einiger Zeit waren in einigen hundert Metern Entfernung tatsächlich Rietrosse zu sehen. Zwei große Tiere, von denen mindestens eins weiblich zu sein schien, umgeben von einigen kleineren. "Ach du meine Güte", stieß Lina hervor, "sehe ich das richtig, dass die gerade Junge haben? Die sind ja riesig." Die kleinen Rietrosse sahen farblich so aus wie Wildschweinfrischlinge, waren aber so groß wie ausgewachsene Wildschweine, wenn nicht größer. "Das wird ein Spaß, dann sind sie erst richtig aggressiv...", fügte sie besorgt hinzu und hielt Ajax an. "Was meinst du, ich halte es für nicht so klug, die jetzt einfach anzugreifen....." richtete sie sich an Vanir.

Dass in der Stadt ein Prozess gegen Piraten geführt wurde, blieb natürlich auch den Priestern im Tempel nicht vorenthalten. Neben der üblichen Gerüchteküche ritt auch eine Art Herold durch die Stadt und kündigte den Prozess an. Samera konnte ihn durch ihr Fenster hören - ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, als sie erfuhr, dass eine ganze Crew an Piraten festgenommen worden war. Sie konnte sich denken, dass es sich dabei um ihren Vater und seine Anhänger handelte. Am liebsten wäre sie selbst hingegangen, um dabei zuzusehen, wie sie alle verurteilt wurden, aber sie traute sich nicht. Und am Ende würden sie sie auch noch mitreinziehen, obwohl sie - zumindest aus ihrer Sicht - die Unschuld in Person war. Nachdem der Herold weitergeritten war, berief der Hohepriester eine Art Krisensitzung ein. Dort wurde beschlossen, dass einer der Novizen den Prozess besuchen und ausführlich Bericht erstatten sollte, Samera aber sicherheitshalber im Tempel bleiben sollte.
Den ganzen Nachmittag über saß Sam vollkommen aufgelöst und hibbelig auf ihrem Bett und wartete auf den Berichterstatter. Es wurde später und später, und obwohl sie so aufgeregt war, wurde Sam irgendwann hundemüde. Schließlich schlief sie einfach ein, bevor der Novize überhaupt zurückgekommen war.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Di Jul 02, 2013 9:36 pm

