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 Abenteuer Band 3

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MeisterSkywalker
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Aug 02, 2013 10:03 pm

"Das klingt doch gut", sagte Vanir und ging den ganzen Plan nochmal im Kopf durch. "Ich denke mal das ich die Stelle treffen kann immerhin ist sie ja trotzdem ziemlich groß auch wenn es nur ein kleiner Teil des Körpers des Rietroses ist." Ich habe eher bedenken mit dem Schwert, dachte Vanir sagte aber nichts. Es ist Ewigkeiten her, dass ich es das letzte mal benutzt habe. Er hoffte das man ihm nichts anmerkte und ging ans Fenster, um zu sehen wie weit die Sonne schon gesunken war. "Ich denke wir sollten heute lieber nicht mehr losreiten. Die Sonne steht bereits zu tief und ich jage lieber bei Tag oder denkst du das wir lieber Nachts jagen sollten?", fragte Vanir. "Ich hoffe nur das Jorek wirklich weiß das diese Tiere entweder angreifen oder fliehen, weil wenn sie Rudelverhalten zeigen sollten kriegen wir es mindestens mit 4 ausgewachsenen Rietrosen zu tun, soviele habe ich letzte mal gesehen und wir konnten nicht die ganze Lichtung überblicken." Sonst könnten wir auf die Augen schießen damit sie und nichtmehr geziehlt angreifen können, dachte er, doch als er kurz überlegte und sich die Szene vorstellte wurde ihm fast ein wenig übel und er verwarf die Idee schnell wieder. Er ging zu seinen Sachen und hob den Bogen, den Kecher und das Schwert auf und lies es auf den Tisch fallen. "Hm also Pfeile haben wir mehr als genug, soviele wie ich geschnitzt habe, vor der Begegnung mit dieser äh... leicht seltsamen Frau.", murmelte er mehr zu sich selbst aber doch verständlich, "Mein Bogen ist in gutem Zustand, wie ist es bei dir? Und das Schwert ist auch in gutem Zustand" Ist ja auch lange nicht mehr benutzt worden, fügte er in Gedanken hinzu. Er machte eine Pause und sah aus dem Fenster "Vielleicht sollte ich dir auch noch erzählen warum ich überhaupt ein Rietros jagen will, aber ich denke das mache ich morgen aber, wenn wir das Rietros haben", sagte er optimistisch.

Farodin klette die Leiter auf seinen Dachboden hinauf. Oje, dachte er als er die ganzen wild aufeinandergeworfenen Sachen sah. Doch am Ende des Berges auf verschiedensten Sachen sah er auch einen Weidenkorb. Er kletterte über den Haufen und angelte nach dem Korb. "Ah", stöhnte er als er mit dem Kopf gegen einen alten Stuhl stieß. Er griff sich den Korb und kletterte die Leiter wieder hinunter. Er stellte ihn neben sein Bett und machte sich auf die Suche nach einer Decke, um den Korb auszupolstern. Ich sollte echt mal wieder aufräumen, dachte er und fand nach einer Viertelstunde endlich eine Decke die sich zum auspostern eignete. Er legte sie hinein und betrachtete sein Werk. So jetzt muss nurnoch der kleine da rein, dachte er. Erst wollte Farodin den Drachen sofort hinüberheben, aber er entschied sich dafür erstmal zu warten bis er aufwachte. So klein wie er ist trinkt er wahrscheinlich noch Milch, dachte Farodin und machte sich auf den Weg ins Dorf um dort Milch zu kaufen.
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Aug 03, 2013 8:03 am

"Noch einen Humpen Bier der Herr. Kommt sofort!" , brüllte der Wirt. Grenjo hatte nach nicht langer Zeit ein Gasthaus gefunden in dem er auch übernachten konnte. Der Wirt war ein älterer Mann mit schon einigen falten im Gesicht, aber sonst ganz freundlich. Der Schankraum war einfach gehalten, es gab einen Tressen wohinter der Wirt stand und aus verschiedenen Fässern alles mögliche an Getränken herausholten, ein paar einfache Stühle davor und dann noch ein paar Tische mit gemütlicheren Stühlen im Raum verteilt. Durch den Spalt einer halb geöfneten Tür drang der Duft von angebratetem Fleisch und Gewürzen, die Küche eben in der die Frau des Wirtes oft verschwand um dann später wieder mit einigen Tellern herauszukommen. Eine junge Frau, scheinbar die Tochter, brachte den Gästen an den Tischen die Getränke. Diese kam gerade auf Grenjo zu mit dem vorher bestellten Humpen Bier in der Hand. "Hier der Herr, kann ich sonst noch was für euch tun?" , sagte die junge Frau. "Danke, könnt ihr mir noch etwas aus euere Küche bringen?". Grenjo holte ein paar Silberstücke aus seinem Beutel und legte sie auf den Tisch, sie nahm das Geld und nickte. "Ich bringe euch gleich was." Mit den Worten drehte sie sich um und verschwand nicht viel später in der Küche. Grenjo setzte derweile beim Humpen an und trank einige Schluck, es war schon der dritte den er diesen Abend hatte. Gut das er auf dem Weg noch ein paar andere Aufträge erledigt hatte, mit dem Geld vom Hauptmann alleine wäre er nicht weit gekommen. Er setzte den Humpen ab und dachte nochmal durch was er morgen alles machen musste, den Schlafplatz hatte er schon, es war zwar nur ein kleines Zimmer hier aber es reichte. Morgen musste dann zuerst einen Alchemisten suchen, vielleicht weiß der Wirt wo einer ist der sehr teure Tränke herstellte. Die einfachen würden mit dem Blut eines Terrodras nichts anzufangen wissen, da war Grenjo sich sicher. Dann musste ein guter Schmied her um sein Schwert anzusehen, ziemlich sicher auch wieder zu schärfen. Wenn er Pecht hat dann müsste er ein ganz neues schmieden lassen und das kostet mehr als das Blut einbringen wird. Er stützte den rechten Arm mit dem Ellenbogen am Tisch ab und massierte sich die Stirn. Verdammt dieser Kampf auf der Mauer war nicht eingeplannt, hab ich noch irgendwas das ich zu Geld machen kann.. Grenjo griff in seine Tasche und bekamm die Erzstücke zu fassen die ihm sein Begleiter bei ihrer Begegnung gegeben hatte. Diese könnten die Lösung des Problems sein. Er lächelte etwas bei dem Gedanken das genau diese kleine Geste ihm jetzt weiter hilft. Grenjo zog die Hand aus der Tasche, nahm den Krug wieder in die Hand und beobachtete das Leben in dem Gasthaus. Es waren einige Leute hier, aber der Raum war nicht gerammelt voll daher hatte man gute Übersicht über alle Leute und es wurde nicht stickig, was sehr angenehm war. Grenjo sah wie die junge Wirtstochter wieder aus der Küche kam, sie hatte einen Teller und einen Leib Brot dabei, wohl das Essen für ihn da sie gerade auf ihn zukam. "Hier bitte, meine Mutter war grad zu sehr beschäftigt also hab ich etwas für euch zubereitet." Sie stellte die Sachen ab und Grenjo lächelte. "Ich danke euch, es wird sicher genauso gut schmecken." Er war sich nicht sicher ob seine Wort sich bewahrheiten würden, da das Essen etwas komisch aussah, aber es war auch nur gedacht um die Frau glücklich zu machen. Die lächelte ihn an und ging wieder zurück zum Tressen um die nächsten Krüge Bier zu verteilen. Grenjo sah ihr kurz nach, dann machte er sich über das Essen her.
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Aug 03, 2013 7:50 pm

Lina wunderte sich darüber, dass Vanir offenbar noch einen anderen Grund als die Herausforderung an sich hatte, um das Rietros zu jagen. Sie selbst fand es eigentlich hauptsächlich spannend, mal so ein großes Tier zu erlegen, und sie erhoffte sich auch ein bisschen was von dem Fleisch oder davon, eventuell das Fell oder so zu verkaufen. "In der Nacht jagen, nein danke", gab sie knapp von sich, "ich habe schon genug erlebt, was mich davon abhält, das jemals wieder zu tun." Sie erzählte nicht weiter, weil sie ungern über diese Erlebnisse nachdachte. Also inspizierte sie ebenfalls ihren Bogen, der natürlich völlig intakt war. "Pfeile hab ich auch einige, ich habe mir angewöhnt, die wenn möglich wiederzuverwenden." Sie war ein bisschen traurig darüber, dass es heute nichts mehr mit der Jagd werden würde. "Kaum zu glauben, dass es jetzt bald schon wieder dunkel wird. Wir haben echt den ganzen Nachmittag bei Jorek verbracht. Und man merkt eben doch, dass der Winter gerade erst vorbei ist, da sind die Tage eben noch ein bisschen kürzer." Während sie wieder Injas Fell kraulte, überlegte sie, was sie mit dem restlichen Tag anfangen könnten. "Hältst du es für sinnvoll, nochmal zu der Stelle zurückzureiten wo wir die Rietrosse gesehen haben oder willst du lieber hier bleiben? Also ich finde, zum Abendessen ist es noch zu früh, und auch wenn die Sonne schon wieder untergeht ist der Tag doch noch relativ lang. Was meinst du, sollen wir uns nochmal auf den Weg machen?"
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The Gurdian
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Aug 05, 2013 7:18 am

