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 Abenteuer Band 3

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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Jul 15, 2013 3:23 pm

"Was ist los?", fragte Grenjo seinen Begleiter. Erst als die Worte drausen waren sah er die Blutlache die sich auf dem Gras gebildet hatte. Er runzelte die Stirn, sah auf die rechte Hand wo das Blut runter tropfte und dann ihm ins Gesicht. "Warst du in einem Kampf verwickelt bevor wir uns getroffen hatten?", fragte Grenjo zusätzlich. Während er auf die Antwort seines Weggefährten wartete sah Grenjo sich um. Womöglich war mehr hinter der Wunde als er auf den ersten Blick erkannte. Seinem Gegenüber umstreiften wahrlich einige Geheimnisse, hoffentlich würde er in Fantes mehr erfahren.
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The Gurdian
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Di Jul 16, 2013 5:51 am

Rekhalâs schaute auf. Er hatte nicht erwartet das der Fremde sich umdrehen würde und auf ihn achten würde. Er schüttelte den Kopf. Er war in keinen Kampf verwickelt gewesen. Keinen wirklichen. Er kämpfte immer gegen sich selbst. Seine Erinnerungen, sie zu vergessen. Rekhalâs griff in seine Tasche und holte Bandagen hervor. Die Blutung hatte etwas an Kraft verloren und troff nur noch leicht aus der Narbe. Er begann sich den Arm in die Bandage zu wickeln. Zwei Tage und die Narbe würde wieder verheilt sein. Aus dem Augenwinkel beobachtete er seinen Begleiter der ihn mit einem seltsamen Blick begutachtete. Er zog die Bandage fest und band sie zusammen, so gut das mit einer Hand eben möglich war. Die Überreste steckte er in eine Manteltasche. Er richtete seinen Blick auf die vor ihnen liegende Stadt Fantes. Die Stadtmauern waren schon erkennbar. Langsam begann er sich wieder in Bewegung zu setzen. Als er an dem Fremden vorbeigegangen war, spürte er den Blick der ihn verfolgte. Rekhalâs blieb stehen, schaute zurück und wartete
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Jul 18, 2013 7:21 am

"Du bist ein sehr eigenartiger Mann." sagte Grenjo als sein Begleiter an ihm vorbeigegangen war. "Aber das weißt du selber ziemlich sicher." Der Fremde hatte die Blutung schnell mit einer Bandage gestoppt. Die Bewegung schien fast schon wie einstudiert, scheinbar musste er sehr oft seine Wunden wieder verbinden. Grenjo setzte sich auch wieder in Bewegung und sie marschierten wieder in Richtung Fantes weiter. Sein Begleiter ging so schweigsam wie immer neben ihm her. Grenjo hätte immer noch sehr viele Fragen an ihn, doch er musste sich langsamm auf die vor ihm liegende Stadt konzentrieren. Dort müsste er erstmal den Hauptmann der Stadtwache suchen, dieser kümmert sich meistens um die Belohnungen für das Töten von Ungeheuern die die Stadt bedrohen. Danach müsste er noch suchen wo die anderen Aufträge zu finden sind, das sollte aber kein Problem werden. Ein paar Wirtshäuser besucht und schon sollte er eine Lösung haben. Dabei könnte er gleich noch über Gerüchte und Geschichten zu seinem Begleiter dort nachfragen. Grenjo sah rüber zu dem schweigsammen Mann, ja genau so würde er vorgehen sobald er in der Stadt ist.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Jul 18, 2013 7:55 pm

Die Stadttore waren schon gut zu erkennen. Sie waren mit Eisenbeschlägen versehen und starken Scharnieren die das Gewicht des schweren Holzes tragen konnten. Daneben ragte Türme auf in denen sich die Wachposten befanden. Rekhalâs war misstrauisch. Er wartete nur darauf das ein Pfeilhagel auf ihn zufliegen würde, sobald man ihn erkannte. Jeder Schritt der näher zum Stadttor führte machte Rekhalâs aufmerksamer. Seine Blutspur zeigte nur die Wachposten mit jeweils einem Bogenschützen in Begleitung und seinen Mitreisenden. Sein Begleiter hielt an. Sie standen genau vor dem Stadttor. Rekhalâs war äußerst gespannt und konzentriert. Jede Bewegung die er erkennen konnte nahm er auf. "Wer stört?!", rief der Wachposten von oben herab. Rekhalâs schwieg. Er hielt den Kopf unten. Sein Begleiter antwortete, dass er nicht richtig wahrnahm, wegen seiner Anspannung. "Du da!", hallte es in seinen Ohren. Rekhalâs blickte ruckartig nach oben. "Wie heißt...", der Wachposten verstummte. Er drehte sich um und schien seinen Schützen zu befragen. Dieser warf einen Blick über die Brüstung und nickte. "Wartet einen Moment", rief der Wachposten"Wir machen auf." Die Tür knarzte laut auf und ächzte unter dem Zug der Öffnungsmechanismen. Rekhalâs richtete seinen Blick auf den weiter werdenden Sichtraum und die Armee aus Soldaten die sie erwartete. Mit Speeren, Schwertern, Schildern und Rüstungen ausgerüstet. Rekhalâs schloss seine Augen und senkte den Kopf. Er hatte es erwartet und es war gekommen wie er es sich ausgemalt hatte. Seine Rechte glitt langsam hinter seinen Rücken. Er konnte den Griff seiner stählernen Braut fühlen. Er umschloss ihn mit festem Griff. Er wollte sie nach vorne ziehen. Sein Arm bewegte sich nicht mehr. Sein Blick zuckte nach links und sah den Arm des Fremden den seinen festhalten.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Jul 19, 2013 1:23 am

"Ich wiederhole nochmal, mein Name ist Grenjo Dennar. Ich und mein Begleiter hier neben mir wollen nur in die Stadt um Informationen zu sammeln, zu handeln und Aufträge anzunehmen!" rief Grenjo mit fester und lauter Stimme, nebenbei hielt er den Arm seines Begleiters fest. Es war ihm nicht entgangen das dieser sich schon zu einen Angriff bereitgemacht hatte. Bei dem Anblick der kleinen Armee auch kein Wunder, Grenjo selbst hatte schon viele verschiedene Begrüßungen miterlebt, manche davon ziemlich unfreundlich. Aber diese hier war mal etwas neues. Grenjo holte den Kopf des Terrodras aus seinem Gepäch raus und zeigte ihn den Wachen. "Ich bin Bestienjäger, dieser Dämon hier war auf der Hauptstraße zu eurer Stadt, sicher habt ihr gemerkt das keine Händler mehr hierher kamen!", rief er weiter und drehte den Kopf etwas damit ihn jeder gut sehen konnte. Die aufgerissenen Augen von den Wachen auf der Mauer und in der Armee waren Grenjo genug Beweis das sie beeindruckt waren. Es wäre wohl die ganze Armee nötig gewesen um den Dämonen aufzuhalten und sie kamen hier zu zweit an ihr Tor und hielten den Kopf hoch. Grenjo genoss etwas den Blick der Leute, es war eine Mischung aus Ehrfurcht und Angst, wobei er nicht wusste ob die Angst von ihm oder von seinem Begleiter aus kam. "Last uns mit eurem Hauptmann sprechen, wir werden keinen Unfug anrichten.", er drehte seinen Kopf etwas in Richtung seines Begleiters. Es kam ihn ihm etwas die Vermutung auf das der Aufstand nicht wegen ihm oder den Problemen mit dem Dämonen war.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Jul 19, 2013 6:06 am

