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 Abenteuer Band 4

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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Nov 04, 2013 9:05 am

"Müsste wohl ein Wildschwein sein, ich geh mal näher ran"...antwortete Grenjo leise. Ein einzelndes Wildschwein ganz allein hier im Wald... Es wunderte ihn ein wenig, normal sind solch Schweine zu zweit oder in einem kleineren Rudel unterwegs. Er schlich am umgecknickten Baum vorbei, suchte sich sträucher hintere denen er weiter geduckt gehen konnte. Dabei achtete Grenjo darauf nicht auf Äste zu treten die am Boden lagen, er musste ein freies Sichtfeld auf das Tier haben um es mit einem Wurfmesser zu erwischen. Er könnte es damit nicht töten, aber wenn er ein Bein treffen würde reichte es schon. Das Tier wäre langsam, es könnte nicht mehr angreifen geschweige den fliehen. Hinter einen Baum gut versteckt blieb er stehen und schaute rüber in die Richtung die Rekhalâs vorher gezeigt hatte, es stimmte dort stand ein Wildschwein. Es war nicht unbedingt groß, aber das Fleisch würde ganz leicht für sie beide reichen. Er nahm eines seiner Wurfmesser und wartete darauf das sich das Tier etwas seitlich drehte, es wäre so um einiges einfacher genau den Hinterlauf zu treffen. Grenjo blieb ruhig, er atmete flach damit das Tier nichts mitbekommt. Es war windstill, was ihm den Vorteil gab das die Wildsau zu spät erst den fremden Geruch, den er und Rekhalâs auströmten, war nahm. Plötzlich...ein leises rascheln links von Grenjo. Das Tier drehte den Kopf dorthin und blieb still stehen, es lauschte und suchte einen Geruch. Das war die Chance für Grenjo, er warf das Messer zielsicher und traf den Muskel im Hinterlauf genau fast genau mittig. Das Schwein schrie auf und stürzte zur Seite, in dem Moment stand Grenjo auf und ging auf das Tier zu. Es könnte nicht mehr fliehen und Angst vor dessen Hauern musste er auch nicht haben.

"Hey! Magier, was stehst du den nur so rum und schaust aufs Meer?" brüllte die Kapitänin Balsura. Ein aufbrausendes Wessen, schon als er auf das Schiff zuging hörte er ihre Stimme von oben ihre Männer antreiben. Ihr Schiff war ein 2Mast-Schoner, ein schönes Schiff. Der Hafenmeister wies Medoro an zu ihr zu gehen, ihr Schiff wäre das einzige was in nächster Zeit nach Tenshy fahren würde. Er wollte nicht warten bis zufällig ein Schiff wieder dorthin ablegen würde, daher hatte Medoro sich gleich auf die Suche gemacht. Die Überfahr wäre teuer gekommen, so wie er es sich gedacht hatte, aber da er Balsura auch gleich Jam-Münzen anbot ging sie etwas mit dem Preis runter. Diese konnte sie gleich im Hafen von Tenshy verwenden um einzukaufen, ohne zuerst etwas dort verkaufen zu müssen.  Als reisender Händler zwischen den Inseln hatte man es nicht einfach viel Medoro da ein. Jeder Verkäufer und Käufer in den verschiednen Häfen will einen über den Tisch ziehen und überall wo man nicht mit den für das Land passende Geld mit hatte wurde man fast schon grundsätzlich betrogen. Man musste gewieft sein wenn man so ein Leben führen wollte. Balsura stand jetzt neben ihm, er war wieder so in seinen Gedanken versunken das er nicht mitbekam das sie auf ihn zugegangen war. "Hey. Schläfst du oder bist du taub?" ,fragte sie nun direkt. "Keines von beiden...ich dachte nur darüber nach wie schwer es für euch sein muss als reisender Händler." "Pah..man muss nur wissen wie, dann kommt man überall an sein Geld und seine Ware. Und mit den richtigen Überzeugungsmittel auch meistens zum passenden Preis.", sie lächelte und zwinkerte ihm zu nebenbei legte sie eine Hand auf den Säbel der an ihrem Gürtel hing. Medoro verstand und nickte, die meisten Händler waren Männer. Als Frau die sich zu wehren wusste, aber auch ihren Charme ausnutzen konnte war es sicherlich einfacher gute Preise zu bekommen. "Die See ist schön ruhig heute, wenn ich das Meer höre und sehe kann ich am besten meine Gedanken ordnen und meinen Weg weiter planen. Daher stehe ich hier und starre aufs Meer hinaus. Wenn ihr noch eine Antwort auf eure Frage haben wollt.", gab Medoro für die zuerst gebrüllte Frage zur Antwort. Balsura nickte, "Kann ich verstehen Magier, das Meer ist der Grund warum ich hier auf meinem Schiff stehe. Nicht das Geld das ich vom Handel bekomme. Ich will einen Wellengang unter meinen Füßen haben und den salzigen Geruch in der Nase." Nun schien sie in Gedanken versunken zu sein, so standen sie beide eine Zeit lang an der Reling und sahen aufs Meer hinaus.
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The Gurdian
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Nov 05, 2013 9:29 am

Rekhalâs hatte sich nicht vom Fleck gerührt. Er hatte Grenjos Blutspur immer gesehen sowie die des Wildschweins. Er hatte nichts weiteres gesehen was eine Blutspur ziehen würde. Sie waren also sicher soweit er das beurteilen konnte. Er erhob sich und ging zusammen mit Grenjo auf das gefallene Wildschwein zu. Die Reise würde sich dadurch zwar etwas verzögern aber das würde keine große Sache sein. Eilig hatte er es eigentlich nicht. Das Tier schnaufte laut. Es strampelte mit den Beinen schon in der Erwartung getötet zu werden. Rekhalâs schaute zu Grenjo hinüber der ein Messer zog und die Vorderläufe des Schweins zusammendrückte. Rekhalâs beobachtete ihn genau. Grenjo verstand sein Handwerk mit dem er sich seine Münzen verdiente offenbar ziemlich gut. Das Messer trat an der Stelle ins Fleisch an der sich die Hauptschlagader des Tieres befand. Blut trat augenblicklich aus. Grenjo hatte genau getroffen. Das Schwein zuckte noch ein wenig und starb kurz darauf. Das Blut trat in großen Mengen aus der Stichwunde. Weiter beobachtete Rekhalâs das vorgehen des Bestienjägers. Das Messer das er noch in der Hand hatte, schnitt innen an den Vorder- und Hinterläufen die Haut durch und kurz vor den Füßen kreiste Grenjo mit der Klinge um das Bein des Tiers. Ein weitere Schnitt auf der Bauchseite und mit einem Zug, holte er die Haut vom Fleisch. Das Fleisch war noch leicht rosa. Es durfte offenbar ein etwas jüngeres Tier sein. Das Blut das noch aus dem Hals des Tiers kam wurde langsam dünner und weniger, bis es schließlich aufhörte. Rekhalâs war erstaunt wie schnell Grenjo sein Messer zu führen wusste und wie geschickt er damit umgehen konnte. Vor allem wenn es um Hautabziehen oder Pulsadern durchstechen ging. Grenjo erhob sich langsam und schaute Rekhalâs an, der sich bis jetzt nicht bewegt hatte.
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MeisterSkywalker
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Fr Nov 08, 2013 3:01 pm