Die Gedanken kreisten erneut durch seinen Kopf. Die Prophezeiung die ihm aufgebürdet worden war, sofern sie denn überhaupt stimmte, verursachte gewisse Vorgehensweisen. Onestis war der Vater des Auron. Aber er war immer gegen das Tun seines Sohnes gewesen. Rekhalâs fühlte in manchen Situationen einen Zwiespalt in sich selbst. Konnte es daher kommen, dass er tatsächlich in der Blutlinie des Auron und des Onestis lag, eine Art...Sohn? Rekhalâs ging alle Geschichten von Gottheiten und göttlichen Wesen durch die er in seinem Gedächtnis finden konnte. Er konnte keine Verbindung zu sich finden. Entweder wusste er zu wenig oder es fehlte ihm ein entscheidender Hinweis. Er hatte schon einigen älteren Weisen zugehört was sie von der Prophezeiung wussten. Sie hatten ihm meist nur das sagen können was er selbst bereits wusste. Rekhalâs tastete seine Wunden ab. Die Wundheilung war schneller als erwartet vonstatten gegangen. Thek-Aran musste ein erfahrener Mediziner sein. Rekhalâs wurde das Gefühl jedoch nicht los, dass der Arzt auch eine Art...Gelehrter war. Ein sehr wissbegieriger und kluger Mann. Rekhalâs griff in die Schüssel die auf seiner Pritsche stand und nahm den Lappen heraus. Er wischte sich die kleinen Blutstropfen weg die noch aus den größeren Narben rannen. Er wusch sich alle Flecken weg an die er gelangen konnte. Seinen Mantel hatte er zur Seite gelegt. Der Verband war Abdeckung genug für seine Tätowierungen. Nur kleine Teile davon standen über den Rand des Verbands. Er hatte ihn zusätzlich über seine Schultern gebunden. Er schaute den zwei Wachen zu dir vor der Gittertür standen. Sie unterhielten sich leise. Rekhalâs schnappte Wortfetzen von "grausamen Taten" und "Hinrichtung" auf. Zwei andere Wachen spielten auf einer Holzbank ein Kartenspiel. Rekhalâs wandte seinen Blick ab und betastete wieder seine Wunden. Sie brannten noch ein bisschen, aber mit jeder Stunde wurden die Schmerzen weniger. Die Medizin, die in der Wasserschüssel war, wirkte überaus heilend und sehr entspannend. Rekhalâs dachte weiter über die Geschehnisse mit dem Arzt. "Deine Wut treibt dich zur Selbstvernichtung. Du musst sie kontrollieren." Es stimmte. Die Wut trieb ihn dazu seine Deckung fallen zu lassen und alle Kraft in den Angriff zu stecken, ohne Rücksicht auf seinen eigenen Körper. Wenn er in so einen Wutrausch verfiel wurde er aber nicht nur äußerlich anfälliger. Er zerstörte sich innerlich selbst. Die Wut zehrte an seinem Gebein. Sie fraß sich durch die Seele...durch die Organe...und trat schließlich in roten Tropfen durch die Narben aus, die seinen Körper zeichneten. Rekhalâs stützte die Ellbogen auf seine Knie und ließ den Kopf hängen. War er wirklich der den die Prophezeiung voraussagen sollte? Oder war er ein ganz normaler Mensch mit speziellen Fähigkeiten oder überaus hoher Stärke? Er verschwendete keinen Gedanken mehr daran. Er lehnte sich zurück gegen die kalte Steinmauer seiner Zelle. Er spürte wie ihn die Kälte umarmte. Er liebte dieses Gefühl. Er hatte es auch in den Bergen, wenn ein kalter Wind über die Gipfel brauste und durch den Mantel kroch und seinen Körper umspülte. Er genoss die Freiheit in der Wildnis und den kalten Gipfeln der Berge. Auch wenn er dadurch alleine war hatte er nie jemanden verletzt. Zumindest kein menschliches Wesen. Er hörte ein leises Raunen durch die kleine Gruppe von Soldaten gehen. Sie standen auf uns salutierten. "Grüße Kameraden", hörte er die Stimme des Hauptmanns. Rekhalâs stand auf und senkte den Kopf leicht. Der Hauptmann erschien vor den Gitterstäben der Zellentür. "Es ist Zeit. Es ist mir egal wie du heißt und es wird auch niemanden kümmern wer heute sterben wird. Deine Hinrichtung steht bevor. Hast du irgendeinen letzten Wunsch?" Rekhalâs blieb regungslos stehen, sagte kein Wort. "Schön. Wenn du so wunschlos glücklich bist...", gab der Hauptmann zurück. "Macht die Tür auf und legt ihm Armfesseln an." Die Tür schwang auf und zwei Wachmänner legten ihm Ketten um die Handgelenke. "Sieh deinem Urteil entgegen." Oh ja...
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mi Aug 07, 2013 1:24 pm

"Und du meinst wirklich es wird in nächster Zeit wieder mehr los sein?", fragte die junge Frau. Sie hat sich nach einiger Zeit, als es ruhiger im Gasthaus wurde, zu Grenjo gesetzt und mit ihm zum reden angefangen. "Ja, ganz sicher. Ihr könnt den Hauptmann eurer Wache fragen, der Dämon der auf einer eurer größeren Zufahrtswege war ist getötet worden." Ein lächeln kam wieder über ihre Lippen, sie zu beobachten gefiel Grenjo. Eine einfache Frau, die nichts im Schilde führte kein Ränkespiel mit irgendjemanden trieb und sich über einfache Sachen schon freute. "Von wo bist du den her Grenjo? Ich hab dich hier in der Stadt noch nie gesehen." "Ich war auf Reisen, ich bin von Syramin hergekommen." Ihr lächeln blieb und sie betrachtete ihn weiter. "Weißt du wo in der nähe ein guter Schmied ist Eola?" , fragte Grenjo sie. Er musste noch sein Schwert ansehen lassen bevor er weiterplanen könnte. Sie nickte. "Gar nicht weit von hier, in Richtung der Wachstube steht eine Schmiede, der Meister ist ein guter Freund meines Vaters. Ich könnte dich dorthin bringen wenn du willst." Jetzt war es Grenjo der lächelte "Das wäre nett von dir Eola. In Fantes war ich erst einmal, ich kenn mich hier nicht wirklich aus." Sie stand auf und ging zum Tressen rüber wo dahinter der Wirt, ihr Vater, stand. Der sah nach ein paar kurzen Worten zwischen den zwei zu Grenjo rüber, verzog kurz das Gesicht winkte dann aber Grenjo zu sich rüber. Er stand auf und ging zu ihm und Eola hin. "Meine Tochter wird euch zu einem Freund unserer Familie bringen, bezahlt ihn gut und er wird euer Schwert wieder hinbekommen." Grenjo nickte. "Ich danke euch." Eola hackte sich bei Grenjo ein. "Komm gehen wir, jetzt ist es auf den Straßen noch ruhiger da sollten wir schnell dort sein." Er schnappte sich beim vorbeigehen noch schnell seinen Rucksack und schon waren beide durch die Tür drausen und sie führte ihn durch die Straßen.
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The Gurdian
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Do Aug 08, 2013 8:03 am