Grenjo Dennar....Rekhalâs suchte nach einer Bedeutung für den Namen. Aber er konnte nicht wirklich eine finden. Er wusste nur das er wahrscheinlich eher ein friedfertiger Mensch war. Rekhalâs ließ den Griff siner Sense los und ebenso lockerte sich der Griff des Grenjo. Aus der Mitte der Soldaten trat ein etwas größerer Mann hervor. "Ich bin der Hauptmann. Sprich Dennar. Was willst du und dein unbeliebter Begleiter hier?" Unbeliebt...dieses Wort kannte Rekhalâs zu gut. Sein Blick verfinsterte sich. Sein Begleiter schien das mitzubekommen und trat vor ihn. Er setzte gerade zu einem Satz an als er unterbrochen wurde. "Dein Begleiter", begann der Hauptmann "wird nicht in unsere Stadt kommen. Hast du von den Berichten noch nichts gehört? Egal ob er dir geholfen hat diese Bestie zu erledigen wird er hier nicht hereinkommen. Es sein den in Ketten. Er hat in Golya versucht einen Wachposten zu töten. Wären die übrigen nicht eingeschritten wäre er jetzt tot!" Rekhalâs lachte innerlich. Diese....Menschen...Gerüchte machten anderen das Leben zur Hölle wenn man es wollte. Sie waren erfinderisch und ziemlich oft am übertreiben. "Zu dem hat er das Leben des Schmieds bedroht und die ganze Stadt in Panik versetzt. Ihm gebührt die Todesstrafe! Wegen versuchten Mordes und Unruhestiftung, Aufruhrversetzung von Zivilisten und Friedensbruch der Stadtgesetze." Rekhalâs fühlte etwas in sich hochsteigen. Eine....Gier...ein Verlangen...für Recht und Ordnung zu sorgen...allerdings würde dies nur den Vorwurf bestätigen. Er war im Zwiespalt. Sein Begleiter drehte sich um und sah in an. Rekhalâs blickte ihn an. In Rekhalâs' Augen brannte der Zorn und die Wut...der Hass gegen Ungerechtigkeit. Sein Gegenüber schaute ihn erneut überrascht an. Er erkannte die Gefühle in seinen Augen. Rekhalâs hörte ihn etwas fragen.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Jul 20, 2013 11:44 am

"Was willst du machen?", fragte Grenjo an seinen Begleiter. "Mit diesen Anschldigungen wäre es wohl klüger du würdest hier umdrehen und schnell abhauen, ich geb zwar nix auf Gerüchte von anderen Städten aber" er deutet in Richtung des Hauptmanns " sie scheinbar schon ziemlich viel." Grenjo sah ihm in die Augen, sein Begleiter war wütend, ob wegen der Gerüchte oder wegen etwas anderem dass konnte er nicht erkennen. Aber die Erzählung des Hauptmanns hatte ihn scheinbar erst dazu gebracht, aber er konnte sich soweit beherrschen das er sogar seine Sense am Rücken loslies und einfach nur reglos da stand. "Wenn du jetzt hier reinmaschierst werden sie dich sicher gefangenehmen, auser du richtest ein Massaker an." Grenjo blickte weiter seinen Begleiter an und wartete auf eine Reaktion.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Jul 20, 2013 1:10 pm

Rekhalâs begann zu lächeln. Ein Massaker. Für solche Gemetzel war er schon einmal bekannt gewesen. Allerding wollte er es nicht in dieser Situation beginnen. Sonst würde er in keine einzige Stadt mehr hineinkommen. Sein Begleiter hatte ein sehr ernstes Gesicht aufgesetzt. Er hatte sein lächeln erkannt. "Geschwätz und Gerüchte. Es herrschte Panik und niemand half ihm." Seine Hand begann langsam wieder hinter seinen Rücken zu gleiten. "Recht und Ordnung." Seine Hand umschloss den Griff erneut. Rekhalâs schloss seine Augen und atmete tief ein. Er öffnete seine Augen wieder als er einen festen Griff auf seiner Schulter spürte. Sein Begleiter hielt ihn fest. Rekhalâs war kurz davor in die Stadt zu stürmen und die kleine Wacharmee zu vernichten. In seinem geistigen Auge sah er schon die panisch davonlaufende Menge und wie er durch sie eine Schneise brechen würde. Er lachte leise. "Erledige dein Geschäft." Er zog seine Sense und schlug sie in den Boden. Sie fühlte sich so gut in seiner Hand an. Ein schwerer Gegenstand mit viel Kraft und Durchschlag. Scharf um Fleisch in Teile zu schneiden mit einer sehr hohen Reichweite. Er genoss es sie zu halten."Ich warte."
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Jul 22, 2013 9:12 am

Grenjo blickte ihm in die Augen, nickte und hebte seine Hand von der Schulter, dann drehte er sich um. "Mein Begleiter wird hier vor euerer Stadt bleiben, bleibt also ruhig und lasst ihn in Ruhe.", rief er dem Hauptmann entgegen. Dann ging er auf das Stadttor zu. Der Hauptmann lies die Augen von ihm zu seinem Begleiter hin und her wechseln. "Er wird nichts tun, kommt wir haben geschäftliches zu besprechen." , sagte Grenjo zu dem Mann, dabei hob er den Kopf des Dämonen hoch. "Schließt das Tor, verdoppelt die Wachen auf der Mauer!" , rief der Hauptmann erst, dann drehte er sich um und ging in Richtung Stadtinneres los. Grenjo folgte ihm und beobachtete die Soldaten wie sie Stellung bezogen und ihr Blick immer wieder nach draußen vor die Stadtmauer huschte. Sein Begleiter hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen, er sollte in einer Taverne nachfragen was genau in Golya passiert ist. "Ihr stellt eine kleine Armee ab um einen einzelnen Mann aufzuhalten, habt aber nicht genug Leute um Jagd auf einen einzigen Dämon zu machen. Scheint ja das ihr wirklich Angst vor ihm habt." , sagte Grenjo beiläufig. "Hütet eure Zunge Bestienjäger, das ist nicht eure Angelegenheit!", zischte der Hauptmann. Grenjo zuckte mit den Schultern, der Mann hatte recht. Was ging ihn es an warum sie so viel Angst vor dem Mann hatten.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Jul 22, 2013 6:42 pm

Die Tore der Stadt schlossen sich langsam und die Wachen richteten ihre Aufmerksamkeit fast vollständig auf Rekhalâs. Menschen. Diese leichtgläubigen Unfriedenstifter.Rekhalâs dachte zu viel über die negativen Eigenschaften und deren Misstrauen nach. Sie wussten nichts von den Vorkommnissen in Golya. Rekhalâs stand immer noch reglos da und hielt seine Sense in der Hand. Er suchte nach den Linien, die hoch führten zu den Wachen. Blutspuren. 25 an der Zahl. Sie waren tatsächlich sehr misstrauisch. Einige unterhielten sich über irgendetwas das er nicht hören konnte. Einige warfen verstohlene Blicke zu ihm hinunter. Rekhalâs riss die Sense aus dem Boden und schulterte sie. Er bewegte sich einige Schritt vom Tor weg. Er schaute kurz noch über seine Schulter als er eine Bewegung eines Schützen warnahm. Es sah fast so aus als...
Rekhalâs machte einen schnellen Ausfallschritt und wich dem Pfeil aus der auf ihn gerichtet gewesen war. Es war offensichtlich schlimmer als gedacht. Er vermutete das es bereits ein Kopfgeld gab. Aber er hatte keine Steckbriefe gesehen. Es sei denn diese hingen an den Wänden innerhalb der Stadt. Rekhalâs ging leicht in die Knie um dem nächsten Projektil auszuweichen. Er rollte nach rechts und wich dem nächsten aus und nutze den Schwung um Anlauf auf das Tor zu nehmen. Er konnte noch einige zusätzliche Linien erkennen je näher er zum Tor rannte. Er griff an seine Gürtellasche und fing den Pickel heraus. Aus vollem Lauf sprang er auf das Tor zu und schlug die Sense in das Holz. Mit dem Füßen drückte er sich ab und mit dem Pickel schlug er über die Kante der Festungsmauer um sich hochzuziehen. Mit aller Kraft zog er sich hoch bis er auf der Brüstung stand. Rasch schaute er nach links und rechts und sah sich von Bogenschützen und Wachen umstellt. Er richtete sich langsam auf und senkte den Kopf leicht. Ein Massaker.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mi Jul 24, 2013 9:43 am