Farodin lief ohne Umwege zurück zum Gasthaus. Er ging zu Herbi, um ihm den kleinen Drachen zu zeigen. Dieser lag gerade herum und verzehrte genüsslich das Futter, was ihm jemand gebracht hatte. Herbi beschnupperte den kleinen Drachen kurz und wandte sich dann wieder seinem Futter zu. Farodin setzte sich zu ihm und ging nochmal alles durch, was er heute erlebt hatte. "Herbi wir müssen morgen aufbrechen", sagte Farodin, "wir müssen zu dem kleinen Paviltis zurück. Wer weiß, was der inzwischen mit meiner Hütte angestellt hat." Farodin versank in Gedanken. Was Vanir und Lina jetzt wohl machen..., überlegte er, hätte ich mich vielleicht richtig verabschieden sollen? Aber die Wolkenstadt und all die Drachen waren einfach zu verlockend gewesen. Vielleicht kann man hier ja richtige Medizin kaufen... Er beschloss sich am nächsten Tag nach Medizin umzusehen, bevor er sich mit Herbi und dem Kleinen wieder auf den Weg machte. "Wie nenne ich dich eigentlich?", überlegte Farodin und sah den kleinen Paviltis an. Dieser hatte sich zusammengerollt und war auf seinem Schoß eingeschlafen. Farodin hob ihn vorsichtig hoch und ging mit ihm nach drinnen. Er nahm sich sein Abendessen mit aufs Zimmer und ging nach dem Verzehr sofort schlafen.

Am nächsten Morgen wachte Farodin auf, als ihm plötzlich etwas auf den Bauch sprang. Er schreckte hoch und sah den kleinen Paviltis, der vergnügt auf seinem Bett herumsprang. O man, dachte Farodin und stand auf. Er zog sich an und ging nach draußen. Er brachte den Paviltis zu Herbi in die Drachenbox und hoffte, dass der Kleine dort nicht hinauskam. Dann ging Farodin vergnügt los und kam bald auf einen Marktplatz, wo er sich nach einem Heiler umsah. Nach ungefähr einer halben Stunde fand er einen alten Mann, der am Rand des Marktplatzes Tränke anbot. "Entschuldigung?", fragte Farodin. Der Alte drehte sich zu ihm um und sagte: "Ja? Was kann ich für dich tun mein Junge?" Farodin wunderte sich zwar etwas über den Begriff "Junge", da ihn schon ewig keiner so genannt hatte. "Ich bin auf der Suche nach einem Heiltrank gegen Brüche", entgegnete Farodin. "Hm", der Alte überlegte kurz, "da habe ich was", sagte er, "hier zusammengemischt aus den besten Kräutern mit Magie verstärkt." Farodin hatte zwar noch nie etwas von so einer Magie gehört, aber andererseits kannte er sich auch nicht besonders gut mit Magie aus. "Ich nehme ihn", sagte Farodin und begann mit dem Alten über einen Preis zu verhandeln. Farodin lief zufrieden zurück zur Herberge und begann seine Sachen für den Abflug vorzubereiten.


"Es wird uns wohl nicht viel anderes übrig bleiben", sagte Vanir. Sie gingen aufs Zimmer. "Darf ich was fragen?", fragte Vanir, "ich hatte ja die letzten Tage viel Zeit zum nachdenken und da habe ich mich gefragt, wieso ich überhaupt diese ganze Reise mache. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich sie wohl aus Spaß begonnen habe, naja und weil ich einen bestimmten Bogen bauen will. Aber seit Sanna ist es nichtmehr nur das", er brach den Satz ab seine letzten Worte waren schon nurnoch gemurmelt. Er fasste sich wieder, aber was ich fragen wollte: "Was ist eigentlich dein Antrieb diese Reise zu machen?"
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Fr Nov 08, 2013 5:18 pm

Lina überlegte ein bisschen, dann wurde sie knallrot und schaute verlegen auf den Boden. "Naja", setzte sie an und zögerte dann. Ach, was solls, dachte sie schließlich und holte Luft. "Eigentlich bin ich nur wegen dir mitgekommen. Ich war eben bisher immer an einem Ort und hab so vor mich hin gelebt und gearbeitet, und nichts besonderes erlebt. Und dann kamst du und hast mir von deiner Reise erzählt, und das hat mich irgendwie total fasziniert, und mein eigenes Leben kam mir auf einmal total langweilig vor und ich wollte unbedingt auch etwas Spannendes erleben", beantwortete sie seine Frage, wobei sie immer noch auf den Boden starrte. "Und außerdem wollte ich dann nicht mehr alleine sein, nachdem ich dich kennengelernt hatte", fügte sie noch leise hinzu.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   So Nov 10, 2013 9:28 pm

Als Vanir Linas Worte hörte erstarrte er. "Du bist meinetwegen mitgekommen?", fragte er erstaunt. Er stockte und suchte nach den richtigen Worten... Sie liebt mich, sowie ich sie auch liebe, dachte er, aber dann heißt das ja... Da ihm immer noch keine Worte eingefielen umarmte er sie und küsste sie verlegen. Er überlegte, ob es vermessen war, was er getan hatte, entschied sich aber dagegen. Er genoss den Moment einfach nur.



Als Farodin alles zusammengepackt hatte, bezahlte er sein Zimmer und ging zu Herbi. "Also los. Wir müssen noch heute den Hof erreichen", sagte er fröhlich zu Herbi. Er stieg auf Herbi und nahm den kleinen Drachen auf den Schoß. "Auf gehts", rief Farodin vergnügt und flog mit Herbi noch einmal über Feuersturmwolken bevor der Drache vergnügt in den Sturzflug ging.
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Nov 11, 2013 6:36 pm

Obwohl Lina von Vanirs Kuss ziemlich überrascht war, fühlte es sich wunderbar an. Es war nur ein ganz kurzer Kuss, und nachdem sie die Lippen voneinander gelöst hatten lehnte Lina sich an Vanir und schmiegte ihren Kopf an seine Schulter. Sie fühlte sich wie die glücklichste Elfe in ganz Astera. "Ach Vanir", seufzte sie, "ich bin so froh, dass du bei mir bist." Nach einer Weile, die Lina wie eine halbe Ewigkeit vorkam, obwohl nur wenige Minuten vergangen waren, löste sie sich wieder von ihm, trat ein Stück zurück und nahm seine Hände in ihre. Natürlich wusste sie mal wieder nicht, was sie sagen sollte. Sie hätte gerne vorgeschlagen, einen Spaziergang oder einen Ausritt zu machen, aber dann fielen ihr Vanirs Verletzungen ein und sie verwarf diesen Gedanken. Da ihr nichts anderes einfiel, beließ sie es dabei, Vanir einfach glücklich und verträumt anzulächeln.
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Nov 11, 2013 6:56 pm