Die Tür flog auf und das Sonnenlicht strahlte Rekhalâs ins Gesicht. Er kniff die Augen zusammen. Vor ihm befanden sich einige Leute die ihn mit großen Augen anschauten. Zwei Wachen schoben ihn weiter voran. Rekhalâs wehrte sich nicht. Er wurde durch die Straßen geschoben, bis zu einem etwas größeren Platz hin. Dort befand sich vermutlich der Marktplatz. Die Kaufleute verstummten und sahen alle in seine Richtung. Die Bewohner der Stadt hatte in der Mitte des Platzes eine Art Podium aufgebaut, dass vermutlich für die Schauspieler und Künstler genutzt wurde. Nun stand dort ein Holzblock und ein Mann mit einer Axt, dahinter vier Soldaten. Auf dem Platz stauten sich mittlerweile eine große Menschenmenge an. Hinrichtungen durften hier eher eine Seltenheit sein. Der Hauptmann stieg auf die Bühne und erhob seine Hand. Das allgemeine Raunen der Menge verstummte. "Bürger und Mitbewohner von Fantes. Ich spreche heute zu euch über die Ereignisse der letzten Tagen zugetragen haben. Dieser Mann" dabei deutete er auf Rekhalâs "hat sich des Stadtfriedensbruches schuldig gemacht!" Ein lautes Gemurmel fuhr durch die Menge. "Ruhe! Ruhe bitte! Nicht nur das. Er hat auch einige unserer Soldaten ermordet. Dazu kommen die Erzählungen aus Golya die ihr sicher schon alle gehört habt. Dieser Mann ist eine Bedrohung unserer Stadt und wird deshalb nach den Gesetzen der Stadt Fantes, mit Enthauptung verurteilt!" Die Menge wurde erneut laut und einige Leute warfen Rekhalâs beleidigende Wörter zu oder sogar Steine nach ihm. Es kümmerte ihn wenig. "Bürger von Fantes wollt ihr den Kopf dieses Mannes über den Boden unserer Stadt rollen sehen?!" Ein lauter Jubel brach aus. Unwissende... Rekhalâs vernahm eine kurze Bewegung hinter dem Podium. Er spürte nach ihr. Seine Blutspur konnte den Ursprung davon finden. Er kannte sie. Jedoch wusste er sie nicht mehr ganz zuzuordnen. Viele Menschen hatten die selbe und es war sehr schwer den Unterschied zwischen ihnen festzustellen, wenn man sie nur kurz einmal aufgenommen hatte. Die Sonne brannte auf Rekhalâs Rücken und er hörte den Hauptmann sagen:"Bringt ihn rauf." Die beiden Wachen wollten ihn von der Stelle bewegen. Rekhalâs bewegte sich nicht. Er riss mit dem rechten Arm nach links, zog den Wachmann -der ihn nach vorne drücken wollte- mit der linken Hand an sich vorbei. Den linken Soldaten trat er gegen das Knie sodass er zusammenbrach. Rekhalâs schritt langsam die Stufen nach oben. Dort stellte er sich vor den Hauptmann. Er überragte ihn um einiges. Die Menge war verstummt. Rekhalâs hatte immer etwas zu bieten das vorher noch nie da gewesen war und die Menschen waren erstaunt, aufgeregt, verängstigt davon. Er drehte sich vor die offene Menschenmenge und stellte sich vor den Holzblock. Selbst der Henker wirkte etwas kleiner und schmächtiger neben Rekhalâs. Seinen Mantel hatte er nicht um, den trug ein Soldat der hinter ihm stand, ebenso wie seine Arbeitsutensilien. Hinrichtung Rekhalâs lachte leise. Die Leute in die es hörten zuckten zusammen oder versteckten sich sogar hinter anderen. Er ging auf ein Knie vor dem Holzblock nieder. Er spürte etwas. Er ließ sich auf sein zweites Knie nieder. In ihm schossen die Erinnerungen an sein früheres Leben erneut hoch. An das Ereignis in seinem ganzen Leben, dass ihn am meisten geprägt hatte. Er spürte ein brennen am Rücken. Er legte seinen Oberkörper auf den Holzblock. "Im Namen der Stadt Fantes", erhob der Hauptmann sein Wort. Das Brennen wurde stärker. "Und den gesetzgebenden Umständen entsprechen", Rekhalâs Gedanken begannen um seine damalige Liebe zu kreisen. "Befehle ich", durch den Verband traten kleine, schwarze Nebelfetzen aus. "Diesen Mann", der Henker hob seine Axt. "Im Namen des Gottes Arturn...", das brennen auf seinem Rücken wurde unerträglich. Zwischen seinem Verband traten dicke schwarze Nebelfetzen aus die ihn umspielten. Er riss sich vom Holzblock weg und stand auf. Er atmete laut unter Schmerzen und krümmte sich. Seiner Kehle entfuhren wütende und gequälte Schreie. Er drehte sich um und sah den Henker an. Rekhalâs riss seine Hand nach oben, mit dem Ellbogen leicht abgewinkelt und formte eine Klaue nach obenhin mit seiner Hand. Er schrie laut dabei während aus dem Boden und dem Schatten des Henkers eine schwarze Schattenhand kam die den Henker ergriff. Rekhalâs Rücken brannte höllisch und langsam wurden die Nebelfetzen dichter, umspannten Rekhalâs wie eine dunkle Aura. Er bewegte seine Hand sehr schnell und warf den Henker mit der Schattenklaue gegen den Hauptmann. Die Menge brach in Chaos und Panik aus. Alles lief wild durcheinander. Soldaten stürmten auf die Bühne und umstellten Rekhalâs der sich unter Schmerzen wand. Sein Verband war verbrannt und hing in verkohlten Fetzen von ihm ab. Ein Soldat begann den Angriff. Rekhalâs fing den Schlag mit den Ketten an seinen Handgelenken auf. Die Kette knirschte leise. Einige weiter Attacken kamen aus unterschiedlichen Richtungen auf ihn zu. Er versuchte so gut als möglich mit der Kette zu blocken, kassierte jedoch einige Schnitte. Schließlich kam der entscheidende Streich eines Wachmanns. Rekhalâs fing ihn wieder mit der Kette ab und sie zerbrach. Sofort fuhr er herum und riss zwei Wachmänner zu Boden. Seiner Kehle entrang sich ein dunkles, raues lachen. Die Lücke war groß genug um über die Bühne zu springen und an seine Ausrüstung zu gelangen. Er hechtete durch die kleine Lücke und erreichte seinen Mante, die Sense und sein Werkzeug. Er ergriff seine Sense und richtete sich langsam auf. Vor den Soldaten zeichnete sich ein schauderhaftes Bild eines wütenden, schmerzerfüllten Mannes, der von seiner dunklen Aura umgeben, alles vernichten würde was sich zwischen sein Sensenblatt und ihm befinden würde. Er atmete rau und laut. Wie eine Kreatur die aus den Untiefen der Unterwelt entsandt worden war. Rekhalâs schulterte seine Sense. In seinem geistigen Augen konnte er schon die gespaltenen Kadaver und abgetrennten Gliedmaßen sehen. Er hörte leise etwas in seinem Hinterkopf. Es war eine Stimme. Eine weibliche. Sie...Rekhalâs ging auf ein Knie nieder. Die Stimme redete ihm zu, nicht unüberlegt hinzuschlachten. Sie sprach in einer ruhigen Sprache mit einer angenehmen Stimme. Rekhalâs erinnerte sich wieder an sie. An ihr Gesicht. An ihren Körper. Ihre Art und Weise. Und an ihren Verlust. Er legte den Kopf in den Nacken und starrte in den Himmel. In den Wolken erkannte er ihr Gesicht. Er brüllte und schrie laut gen Himmel, ihr entgegen. Die Trauer kam über ihn. Er wollte sich nicht in diesem Zustand bekämpfen lassen. Er griff seine Sachen und stand auf. Die Soldaten waren langsam auf ihn zugegangen, unsicher was sie tun sollten. Rekhalâs drehte sich um und rannte quer durch die Stadt, über die Durchzugsstraße, Richtung des Ausgangstores. Es war zu. Er stürmte über die Steintreppen auf den Wall, an den Wachmännern vorbei und sprang über die Brüstung nach unten. Er bog in da Dickicht ab und begann im Unterholz eines Waldes zum stehen zu kommen. Dort kniete er nieder. Rammte den Schaft der Sense in den Boden und ließ alle Trauer und Verzweiflung die in ihm war mit einem Schrei heraus, den man noch bis nach Fantes hören würde.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Aug 09, 2013 8:25 pm

"Ok dann reiten wir nochmal los", sagte Vanir. Sie liefen wieder zu ihren Pferden und stiegen auf. "Na dann los gehts", sagte Vanir und gab Epona die Sporen. Sie ritten über die große weite Ebene zu dem Wald zu in dem sie die Rietrosse gesehen hatten. "Weißt du noch wo wir die Rietrosse getroffen haben?", fragte Vanir und sah sich um.
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Aug 09, 2013 8:45 pm