Grenjo blieb abrupt stehen als er einige Rufe aus der Richtung der Mauer hörte. "Ihr solltet ihn doch in Ruhe lassen, verdammt habt ihr eure Soldaten nicht unter kontrolle!", fauchte er den Hauptmann an. "Was glaubt ihr den, das er die Mauer hochspringt und meine Männer abschlachtet? Bevor er nur in die nähe kommt wird er schon von Pfeilen gespickt sein." , antwortete dieser ruhig. Grenjo schüttelte den Kopf und drückte ihm den Kopf des Dämonen in die Hände. "Wenn ihr so sicher seid dann geht doch und rechnet euch schonmal eine gute Belohnung aus, ich geh nochmal zurück und seh nach dem rechten. Und hofft das ihr rechtbehält.", mit den Worten drehte er sich um und marschierte mit schnellen Schritten wieder zum Tor zurück. Er hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache, scheinbar war mehr dran an den Gerüchten als Grenjo vermutete. Er entdeckte von fern schon einen Aufgang auf die Mauer, worauf Grenjo gleich zuging. Die Rufe von oben wurden deutlicher und auch angsterfüllter. Sein Gefühl wurde noch schlechter, Grenjo beschleunigte seine Schritte bis er fast in ein Sprinten überging. So überwand er die Treppe zur Mauer mit immer gleich drei Stufen auf einmal und war sehr schnell ganz oben angelangt. Dort musste er einen Moment innehalten um das ganze erst einmal zu erfassen.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Jul 25, 2013 6:02 am

Langsam ließ Rekhalâs die Sense in seiner Hand drehen. Er genoss die Angst die von den Wachposten ausging. Sie waren so schwach wenn es um ihr Leben ging. Nicht einmal den Versuch um ihr Leben zu kämpfen würden sie wagen. Die Wachen hielten ihre Schwerter in den zitternden Händen. Rekhalâs hatte schon immer eine Aura der Angst und Dunkelheit gehabt, was zu der Reaktion der Soldaten führte das sie vor ihm zurückwichen. Er machte einen Satz in Richtung der linken Seite und holte aus und zog durch. Der geteilte Korpus eines Wachmanns fiel blutend zu Boden. Er riss die Sense nach oben und das Blatt durchschlug den Brustkasten eines Schützen. Mit viel Kraft und von Wut getrieben zog er die Sense über seinen Kopf und schleuderte den toten Mann in die Soldatenmenge auf der rechten Seite. Er nutzte den Schwung seiner großen Waffe um sich nach rechts zu katapultieren und erneut zum Angriff auszuholen. Die Sense durchfuhr Fleisch und Knochen. Das Blut troff über die Kanten auf den Boden der Stadt. Rekhalâs schlitzte einen nach dem anderen auf oder teilte ihn ganz egal in welche Richtung. Sein Angriff kam ins stocken. Er spürte etwas. Ein stechendes Gefühl. Seine linke Schulter schmerzte. Er griff nach hinten und riss sich den Pfeil heraus den er darin stecken hatte. Rekhalâs drehte sich um und fokussierte den Schützen. Er konnte ihn genau erkennen. Er zitterte, doch spannte er erneute den Bogen. Rekhalâs begann in einen Laufschritt zu verfallen, die Sense mit der Spitze am Boden schleifend sodass Funken sprühten. Er hatte den Mann schnell erreicht und sprang hoch. Er riss die Sense mit beiden Händen über den Kopf und zog sie nach unten. Er hörte den Schrei des Schuldigen.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Jul 25, 2013 1:25 pm

Grenjo hechte in Richtung des Schützen auf den sein Begleiter zuraste und zog dabei sein Schwert. Er sah kurz während des Laufes zu ihm rüber, doch der in einen Blutrausch verfallene Mann hatte ihn nicht einmal bemerkt. Grenjo stellte sich vor den panisch schreienden Schützen genau als der andere mit seiner Sense in beiden Händen hoch sprang und ausholte. Der Schlag war einfach und effektiv, aber sehr leicht zu parieren. Er hielt sein Schwert mit beiden Händen quer zu dem Schlag der auf ihn herunterbrauste. Die Kraft in dem Schlag musste Grenjo nutzen, er ging leicht in die Knie. Der Aufschlag kam schnell und sehr hart, doch er drückte die Klinge seines Gegenübers weiter nach hinten über sich und den Schützen. Und sein Plan ging auf, die Kraft durch Sprung und Schlag brachte den Mann mit der Sense über sie beide hinweg und lies ihn hinter sie am Boden Schlittern. Grenjo stellte sich sofort wieder vor den Schützen, er hoffte sein Gegenüber würde wieder zur Besinnung kommen. Er drehte sich noch kurz um und schätzte die Zahl der verwundet oder schon tot am Boden liegenden Soldaten, es müssten mindestens ein halbes Dutzend sein.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Jul 25, 2013 1:48 pm

Rekhalâs schlitterte über den Boden. Er schlug die Sense in den Steinwall bremste sich somit aus und drehte sich dadurch um. Er stand auf und schulterte die Sense. Er sah seinen Begleiter der in defensiver Haltung vor dem Soldaten stand. Rekhalâs lachte leise. Es war ein gute Gefühl sich mit jemandem messen zu können. Er hatte schon lange keinen ausgewogenen Kampf mehr gehabt. Er ging langsam auf seinen Begleiter zu. Er schritt langsam an ihm vorbei bis er in der Blutlache stand die sein Verschulden war. "Meer aus Lügen." Er drehte sich erneut um. Er starrte seinen Begleiter mit kalten Augen an. "Gerechtigkeit." Bei diesem Wort schwang er seine Sense in der Hand als wäre sie federleicht. Im Gesicht seines Gegenüber konnte er etwas erkennen. Es war...schwer zu beschreiben, aber er sah Ungewissheit. Keine Angst was geschehen würde denn er würde es rechtzeitig schaffen. Eher mehr davor, was Rekhalâs tun würde. Und wie er ihn anstarrte. So...kaltherzig und leer. Er vermutete das er ungern gegen etwas anderes außer Bestien kämpfte. Rekhalâs wollte etwas testen. Wie viel hält dein Arm wohl aus... Rekhalâs lief an. Er würde keinen Konter bekommen bis sein Gegner ihn einzuschätzen wusste wie stark er war und wie er kämpfte. Mit einer Hand holte Rekhalâs zu einem brutalen Schlag aus. Stahl schlug laut klirrend auf Stahl.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Jul 26, 2013 3:54 pm

Grenjo hielt sein Schwert mit der rechten Hand, die Klinge nach unten gerichtet. Den Schlag konnte er nur abwehren indem er mit seinem linken Unterarm unten gegen sein Schwert drückte. Der Schütze hinter ihm war schon nach dem ersten Schlag abgehauen, dieser Stand bei den übrigen Soldaten in einiger Entfernung und beobachtete sie. Auch der Hauptmann der Wache hatte sich eingefunden, er hatte zwar das Schwert gezogen, machte aber keine Anstalten sich einzumischen. "Willst du etwa andeuten das hier alles was du machst nur zur Gerechtigkeit dient?" , fragte Grenjo. "Sieh dich um, schau wer alles an deinem Blutdurst gerade gestorben ist. Männer die womöglich Frauen und Kinder haben." , er sah ihn weiter an und wartete auf eine Reaktion. Ihm fiel wieder ein warum er allein reiste und auch nie lange in Städten blieb. Nie konnte man sich auch nur einer Sache sicher sein.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Jul 29, 2013 6:28 am