Farodin wachte auf, als ihm die Sonne ins Gesicht schien. Er drehte sich im Bett um und wollte noch weiterschlafen, als jemand draußen vor dem Fenster ein Geräusch von sich gab. Also gut dann doch aufstehen, dachte Farodin. "Guten Morgen Herbi", rief er Richtung Fenster. Dann stand er verschlafen auf und zog sich an. Er aß kurz etwas und ging dann zu Herbi nach draußen. "Also was machen wir heute?", fragte Farodin seinen Drachen. Dieser gab ein Grunzen von sich und hockte sich hin. "Du willst fliegen? Na gut. Warte kurz ich hole noch meinen Rucksack und mein anderes Zeug." Als er alles hatte setzte er sich auf Herbi, welcher sich sofort aufrichtete. Farodin spürte den Wind der um ihn herum wehte, er spürte wie Herbi seine Muskeln anspannte und sich zum absprung bereitmachte. Er genoss einen Augenblick die Sonne und trieb Herbi dann leicht an. Dieser sprang sofort ab und flog los. Sie flogen ein Stück in die Berge und landeten auf einer kleinen Lichtung an einem Bach. Während Herbi sich neben den Bach legte und zu dösen began sah Farodin sich die Gegend an. Am Waldrand endeckte er Spuren von Pavlitis, welchen er sofort folgte. Er fand ein stückchen weiter eine zweite Lichtung auf der die Pavlitis offenbar ihre Eier gelegt hatten. Die Jungtiere waren vielleicht 3 Wochen alt und konnten grade fliegen. Sie folgen gerade los offenbar um sich eine neue Stelle zu suchen an der es Futter gab, weil diese schon ziemlich abgegrast war. Farodin beobachtete das Spektakel fasziniert. Er sah den Tieren nach und bemerkte dann, dass noch ein kleiner Jungdrache auf der Lichtung saß und offenbar nicht fliegen konnte, weil er seinen rechten Flügel nicht richtig bewegen konnte. Farodin lief vorsichtig zu ihm und bückte sich zu ihm. Der kleine Pavlitis sah ihn ängstlich an. Farodin versuchte ihn zu beruhigen und sah sich den Flügel an. "Du hast dir den Flügel gezerrt oder gebrochen", sagte er, "ganz ruhig", sagte er, als der kleine Drache vor Angst zitterte als Farodin ihn berührte. Hm, Farodin überlegte kurz, "San'evra Lanare", sagte er dann. Sofort begann der kleine Drache sich zu beruhigen und bald zitterte er nicht mehr. "Ich werde dich mitnehmen", sagte Farodin, "und dich gesundpflegen." Er überlegte wie er den Drachen tragen konnte und kam zu dem Schluss das er den Flügel irgendwie betäuben musste, wenn er nicht wollte, dass der Drache sich beim getragen werden quälte. Er sah sich schnell um und fand am Waldrand zwischen einigen Gräßern etwas Grünen Wächter. Er schnitt ihn vorsichtig mit dem Messer ab und riss dann die Blätter ab. Ein Stück weiter fand er noch etwas Beinwell welches er auch mitnahm, weil er es für die spätere Behandlung noch brauchen würde. Er lief zurück zu dem kleinen Drachen und drückte ihm vorsichtig die Blätter des Grünen Wächters auf den Flügel. Dieser erschlaffte einen Moment später und Farodin hob den Drachen vorsichtig hoch. "Herbi!", rief Farodin und tatsächlich kam Herbi angeflogen, "gut gemacht", sagte Farodin zu ihm, "Dafür gibt es nachher noch eine Belohnung." Er klopfte Herbi geben das Bein woraufhin dieser sich hinhockte damit Farodin mit dem Drachen auf seinen Rücken klettern konnte. "Flieg nach Hause", sagte Farodin zu Herbi, woraufhin dieser losflog. Auf dem Hof angekommen legte Farodin den kleinen Drachen auf sein Bett und begann dannach das Beinwell zu Brei zu zerstoßen. Diesen Brei schmierte er dann vorsichtig auf den Flügel des Drachen, welchen das nicht wirklich störte, weil er auf Farodins Bett eingeschlafen war. Farodin grinste und flüsterte: "Das ist eine gute Idee. Schlaf schön." Dann ging er nach draußen zu Herbi, damit der Drache ungestört schlafen konnte.


"Die können wir nicht jagen, da wären wir tot", sagte Vanir, "wir haben Rückenwind und wenn die uns richen haben wir ein Problem. Vielleicht sollten wir uns erstmal über Rietrosse informieren." Er drehte um und sie ritten zurück auf die Ebene. "Hast du eine Idee, wo wir uns über Rietrosse informieren können?", fragte Vanir nachdem er sich sicher war, dass die Rietrosse ihnen nicht folgten.
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mi Jul 03, 2013 8:13 pm

Lina folgte Vanir aus dem Wald hinaus, wobei sie sich immer wieder nach den Rietrossen umsah. Es waren schon faszinierende Tiere, Lina hatte bisher nur "normale" Waldtiere gesehen und auch gejagt. Das hier war irgendwie anders.
"Naja, das einfachste wäre, auf den Mann der Wirtin zu warten. Aber wenn der erst neulich aufgebrochen ist, das kann ja ewig dauern, bis der zurück kommt. Syra ist schon ganz schön weit, und er wird ja auch eine Zeit bei seinem Bruder verbringen..." meinte sie nach einiger Überlegung. Sie dachte weiter nach, wer ihnen sonst helfen könnte. "Andererseits", begann sie, "wohnen auf dem Gutshof ja noch andere Leute, oder? Also so einen alten Mann hab ich vor dem einen Wohnhaus gesehen, und die haben doch bestimmt auch irgendwelche Helfer oder? Kann mir schlecht vorstellen, dass die Wirtin und ihr Mann das ganze Gut allein betreiben... Wenn wir einfach da jemanden fragen?" Dann lenkte sie Ajax langsam den Berg hinauf. "Na super, Hauptsache wir sind schon den ganzen Weg hierhergeritten. Das hätte uns ja auch mal früher einfallen können. Der ganze Weg total umsonst." Sie schüttelte den Kopf, nicht weil sie es ablehnte, zurückzureiten, sondern weil sie sich über ihre eigene Ungeplantheit wundern musste. "Aber immerhin, ein bisschen was hat es uns schon gebracht: Wir haben schonmal einen ersten Eindruck von den Viechern und wir wissen, dass es hier welche gibt. Das ist doch schonmal was", seuftze sie, während die beiden langsam zum Gutshof zurückkehrten.
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Di Jul 09, 2013 8:52 am