"Naja, eine grobe Ahnung hab ich schon noch. Aber letztendlich müssen wir morgen eh so gut wie von vorne mit der Suche beginnen, glaube kaum, dass die Tiere sich den ganzen Tag und die ganze Nacht nur auf dieser einen Lichtung aufhalten und nicht irgendwie weiterziehen", meinte Lina und ritt voran auf der Suche nach der Lichtung vom Vormittag. Bald waren sie an der Stelle angekommen und tatsächlich sahen sie nach einiger Zeit wieder zwei Rietrosse zwischen den Bäumen stehen. Sie hielten an und schauten den Tieren eine Zeit lang schweigend zu, wie sie herumstanden und an dem Moos des Waldbodens zupften. Plötzlich passierte etwas unvorhergesehenes: Als Lina sich gerade einmal umdrehte, um zu sehen ob woanders auch Rietrosse waren, machte Ajax einen Schritt zur Seite. Dabei trat er blöderweise auf eine Stelle, an der der Waldboden viel weicher war, woraufhin er einsank und mit dem entsprechenden Bein umknickte. Erschrocken wich er zurück und stieß ein leises Wiehern aus. Das war aber immer noch laut genug, um die Rietrosse auf sie aufmerksam zu machen. Die Tiere gaben ein merkwürdiges Grunzen von sich und trotteten daraufhin in das Dickicht des Waldes zurück, während Lina sich bemühte, Ajax wieder zu beruhigen. "Na toll", meinte sie enttäuscht, "wenn wir das morgen auch so machen, klappt die Jagd bestimmt besonders gut." Sie zog die Augenbrauen nach oben. "Aber wenn wir die Pferde ganz daheim lassen, brauchen wir viel zu lange, um hierher zu kommen. Und außerdem kriegen wir das Rietros, falls wir denn eines erlegen, niemals ohne Pferde zum Gutshof." Mittlerweile wurde es langsam dunkel und die beiden machten sich auf den Rückweg zum Hof. "Hast du eine gute Idee, was wir mit den Pferden machen? Weil mit Anschleichen ist ja nicht wirklich viel, hast ja gesehen. Und vom Pferd aus möchte ich auch nicht unbedingt Bogenschießen, da ist es ja kein Wunder wenn man meilenweit daneben schießt."
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Fr Aug 09, 2013 9:07 pm

"Ich weiß auch nicht wirklich, was wir mit den Pferden machen sollen. Wir können sie zwar irgendwo alleine zurücklassen, aber die Idee gefällt mir nicht wirklich. Wenn wir sie mitnehmen könnte das Gleiche passieren wie gerade eben. Und ich halte die Idee, dass einer von uns bei den Pferden bleibt, auch nicht für gut.", sagte Vanir, als sie zum Hof zurückritten. Die untergehende Sonne ließ die ganze Ebene rötlich leuchten. Vanir sah sich den Sonnenuntergang an während er weiter überlegte. "Wir könnten auch jemand anderes mitnehmen, der bei den Pferden wartet.", überlegte Vanir laut, "ich weiß nur nicht wer das sein soll oder wer dafür in Frage kommt." Sie ritten zum Hof zurück und brachten die Pferde in den Stall. "Hast du noch eine Idee?", fragte Vanir.
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Aug 10, 2013 8:32 pm

"Naja, wir haben jetzt mit den Pferden eine gute Stunde gebraucht. Also ich denke, wir könnten es zu Fuß schon schaffen, wenn wir früh genug loslaufen. Blöd ist dann nur, wie wir das Vieh hierher bekommen. Einen Handkarren könnten wir bestimmt ausleihen, aber der wird nicht reichen", überlegte Lina, während sie sich auf den Weg vom Stall zum Gasthaus machten. "Wie schaut es bei dir aus, also ich könnte jetzt ein Abendessen gut vertragen." Vanir stimmte zu und die beiden betraten die Gaststube. Die Wirtin war gerade dabei, Fleisch zu klopfen. "Da seid ihr ja. Ich hab euch für das Abendessen eingeplant", sie deutete auf das ziemlich große Stück Fleisch, "ich hoffe, ihr habt ordentlich Hunger mitgebracht. Und euer Hund wird immer frecher", fügte sie mit einem Zwinkern hinzu. "Die ganze Zeit am Betteln." Als Inja die beiden hereinkommen sah, rannte sie freudig auf sie zu und hüpfte mehr oder weniger abwechselnd an Lina und Vanir hoch, um sich einige Streicheleinheiten abzuholen. Lina und Vanir nahmen schon einmal Platz, und schließlich kam die Wirtin mit dem fertigen Essen und setzte sich zu ihnen. "Ich schlage euch einen Deal vor", begann sie während sie aßen, "und zwar geht es mir um das Rietrosfleisch. Ich weiß zwar nicht, was ihr mit dem getöteten Rietros vorhabt, aber ich melde schonmal Interesse an dem Fleisch an. Ich würde es euch zum aktuellen Wildfleisch-Tagespreis abkaufen, der liegt bei 4 Silberstücken pro Kilo. Also alles an Fleisch, das ihr nicht selber braucht, würde ich gerne nehmen, um die Arbeiter und meine Familie zu verpflegen." Lina freute sich über das Angebot. Für sie beide wäre das Fleisch ohnehin viel zu viel, und mit dem Geld konnten sie sicher etwas anfangen. Aber sie würde erst Vanirs Antwort abwarten, da sie das ja nicht alleine entscheiden konnte. Also äußerte sie sich zunächst nicht direkt zu diesem Vorschlag, und sprach dafür das aktuelle Problem der beiden an: "Also ich hätte nichts gegen so ein Geschäft, allerdings gibt es ein kleines Problem, und zwar mit dem Transport des Tieres. Es hat sich herausgestellt, dass die Pferde bei der Jagd relativ unpraktisch sind, aber zu Fuß bekommen wir das Vieh niemals hierher. Habt Ihr vielleicht eine Idee? Oder könnten wir uns einen Handkarren ausleihen, das wäre ja vielleicht schonmal ein Anfang?", fragte sie die Wirtin.
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MeisterSkywalker
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Aug 10, 2013 9:09 pm

"Einen Handkarren?", fragte die Wirtin, "Wir haben bestimmt einen im Schuppen. Den könnt ihr euch, wenn ihr wollt, ausleihen." "Danke", sagte Vanir, "und auf das Angebot mit dem Fleisch kommen wir bestimmt zurück." Wenn wir das Rietros erlegen..., fügte er in Gedanken hinzu. Sie aßen zu Abend und gingen dann auf ihr Zimmer. "Wir sollten morgen in der Früh starten", sagte Vanir und ging zu seinen Sachen, um schonmal alle seine Sachen, die er mitnehmen wollte, zusammenzupacken, damit er morgen nichts vergessen würde. Bin ich echt jetzt schon nervös, dachte Vanir, Es geht doch erst morgen los. Er setzte sich aufs Bett und streichelte Inja, um sich abzulenken. Sie machten sich bettfertig und legten sich schlafen. Am nächsten Morgen war Vanir bereits in aller Frühe wach und stand auch gleich auf, um sich anzuziehen. Sowohl Lina als auch Inja schliefen noch. Er sah aus dem Fenster und stellte fest, dass es noch ziemlich dunkel war. Er zog sich an und setzte sich auf den Stuhl und wartete bis Lina aufwachte. "Guten Morgen", sagte Vanir, als Lina aufgewacht war. Er wartete bis sie sich angezogen hatte und abmarschbereit war und dann gingen sie schnell etwas essen. Die Wirten machte ihnen schnell ein paar Brote und dann gingen sie los. Sie holten den Karren aus dem Schuppen und machten sich auf den Weg. Die Sonne ging gerade über der Ebene auf als sie den Hof verließen. Sie liefen über die Ebene zum Wald in dem sie die Rietrosse gesehen hatten. Sie ließen den Karren auf einer Lichtung stehen und liefen zu zweit weiter. "Da vorne sind sie", flüsterte Vanir und schlich sich mit Lina vorsichtig näher. Er sprach ein kurzes Gebet auf Livatan und steckte dann zwei Pfeile vor sich in den Boden, damit er sie schneller griffbereit hatte. Einen dritten Pfeil legte er an die Sehne. Er sah 2 Rietrosse vor ihnen auf der Lichtung. Sie waren anscheinend ganz ruhig. "Auf dein Zeichen schießen wir", sagte Vanir und wartete.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Aug 10, 2013 9:41 pm