Rekhalâs senkte den Kopf und lachte dumpf. Er hob den Kopf langsam wieder und starrte seinen Gegenüber mit kalten Augen an. Er richtete sich auf. Seine Sense schleifte leise über den Steinboden. In seinem Kopf begann etwas laut zu werden. Rekhalâs versuchte es wegzuschieben aber es wurde immer lauter. Schreie...Schreie einer Frau. Rekhalâs schlug mit dem Stab hart auf den Boden um wieder einen freien Kopf zu bekommen, aber es half nicht. Blut durchfloss seine Gedanken, Leid und Schmerz durchfuhren seine Innereien. Er sah es wie damals vor sich was geschehen war. Als er der Ausgestoßene versucht hatte eine Beziehung zu führen. Als ob es nicht schon gereicht hätte das man ihn mit schmerzvollen Tätowierungen übersät, mit Narben, Schlägen, Ignoranz und dem Gefühl das er niemals geliebt werden würde. Aber sie....sie hatte ihn gern gehabt...sie hatte ihn...geliebt...und dann waren da noch die Oberhäupter seines Volkes gewesen...die sich auf diese...Prophezeiung beriefen dass "der Wanderer" weder geliebt noch geschont werden durfte. Hätten sie sie doch einfach nur eingesperrt hätte er damit leben können. Rekhalâs hielt den Griff seiner Sense fest. Seine Knöchel wurden weiß. In seinem Herzen begann etwas zu brennen. Sie hatten sie nicht eingesperrt...nein...niemand sollte ihn auch nur verborgen lieben. Sie richteten seine Liebe hin. Am Holzblock mit einer Axt. Und in die Knie gezwungen musste er zusehen wie ihr Kopf über den blutigen Boden rollte...leblos...tot..."Gerechtigkeit", ächzte Rekhalâs. Damals war er zu einer Ausgeburt der Wut, des Hasses und des Leids geworden. Er hatte fast sein gesamtes Volk vernichtet. "Ich bringe Gerechtigkeit" Rekhalâs wurde von solchen Erinnerungen heimgesucht. Und es löste etwas in ihm auf. "Du verstehst nichts!", schrie er Grenjo an. "Gerechtigkeit besteht darin denen Leid zu bringen die selbst andere leiden lassen!" Sein Begleiter schaute ihn überrascht an. Offensichtlich weil Rekhalâs auf einmal so viel redete, was er vorher nicht getan hatte. "Hast du dein Familie verloren durch eine Vorhersagung?! Wurdest du geschunden, gebrandmarkt und verachtet?! Kennst du dieses Gefühl das alles was dir etwas bedeutet dir entrissen wird?! KENNST DU ES?!!" Rekhalâs sprang auf ihn zu und führte mit voller Gewalt einen Schwung. Er wurde geblockt aber Grenjo rutschte von seiner Position etwas nach hinten. Rekhalâs riss an der Sense und drückte das Schwert zur Seite, das seinen Angriff geblockt hatte. "Wenn dir jemand etwas bedeutet hat, der dir in einer Welt von Menschen die dich hassen etwas Nähe und Liebe zeigt, ein Scharfrichter kommt, dir das einzige Stück was von deinem Herzen noch übrig ist aus deinen Händen reißt es auf einen Holzblock legt und es köpft, kennst du das?!", seine Schreie wurden immer lauter. Hasserfüllter und wütender. Er holte erneut aus und schlug erneut zu. Erneut verschob er seinen Gegenüber. "Mir wurde alles genommen als ich ein kleines Kind war. Meine Familie...meine Brüder, Vater, Mutter...ALLES WAS MIR WICHTIG WAR!" Wieder schlug er zu. Die Wut machte ihn stärker und er schlug mit jedem Hieb fester zu. "Wenn du jemand verlierst, der dich geliebt hat und aufgrund einer verfluchten Prophezeiung die besagt das du das Fluchkind bist und nicht geliebt noch geschont werden solltest, geköpft wird vor deinen eigenen Augen das dich das Blut dieses Menschen besudelt und du dafür verantwortlich gemacht wirst das er sterben musste, KENNST DU DAS?!!" In Rekhalâs Herz und Geist tobte eine Schlacht. Die Trauer, der Kummer, der Schmerz und das Leid trieben ihn in einen Rausch in dem er nur noch mit roher Gewalt handelte. Dies machte ihn stärker aber auch verwundbarer. Ein erneuter Schwung mit seiner Sense. Wieder wurde er abgewehrt. Es kümmerte Rekhalâs nicht. Irgendwann würde er die Deckung durchschlagen. Immer und immer wieder schlug er auf die selbe Stelle ein und schob seiner vorherigen Begleiter, nun als Gegner vor sich her. "Ich habe geliebt und habe sie verloren! Sie wurde mir genommen! OHNE EINEN GRUND!" Mit jedem Schlag wurde er wütender. Er versank in einem Meer aus Leid und Erinnerungen die ihn in einen Rausch versetzte. "Ich habe Gerechtigkeit geübt indem ich mein Volk auslöschte! Alles was sich gegen mich verschworen hatte mit dieser Prophezeiung habe ich vernichtet! Und ich werde weiter Gerechtigkeit bringen bis die Tage gezählt sind an denen ich der "Ausgestoßene", der "Verhasste" ODER "DAS SCHANDMAL DER MENSCHHEIT" GENANNT WERDE!" Rekhalâs sah alles hinter einer blutroten Maske versinken. Immer und immer wieder schlug er zu. Er vernahm fast keine Geräusche mehr außer dem leisen ächzen seines Gegenübers. "ICH", Er schlug wieder zu "BIN" ein neuer Schlag "GERECHTIGKEIT!" Er legte alle seine Reserven an Kraft und Wut und Hass die er in sich trug in einen letzten entscheidenden Schwung den er führen wollte. Er ließ in einem Wutschrei die Sense auf Grenjo herniederbrausen.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Jul 29, 2013 8:43 am

JETZT_____Grenjo machte einen schnellen Ausfallschritt nach vorn, dadurch berührten sich er und sein Gegenüber schon fast. Die von oben herabkommende Sense glitt ins nichts, in dem Moment hob Grenjo seine linke Hand und spreizete alle Finger davon. Er hatte den Zauber schon einmal so eingesetzt und es hatte verherrende Wirkung, aber nur so würde er genug Zeit bekommen um sein Gegenüber ruhig zu stellen und mit ihm weiter reden zu können. Grenjo konzentrierte alle Magie von sich in dem einen Zauber, lies sie von seinem ganzem Körper in die Hand fließen. Dort zuckten schon die ersten kleinen Blitze um jeden Finger und mit einem Schrei ließ er alles auf einmal raus. Stromschläge durchfuhren ihn, seine rechte Hand verkrampfte sich um den Griff seines Schwertes. Diese stärke des Zaubers setzte er fast nie ein, sie war so gut wie nicht zu kontrollieren. Aber das war in diesem Augenblick auch egal, ein einzelner Blitz auf diese nähe hätte alles eher mehr verbrannt als nur geschockt und er wollte ihm nicht zu sehr schaden. Grenjo lies den Zauber verebben, nach dem letzten Blitz aus seiner Hand konnte er und sein Gegenüber die Waffen nicht mehr halten, das Schwert und die Sense fielen klirrend zu Boden. Grenjo's ganzer Körper zuckte, teils vor anstrengung und von dem Zauber der ihn und seinem Gegenüber durchfuhr. Er ging in die Knie und hob seinen Blick. "Nein...ich....kenne es nicht......wenn einem alles genommen wird. Ich....weiß nicht wie es sich......anfühlt.", brachte Grenjo zitternd raus. "Als Kreaturenjäger wird man auch nicht unbedingt geachtet, aber es ist nicht so wie bei dir...nein niemals." "Meine Familie wurde mir nicht genommen, sie verschwand einfach. Ich weiß nicht wie, aber ich habe aufgehört offen nach einer Antwort zu suchen.", sprach Grenjo weiter. "Was ich sagen will...lass die Vergangenheit ruhen und entscheide du was du mit der Zukunft machen willst. Gerechtigkeit braucht die Welt, aber denk nochmal darüber nach ob dies" Er deutete um sie, die Mauer war gezeichnet von Rissen, Brandpuren, Blut und Leichen. "ob dies wirklich der richtige Weg ist" Grenjo richtete sich langsamm wieder auf, nahm sein Schwert und sah zu seinem früheren Begleiter.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Jul 29, 2013 9:32 am