"Schau du dich mal in der Gegend um, sieht zwar ruhig aus aber wer weiß was hier alles so lauert, und such ein wenig Holz zusammen." sagte Grenjo in die Richtung von Rekhalâs. Er vertraute darauf das dieser immer noch dort hockte wo sie beide vorher waren. Wenn er gleich das Holz sammelte und ein wenig die Umgebung auskundschaftet könnten sie sich gemütlich ans braten machen. Früher hatte er oft etwas gegessen ohne vorher sich ein wenig abzusichern, das hat zu manchen unfreundlichen Überraschungen und Wunden geführt. Jetzt war er vorsichtiger, und konnte auch schon ein wenig besser kochen. Grenjo lächelte während er das Fleisch vom Schwein in verschiedene Portionen teilte, wenn die Reise so weiter ging hätte er keine Probleme mit dem Geld. Der Aufenthalt in Fantes war zwar sehr günstig und auch das neue Schwert hatte er ohne große Kosten bekommen, doch da ihm der Kopf des Dämonen auch nicht wirklich was einbrachte musste er wohl etwas sparen in nächster Zeit. Grenjo legte die verschieden große Stücke des Fleischs auf die Haut, die vor ihm am Boden lag. Das Schwein zu zerlegen war eine Arbeit bei der er schön die Gedanken schweifen lassen konnte, da er schon einige Übung darin hatte. Rekhalâs sollte bald zurückkommen, ihm knurrte nämlich schon der Magen. Nachdem er letzte Teil hingelegt hatte legte er sein Messer daneben hin um es später an einem Bach oder so abzuwaschen. Die übrigen Teile vom Schwein würden sie nach dem Braten mit der Asche verdecken, daher legte er sie einfach mal zur Seite und suchte schon mal einen geeigneten Platz um ein Lagerfeuer zu machen.

"Könnt ihr nicht irgenwas machen damit der Sturm nachlässt!",brüllte Balsura zu Medoro der am vorderen Mast des Schoners stand und die Hand in einem Seil eingehackt hatte. Auch wenn sie, wie er schon früher bemerkte, wirklich gut im Brüllen war wurde ihre Stimme trotzdem fast vom rauschen des Windes und der harten Schläge des Wassers verschluckt. Er schüttelte energisch den Kopf "Magie kann vieles bewirken kleines, aber um diesen Sturm zu besänftigen fehlt mir der nötige Spruch und ganz sicher die Kraft!", versuchte Er zurückzuschrein. Er wusste nicht ob sie ihn hörte, doch das schütteln seines Kopfes scheint sie wohl gesehen zu haben da sie sich wieder von ihm wegdrehte und den Matrosen an Deck verschiedenste Befehle zubrüllte. Die Sturmfront hatte sich plötzlich vor ihnen aufgebaut, was auf See nicht unbedingt selten passierte, doch war sie so breit das Balsura sie nicht umfahren konnte. Also entschied sie nach ein paar Wörtern mit der Crew so schnell es geht durch den Sturm zu segeln. Anscheinend, so kam es zumindest Medoro vor, sind sie dabei mitten ins Auge gekommen. Der Sturm wurde plötzlich so heftig das er sich nicht mehr an der Reling aufhalten konnte, er hatte sich dann an den Mast gestellt um sicheren Halt zu haben. Seit dem Zeitpunkt war für ihn schon eine halbe Ewigkeit vergangen, doch es wurde nicht ruhiger. Er hörte das Holz knarren jedes mal wenn der Wind die Segel wieder mitriss. Gewaltige Kräfte schoben und zogen fast gleichzeitig an dem Schiff. "Licht! Ich seh ein Ende des Sturms!", brüllte ein Matrose und ja auch Medoro konnte das Licht sehen. Es war noch weiter weg, doch es spendete Hoffnung. "Na dann hollt nochmal alles aus unserer Begleiterin raus!", schrie Balsura. Mit der Begleiterin meinte sie wohl das Schiff. Die Matrosen taten wie von ihr befohlen und sie steuerten geradewegs auf das Licht zu. Nun mit dem Ende in sicht waren alle härter am Arbeiten als vorher, dass sie noch mitten im Sturm waren störte keinen scheinbar. Medoro lächelte, sie waren in ihre Arbeit vertieft, so ähnlich gings ihm wenn er ein Buch schrieb oder eine Ruine erkundete. Er blendete alles wichtige in dem Moment aus.
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The Gurdian
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Nov 11, 2013 7:56 pm

Rekhalâs dreht um und begab sich ins Unterholz um trockenes Astwerk zu suchen und die Umgebung abzusichern. Trockene Äster mussten als Zunder dienen. Für später, um eine schöne Glut zu haben, musste er dann auch noch dickeres Holz finden. Er hatte aber keine Axt dabei. Somit musste er tatsächlich alles ausammeln was er so finden konnte. Das trockene Astwerk hatte er schnell gefunden. Dünne Äste fielen meist von selbst aus den Bäumen um den Boden zu bedecken. Er sammelte einen großen Bund zusammen den er sich unter einen Arm klemmte. Mit diesem kam er vorerst zurück und legte alles ab was er aufgesammelt hatte. Er legte es einfach so einmal auf den Boden. Grenjo würde schon wissen wie er das Feuerholz zusammenzustellen hatte. Rekhalâs ging wieder durch die Gegend, suchend nach größeren Holzscheiten oder Ästen. Nach einiger Zeit des Suchens, ohne Erfolg, dachte er daran einfach auf einen Baum zu klettern und einen Ast mit der Spitzhacke auszuhebeln. Es könnte funktionieren. Gedacht, getan kletterte er auf den nächstbesten Baum, stemmte sich zwischen zwei Äste um nicht herunterzufallen und zog die Spitzhacke. Er holte aus als plötzich von hinten an der Spitzhacke ein starker Zug kam und ihn aus dem Gleichgewicht brachte. Rücklings fiel er aus dem Baum Richtung Erde. Rekhalâs hatte etwas vergessen. Die Blutspur. Ein Moment der Unachtsamkeit konnte darin resultieren. Er fiel krachend durch Äste und Blätter um schließlich hart auf dem Boden aufzuschalgen. Die Luft wurde ihm förmlich aus den Lungen gedrückt. Kein weicher Aufprall. Rekhalâs versuchte sich aufzusetzen und öffnete die Augen ein bisschen. Im Baum konnte er etwas erkennen. Nicht genau aber die Blutspur ließ ihn Sicherheit erlangen. Ein Mensch. Er versuchte sich zur Seite zu rollen als die Gestalt aus dem Baum herabsprang. Sie landete mit gespreizten Beinen über seinem Brustkorb und drückte ihm ein Messer an den Hals. "Wen haben wir denn da? Ein Reisender der sich in der Gegend nicht auskennt?", stichelte der offensichtliche Assassine. "Glaub nicht ihr seid unbeobachtet in diesen Landstrichen. Ihr werdet von überall gesehen und ihr führt auch nicht gerade wie die besten Schleicher auf. Dein Freund zumindest nicht." Rekhalâs ächzte leise auf. Sein Rücken tat ziemlich weh und er bekam noch nicht wirklich Luft. Langsam bekam er aber mehr. Er wollte diesem Menschen eine Lektion erteilen was Täuschung war. "SEI STILL!", zischte ihn der Assassine an "Ich will keinen Mucks von dir hören! Nicht mal ein Schnaufen!" Rekhalâs konnte diesem komischen Aussagen nichts abgewinnen. Er bekam suxessive mehr und mehr Luft. Die Schmerzen ließen langsam nach. Rekhalâs spielte etwas weiter den überrascht verletzten Passanten. Die Gestalt lachte heißer und gehässig. "Hat der Aufschlag etwas weh getan? Oh das..." Weiter kam er nicht. Rekhalâs griff mit beiden Händen jeweils an ein Bein des Assassinen und zog sie auseinander, der darauf nach hinten kippte. Rekhalâs zog das rechte Knie hoch mit so viel Schwung er konnte und traf den Assassinen am Hinterkopf. Ein zweiter Schlag mit dem Knie auf den Hinterkopf nahm den Ganoven das Bewusstsein. Rekhalâs wälzte den bewusstlosen Mann zur Seite und stand auf. Er wollte ihn nicht Schultern. Das könnte tödlich für ihn ausgehen wenn der Assassine wieder erwachen würde. Also nahm er beide Hände es Kerls in eine und schleifte ihn zurück zum Lager. Er hörte schon das leise knistern eines Feuers und roch den Duft gebratenen Fleisches. Er trat durch das Gestrüpp, zerrte den Bewusstlosen einfach hinter sich her. Grenjo der sichs auf einem Stein gemütlich gemacht hatte und das Fleisch briet, schaute verdutzt zu ihm auf. "Wir haben Gäste", sagte Rekhalâs und ließ den Bewusstlosen am Boden liegen.
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mi Nov 27, 2013 3:39 pm