"Du scheinst mir etwas härter zu sein als die meisten Leute, zumindest die meisten denen ich begegne" sagte Grenjo. Er sah kurz zurück zu dem Platz an dem der Kampf mit dem Dämon sich zugetragen hatte. Die Feuer waren schon fast zur gänze erloschen, daher machte es keinen Sinn dort zurückzugehen um etwas zu holen. Also suchte Grenjo kurz ein paar dürre Äste in der nähe zusammen und legte sie unter den Karren, dann machte er sich daran ein Feuer darin zu entzünden mit dem Feuerstein aus seinem Beutel. Dabei sah Grenjo kurz zu seinem Begleiter hoch, aber dieser stand nur reglos daneben und starte abwechselnd auf die Leiche und dann wieder auf ihn und das natürlich wie immer ohne ein Wort zu sagen. Die ersten Funken griffen, das Feuer breitet sich langsamm über die Äste und den Karren aus. Grenjo ging einige Schritte zurück und sah dabei zu wie die Überreste der Elfe langsam von dem Flammen verdeckt wurden. Der Fremde neben ihm beobachtete genauso schweigend wie er das ganze. Der Mann war schon sehr komisch, sein Schweigen war oft angenehm aber lies viele Fragen offen. "Hier können wir nichts mehr tun, las uns weitergehen", sagte er zu seinem Begleiter und ging wieder den Weg entlang Richtung Fantes.
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The Gurdian
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Di Jul 09, 2013 8:27 pm

Es würde nicht mehr lange dauern bis sie Fantes erreichen würden. Auf den Straßen wo sie auf Leute getroffen waren hatten ihn einige schon sehr misstrauisch beobachtet. Die Wachen würden ihn sicher nicht so einfach passieren lassen. Es würde auf eine Probe aufs Exempel ankommen. Rekhalâs war auch schon gespannt wie sein Begleiter die Geschichte auffassen würde. Ob er ihn allein ließe? Oder weiter mitnehmen? Es kümmerte ihn ehrlich gesagt wenig. Er hatte sich zwar gefreut als er ihn mitgenommen hatte, aber seine Gesellschaft war momentan noch wie die jedes anderen Kriegers die er gesehen hatte. In Rekhalâs' Kopf schwirrte das Bild des verbrennenden Torso der Elfe herum. Er stellte sich ihre Gestalt bildlich in seinen Gedanken vor. Lange spitze Ohren, ein zartes Gesicht mit feinen Zügen. Langes Haar und ein graziler Körper. Und eine Axt die ihr den Kopf von den Schultern trennte. Seine Gedanken waren an seine einstige Liebe abgewichen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er auf den Boden. Auf dem Gras schien sich eine Blutlache zu bilden. Er sah seine rechte Hand an. Aus den Narben drang Blut. Es passierte wenn er sich zu sehr in die Vergangenheit vertiefte und daraus wieder erwachte. Er hielt sich die Blutung zu. Eine größere Narbe würde daraus werden. Der Fremde hatte erst nach ein paar Schritten bemerkt das Rekhalâs stehen geblieben war. Er hatte sich umgedreht und lief auf ihn zu.
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Jul 15, 2013 3:23 pm

"Was ist los?", fragte Grenjo seinen Begleiter. Erst als die Worte drausen waren sah er die Blutlache die sich auf dem Gras gebildet hatte. Er runzelte die Stirn, sah auf die rechte Hand wo das Blut runter tropfte und dann ihm ins Gesicht. "Warst du in einem Kampf verwickelt bevor wir uns getroffen hatten?", fragte Grenjo zusätzlich. Während er auf die Antwort seines Weggefährten wartete sah Grenjo sich um. Womöglich war mehr hinter der Wunde als er auf den ersten Blick erkannte. Seinem Gegenüber umstreiften wahrlich einige Geheimnisse, hoffentlich würde er in Fantes mehr erfahren.
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