Rekhalâs schlug mit der Faust auf den Boden. Er war von Wut, Hass und Trauer zerrissen. Um seine Arme zuckten noch kleine Blitze von dem Blitzschlag. Seine Wunden pulsierten. Er griff sich an den Verband im bauchbereich den er hatte. Er schmerzte höllisch. Er griff mit seinen zuckenden Fingern an die Bandage um sie abzunehmen. Vom Stromschlag immer noch mitgenommen richtete er sich langsam auf. Damit hatte er nicht ganz gerechnet. Als er stand wurde ihm unwohl. Es passierte wenn er sich zu sehr anstrengte und seine Umgebung und seinen Körper vergaß. Er versuchte sich an ein paar Schritte, auf Grenjo zuzugehen. Er erlangte langsam seinen klaren Verstand zurück. Er drehte sich langsam um. Der Hauptmann der Stadtwache stand vor ihm und hinter dem Hauptmann eine große Menge an Soldaten mit Bögen und Pfeilen, Schwertern und Schildern. Rekhalâs ließ den Kopf hängen und lachte. "Es ist so lächerlich", lachte er laut.  Diese mickrigen, feigen Bastarde. Zuerst die Drecksarbeit von anderen erledigen lassen und dann alles abstauben. Rekhalâs hörte auf zu lachen und schaute den Hauptmann an. "Ich werde dich im Namen der Stadt Fantes festnehmen, dich in Gewahrsam geben und eine angemessene Strafe verlangen. Nicht nur das du Soldaten getötet hast, sondern auch einen neuen Besucher zu erledigen. Das wird dir den Kopf kosten!" Rekhalâs hörte nicht zu. Er war sehr erschöpft...hatte es sich selbst zuzuschreiben. Und die Blitze hatten ihm noch mehr zugesetzt. Immer noch spürte er das zittern und knistern in sich. Er konnte kaum noch stehen. Während der Hauptmann noch immer über die Strafe schwafelte drehte er sich um und ging auf Grenjo zu. Er sah ihm die Erschöpfung an. Er wusste das Grenjo die Stärke respektierte. Aber seine Art gewisse Dinge anzupacken mochte er nicht. Jeder Schritt war schmerzhaft. Er spürte etwas an seinem Fuß. Er bückte sich und hob seine Sense auf. Er drehte sie um sodass das Sensenblatt am Boden auflag und stüzte sich darauf. Langsam kam er seinem Gegenüber näher. Er war nur noch einen Schritt entfernt. Langsam streckte er seine Rechte aus und hielt sie Grenjo entgegen. Sie war voll Blut das unter dem Verband hervorquoll den er sich zuvor gebunden hatte.
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mi Jul 31, 2013 9:22 am

Grenjo schaute auf die rechte Hand die von dem Blut tropfte. Nicht einmal der Dämon hatte ihm soviel abverlangt wie dieser Kerl hier. Er drehte sein Schwert ein paar mal in der Hand und steckte es dann langsamm in die Scheide am Gürtel, die Klinge glitt unsauber hinein, er würde sie später prüfen lassen bei einem Schmied. Grenjo griff mit seiner rechten nach der Hand seines Gegenübers. Der Hauptmann hatte mit seiner langen Anklage endlich ein Ende gefunden, es stimmte zwar was er alles vorzuwerfen hatte, aber sie alle sollten sich doch eigentlich klar sein das sie diesen Kerl hier nicht im Gefängniss halten können. "Ich weiß nicht wie du es anstellen wirst, aber du wirst nicht durch ihre Hand hier sterben sondern wieder freikommen. Da bin ich mir ganz sicher." , sagte Grenjo etwas leiser damit nur sie zwei es hören konnten. "Sobald du wieder frei bist, versuch einen anderen Weg für deine Gerechtigkeit zu finden. Sobald du ihn hast, oder denkst du weißt es, dann such mich." , sagte er noch. Die Soldaten kamen langsam auf sie zu, immernoch mit zitternden Knien.
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The Gurdian
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mi Jul 31, 2013 1:51 pm

Rekhalâs lächelte. Tatsächlich stand ihm gegenüber jemand der nichts dagegen hatte ihn wieder zu sehen. Er hustete und ging auf ein Knie. Er verzog das Gesicht. Sein gesamter Körper schmerzte. Immer wieder kam es vor das er sich selbst fast dabei tötete wenn er in Rage war und seine Deckung ausließ. Noch dazu dieser Blitzschlag. Er war sehr erschöpft und hatte nicht gerade wenig Blut verloren. Um ihn hatte sich bereits eine kleine Lache gebildet. Er spürte etwas an seinem Rücken. Er drehte den Kopf zur Seite und sah hinter sich einige Männer mit Speeren bewaffnet die sie ihm gegen den Rücken drückten. "Ergib dich deinem Schicksal", hörte er den Hauptmann sagen. Schicksal... Rekhalâs erhob sich langsam wieder. Sein Arm wurde langsam taub. Er ließ Grenjos Hand los und drehte sich um. Der Hauptmann deutete in die Richtung einer Treppe, die von unten zum Schutzwall hochführte. Rekhalâs ging darauf zu und begann die Stufen hinunter zu gehen. Jeder Schritt schmerzte. Vor ihm tauchten noch mehr Wachen auf. Ihr Feiglinge. Rekhalâs Gedanken waren klar und scharf. Er konnte alles erkennen und einordnen. Er wurde in Richtung der Wachstube geführt wo schon einige Schaulustige warteten. Sie verzogen das Gesicht als sie ihn sahen. Eine Mutter und ihr kleiner Sohn standen auch dabei. Rekhalâs schaute den kleinen an, der den Kopf bis zur Hälfte mit dem Rock seiner Mutter verdeckte. Leises Gemurmel machte sich breit und immer wieder kamen einige mehr dazu. Rekhalâs trat durch die Tür der Wachstube. Sofort wurde eine Tür geöffnet die in eine Art Keller führte. Noch mehr Stufen ging er hinab, tiefer in den Untergrund. Dort warteten mehrere Gitterstäbe und Zellentüren auf ihn. Eine wurde geöffnet in die er hineingeschoben wurde. "Hier wirst du bleiben bis man dich deiner gerechten Strafen zuführt." Rekhalâs stand inmitten der Zelle, immer noch auf seine Sense gestützt. Jemand zog an ihr und Rekhalâs brach erneut auf ein Knie zusammen. Er hörte Gelächter. "Schaut ihn euch an unseren superstarken Unhold. Ohne Sense kann er nicht mal stehen", hörte er jemand sagen. Wieder Gelächter. Die Tür fiel ins Schloss und wurde versperrt. "Vielleicht köpfen wir dich mit deiner eigenen Waffe das wäre doch lustig oder?", hörte er noch jemand sagen. Rekhalâs erhob sich als er das hörte. Er drehte sich um und fixierte denjenigen der diese Aussage getätigt hatte. Er schaute ihn mit leeren Augen an, mit der Zornglut des Hasses brennend darin. Der Mann zuckte zusammen. "Du", atmete er schwer. Seine körperliche Verfassung war in schlechtem Zustand. "Wirst", setzte Rekhalâs fort, "Sterben", hauchte er aus. Erneut sackte er auf ein Knie nieder. Das Blut rann über seinen Arm auf den Boden und aus den Narben aus seiner Brust troff ebenfalls der rote Lebenssaft.
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Aug 01, 2013 6:07 pm