Grenjo sah vom bewusstlos am Boden liegenden Mann zu Rekhalâs. "Und Holz hast du trotzdem keins mitgebracht, na auch egal das Feuer brennt ja schon." Das Fleisch hatte er mit Stöcken über die nur noch kleinen Flammen gehängt. Es war besser über Glut zu braten als in dem Feuer, Pfanne hatte er keine dabei daher musste es reichen das Fleisch nur mit Holzstöcken aufzuspießen und dann in nicht zu niedriger Höhe über der Glut durchzubraten. "Was willst du jetzt mit dem da machen? Ihn nicht gefesselt hier liegen zu lassen ist nicht unbedingt so klug, aber Seile hab ich nicht dabei." Grenjo sah zu Rekhalâs hoch, es war schon besser ihn zum Lager zu schleppen da sie ihn hier beobachten können. Aber wenn er sich frei bewegen kann muss er nur auf den richtigen Moment warten und könnte sie beide dann mit Leichtigkeit töten. Grenjo überlegte kurz, "Und ich werd meinen Gürtel nicht abnehmen um ihn zu fesseln, dass darfst du gerne machen." Er grinste und sah wieder zum Fleisch, sollte mal sein Begleiter überlegen was er mit dem Typen jetzt macht.

"Willst noch einen Schluck?", sagte Balsura und reichte ihm die Flasche rüber. Sie saß neben ihm mit dem Rücken am Masten angelehnt, fast die ganze Manschafft von ihrem Schiff hatte es ihr gleichgetan nachdem sie aus dem Sturm raus waren. Selbst Medoro, der eigentlich sich nur am Masten festhielt war erschöpft. Er nahm die Flasche und trank einen großen Schluck, es war Rum drinnen, der Alkohol wärmte und hatte einen würzigen Geschmack. "Nächstes mal segelst du um den Sturm herum...auch wenn er scheinbar bis nach Astera reicht.", gab Medoro ihr zu verstehen und reichte ihr die Flasche zurück. Sie lächelte, "Was ist den Magier, war doch schön spannend und aufregend." "Ich glaub mal deine Manschafft ist da anderer Meinung", Medoro runzelte die Stirn. Diese raue Frau konnte sogar jetzt noch lächeln, wobei die Männer auf ihrem Schiff alle mit langem Gesicht dasaßen. "Du hast ja recht...dieser Sturm war nicht normal. Also würde etwas uns unbedingt aufhalten wollen." Sie nahm noch einen Schluck und sah zu Medoro rüber..."Sag wo willst du hin? Hast du dir was in den Kopf gesetzt das die Götter verärgert haben könnte?" Er lehnte den Kopf an den Masten an und sah in den Himmel hoch, "Wenn du es so sagst, es könnte sogar sein. Wobei ich nur einer Vision nachjage, einem Gefühl, einem Verlangen etwas zu erkunden." Sie sah in eine ganze Weile lang an, legte ihren Kopf auf seine Schulter und schloss die Augen. "Dann wird wohl die Heimfahrt nicht mehr so spannend werden." , ihre Worte blieben kühl und gelassen. Medoro ging in Gedanken nochmal die Vision durch die er hatte. Eine Ruinenstandt...Sala...was wird mich wohl dort erwarten. Wenn Balsura recht hat wird der Weg schwieriger werden als erwartet. Und was wird mich erst erwarten wenn ich dort bin.....ich sollte etwas mehr Angst haben davor. Medoro hob die rechte Hand, sie zitterte leicht daher ballte er sie zu einer Faust. Nein...keine Angst...ich freue mich zu entdecken was sich dort versteckt. Er streichelte sanft über den Kopf von Balsura. Auch wenn sie vermutlich recht hatte und sich seine Reise als gefährlicher heraustellt als sie überhaupt schon ist, er wird bis zum Ende gehen.
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The Gurdian
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Dez 02, 2013 8:47 pm

Rekhalâs dachte nicht einmal daran den Assassinen irgendwie zu fesseln. Er würde den Kerl schon irgendwie bei sich halten können. Irgendwie würde es schon klappen. Er zog die Spitzhacke und den Pickel. Dann stieß er den bewusstlos daliegenden Mann an. Er rührte sich nicht. Rekhalâs seufzte leise und schaute zu Grenjo, der nur den Mund etwas verzog und die Schultern zuckte. Rekhalâs holte etwas mehr aus und trat ordentlich zu. Der Mann erwachte und riss die Augen auf. Rekhalâs nutzte den Effekt der Überraschung und schlug vor den Augen des Mannes die Spitzhacke in den Boden. Haaresbreite von seiner Nase entfernt. Er drehte den Kopf zur anderen Seite und wollte aufstehen. Wieder schlug er etwas kurz vor dem Gesicht des Mannes in den Boden. Diesmal den Pickel. Der Assassine zog den Kopf zurück und starrte Rekhalâs verschreckt an. Schon hatte Rekhalâs seine Sense gezogen und das Blatt hinter das Genick des Assassinen gehalten."Steh auf und stirb", so einfach kleidete Rekhalâs die Gesten in Worte. Rekhalâs blickte eine Weile auf den verschreckten Mann hinunter. Er hatte ziemlich Angst gleich seinen Kopf zu verlieren und schwitzte leicht. Rekhalâs hatte Genugtuung in der Angst der Menschen gefunden. Das reichte ihm als sein Sold. Manchmal. Rekhalâs stand auf und ging zu Grenjo hinüber der ihm ein Stück Fleisch hinhielt. Auf die Blutspur würde er besonders achten, nicht dass ihr Gefangener wegliefe. Rekhalâs wollte gerade in das warme Fleisch beißen als sich sein Opfer bewegte. Auf dem Absatz machte Rekhalâs kehrt ließ das Fleisch fallen, dass in die Kohle fiel, und rannte mit großen Schritten hinter seinem Ziel her. Nach wenigen Schritten hatte er ihn wieder eingeholt und zerrte ihn am Kragen zurück zum Lager. Er schlug ihm einige feste Hiebe in die Rippen. "Ich habe dir gesagt du sollst nicht weglaufen und doch tust du es!", Rekhalâs zerrte ihn auf die Lichtung zurück und warf ihn Grenjo vor die Füße. "Du hast soeben dein Urteil unterschrieben", kündigte Rekhalâs an.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Dez 16, 2013 4:28 pm

Nach dem Kuss sahen sie sich lang und tief in die Augen. Vanir überlegte, was er jetzt sagen sollte. "Komm mit", sagte Vanir kurzerhand und zog Lina hinter sich her. Sie gingen nach draußen zu den Ställen. "Wir machen einen Ausritt", sagte Vanir. Lina wollte gerade protestieren, "aber dein Bein...", aber er ignorierte sie und sattelte Epona. "Jetzt komm schon", grinste er. Sie ritten über die großen, weiten Ebenen. Vanir genoss die Geselltschaft von Lina als sie mit den Pferden über die Weite gallopiereten. Die Sonne senkte sich bereits und es begann zu dämmern als sie an einem kleinen Wäldchen eine Pause einlegten. Sie setzten sich unter einen großen, alten Baum und betrachteten den Sonnenuntergang.