Die beiden Rietrosse gehörten scheinbar zu der Rotte, die sie am Vortag bereits gesehen hatten. Eines davon war noch ziemlich jung, das andere war offenbar seine Mutter. "Wir nehmen das kleine. Es steht ideal, um die Schwachstelle anzuvisieren, von der Jorek gesprochen hat. Dann kriegen wir es zwar eventuell mit der Mutter zu tun, aber das Fleisch ist viel zarter und die Haut weicher und verletzlicher. Und von dieser Entfernung aus sollte es einigermaßen sicher sein", entschied Lina. "Alles klar", kommentierte Vanir knapp und zielte. Lina klopfte das Herz bis zum Hals, als sie ebenfalls einen Pfeil an die Sehne legte und auf das Rietros zielte. "Wir müssen echt verdammt schnell sein. Und mindestens drei Pfeile pro Person", sagte sie und legte den ersten Pfeil an die Sehne. "Schieß einfach so schnell du kannst." Hoffentlich versaue ich es jetzt nicht. Sie atmete noch einmal tief ein und aus, und sagte dann: "Feuer!" Gleichzeitig schossen die beiden ihre Pfeile ab. Beide Pfeile trafen ihr Ziel, und das Rietros gab ein erschrockenes Quieken von sich. Ohne groß auf die Reaktion der Tiere zu achten, schickte Lina blitzschnell einen Pfeil hinterher. Vanir war durch seine im Boden steckenden Pfeile etwas schneller als sie, was sich aber als einigermaßen praktisch herausstellte, da ihre Pfeile sich so nicht in die Quere kommen konnten. Allerdings hatte das Tier sich natürlich mittlerweile bewegt, daher gingen ihre Pfeile leicht daneben, ebenso wie die beiden, die sie wieder direkt danach abschossen. Dennoch trafen sie das Tier, das dadurch ziemlich geschwächt wurde und mit den Vorderbeinen einknickte. "Das wäre soweit erledigt. Jetzt müssen wir nur schauen, wie wir mit der Mutter fertig werden", sagte Lina. Das Muttertier war außer sich und zeigte das natürliche Verhalten, um sein Junges zu beschützen: Es scharrte kurz mit den Hufen und rannte dann auf die beiden Angreifer zu. "Bei allen Göttern!", gab Lina von sich, als sie das Riesenvieh auf sich und Vanir zurennen sah. Sie schaute sich um. Wegrennen war angesichts der Geschwindigkeit des Tieres nicht besonders aussichtsreich, allerdings musste aus demselben Grund ziemlich schnell eine Entscheidung her. In der Nähe entdeckte sie einen Baum, der dazu geeignet erschien, um raufzuklettern. "Auf den Baum da!", schrie sie, hängte sich den Bogen über die Schulter und rannte auf den Baum zu. Sie kam sich zwar ziemlich lächerlich dabei vor, wie sie den Baum hochkletterte, aber etwas anderes war ihr auf die Schnelle nicht eingefallen. Als sie relativ weit oben war, drehte sie sich um und schaute zurück. Hoffentlich schafft Vanir es noch rechtzeitig auf den Baum. Sie konnte sich momentan nichts grausameres vorstellen als wenn Vanir von dem Rietros in irgendeiner Form attackiert werden würde.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Aug 10, 2013 10:47 pm

Vanir rannte Lina hinterher in Richtung des Baumes auf den sie kletterte. Er sprang an den unteren Ast und sah sich nach hinten um. Es ist zwecklos. Ich werde nicht schnell genug, hoch genug kommen, dachte Vanir verzweifelt und ließ sich wieder fallen. Er rannte weiter und sah sich nach einem guten Platz zum verstecken um. Er fand keinen und das Rietros kam immer näher. Verzweifelt faste er einen letzten Plan um sich zu retten. Er drehte um und rannte auf das Rietros zu. Diesen sah kurz überrascht auf rannte dann aber weiter. Er zog sein Schwert und als er das Rietros fast erreicht hatte schleuderte er seine Faust nach vorne, wirkte damit die Windfaust und ließ damit den Kopf des Rietrosses links an sich vorbeigleiten. Er rutschte unter dem Rietros hindurch und rammte ihm sein Schwert in den Hals, dort wo die Haut dünner war. Er drückte es mit aller Kraft hinnein bis es fast bis zum Griff in ihm steckte. Das Rietros quiekte auf und bremste abrubt ab. Es wankte rückwärts und warf sich auf Vanir. Jetzt ist es vorbei, dachte Vanir und schloss die Augen. Das Rietros schleuderte ihn zur Seite gegen einen Baum, wo er zusammensackte. Vanir sah benommen, wie das Rietros auf ihn zulief und kurz vor ihm zusammensackte. Dabei viel es auf das Schwert welches sich dadurch noch tiefer in das Rietros hineinbohrte. Es brach zusammen und rührte sich nichtmehr. Vanir betrachtete seinen Körper. Soweit ich es sehe müsste ich nur ein paar Schrammen haben, dachte Vanir und sacktete erschöpft zusammen.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Aug 10, 2013 11:14 pm

"Vanir!", schrie Lina, als sie sah, dass er den Baum, auf den sie geklettert war, nicht mehr rechtzeitig erreichen konnte. Voller Entsetzen sah sie zu, wie er von dem Rietros durch die Gegend geschleudert wurde und mit voller Wucht gegen den Baum prallte. Als das ganze Szenario vorbei war, kletterte sie vom Baum und lief zu der Stelle. Ganz unversehrt blieb sie dabei auch nicht, denn sie blieb an dem Baum am Rest eines abgebrochenen Astes hängen. Ihr Mantel und ihre Hose wuden auf der rechten Seite total zerfetzt und sie zog sich eine ziemlich tiefe Schramme am Oberschenkel zu. Aber daran dachte sie gar nicht, während sie zu Vanir lief. Mit einem kurzen Seitenblick überzeugte sie sich davon, dass das Rietros außer Gefecht war. Sie kniete sich neben Vanir, der bewusstlos am Boden lag. "Oh nein, Vanir", flüsterte sie und nahm seinen Kopf in beide Hände. Auf den ersten Blick wirkte er nur leicht verletzt, aber dass er jetzt bewusstlos war, zeugte davon, dass er doch einiges abbekommen hatte, als er gegen den Baum geprallt war. "Was soll ich denn jetzt machen?", schluchzte sie, "bitte, du musst wieder aufwachen." Sie versuchte, Vanir aufzusetzen und mit dem Rücken an den Baum zu lehnen, neben dem er lag. Das gelang ihr auch einigermaßen, aber sie musste ihn stützen, damit er nicht umkippte. Dann fiel ihr ein, dass sie vor einigen Tagen im Wald das Kraut des Lebens eingesammelt hatte. Glücklicherweise hatte sie es nicht in ihre Umhängetasche gepackt, sondern in eine ihrer Manteltaschen. Sie wühlte darin und nahm dann eines der Blätter, das keine Samenkapseln an der Unterseite hatte. Sie rupfte es in kleine Stücke, die sie Vanir in den Mund steckte. Keine Ahnung ob es auch roh wirkt. Aber einen Versuch ist es wert. "Kauen, Vanir, sonst geht es nicht", murmelte sie, obwohl Vanir sie natürlich nicht hören konnte. Irgendwie schien es aber trotzdem zu funktionieren, oder vielleicht war es auch Zufall, dass er kurze Zeit später ziemlich mühevoll die Augen öffnete und Lina kurz anschaute, bevor sie ihm wieder zufielen. "Den Göttern sei Dank, du lebst!", rief Lina aus, "Ich hatte schon Angst, dich zu verlieren." Überglücklich darüber, dass Vanir zwar schwer verletzt, aber immerhin nicht tot war, zog sie seinen Kopf zu sich und küsste ihn auf die Stirn. "Vanir, du Armer, das war es doch nicht wert."
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Sa Aug 10, 2013 11:46 pm

Vanir stöhnte, als er wieder aufwachte. Er sah erst nur verschwommende Bilder und dann sah er Lina vor sich. "Was ist denn passiert? Ist das Rietros tot?", fragte er benommen. Er setzte sich auf, was ihm nach einiger Zeit und mit Linas Hilfe auch gelang. Als er das Rietros liegen sah ging er davon aus, dass er es wohl getötet haben musste. Er wollte aufstehen doch als er das rechte Beim aufsetzte schrieh er vor Schmerz auf und ließ sich wieder auf den Boden fallen. Ich muss mir wohl das Beim gebrochen haben, dachte Vanir, als er sich das Beim vor Schmerz hielt. Ansonsten hatte er, glaubte er, nur einen aufgeschürften Arm und viele Kratzer. "Ich kann nicht aufstehen.", meinte er niedergeschlagen.