Mittlerweile herrschte auf dem Gutshof reges Treiben. Überall waren Arbeiter mit irgendetwas beschäftigt, einige hackten Holz, andere begutachteten die Pflanzen auf den Feldern und so weiter. Lina und Vanir fragten ein bisschen herum, ob sich jemand mit Waldtieren und speziell mit Rietrossen auskannte. Unter den Befragten war zwar niemand, doch sie waren sich einig, dass wenn ihnen jemand helfen konnte, dann musste es Jorek sein. Jorek war ein extrem alter Mann, der im hintersten Winkel des Gutshofes in einer winzigen Holzhütte lebte und nach Aussagen der Männer "einfach alles" wusste. Also machten sie sich auf den Weg zu ihm. Er erwies sich als außerordentlich freundlich und hilfsbereit und bat die beiden gleich herein, noch bevor sie ihm ihr Anliegen genauer geschildert hatten. "Setzt euch doch erstmal da hin", meinte er und fuchtelte in Richtung eines winzigen Sofas, auf dem gerade eben zwei Leute Platz hatten, "ich hol uns schonmal Tee. Es ist zwar noch keine Tee-Zeit, aber ich finde, Tee kann man immer trinken." Kurz darauf kam er mit einer Kanne und drei Bechern zurück, die er gekonnt in einer Hand balancierte, während er mit der anderen wild gestikulierte, gleichzeitig die Becher verteilte und Tee ausschenkte. Schließlich saß er den beiden auf einem kleinen Sessel gegenüber mit einer furchtbar aufgeregten Miene. "Das ist ja mal was, dass mich jemand besuchen kommt. Bestimmt haben euch die anderen erzählt, dass ich alles wüsste. Ha!", rief er aus, "da haben sie gar nicht mal so Unrecht. Im Schutz dieses Gutshofes habe ich beinahe mein ganzes Leben damit verbracht, die Natur und die Tiere zu beobachten, und habe natürlich alles aufgezeichnet. Was wollt ihr wissen?" Nahezu ungeduldig schaute er Vanir und Lina an; es schien, als hätte er seit Jahren darauf gewartet, endlich jemandem seine Aufzeichnungen zeigen zu können. "Naja, wir wollen ein Rietros jagen", setzte Vanir vorsichtig an und wurde sogleich von Jorek unterbrochen: "Soso, ein Rietros. Jaja, da schauen wir doch mal." Er lief hektisch zu einem Regal, das voller Papierrollen, Bücher und anderen Dokumenten war, und holte eine der Papierrollen heraus. Er schob die Tassen und Becher, die auf dem Beistelltisch standen, zur Seite und breitete das Papier aus. Darauf war eine detailreiche Abbildung eines Rietrosses mit Jungen zu sehen sowie etliche Randbemerkungen. Dann holte er zu einem umfassenden Vortrag über Lebensweise und Körperbau dieser besonderen Tiere aus. Nachdem sich Vanir und Lina alles angehört hatten, kam er zu dem eigentlichen Punkt: "Also, wie jagt man jetzt so ein Tierchen? Ihr müsst wissen, Rietrosse sind weitaus dümmer als man auf den ersten Blick meinen könnte. Sie tun nichts außer fressen und schlafen, und wenn sie Gefahr wittern, werden sie entweder hektisch oder aggressiv. Das macht eigentlich keinen großen Unterschied, weil sie in beiden Fällen wie wild herumrennen und alles niedertrampeln, was ihnen zu nahe kommt. Der Unterschied besteht eigentlich nur darin, wohin sie laufen und was genau sie niedertrampeln." Er kicherte, wurde dann aber wieder ernst: "Was die Jagd erheblich erschwert, ist, dass die guten Tiere eine extrem dicke Haut haben und daher Pfeile und sowas locker wegstecken. Das kitzelt sie höchstens ein bisschen und macht sie eben, wie gesagt, hektisch oder aggressiv. Aber meinen Aufzeichnungen zufolge müsste es eine Stelle geben, an der sie empfindlich sind." Er senkte die Stimme und rückte näher an Vanir und Lina heran, so als würden sie sich über eine geheime Verschwörung oder so etwas unterhalten. Auf seiner Zeichnung deutete er auf eine Stelle an der Brust des Rietrosses: "Hier, wo der Hals endet, zwischen den Vorderbeinen. Da ist die Haut weicher. Wenn ich mich nicht irre, sollten sie an dieser Stelle auch verletzlich sein, also wenn es jemandem gelingt, genau da einen Pfeil hin zu schießen..." Er machte eine bedeutungsvolle Pause. Lina wagte einen Seitenblick zu Vanir, der den Alten genauso amüsant zu finden schien wie sie selbst. Ungeachtet dessen sprach Jorek weiter: "Ein einzelner Pfeil würde natürlich nicht ausreichen, um so ein Tier zur Strecke zu bringen. Auch nicht zwei oder drei Pfeile. Aber es könnte das Tier schwächen, sodass man es dann mithilfe anderer Waffen möglicherweise erlegen kann. Ihr müsst allerdings sehr schnell sein, und sehr genau zielen. Aber es könnte klappen." Nachdem er mit seinen Ausführungen fertig war, saßen sie noch eine Weile zusammen, unterhielten sich über dies und das und tranken den Tee. Irgendwann am frühen Nachmittag verabschiedeten sich Vanir und Lina wieder und verließen Jorek.
"Das war doch jetzt sehr aufschlussreich", meinte Lina. "Ich denke mal, mit den Tipps von Jorek könnte es doch noch etwas werden." Als sie wieder im Zentrum des Gutshofes angekommen waren, setzten sie sich auf eine Bank an einer Hauswand und machten sich über ihren Proviant her. "Du hast noch gar nichts gesagt, was hältst du so von Jorek und seinen Ausführungen?", fragte Lina Vanir.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Aug 01, 2013 8:04 pm

Vanir hatte Jorek interessiert zugehört und überlegte, was er davon halten sollte. Nachdem sie sich verabschiedet hatten gingen sie zu einer Bank und aßen ihren Proviant. Als Lina ihn fragte, was er von Jorek und seinen Informationen halte, überlegte er kurz und sagte dann: "Ich finde die Ausführungen geben uns einige Hinweise über unsere Vorgehensweise. Wenn Jorek all das wirklich so genau weiß, wie er behauptet, dann wissen wir bereits mehr über die Rietrosse, als uns jemand anderes hätte sagen können. Er muss sich sehr viel mit Tieren beschäftigt haben, wenn er das alles wirklich weiß und nicht vermutet. Aber wenn er sich bei der Haut auf der Brust geirrt hat bekommen wir ein ziemliches Problem. Schon allein, weil wir nicht wissen, was wir dann machen sollen. Aber wenn er Recht hat, ist das die Schwachstelle die wir brauchen. Wenn das Rietros geschwächt ist müssten wir es wahrscheinlich mit dem Schwert oder einem Messer erledigen. Ich denke wir sollten das genau planen. Und Jorek halte ich für einen freundlichen alten Mann, der sich freut, dass er mal jemandem helfen kann." Sie saßen noch einige Zeit in der Sonne und gingen dann auf ihr Zimmer. "Wir sollten uns noch einen genauen Plan überlegen und uns soweit vorbereiten. Also was denkst du, was wir alles mitnehmen sollten und wie wir am besten vorgehen." Endlich machen wir Fortschritte, dachte Vanir fröhlich.