Farodin flog mit Herbi langsam in Richtung des Hofes in dem Vanir und Lina momentan vermutlich waren. Herbi schien der Flug auch zu gefallen. Er begann fröhlich im Kreis zu fliegen und setzte dann zum Sturzlug an. "Heerrbbii", schrie Farodin noch bevor er schon von der Luft nach Hinter gepresst wurde. Er klammerte sich an Herbi fest und hielt außerdem noch den kleinen Drachen fest. Sein Rucksack wurde weggeschleudert und krachte auf den Boden. "Herbi das reicht jetzt", rief Farodin wütend und versuchte den Drachen zu beruhigen. Nach einem Moment gelang es ihm und er landete den Drachen dort, wo auch der Rucksack gelandet war. Na super... Die Flasche mit diesem Magie-Heil Zeugs ist zerbrochen. Er ließ sie liegen und nahm sich seinen Rucksack. "Die ist nicht mehr zu retten. * Ironie * Gut gemacht Herbi... * Ironie Ende * ", sagte Farodin, "fliegen wir nach Hause hier hällt uns nichts mehr."
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Dez 16, 2013 8:29 pm

Lina fand den Ausritt schön, obwohl sie sich nicht so ganz entspannen konnte, weil sie sich andauernd Sorgen um Vanirs Gesundheit machte. Dementsprechend war sie enorm erstaunt darüber, wie leicht scheinbar ihm das Reiten fiel. Als sie schließlich unter dem Baum saßen, wurde es ein bisschen besser. Vanir machte nicht den Eindruck, als hätte er besonders große Schmerzen. Im Gegenteil, er wirkte hundertmal entspannter als Lina und daher versuchte sie, sich ein Beispiel daran zu nehmen. Sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter und seufzte leise. "Das einzige negative am Sonnenuntergang ist, dass es danach dunkel ist", sprach sie ihren momentanen Gedanken laut aus. Dann machte sie dummerweise den Fehler, sich umzusehen, um festzustellen, wie dunkel es bereits war. Dabei fiel ihr auf, dass sie eigentlich keine Ahnung hatte, wo sie hingeritten waren. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken. Zwar hatten sie in den letzten Tagen mehrere Nächte unter freiem Himmel verbracht; aber die Tage waren meist so aufregend und abenteuerlich gewesen, dass Lina sowieso wie ein Stein geschlafen hatte und keine Zeit gehabt hatte, um sich vor der Dunkelheit zu fürchten. Jetzt war das anders. Nachdem sie sich umgeschaut und festgestellt hatte, dass die Schatten schon extrem lang und kaum noch vom Licht zu unterscheiden waren, rückte sie noch näher an Vanir. "Was machen wir denn, wenn wir nicht nach Hause zurück finden?", flüsterte sie ängstlich. Erst danach fiel ihr ein, dass Vanir wahrscheinlich keine Ahnung hatte, wovon sie sprach, wenn er nicht gerade Gedanken lesen konnte.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Do Dez 19, 2013 9:32 pm

Vanir genoss den Sonnenuntergang und Linas Geselltschaft. Er hatte sich schon lange nicht mehr so glücklich gefühlt. Die Sonne stand bereits sehr tief am Himmel und es war schon fast komplett dunkel. "Wir finden schon zum Hof zurück", sagte Vanir und fügte leise hinzu: "hoffe ich" Er nahm Lina in den Arm. Dann standen sie gemeinsam auf und gingen zu den Pferden. Diese warteten schon ungeduldig auf ihre Reiter. "Reite mir hinterher.", sagte Vanir und stieg auf Epona. Sie gallopierten über die Wiesen und schon bald war der Wald nicht mehr zu sehen. "Auch das noch", stöhnte Vanir als es begann stark zu regnen. Sie ritten weiter doch schon bald konnte man durch den Regen-Nebel nicht mehr besonders weit gucken. "Ich glaube da hinter ist Licht!", rief Vanir und zeigte irgendwo vor sich. Tatsächlich erreichten sie bald den Hof. Sie sprangen von den Pferden und gingen mit ihnen schnell in den Stall. Ist ja wiederlich., dachte Vanir als er an seiner klatschnassen Kleidung herabsah.


Farodin flog mit Herbi zurück. Auch die beiden entgingen dem Regen nicht. Sie erreichten nass Farodins Hof. Farodin brachte Herbi in seine Unterkunft und betrat dann mit dem kleinen Paviltis das Haus. "Was zum!!!", rief Farodin als er das Haus betrat. Der kleine Paviltis, welchen er im Wald gefunden hatte, saß in einem Berg aus Essenresten, zerrissenen Kissen und wer weiß was sonst noch alles. Er lief in die anderen Zimmer doch da sah es nur noch schlimmer aus. "Das warst du in nur einer Woche?", fragte er den kleinen Paviltis niedergeschlagen und erschöpft. "Ich muss woh morgen erstmal aufräumen", sagte Farodin zu sich selbst und setzte dann den kleinen bunten Paviltis, den er von der Drachenmesse hatte, neben den Paviltis, denn er aus dem Wald hatte. "Darf ich bekanntmachen: Das ist dein neuer Mitbewohner und Spielkammerad", sagte Farodin. Er fand einen Schrank an den der Paviltis offenbar nicht gekommen war und nahm etwas zu essen heraus. Er verteilte es an die beiden kleinen Drachen und nahm sich selber etwas trockenes Brot, etwas anderes war auch nichtmehr zu finden. Es schmeckte wiederlich, aber Farodin würgte es herunter und ging in sein Schlafzimmer. Er schob alle Sachen vom Bett und legte sich darauf. Der Flug hatte ihn erschöpft, sodass er gleich einschlief.
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Amy
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Do Dez 19, 2013 11:15 pm

Lina war froh, als sie den Hof erreichten. "Oh Mann, den Regen hätte es jetzt nicht gebraucht", gab sie genervt von sich. Dann betrachtete sie Vanir, der klatschnass war, und musste lachen. "Na komm, lass uns reingehen und uns aufwärmen", sagte sie, nachdem sie die Pferde versorgt hatten. Sie hakte sich bei Vanir unter und schleifte ihn ins Zimmer. "Erstmal die Klamotten loswerden!", schlug sie vor, wobei ihr natürlich wieder mal erst hinterher auffiel, wie zweideutig das mal wieder klang. Trotzdem versuchte sie sich nichts anmerken zu lassen und wühlte in ihrer Tasche nach trockenen Klamotten. Bevor Vanir sich überhaupt zu ihr hätte umdrehen können, zog sie sich blitzschnell um, schlüpfte unter die Bettdecke und sah Vanir erwartungsvoll an.
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   So Jan 05, 2014 10:56 am