Farodin ritt seit fast zwei Tagen ohne Pause auf Herbi, um die andere Seite des Gebirges zu erreichen. Bei seinem letzten Besuch hatte er dort in einem Wald eine Familie von Rehen gesehen. Die demnächst ihre Jungen bekammen, welche er beobachten wollte. Der kleine Pavilis schläft jetzt einige Tage da kann ich sollange auch nach den Rehen sehen, dachte Farodin während er sich an Herbi lehnte. "Dort unten ist der Wald", rief Farodin und ließ Herbi tiefer nach unten fliegen. Er sah sich nach einem Landeplatz um und fand eine Lichtung. "Hier wird es hoffentlich auch ein paar tote Tiere geben. Ich brauche Fleisch für Herbi und den Pavilis.", sagte Vanir zu sich selbst Und ich würde niemals ein Tier töten, dachte Farodin. Er mochte diesen Wald hier lieber als den von Sanna, weil es in diesem hier weniger menschliche Wesen gab, welche ihn störten. Er fand einen Landeplatz und lies Herbi landen. "Warte hier auf mich", sagte Farodin, woraufhin der Drache sich niederließ und zu dösen begann. Er sah sich auf der Lichtung um und sah einen Karren und Fußspuren. Er folgte ihnen zu einer Lichtung wo er ein kleines totes Rietros liegen sah. Das Arme, dachte Farodin und sah sich weiter um. Plötzlich hörte er einen lauten Schmerzensschrei. Das müssen wohl die Jäger sein, dachte Farodin, sie wussten bestimmt nicht wie die Mutter des Rietrossen darauf reagiert Ich hoffe, dass das kein Todesschrei war. Er pirschte sich an und sah eine junge Elfe mit langen karamelfarbenen Haaren, die über einen am Boden sitzenden bloden Elf gebückt stand und offensichtlich gerade am verzweifeln war, weil der Elf nicht aufstehen konnte. Farodin beobachtete sie weiter und sah sich das Rietros an, welches ein Stück weiter am Boden lag. Es lebte noch und es hatte Schmerzen. Er schlich unbemerkt zum Rietros und erdolchte es entgültig, damit es keine Schmerzen leiden musste. Der Elf spuckte gerade Blut aus und sah zimlich benommen aus. An dem Blut an den Stoßzählen des Rietroses vermutete Farodin, dass der Elf durch die Gegend geschleudert worden war. Die Elfe kramte jetzt weiter in ihrer Tasche und suchte nach irgendwelchen Pflanzen. Sie fand etwas Kraut des Lebens, was Farodin zwar wunderte, aber nicht weiter iritierte. Er sah sich die Pflanzen in ihrer Hand an und sah ein einzelnes anders geformtes Blatt zwischen dem Kraut des Lebens. Was ist das?, dachte Farodin. Dann viel es ihm ein. Er war zwar schüchtern, aber er wollte auch nicht, dass sich der junge Elf nochmehr quälte als vorher. "Gib ihm das nicht", schrie Farodin und lief auf die beiden zu, "das ist nicht nur Kraut des Lebens da ist auch ein Blatt eines Kraterknochens dabei. Der ist giftig."
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Aug 11, 2013 5:07 pm

Lina zuckte zusammen, als sie die fremde Stimme hörte. "Was soll da sein?" Sie untersuchte ihre Kräuter und entdeckte tatsächlich ein Blatt, das geringfügig anders aussah als das Kraut des Lebens. "Oh, stimmt", murmelte sie beiläufig, "aber ganz ehrlich, ich hab grade andere Probleme. Das gebrochene Bein kann man damit sowieso nicht heilen, zumindest nicht so einfach hier und jetzt", gab sie ein bisschen zickig von sich. Sie machte sich Vorwürfe, dass sie einfach allein auf den Baum geklettert war ohne schon früher nach Vanir gesehen zu haben. Sie war irgendwie davon ausgegangen, dass er es auch schaffen musste. "Ach Vanir, es tut mir so Leid. Was soll ich denn jetzt mit dir machen?", murmelte sie verzweifelt. Dann kam ihr eine Idee: "Ich könnte den Handkarren holen und dich damit zum Gutshof zurückbringen. Die Rietrosse müsste ich zwar dalassen, aber das ist ja jetzt auch egal. Hauptsache du kommst zum Hof zurück, vielleicht hat ja die Wirtin einen Wagen mit dem ich dich in die nächste Stadt zu einem Arzt bringen könnte oder so." Sie stand auf, wobei ihr wieder einfiel, dass ja der Fremde noch da war und sie die ganze Zeit beobachtete. "Wer bist du denn eigentlich? Und wo kommst du so plötzlich her?", fragte sie so freundlich wie möglich. Wir waren die ganze Zeit allein im Wald, darauf hab ich extra geachtet. Ist ja das A und O beim Jagen, bevor einem noch irgendwer zwischen den Pfeil und die Beute läuft... Sie lächelte den Fremden an und hoffte, er würde es ihr nicht übel nehmen, dass sie zu Anfang so zickig gewesen war. Andererseits hab ich auch keine Zeit für ein nettes Pläuschchen, Vanir ist verletzt und muss zum Gutshof zurück. Trotzdem wartete sie erstmal eine Antwort ab.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Aug 11, 2013 6:28 pm

"Ich heiße Farodin und ich bin von dort drüben gekommen", antwortete Farodin und zeigte zum Gebüsch. "Ich habe den Aufschrei deines Freundes gehört und bin euren Spuren gefolgt.", fügte er hinzu, "und wer seid ihr? Dein Freund ist verletzt und ist vermutlich nicht wirklich transportfähig." Die Elfe wollte schon etwas erwiedern doch Farodin sprach direkt weiter: "Das Bein ist vermutlich gebrochen und er hat Schürfwunden an den Armen und Beinen. Und...", er ging um den Elf herum, "Und am Rücken blutet er auch." Als die Elfe das sah wurde sie nur noch aufgewühlter. "Ihr solltet nicht hierbleiben. Rietrosse leben nicht nur in Gruppen aus zwei Tieren und die anderen werden hierherkommen, um nach den beiden toten Tieren zu suchen. Ich würde euch helfen, wenn du willst", sagte er schüchtern. "Hier in der Nähe wachsen einige Heilkräuter die helfen könnten. Sowohl um die Blutung zu stillen, als auch gegen den Bruch.", fügte er hinzu, "aber ich möchte mich niemandem aufdrängen." Er sah die Elfe an die zu überlegen schien, was sie davon halten sollte. "Wenn du zu deinem Karren willst, würde ich den Drachen schlafen lassen. Der hat schlechte Laune, wenn er geweckt wird, aber keine Sorge er tut euch nichts, wenn ihr ihm nichts tut."

Vanir war alles egal. Er lehnte weiter am Baum und wartete ab, was Lina zum Angebot des Fremden sagen würde. Er schloss die Augen und wartete auf ihre Antwort.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Aug 11, 2013 6:53 pm

Lina zuckte zusammen, als sie etwas von einem Drachen hörte, versuchte aber, sich nicht weiter darüber Gedanken zu machen. Sie hatte es nicht so mit diesen ganzen Viechern, und die Geschichte mit den Rietrossen hatte sie in der Hinsicht ohnehin an ihre Grenzen gebracht. "Also ich bin Lina, und das ist Vanir." Sie zeigte auf Vanir, der müde die Hand hob, um Farodin zu begrüßen. "Das wäre natürlich super, wenn du uns helfen könntest. Mit den Kräutern, das klingt gut. Also wenn es dir nichts ausmacht natürlich. Aber ich glaube trotzdem, dass Vanir am besten so schnell wie möglich zu dem Hof zurückkommt. Ich hole mal den Wagen." Sie drehte sich um und machte ein paar Schritte, dann hielt sie inne. "Das löst aber nicht die Frage, wie ich Vanir und die Rietrosse zu Hof bringen soll", murmelte sie vor sich hin. Naja, einfach mal los. Doch ein paar Meter weiter blieb sie wieder stehen, weil sie an das denken musste, was Farodin über den Drachen gesagt hatte. Irgendwie war sie mit der Situation gerade ziemlich überfordert. Er tut mir nichts, wenn ich ihm ncihts tue, dachte sie, während sie ihren Weg dann doch forsetzte und zu dem Wagen lief. Sie hatte keinerlei Vorstellung, was für ein Tier oder Untier sie erwarten würde. Sie lief ein paar hundert Meter, bis sie das Tier schon aus der Ferne sehen konnte. Bei den Göttern... Der sieht aber nicht gerade harmlos aus, dachte sie. Ich tu dir nichts, du tust mir nichts, ich tu dir nichts, du tust mir nichts, ...., wiederholte sie in Gedanken, während sie sich so leise wie möglich an dem schlafenden Drachen vorbeibewegte und den Wagen nahm. Offenbar war sie leise genug, denn der Drache zeigte nicht die geringste Reaktion. Am liebsten wäre sie den Weg zurück gerannt, um von dem bedrohlich wirkenden Tier wehzukommen, aber der Wagen hielt sie natürlich davon ab. So schnell sie konnte machte sie sich also auf den Weg zurück zur Lichtung.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Aug 11, 2013 8:15 pm

"Ich suche dann schonmal nach den Kräutern", rief Farodin Lina hinterher und machte sich auf die Suche.
Er lief in Richtung des Waldrandes und fand etwas Beinwell unter einem Baum. Er nahm alle Pflanzen mit und suchte weiter. An einer besonders schattigen Stelle des Waldes fand er etwas Kraut des Kampfes und einige andere Kräuter, welche er auch mitnahm. Er lief zurück zu der Stelle an der Vanir lag und stellte fest, dass Lina auch mit dem Karren wieder da war. "Den Karren können wir gut als Unterlage nehmen", sagte Farodin, "den Beinwell hier müssen wir als Brei auf das Beim schmieren und die hier", er legte das Kraut des Kampfes ab, "müssen als Paste zerstoßen auf die Schürfwunden aufgetragen werden. Das Beinwell heilt den Bruch und lindert Schmerzen und das Kraut des Kampfes heilt die Schürfungen ohne Narben zu hinterlassen. Also los an die Arbeit.", sagte Farodin und begann das Beinwell zu verkleinern. "Wir müssen Vanir dann hier wegbringen, wo wohnt ihr den? Oder wie weit ist das weg? Ich wohne ein Stück entfernt von Sanna. Das ist in 1,5 Flugtagen zu erreichen. Aber ich hoffe mal ihr wohnt näher dran", sagte Farodin und wartete auf eine Antwort.