Farodin saß zusammen mit Herbi draußen in der Sonne und kraulte ihn am Hals, dort wo die Schuppen nicht so hart waren, damit Herbi das überhaupt merkte. "Wir werden den kleinen behalten", sagte Farodin zu Herbi, worauf hin dieser schnaupte und sich erhob. "Keine Sorge. Er frisst dir nichts weg", grinste Farodin, woraufhin sich Herbi wieder beruhigt hinlegte. "Wenn ein Jungtier von seiner Familie zurückgelassen wird, kann es alleine meistens nicht überlegen. Und genau deshalb werden wir ihn behalten. Pavilis sind erstens niedliche kleine Drachen, zweitens kann man sie züchten, und ich träume schon lange davon selber Tiere zu züchten und drittens gibt es viele Leute, die viel Geld für dressierte Drachen zahlen. Und du weißt, dass wir wieder Geld brauchen, um zum Beispiel den Zaun reparieren zu lassen", sagte Farodin. Er wusste genau, dass Herbi es wahrscheinlich nicht wusste, aber er erzählte ihm alles also konnte er es wissen. "Der Flügel des Kleinen wird schnell heilen, denn Beinwell hilft sehr gut gegen Brüche und der Kleine ist noch jung, deshalb heilen seine Knochen schneller. Vielleicht sollte ich ihm ein Körbchen oder sowas bereitstellen, damit er nicht auf meinem Bett schlafen muss. Sowas müsste ich noch auf dem Dachboden haben." Farodin stand auf und machte sich auf den Weg auf den dorthin.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Aug 02, 2013 10:48 am

Grenjo sah dem Trupp an Soldaten nach die den Mann runterbrachten und mit ziemlicher großer Sicherheit ins Gefängniss werfend würden. Es blieb nur eine kleine Anzahl an Leuten hier auf der Mauer und hielt weiter wache, die anderen räumten die Leichen weg die noch immer da lagen. Er ging langsamm den Trupp an Soldaten nach, der Kampf hatte ihm viel abverlangt er müsste sich ein Gasthaus suchen, sich waschen und ausruhen. Danach muss er unbedingt sein Schwert ansehn lassen, zuerst der Kampf mit dem Dämonen und jetzt dieser hier noch, die Klinge wird mehr als Stumpf sein. Schaulustige standen noch am Straßenrand die beobachteten wie der jetzt Gefangene in das Wachhaus gebracht wurde. Die Leute bemerkten Grenjo fast nicht, was ihm eigentlich passte, in der Stadt ist es viel zu laut. Die Leute sind zu sehr voreingenommen und verlassen sich auf ihre einfachen Mauern und schlecht ausgebildeten Soldaten. Er will nur seine Geschäfte erledigen und dann raus hier wieder in die freie Wildniss. Grenjo kam auch an der Wachstube an als die meisten Soldaten das Gebäude wieder verließen, scheinbar hatten sie schon alles erledigt und würden auf ihre Posten zurückgehen. Er wartete bis das niemand mehr aus dem Gebäude rauskam und trat dann ein. Vor der Treppe zum Keller, und wahrscheinlich dem Kerker, standen 4 Wachen, unten würden wohl noch mehr sein um aufzupassen. Der Hauptmann saß an einem großen Schreibtisch und verfasste gerade ein Schriftstück, ziemlich sicher die Anklagen die man dem Gefangenen vorwerfen würde. Grenjo ging auf ihn zu, stützden die Hände auf den Tisch ab und sah den Hauptmann an. "Ihr wollt wohl euer Geld jetzt haben für das Töten des Dämonen." ,sagte dieser beiläufig. "Genauso ist es und das ziemlich schnell wenn ich bitten darf, ich hab noch viel zu erledigen." ,gab Grenjo zur Antwort. Der Hauptmann holte einen kleinen Beutel aus einem Fach in seinem Tisch und warf es zu Grenjo's Händen hin. Grenjo runzelte die Stirn, nahm den Beutel hoch und wog ihn kurz mit der Hand. "Das ist nicht euer ernst oder? Allein die Steuereinnahmen von einem Händler den der Terrodras aufhielt ist mehr Wert als das was ihr mir hier gegeben habt!", protestierte Grenjo. "Wenn ich mir die Schäden auf der Mauer ansehe auf der ihr euren kleinen Kampf austragen musstet dann solltet ihr froh sein überhaupt etwas bekommen zu haben, anstatt hier zu meckern das ihr mehr wollt. Nun geht und lasst mich meine Arbeit erledigen.", der Hauptmann machte eine eindeutige Handbewegung die Grenjo zu verstehen gab das hier nichts mehr zu machen ist ohne einen Kampf anzufangen. Er packte das Sächchen mit den paar Münzen ein und verließ die Wachstube schnell, nur weg von diesem elenden Pack an Soldaten. Draußen erkundigte er sich kurz wo das nächste Gasthaus ist bei einem Stadtbewohner. Auf dem Weg dorthin zählte er genau wieviel er bekommen hatte. Es war viel zu wenig, aber es würde reichen um ein wenig Proviant und einen Schlafplatz für die Nacht zu bekommen. Also steckte er das Geld gut weg und suchte das Gasthaus.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Aug 02, 2013 11:23 am

Rekhalâs lag auf dem Rücken. Seine Bandagen waren aufgeschnitten und ein Mann hatte seinen Kopf über ihn gebeugt. "Hmmm", hörte er den bärtigen Mann, ein Geräusch von sich gebend. Er tippte mit einem Finger gegen die blutigen Narben. Rekhalâs spannte seinen Bauch an. "Nanana!", kam der sofortige Tadel. Die Stimme des Alten war rau und etwas kratzig. "Nicht anspannen. Das wird der Wundheilung nicht ganz nützlich sein junger Mann. Wie heißt du?" Rekhalâs schwieg. "Oh. Schade das du es mir nicht sagen willst. Ich bin Thek-Aran. Ich bin Arzt und versuch dich wieder auf die Beine zu kriegen." Rekhalâs nickte langsam. "Wie ist das passiert?", fragte er halblaut während er in seiner Tasche wühlte und suchte nach Heilmitteln. "Eine Narbe bricht nicht so einfach auf", grübelte der Alte weiter. Ein Stähnen entfuhr Rekhalâs Kehle. Seine Lungen schmerzten unglaublich wenn er auf dem Rücken lag. "Dreh dich zu mir Kleiner", hörte er Thek-Aran sagen. Er versuchte sich langsam zu drehen und lag schließlich, nach einer langen Prozedur auf der Schulter. So war es angenehmer. "Junge du hast eine Menge Blut verloren und du bist ganz und gar nicht gut davongekommen was den Blitzfinger dieses Fremden angeht. Du hast richtig aufs Maul bekommen. Normalerweise solltest du tot sein! Tut mir leid das zu sagen...", der Arzt zog ein wenig an den Narben, begutachtete die Brust. "Junge du musst den Mantel ausziehen." Rekhalâs hatte den Mantel noch nie vor jemand anderes ausziehen müssen. Wenn jemand sah was sich auf seinem Rücken befand würde er mit ziemlicher Sicherheit auch noch der Ketzerei beschuldigt. "Zieh ihn aus. Ich kann dich sonst nicht heilen. Du hast nicht nur vorne sondern auch hinten Blutungen. Ich muss sie verarzten." Der Arzt schien Rekhalâs trotzigen Blick zu erkennen. "Wachen!", rief Thek-Aran. "Lasst uns allein!" "Das geht nicht. Wir haben die Order ihn nicht alleine zu lassen bis er seiner Strafe zugeführt wird." "Verschwindet habe ich gesagt! Er braucht Ruhe und keine Aufpasser! Er kann sowieso nicht weglaufen!" "Nein Th..." "VERSCHWINDET!", krächzte der alte Mann. Er wirkte wie ein grantiger, griesgrämiger Alter der seine Ruhe haben wollte. Die Wachen zogen sich verunsichert zurück. "Setz dich auf Junge." Rekhalâs setzte sich langsam auf und drehte den Rücken zum Arzt. Thek-Aran zog sacht am Kragen. Der Mantel, voll Blut und leichten Brandspuren, rutschte den Rücken herunter und landete auf dem Steinboden. "Bei den Götter....", hörte er den Alten sagen. "Was im Namen Livas...", er schien keine Worte dafür zu finden was er sah. Rekhalâs wusste es genau. Runen. Aurische Runen. Er war verflucht worden und hatte diese Runen in den Rücken tätowiert bekommen. Dazu kamen Abbilder von Onestis und Auron. Als wäre er direkt aus der Blutlinie dieser beiden hervorgegangen. "Wenn sie das sehen wirst du sofort wegen Ketzerei erstochen!", hörte er Thek-Aran flüstern. "Verarzte mich." "Jaja...Selbst....verständlich junger....junger....", der Alte hatte den Faden verloren. Er war so überwältigt und erschüttert von den Abbildern und Runen auf dem Rücken Rekhalâs' das ihm die Sprache fortblieb. Er verrichtete seine Arbeit und verarztete Rekhalâs so gut als möglich. "Ich....ähm...ich denke...du äääh...kannst den Mantel wieder...an...legen", stotterte Thek-Aran heraus. Während Rekhalâs seinen Mantel anlegte hörte er den Arzt fragen:"Du bist aus einer Prophezeiung nicht wahr?" Rekhalâs drehte den Kopf in seine Richtung. "Das Fluchkind...ich habe davon gehört. Bist du es? Das prophezeite Kind? Stimmt es das Auron und Onestis in dir leben?" Der Arzt wirkte ehrfürchtig und trotzdem sehr neugierig und keinesfalls ängstlich. "So sagt die Prophezeiung", antwortete Rekhalâs. "Ja...ja...", der Alte packte alles zusammen und legte den Verband wieder um den Bauch und die Hüften des Verwundeten. "Du bist mächtig. Aber deine Wut treibt dich zur Selbstvernichtung", sagte der Alte. "Du musst sie kontrollieren." Er machte den letzten Zug mit der Bandage und fixierte sie. "Du solltest in 2 Tagen wieder fähig sein den nächsten Blitzfinger zu überstehen. Legs aber nicht drauf an", grinste Thek-Aran. Er rief nach den Wachen welche ihn hinausließen und die Zellentür wieder versperrten. "Du bist etwas spezielles junger Mann. Du bist kein schlechter Mensch. Ich spüre es." Dies waren die letzten Worte die Rekhalâs von ihm hörte als er ihn verließ.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Aug 02, 2013 8:57 pm