Grenjo schaut auf das Fleisch das vorher in der Kohle gelandet ist. "Schade um das gute Stück....", sagte er. Danach stand Grenjo auf, zog sein Schwert und ging auf den am Boden liegenden und keuchenden Mann zu. "Also ganz einfach, entweder du läufst jetzt nicht mehr weg und erzählst uns schön ruhig wer du bist, was du wolltest und wieviele von euch noch hier herumlaufen...oder ich schneid dir die Sehnen bei deinen Füßen durch und mein Begleiter hier prügelt alles raus was wir wissen wollen....du hast die Wahl." Er blieb vor ihm stehen, hockte sich am Boden und packte seinen rechten Fuß dabei. "Ich würde mich schnell entscheiden, die Klinge ist sehr scharf und sobald sie am Fleisch ist und du nur kurz zuckst ist es schon zu spät." So furchteinflößend wie Rekhalâs konnte Grenjo nicht sein, dass wusste er. Aber die direkten Ansagen und die gezogene Klinge würden schon genug Druck machen, darin war er sich auch sicher. Er blickte, das Schwert langsamm an die Achillessehne legend, dem Mann in die Augen und sah wie er mit sich selbst rang...


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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   So Jan 05, 2014 4:25 pm

Vanir ging mit Lina in ihr Zimmer. So ein Scheißwetter, zeterte Vanir in Gedanken vor sich hin. Sie gingen in ihr Zimmer und Vanir ging zu seinen Sachen, um sich umzuziehen. Er hörte, dass Lina, Erstmal die Klamotten loswerden!, sagte. Was meint sie jetzt schon wieder damit? Er ließ sich nichts anmerken und ging zu Lina hinüber, nachdem er sich umgezogen hatte. Er ließ sich neben Lina aufs Bett fallen, während er immer noch überlegte, wie sie das gemeint haben könnte.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Jan 06, 2014 9:13 pm

Lina bemerkte Vanirs Gesichtsausdruck, als er sich neben sie auf das Bett quetschte. Kurz fragte sie sich, worüber er wohl grübelte und ob es irgendwas mit ihr zu tun haben könnte, aber dann verwarf sie den Gedanken. Ach, was solls. Wird schon nichts schlimmes sein, hoffte sie. Ihr fiel beim besten Willen nichts ein, was ein Problem sein könnte. Außerdem war sie jetzt auch schon viel zu müde, um groß darüber nachzudenken. Also kuschelte sie sich ganz nah an Vanirs Seite und legte ihre Hand auf seinen Bauch. "Ich finde es richtig schön hier mit dir", murmelte sie, während sie schon langsam einschlummerte. Doch bevor sie richtig einschlief, hob sie nochmal ihren Kopf und gab Vanir einen kleinen Kuss auf die Wange.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Fr Jan 10, 2014 10:07 pm

Am nächsten Morgen wachten Vanir und Lina ungefähr gleichzeitig auf. Sie blieben noch etwas zusammen im Bett liegen und standen dann irgendwann auf. Sie gingen Frühstücken und dann wieder auf ihr Zimmer, da sie nicht wussten, was sie sonst machen sollten. "Wir sollten langsam weiterziehen.", sagte Vanir, "mir geht es schon wieder ganz gut und ich habe keine Lust mehr hier den ganzen Tag nichts zu machen." Er machte eine kurze Pause. "Wir sollten uns überlegen, wohin wir jetzt weitergehen. Fantes ist ungefähr einen halben Tagesritt von hier entfernt. Von dort aus können wir entweder nach Golya gehen und von dort aus an die See nach Aleenia oder nach Syra, nach Rénar und von dort nach Selina, oder wir gehen nach Syramin, wobei die Stadt nicht so schön sein soll, da sie noch zerstört ist oder wir fahren mit dem Zug nach Syra." Vanir zeigte Lina auf der Karte alle Strecken und wartete auf ihre Antwort.


Farodin wurde am nächsten morgen unsanft aus dem Schlaf gerissen als ihm einer der beiden Paviltis auf den Bauch sprang. Die beiden spielten offenbar fangen quer durch das Haus. Oh man, dachte Farodin und drückte sich hoch. Er ging in die Küche und nahm sich etwas Brot. Nachdem er fertig war begann er in der Küche aufzuräumen. Dannach folgte das Schlafzimmer und nach und nach der Rest des Hauses. Als Farodin dann endlich fertig war setzte er sich erschöpft in die Küche. Die beiden Pavilits setzten sich wie zwei Katzen oder zwei Hunde vor ihn und sahen ihn mit großen Augen an. "Ihr beiden braucht einen Namen!", sagte Farodin zu ihnen und überlegte, wie er sie nennen könnte.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Fr Jan 10, 2014 11:13 pm

Lina konnte Vanirs Ausführungen nur schwer folgen. Die Namen der Städte hatte sie alle schonmal irgendwie gehört, aber richtig zuordnen konnte sie nichts davon. "Du, eigentlich ist es mir egal", kommentierte sie. "Nur Zug fahren müssen wir wegen mir nicht unbedingt, darauf hab ich irgendwie keine Lust." Ohne eine Entscheidung getroffen zu haben, begannen die beiden, ihr Zeug zu packen. Irgendwie kam Lina das Ganze langsam bekannt vor. Zimmer ausräumen, alles in die Taschen ramschen, die irgendwie viel zu klein wirkten, obwoh am Ende doch alles hineinpasste. Inja hüpfte die ganze Zeit wie verrückt um die beiden herum, da sie nicht zu verstehen schien, was los war. "Ist ja gut, meine Kleine, du darfst doch mit!", versuchte Lina immer wieder, die Hündin zu beruhigen, aber es half kaum. Schließlich waren sie fertig und es fehlte nur noch, dass sie ihr Geräuchertes aus der Räucherkammer holten und sich von der Wirtin verabschiedeten. Als sie auch das - und die ein oder andere Abschiedsträne seitens der Wirtin, die die beiden ins Herz geschlossen hatte - hinter sich hatten, machten sie sich auf den Weg. "Ein halber Tagesritt nach Fantes", dachte Lina laut, "also sollten wir um die Mittagszeit dort sein. Na dann mal los."
Sie ließen den Hof hinter sich und folgten dem Weg, auf dem sie vor einigen Tagen (aus der anderen Richtung) hierher gekommen waren und der das Gebirge auf dem kürzesten Weg durchquerte. Je tiefer sie kamen, umso deutlicher zeigte sich, dass der Frühling begonnen hatte. Die ersten Frühlingsblumen blühten, Vögel zwitscherten, an den Bäumen zeigten sich erste grüne Spitzen und die Sonne schien am strahlend blauen Himmel. "Ich mag den Frühling", sagte Lina, nachdem die beiden einige Zeit schweigend nebeneinander hergeritten waren. "Wenn die Natur wieder erwacht nach dem Winter." Sie machte eine Pause, dann fuhr sie lachend fort: "Früher war es immer ziemlich anstrengend, weil meine kleinen Geschwister endlich wieder draußen spielen konnten und man andauernd Mühe hatte, sie abends rechtzeitig wieder einzufangen. Und dann haben sie sich natürlich auch ständig irgendwie irgendwo wehgetan, und wenn man so eine kleine Wunde nicht SOFORT verarzt hat, war die Hölle los." Lina seufzte, doch dann musste sie lächeln. "Und was ist deine Lieblingsjahreszeit?", fragte sie Vanir.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Sa Jan 11, 2014 9:43 pm