Vanir saß immer noch da. Es gefiel ihm gar nicht so hilflos dazusitzen und abzuwarten.


Zuletzt von MeisterSkywalker am Mo Aug 12, 2013 1:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Aug 11, 2013 8:30 pm

Lina staunte nicht schlecht, als Farodin tatkräftig begann, mit zwei Steinen begann, die Kräuter zu zerkleinern. "Naja, wir übernachten zur Zeit auf einem Gutshof, so eine gute Stunde von hier entfernt." Dann betrachtete sie das Kraut, aus dem man laut Farodin eine Paste herstellen musste. "Also, mit deinen zwei Steinen und dem Beinwell, das klappt ja ganz gut, aber ich fürchte, eine sämige Paste werden wir aus den Blättern hier auf diese Art nicht hinbekommen. Ich schlage vor, wir bringen Vanir erstmal zum Gutshof. Da haben wir immerhin eine vollständig ausgestattete Küche zur Verfügung, und ein Bett, darauf liegt es sich auch bequemer für Vanir", sagte sie. Sie lief zu Vanir, der mittlerweile schon ein bisschen wacher wirkte, und streichelte ihm über den Kopf. "Meinst du, du schaffst den Weg zum Gutshof auf dem Wagen?"
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Aug 11, 2013 8:48 pm

"Ich kann den Karren ziehen", bot Farodin an und half Vanir zusammen mit Lina auf die Beine.

"Ich denke ich schaffe das schon", sagte Vanir und drückte sich langsam hoch. Farodin und Lina halfen ihm sich auf den Wagen zu setzen. "Es geht schon", sagte er und verstrich den Brei, den Farodin ihm gegeben hatte, vorsichtig über sein Bein. Es war nicht unangenehm und schien das Bein etwas zu betäuben, denn der Schmerz ließ etwas nach. "Ok wir können los.", sagte er. "Farodin? Könntest du Lina bitte helfen den Karren zu ziehen, denn sie wird sich eh nicht davon abbringen lassen mitzuziehen", grinste er.

"Klar mache ich das", sagte Farodin und sah sich nocheinmal um. Sein Blick viel auf das Rietros. "Was ist mit den Rietrossen?", fragte er. "Ich denke mal Herbi, mein Drache, könnte das kleinere tragen und es mitnehmen. Er kommt eh mit, denn wo ich hingehe ist auch Herbi nicht weit." Er sah zu Vanir und Lina. Die beiden schienen zwar nicht besonders angetan von der Idee den Drachen mitzunehmen stimmten aber zu. "Herbi", rief Farodin mehrere male bis er das brausen der Flügel hörte. "Flieg zu der Lichtung dort", rief Farodin, worauf der Drache dort landete. Farodin lief zu ihm und band das kleinere Rietros auf dem Sattel fest. "Folge uns in der Luft", sagte Farodin, woraufhin der Drache sich wieder in die Lüfte erhob und über ihnen kreiste. "Also los gehts", sagte Farodin und ging zum Wagen zurück und sagte: "Mein Drache trägt das kleinere Rietros und folgt uns. Also auf gehts! Wir können los."
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Aug 11, 2013 9:02 pm

Lina betrachtete Vanir mitleidig, wie er auf dem Wagen saß und sein Bein mit dem Brei bestrich. "Dein Rücken sieht wirklich schlimm aus. Das Hemd ist total hinüber, die Haut ist aufgerissen und du blutest", kommentierte sie, weil sie sich dachte, dass Vanir sich möglicherweise für seinen eigenen Zustand interessierte. Dann zog sie ihren Mantel aus und legte ihn Vanir über die Schultern. "Hier, falls dir der Wagen zu unbequem ist, dann kannst du dich da drauf setzen. Ist sowieso hinüber, ich werde ihn flicken lassen müssen", sagte sie und betrachtete kurz ihr Bein. Der Kratzer, den sie von dem Baum abbekommen hatte, brannte ziemlich, aber sie sagte nichts. Im Vergleich zu Vanirs Verletzungen ist das echt lächerlich. Schließlich machten sie sich auf den Weg.
Die Stunde, die sie zum Gutshof brauchten, kam Lina tausendmal länger vor als beim Hinweg. Nicht nur, dass der Wagen mit Vanir trotz Farodins Hilfe relativ schwer war und ihr Bein mit der Zeit immer schlimmer brannte; auch psychisch war Lina irgendwann total am Ende. Es war ja klar gewesen, dass die Jagd nach dem Rietros nicht besonders einfach werden würde, aber einen derartigen Ausgang hätte Lina doch nicht erwartet. Außerdem war die Stimmung unterwegs auch nicht besonders förderlich, denn Lina und Farodin waren zu sehr mit Ziehen beschäftigt, um zu sprechen, und Vanir war aufgrund des ständigen Geruckels offenbar gut damit beschäftigt, bei Bewusstsein zu bleiben. Irgendwann hatten sie es dann aber doch geschafft. Als man die Häuser des Gutes schon sehen konnte, wandte sich an Farodin: "Wie willst du das jetzt mit deinem Drachen machen? Ich weiß nicht, ob die Bewohner und Arbeiter des Gutshofs so begeistert sein werden, wenn er mitten zwischen den Häusern landet. Die halten ja auch Schafe, Rinder und so weiter, und die werden ja verrückt, wenn auf einmal ein Drache auftaucht..."
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   So Aug 11, 2013 9:22 pm

"Was ich mit Herbi mache weiß ich auch nicht genau. Vielleicht sollte er hier außerhalb warten.", sagte Farodin. "Herbi", rief er, "komm hier runter. Warte hier auf mich", sagte er. Der Drache rollte sich ein Stück entfernt vom Hof zusammen und begann zu dösen. "So und wir müssen Vanir jetzt zum Hof bringen. Er zog nochmal mit voller Kraft und so kamen sie schließlich am Hof an. So wir sollten ihn auf euer Zimmer bringen. Wo schlaft ihr?"

Für Vanir war die Fahrt alles andere als angenehm gewesen, aber das Zeug von Farodin hatte es etwas erträglicher gemacht. Irgendwie fand er langsam gefallen daran so von Lina umsorgt zu werden, aber es wäre ihm lieber gewesen, wenn er sich all das hätte ersparen können.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Aug 12, 2013 9:35 am

Mit aller Mühe schafften die beiden es, Vanir auf das Zimmer zu bringen und ins Bett zu legen. "Sonst, wenn wir hier reinkommen, ist die Wirtin immer irgendwo da, aber ausgerechnet jetzt wo wir sie brauchen könnten, keine Spur von ihr", wunderte sich Lina. Aber immerhin hatten sie es geschafft. Vanir lag einigermaßen bequem auf dem Bett. Lina stellte die beiden Stühle neben das Bett und setzte sich auf einen. Sie lächelte Vanir kurz an, dann lehnte sie sich zurück und schloss die Augen, um sich ein bisschen zu entspannen. Aber stattdessen sah sie vor ihrem inneren Auge die Geschehnisse noch einmal vorbeiziehen. Wie Vanir es nicht mehr auf den Baum schaffte, wie er dann auf das Rietros zulief und den Windstoß ausübte, wie er dann unter das Tier geriet und von unten sein Schwert... Lina riss die Augen auf und sprang auf. "Verdammt, Vanir, dein Schwert! Das haben wir in dem Rietros stecken lassen!", rief sie erschrocken aus. Sie schnappte sich ihren Mantel, der am Fußende des Bettes herumlag. "Pass du auf Vanir auf, ich hole das Schwert!", rief sie Farodin zu und rannte aus dem Zimmer zum Stall, um Ajax zu holen. In Rekordgeschwindigkeit sattelte sie das Pferd und ritt los. Ihr Bein brannte beim Reiten ziemlich, aber sie schaffte es trotzdem. Vielleicht wäre es klüger gewesen, wenn Farodin mit seinem Drachen nochmal losgezogen wäre. Aber jetzt ist es auch schon egal, dachte sie, als sie an der Lichtung angekommen war. Am anderen Ende sah sie das tote Rietros liegen. Farodin hatte Recht behalten; um das Rietros herum standen zwei andere Tiere und gaben merkwürdige Grunzgeräusche von sich. Lina stieg ab und band Ajax an einem Busch fest. Sie sammelte so viele Steine und große Stöcke wie möglich vom Boden auf, steckte sie in ihre Taschen und schlich sich durch die Bäume an die Stelle an. Die Rietrosse hatten sie noch nicht bemerkt. Sie kletterte auf den Baum, auf dem sie am Vormittag Schutz gesucht hatte und suchte sich eine sichere Position. Dann begann sie, die Steine und Stöcke auf die Tiere zu werfen und gleichzeitig so laut wie möglich herumzubrüllen. Die Viecher sind tatsächlich so dumm, wie Jorek gesagt hat, dachte sie, als die Rietrosse aufgrund Linas "Angriffes" erst eni bisschen panisch durcheinander liefen und dann in den Wald verschwanden, nachdem sie nicht feststellen konnten, woher die Steine kamen. Als die Tiere weg waren, kletterte Lina vom Baum und lief zu dem toten Rietros, in dessen Brust noch das Schwert steckte. Sie nahm den Griff und zog so fest sie konnte daran. Mit einem schmatzenden Geräusch glitt das Schwert aus dem Tier. Sofort drehte Lina sich um, lief zu Ajax, band ihn los und machte sich auf den Rückweg.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Aug 12, 2013 2:09 pm