Als die beiden das Gasthaus betraten, kam Inja auf sie zugestürmt und hüpfte aufgeregt an Linas Bein hoch. "Ja ist ja gut, meine Kleine", meinte Lina lachend, nahm den Hund auf den Arm und folgte Vanir dann ins Zimmer. "Ich bin genau deiner Meinung, was Jorek und seine Ausführungen über die Rietrosse angeht", sagte sie zu Vanir, "und ich glaube auch, dass er viel weiß - er ist schon echt verdammt alt, und wenn er wirklich sein ganzes Leben mit der Beobachtung von Natur und Tieren verbracht hat, dann muss er einfach eine Menge wissen. Und die anderen trauen es ihm offenbar auch zu." Sie kraulte Inja, während sie nachdachte. Nach einer relativ langen Pause, in der sie sich zuerst einen Plan und dann die passende Formulierung zurechtlegte, begann sie: "Also, ich kann ziemlich gut Bogen schießen. Und so wie ich dich kenne, kannst du es auch. Ich hab dich zwar noch nie schießen gesehen, aber ich glaube das einfach mal." Sie zwinkerte Vanir zu. "Von daher, wenn wir einfach aus einer gewissen Entfernung ein solches Tier anvisieren, dann beide gleichzeitig auf diese Schwachstelle schießen, und am besten mehrere Pfeile hintereinander, dann denke ich, könnten wir es schwächen, bevor es aggressiv oder hektisch, wie Jorek es nannte, auf uns zurennen und uns plattmachen kann. Wenn Jorekt Recht hat, müssten die anderen Tiere dann eigentlich davonlaufen, weil sie Gefahr wittern oder so. Und dann könnten wir uns relativ ungefährdet über das geschwächte Tier hermachen, das müsstest du dann eben mit dem Schwert oder so gänzlich erlegen, wie gesagt, sowas habe ich halt nicht. Aber ein Schwert reicht ja, könnte ich mir vorstellen. Was meinst du dazu?" Sie stand auf und trat ans Fenster, während sie auf Vanirs Antwort wartete. Vielleicht sollten wir noch bis morgen warten und in aller Frühe aufbrechen, nicht dass wir in die Nacht hineinkommen. Ich hab schon genug negative Erfahrungen mit dem Jagen bei Nacht gemacht, sowas brauche ich eigentlich nicht nochmal, überlegte sie und nahm sich vor, ersteinmal Vanirs Meinung zu ihrem Plan abzuwarten und ihn dann nach seiner Ansicht über dieses Zeitproblem zu fragen.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Aug 02, 2013 10:03 pm

"Das klingt doch gut", sagte Vanir und ging den ganzen Plan nochmal im Kopf durch. "Ich denke mal das ich die Stelle treffen kann immerhin ist sie ja trotzdem ziemlich groß auch wenn es nur ein kleiner Teil des Körpers des Rietroses ist." Ich habe eher bedenken mit dem Schwert, dachte Vanir sagte aber nichts. Es ist Ewigkeiten her, dass ich es das letzte mal benutzt habe. Er hoffte das man ihm nichts anmerkte und ging ans Fenster, um zu sehen wie weit die Sonne schon gesunken war. "Ich denke wir sollten heute lieber nicht mehr losreiten. Die Sonne steht bereits zu tief und ich jage lieber bei Tag oder denkst du das wir lieber Nachts jagen sollten?", fragte Vanir. "Ich hoffe nur das Jorek wirklich weiß das diese Tiere entweder angreifen oder fliehen, weil wenn sie Rudelverhalten zeigen sollten kriegen wir es mindestens mit 4 ausgewachsenen Rietrosen zu tun, soviele habe ich letzte mal gesehen und wir konnten nicht die ganze Lichtung überblicken." Sonst könnten wir auf die Augen schießen damit sie und nichtmehr geziehlt angreifen können, dachte er, doch als er kurz überlegte und sich die Szene vorstellte wurde ihm fast ein wenig übel und er verwarf die Idee schnell wieder. Er ging zu seinen Sachen und hob den Bogen, den Kecher und das Schwert auf und lies es auf den Tisch fallen. "Hm also Pfeile haben wir mehr als genug, soviele wie ich geschnitzt habe, vor der Begegnung mit dieser äh... leicht seltsamen Frau.", murmelte er mehr zu sich selbst aber doch verständlich, "Mein Bogen ist in gutem Zustand, wie ist es bei dir? Und das Schwert ist auch in gutem Zustand" Ist ja auch lange nicht mehr benutzt worden, fügte er in Gedanken hinzu. Er machte eine Pause und sah aus dem Fenster "Vielleicht sollte ich dir auch noch erzählen warum ich überhaupt ein Rietros jagen will, aber ich denke das mache ich morgen aber, wenn wir das Rietros haben", sagte er optimistisch.

Farodin klette die Leiter auf seinen Dachboden hinauf. Oje, dachte er als er die ganzen wild aufeinandergeworfenen Sachen sah. Doch am Ende des Berges auf verschiedensten Sachen sah er auch einen Weidenkorb. Er kletterte über den Haufen und angelte nach dem Korb. "Ah", stöhnte er als er mit dem Kopf gegen einen alten Stuhl stieß. Er griff sich den Korb und kletterte die Leiter wieder hinunter. Er stellte ihn neben sein Bett und machte sich auf die Suche nach einer Decke, um den Korb auszupolstern. Ich sollte echt mal wieder aufräumen, dachte er und fand nach einer Viertelstunde endlich eine Decke die sich zum auspostern eignete. Er legte sie hinein und betrachtete sein Werk. So jetzt muss nurnoch der kleine da rein, dachte er. Erst wollte Farodin den Drachen sofort hinüberheben, aber er entschied sich dafür erstmal zu warten bis er aufwachte. So klein wie er ist trinkt er wahrscheinlich noch Milch, dachte Farodin und machte sich auf den Weg ins Dorf um dort Milch zu kaufen.
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