Vanir und Lina ritten quer über die großen Ebenen. Es war wunderschönes Wetter nach dem Regen am gestrigen Abend. Vanir genoß das Wetter und den Ritt. Seine Verletzungen schmertzten nicht mehr und so war er einfach nur zufrieden mit der Situation. Er überlegte welchen Weg sie in Fantes einschlagen sollten und entschied sich schließlich für Golya. Von dort aus könnten wir ans Meer gehen oder nach Syra. Am Meer soll es viele schöne, einsame Buchten geben, überlegte er, Vielleicht wäre dieser Weg eine gute Wahl. "Ich mag die Zeit zwischen Liva und Arturn, also Frühling und Sommer, am liebsten", antwortete Vanir auf Linas Fragte, "es ist nichtmehr kalt, aber auch noch nicht zu heiß." Sie ritten weiter und dann, als die Sonne hoch am Himmel stand, erkannten sie in der Ferne Fantes.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Sa Jan 11, 2014 10:47 pm

Als sie die Silhouette Fantes' sahen, kam Lina ein Gedanke: "Sag mal, erinnerst du dich an den Jungen, den wir vor ein paar Tage getroffen haben, der uns irgendwas von einem verrückten Aurischen erzählt hat? Hat der nicht gesagt, er käme aus Fantes? Vielleicht ist es besser, wenn wir uns nicht allzu lange in der Stadt aufhalten. Außerdem wäre es mir recht, wenn wir ab jetzt nicht mehr so querfeldein reiten würden. Ich glaube, auf der Straße sind wir im Notfall noch ein bisschen sicherer", teilte sie Vanir ihre Überlegungen mit. Also beschlossen die beiden, in Fantes nur kurz eine Trinkpause für die Pferde einzulegen. Proviant hatten sie ja ausreichend dabei. Eigentlich schade, dachte Lina, wenn man schonmal da ist. Da kommt man einmal in eine fremde Stadt, und dann traut man sich nicht, sich dort aufzuhalten. Aber sie und Vanir waren sich einig, dass eine Begegnung mit einem Aurischen für sie beide als Weißelfen wahrscheinlich nicht allzu empfehlenswert war, und so ließen sie Fantes bereits am frühen Nachmittag wieder hinter sich und machten sich auf den Weg Richtung Golya.

Einige Tage später war es so weit: Samera packte ihr bisschen Hab und Gut (das nur aus ihren alten Klamotten bestand, da sie ja zwischenzeitlich mit neuer Kleidung ausgestattet war) in die Reisetasche, die sie ebenfalls bei ihrem Einkauf erhalten hatte und machte sich auf den Weg zum Arbeitszimmer des Hohepriesters, um sich zu verabschieden. Unterwegs bog sie noch in die Bibliothek ab, um ihrem Lehrer Lebewohl zu sagen. Zu ihrer großen Überraschung und Freude drückte er ihr ein schmales Buch in die Hand. "Hier, damit du nicht aus der Übung gerätst. Ich habe es schon sehr lange in meiner Bibliothek, aber eigentlich ist es bei jemandem wie dir viel besser aufgehoben." Samera betrachtete den Titel: Das Märchen von den drei Bauern, die sich aufmachten, das Glück zu suchen. Sie musste lächeln. "Vielen Dank. Ich werde es auf der Fahrt lesen, da hab ich ja genug Zeit, denke ich." Dann verabschiedeten sie sich freundschaftlich voneinander und Samera setzte ihren Weg zum Hohepriester fort, um sich auch von ihm zu verabschieden und sich ihren Bogen abzuholen. "Leb wohl, Samera", sagte der Hohepriester nachdenklich. "Wenn du jemals eine Dienerin des Arturn werden möchtest, so werden wir dich in unserer Gemeinschaft gerne aufnehmen. Und natürlich auch als Gast bist du jederzeit willkommen." Mit einem warmen Lächeln auf den Lippen drückte er ihr beide Hände. Dann wandte er sich kurz ab, dem riesigen Wandschrank zu. Samera staunte nicht schlecht, als der Mann die Schranktüren öffnete: Dahinter befand sich ein komplettes Waffenarsenal, das von einfachen Dolchen über Bögen und Schwerter bis hin zu Armbrüsten und Streitkolben reichte. "Da sieht man mal, was die Jugend so mit sich herumträgt", kommentierte der Hohepriester, ehe er Sameras Bogen und Köcher aus dem Schrank nahm und ihr in die Hand drückte. Er bedachte sie mit einem mahnenden Blick, dann verabschiedete er sich, sprach Samera seinen Segen aus und entließ sie schließlich aus dem Tempel. Auf dem Weg zum Ausgang lief ihr der Novize über den Weg. "Du verlässt uns?", fragte er, überrascht und betrübt zugleich. "Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, du würdest als Arturn-Dienerin bei uns bleiben." "Darüber habe ich auch nachgedacht", erwiderte Samera, "aber ich muss nach Hause und meine Mutter sehen. Ich glaube, ich finde keine Ruhe, bis ich sie nicht getroffen habe und sie erfährt, dass alles gut ist. Ich gehe jetzt zum Hafen. Das Schiff, mit dem ich nach Sans Wolken fahren möchte, legt heute Nachmittag ab." Die Bitte des Novizen, sie zum Hafen begleiten zu dürfen, konnte Samera nicht ausschlagen. Und so machten sie sich gemeinsam durch den Nebel, der an diesem Tag wieder besonders dicht war, auf den Weg zum Hafen.
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The Gurdian
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Jan 13, 2014 8:06 am

Rekhalâs spürte die Angst die durch den Assassinen fuhr. Er wusste dass wenn er nichts sagen würde, nur mehr auf einem Bein springend vorwärts käme. Er zögerte immer noch. Die Klinge würde ohne viel Druck das Fleisch so oder so durchschneiden. Grenjo hatte also keine Eile sie zu senken. Der Geruch von Schweiß machte sich leicht bemerkbar. Die Augen des Assassinen weiteten sich als die Klinge seine Sehne berührte. Rekhalâs suchte die Umgebung mit seiner Blutspur ab ob er jemand erkennen könnte, der seinem Freund zu Hilfe eilen würde. Nichts. Ein leise schmatzendes Geräusch und ein lauter Schrei zeigten das der Gefangene nicht zur Kooperation bereit war. "Verfluchte Scheisse! DAAAAAH tut das weeeh!", schrie der Mann lauthals heraus. Er krümmte sich und wand sich unter den Schmerzen. Rekhalâs tat ihm den Gefallen nicht sich zu beruhigen. Er trat ihm auf das zweite Bein und hielt es so ruhig wie möglich. Er schaute zu Grenjo hinüber der gerade die Klinge abwischte. Der Mann schrie immer noch vor Schmerzen und zuckte hin und her. Rekhalâs hatte keine Geduld mehr. Der Hunger trieb ihn eher in die Unkonzentriertheit und die Ungeduld als dass es ihn ruhig stimmte. Er zog seine Sense die ein leises schabendes Geräusch von sich gab als er sie aus der Halterung zog. Er hob sie über seinen Kopf und schlug sie bis zum Anschlag in den Boden. Durch das Bein bei dem vorhin schon die Achillessehne durchtrennt worden war. Ein erneuter Schrei rang sich aus der Kehle des Gepeinigten. Das Blut rann aus dem Bein und flutete das Grün unter sich. Er trat fester auf das Bein das sich nun immer stärker wehrte. Rekhalâs wartete auf Grenjos Reaktion.
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Grenjo
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   So Jan 26, 2014 3:01 pm