So viel Aufwand wegen einer Waffe, dachte Farodin und sah Lina verdutzt hinterher während sie zu ihrem Pferd lief. Naja auch egal "Vanir? Ich gehe mal nach unten und bereite die anderen Heilpflanzen zu, damit wir deine Schürf- und Platzwunden behandeln können", sagte Farodin. Vanir nickte und Farodin machte sich auf den Weg nach unten, um nach einer Küche Ausschau zu halten. Er ging in den Gastraum und sah sich um. Er fand eine Tür, die wohl zu einer Küche führte und hielt nach irgendwem ausschau, der ihm vielleicht, die Sachen geben konnte, die er zum zubereiten brauchte. Weil er niemanden sah, ging er auf den Hof, um dort jemanden zu suchen, der ihm helfen konnte. Hinter dem Haus fand er eine junge Frau, die in einem Gemüsebeet arbeitete. Neben ihr sprang ein kleiner Hund auf und ab, weil er versuchte einen Schmetterling zu fangen. "Entschuldigung?", fragte Farodin, "könnten sie mir vielleicht helfen?" Die Frau blickte überrascht auf und sah Farodin an. "Wer sind sie und wie kann ich ihnen helfen?", fragte die junge Frau verwundert. "Mein Name ist Farodin und wir sind uns noch nicht begegnet.", entgegnete er, "ich bin zusammen mit Vanir und Lina hier angekommen. Vanir ist verletzt und benötigt Hilfe. Ich habe die nötige Kenntnis, aber nicht die nötigen Mittel um ein Heilmittel herzustellen. Habt ihr vielleicht Sternenkraut?" Die Frau überlegte kurz und sagte dann: "Nein tut mir leid Sternenkraut habe ich nicht hier. Du darfst die Küche benutzen, wenn du willst. Aber was ist den überhaupt passiert?", fragte sie. "Vanir ist von einem Rietros ziemlich arg erwischt worden", sagte Farodin knapp, "Vielen Dank, dass ich die Küche nutzen darf", sagte er. Als Farodin wieder vor das Haus zurückging, sah er Lina die gerade mit ihrem Pferd zurückkehrte. "Hallo Lina.", sagte Farodin, "ich muss heute Nacht nochmal in den Wald um Sternenkraut zu pflücken. Das ist die einzige Pflanze, die ich kenne, die gegen Schürfwunden hilft. Begleitest du mich, damit wir Vanir schneller behandeln können oder bleibst du hier bei ihm?", fragte er.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 3   Mo Aug 12, 2013 6:31 pm

"Weißt du warum hier so ein großer Aufruhr ist?", fragte Eola den Schmied zu dem sie mit Grenjo gegangen war. Sie waren gemeinsam schnell durch die Straßen gewandert und hatten die Schmiede nach kurzer Zeit erreicht. "Soweit ich weiß wollen sie heute jemanden hinrichten auf dem Marktplatz hier ganz in der nähe, der Mann der schon in Golya für Probleme sorgte." , sagte der schon etwas ältere Schmied. Grenjo schloss kurz die Augen und senkte den Kopf, er wusste nur zu genau wer da am Holzblock stehen würde. Plötzlich hörte man einen Schrei fast schon wie von einem Tier, gedämpft also von weiter weg, aber immernoch gut zu hören. Eola zuckte zusammen und drückte sich an Grenjo, der Schmied runzelte die Stirn und sagte: "Das ist kein normaler Schrei gewesen, etwas muss bei der Hinrichtung nicht ganz glatt gelaufen sein." "Könnte sein, aber es klang wie wenn der Schrei von außerhalb der Stadt kam. Also musst du keine Angst haben Eola." , sagte Grenjo und lächelte die junge Frau an. "Nun denn junger Mann, was kann ich den für dich tun. Die Tochter meines besten Freundes wird dich wohl nicht bloss hergeführt haben um dich mir vorzustellen." Grenjo nickte, zog sein Schwert sachte aus der Scheide und reichte es mit dem Griff voran dem Schmied hin. "Bei meinen letzten Kämpfen hat es sehr viel abgekommen, wenn ihr es wieder zu altem Glanz verhelfen könntet wäre ich euch sehr dankbar. Und ich würde auch natürlich zahlen." Der Schmied nahm die Waffe an sich und betrachtete sie genau, dann hob er abwehrend die Hand. "Die Waffe ist so gut wie hinüber, gegen was hast du bitte gekämpft um solche Kerben hineinzuschlagen?" "Ein paar niedere Kreaturen, nicht wirklich gefährlich. Aber vor kurzem noch gegen einen Terrodras und einem Mann der darauf aus war entweder mein Schwert oder meinen Arm mit seinen Hieben zu brechen." Der Schmied fuhr mit seinen Fingern über die Klinge. "Zauber ist keiner in dem Schwert eingearbeitet...und selbst wenn, der Schmied der die Waffe wieder in guten Zustand versetzt müsst ihr mir vorstellen. Meiner Meinung nach ist dieses Schwert hinüber." Er reichte Grenjo das Schwert zurück, der den Kopf leicht hängen lies. Waren doch die Kosten für ein neues Schwert für seinen Geldbeutel zu hoch. "Ich könnte dir ein neues gleichwertiges schmieden, aber dafür müsstest du mir die Erze bringen und die sind teuer." Eola sah zu ihm hoch "Du könntest bei meinem Vater arbeiten um dir das Geld dafür zu verdienen, er bezahlt nicht schlecht und du müsstest dich um nichts weiter dann sorgen." Grenjo reibte sich die Stirn, dann fielen ihm wieder die Erze ein die ihm sein Begleiter gegeben hatte. Er suchte sie in seiner Tasche und reichte sie dem Schmied rüber. "Wie wäre es den mit den Erzen hier? Was könntet ihr daraus machen?" Der Schmied nahm die Erze und betrachtete sie eine ganze Weile. "Wo habt ihr diese Stücke her? Das ist reinstes Kadriterz." Grenjo zuckte kurz mit den Schultern. "Ich bin viel unterwegs, da findet man so einiges." Der Schmied betrachtete die Erze noch ein wenig, dann legte er sie zur Seite und holte ein verstaubtes Buch aus einem Regal in der nähe. "Einst hab ich von einem Schwert gehört, genannt Elbenbann. Es faszinierte mich sehr, daher suchte ich alle Gerüchte um dieses Schwert. Ich habe nie wirklich herausgefunden wie dieses Schwert genau aussehen soll. Aber ich weiß wie das Metal zu falten ist. Lass mir die Erze hier, die anderen Materialien nehm ich aus meinem Lager, aber ich schmiede dir damit eine Waffe um die du dir nie wieder sorgen machen musst." Die Augen des Schmiedes glänzten, die Neugierde und die Schmiedelust nahmen ihn mit. Grenjo hielt ihm die Hand hin in die der Schmied sofort einschlug. "Komm Morgen wieder her, dann fangen wir an dein Schwert für dich passend anzufertigen. Bis dahin werde ich mich noch weiter schlau machen." Grenjo wollte ihm noch etwas sagen, doch der Mann war schon ganz in sein Buch mit verschiedenen Notizen versunken, also lies er es und sah stattdesen zu Eola rüber. Die lächelte, Stolz darüber ihm eine Hilfe gewesen zu sein. "Na gehen wir dann wieder zurück oder willst du mir noch etwas zeigen?", fragte Grenjo sie. "Lass dich überraschen.", war ihre einzige Antwort, dann zog sie ihn weiter andere Wege durch die Stadt.
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