Grenjo schreckte auf und sah das Blatt der Sense im Boden stecken....das Bein war komplett durchbohrt von der Waffe, der Schrei des Mannes war noch lauter und entsetzter geworden. Er schien damit zu Kämpfen nicht bewusstlos zu werden, was auch nicht verwunderlich war. Nach so einem Schmerz noch wach zu sein war keine schwache Leistung, der Mann war wohl gut trainiert und einiges gewöhnt. "Hey Rekhalâs, nim dir ein Stück Fleisch und iss was, ich mach hier allein weiter." ,sagte Grenjo, darauf bedacht noch wenigstens ein paar Informationen aus dem Mann zu bekommen. "Du siehst wir haben wenig Zeit und Geduld, also würde ich an deiner Stelle schnell antworten. So ein Schnitt verheilt, mit einem Heiler wirst du sogar keine Nachwirkungen haben. Wenn du aber nichts sagst werd ich dir Wunden zufügen die kein Heiler zu behandeln weiß." , den Blick weiter auf das Gesicht des Mannes gerichtet wartete Grenjo wieder auf eine Reaktion. Entweder musste die Truppe denen er angehörte wahrlich treu zueinander stehen, oder aber die Strafe für ein Ausplaudern von Geheimnissen würde noch schlimmer sein als das was Grenjo hier ihm androhte. Trotzdem rang der Gefangene mit sich, wohl auch vor allem wegen dem Schmerz den er hatte wegen dem Schnitt und dem Sensenblatt das in seinem Bein steckte.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   So Jan 26, 2014 10:40 pm

Vanir und Lina waren den ganzen Vormittag nach Fantes geritten. Dort machten sie eine Stunde Pause und ritten dann weiter Richtung Golya. Es war ein schöner Nachmittag. Die Sonne schien und es wehte ein leichter Wind. Als es zu dämmern begann, konnte man den Elfengipfel am Horizont sehen. Sie waren gerade in einem kleinen Wäldchen und deshalb beschlossen sie, dort zu übernachten. Sie fanden eine geschützte Stelle und entschieden sich dort zu bleiben. Sie stiegen von den Pferden. "Ich gehe Feuerholz sammeln", sagte Vanir, "ich glaube Nachts wird es noch ziemlich kalt werden." Er machte sich auf den Weg und währed er so vor sich hinsammelte, überlegte er: Wir haben Fantes ja wieder verlassen, weil wir vor diesen Aurischen sicher sein wollten, aber wären wir in einer Herberge nicht geschützter gewesen, als in einem Wald? Als er genug Feuerholz gesammelt hatte ging er zum Lager zurück.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   So Jan 26, 2014 11:39 pm

Als Vanir Feuerholz sammelte, sah Lina sich ein bisschen um. Es wurde schon wieder dunkel und irgendwie bereute sie es, die Stadt noch verlassen zu haben. Ob wir noch zurückreiten sollen? Lina konnte sich die Frage nicht beantworten. Vanir war ja auch schon Holz sammeln, also immerhin er schien mit der Situation zufrieden zu sein. Also versuchte Lina, das Ganze halbwegs entspannt anzugehen und begann das Zelt aufzubauen. Als sie gerade eben fertig war, hörte sie hinter sich im Wald plötzlich ein Knacksen. Sie fuhr hoch und griff nach ihrem Bogen. Eine Jagdwaffe, wahrscheinlich in dem Dickicht nicht besonders hilfreich, ging es ihr durch den Kopf. Sie ließ den Bogen fallen und schnappte sich einen Stock, der am Boden herumlag. Sie trat ein Stück zurück, näher ins Helle der Lichtung. Das Knacksen wurde lauter und kam näher. Inja begann zu winseln und verkroch sich unter die Zeltplane, Ajax scharrte nervös mit den Hufen und schien nur aufgrund seiner Treue zu Lina nicht schon weggelaufen zu sein. Das Knacksen kam außerdem mittlerweile nicht mehr nur aus einer Richtung. Was auch immer es war, es hatte Lina und ihre beiden tierischen Begleiter umzingelt. Plötzlich gab Ajax ein entsetzliches, schmerzvolles Geräusch von sich. Lina drehte sich um und sah, wie ein Wolf das Pferd angefallen hatte und sich in seiner Flanke festgebissen hatte. Ein weiterer Wolf folgte dem ersten nach und griff Ajax an. Allerdings kam Lina nicht dazu, zuzuschauen ob und wie der Wallach damit fertig wurde, da noch ein dritter Wolf aus dem Dickicht kam und direkt auf Lina zupirschte. Jetzt wirds ernst, dachte Lina verzweifelt und holte aus. Genau in dem Moment, als der Wolf auf sie zugesprungen kam, schlug sie unter einem Schrei mit dem Stock zu. Der Wolf wurde einen guten Meter von ihr weggeschleudert, aber auch Lina erfuhr einen ziemlich harten Rückschlag und ging zu Boden.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Jan 27, 2014 12:10 am

Vanir lief nichtsahnend mit dem Feuerholz zurück in Richtung ihres Lagers, als er plötzlich einen lauten Schrei hörte und das wiehren von Pferden. "Lina", rief er und lief das Feuerholz fallen und rannte zurück zum Lager. Im Rennen nahm er seinen Bogen vom Rücken und spannte ihn Schussbereit. Als er das Lager erreichte sah er gerade wie Lina mit einem Stock aussholte um einen Wolf abzuwehren. Beide wurden zu Boden geschleudert. Vanir zögerte nicht lange und schoss seinen Pfeil auf den Wolf. Dieser durchborte den Wolf, welcher sofort tot liegenblieb. Vanir nahm den nächsten Pfeil und wante sich Ajax zu, an dessen Flanke sich ein Wolf verbissen hatte. Er versuchte auf den Wolf zu ziehen, aber Ajax bewegte sich zu unberechenbar, wenn er auf den Wolf schießen würde, würde er riskieren Ajax zu treffen. "Verdammt", rief er als er versuchte auf den Wolf zu zielen. Er nahm sein Schwert und lief schreiend auf den Wolf zu. Der Wolf ließ von Ajax ab und wante sich Vanir zu. Er sprang auf Vanir zu und verpasste ihm eine Kratzwunde am Bein. Vanir stieß den Wolf mit der Windfaust von sich, welcher erschrocken zurückwich, da er nicht herausfinden konnte von wo der Stoß kam. Vanir sah im Augenwinken einen zweiten Wolf, welcher sich ihm zuwante und deshalb wich er zu Lina zurück und half ihr schnell hoch. "Bist du verletzt?", fragte er ohne die Wölfe aus den Augen zu lassen.
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