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 Abenteuer Band 4

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MCenderdragon
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Aug 21, 2018 7:24 pm

Die Frauen waren noch nicht lange weg, als auch Acaell langsam müde wurde. Er hatte die Nacht zuvor nicht geschlafen er würde also keinerlei Probleme mit dem einschlafen haben. Langsam bewegte er sich durch das Wasser von den Sitzecke weg. Durch den Mond war gerade genug Licht vorhanden  um sich zu orientieren, es dauerte deshalb etwas länger bis Acaell wieder an dem Stein war, wo er seine Kleidung zum trocknen hingelegt hatte. Auf seinem Kopf war immer noch Asanas Handtuch, was glücklicherweise nicht nass geworden war. Er stieg aus dem Wasser hinaus, Kälte umfing ihn, es war irgendwie ein sehr vertrautes Gefühl. Er trocknete sich etwas ab, vor allem die Haare und band sich den schwarzen Stoff schließlich um die Hüften. Er fragte sich sogleich warum er das eigentlich getan hatte, zum einen war niemand in der nähe und zum anderen war es eh zu dunkel um viel zu erkennen. Die Hälfte seiner Kleidung war trocken geworden bei der anderen Hälfte war das Wasser gefroren. Er zog seine Unterwäsche wieder an. Sie war zwar vorher nicht nass gewesen, trotzdem war sie jetzt eiskalt und es schauderte Ell als es sie anzog. Da das Handtuch durch das Abtrocknen feucht war legte es mit auf den Stein. Er war immer noch leicht warm, aber daher das alles andere sehr kalt war hieß das vermutlich nicht viel. Acaell begann sich umzusehen in welchem Wasserloch der Drache abgeblieben war. Er meinte dass es ein relativ großer runder Teich gewesen sein muss. Ganz in der näher entdeckte er eine Dampfsäule, ringsherum konnte er nur Steine erkennen. Er lief in diese Richtung und ging um die Felsen herum und entdeckte einen Fast kreisrunden See. Er konnte Sulfoss nicht sehen, allerdings konnte er sein rhythmisches Atmen hören. Er ging auf dem Wasser näher an die Säule aus Dampf heran die selbst aus diese Nähe sehr dicht war. Im dunklen war es wesentlich schwieriger auf dem Wasser die Balance zu halten. Er war erstaunt wie warm das Wasser hier war. Zwar war ihm kalt aber das Wasser hier war definitiv wärmer als in dem anderen See. Vorsichtig ging er in den Dampf hinein, und entdeckte die gigantische Echse mittendrin. Der Dampf wurde vom Drachen verursacht, es Kochte zwar noch nicht aber anscheinend war der Drache heiß genug. Acaell wurde durch den Dampf um ihn herum langsam gewärmt und hörte auf zu zittern, ihm machte zwar die Kälte nicht viel aus trotzdem reagierte sein Körper den Temperaturen entsprechend. Vorsichtig fasste Acaell Sulfoss seitlich und zog die Hand sofort wider weg, das Tier war verdammt heiß! Er strich sich mit der Hand übers Gesicht, verbrannt hatte er sich nicht, dabei bemerkte er wie kalt seine Hand war. Vorsichtig fasste er nochmal an den Drachen und begann sich wider aufzuwärmen. Er wusste nicht genau wie der Drache vor ihm lag, den es war zu Dunkel und der Dampf zu dicht. Kurzerhand holte er Schwung und sprang auf den Drachen hinauf. Das atmen wurde unruhiger. Sulfoss hatte sich zum Schlafen in einem Kreis zusammen gerollt. Ell kletterte von seinem Rücken zum Kopf. Erstaunlicherweise war das Wasser hier erstaunlich flach, oder der Rest war verdampft. Er setzte sich hin und lehnte sich an den Hals des Tiers. Es war wirklich warm und weich. Es dauerte nicht lang und er war eingeschlafen.
Später wachte Sulfoss auf, weil irgendetwas die ganze Zeit an seinem Hals wackelte. Er drehte den Kopf und entdeckte den zitternden Acaell. Auch bei der Dunkelheit konnte die Echse den Alchemisten am Geruch erkennen. Sulfoss drehte sich ein-wenig und rollte sich neu zusammen. Ell war jetzt in der Mitte und komplett von Sulfoss verdeckt, da seine Flügel oben drüber waren. Acaell bekam davon nichts mit da er tief und fest schlief.
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Sa Sep 08, 2018 1:34 am

Asana wurde am nächsten morgen durch den ersten Sonnenstrahl geweckt, langsam rekelte sie sich im Bett und sah sich verschlafen um. Sie lag immer noch mit dem Gesicht zur Wand und dem Rücken zu Shaya, so wie sie auch eingeschlafen war. Als sie sich aufrichten wollte merkte sie das Shaya sich wohl im Schlaf umgedreht und einen Arm um sie gelegt hatte. Asana kicherte leise und legte sich wieder, um neugierig zu warten bis Shaya aufwacht. Eine Weile später begann dann auch Shaya sich zu regen. Sie wirkte noch sehr verschlafen nach der relativ kurzen Nacht. Kurze Zeit später, als sie ihre Augen öffnete und auf  Asana blickte realisierte sie erst ihre Haltung. Augenblicklich zuckte Shaya zurück, was sich bei dem schmalen Bett als schlechte Idee erweisen sollte. Mit einem Krachen fiel sie samt Decke zu Boden. Shaya hatte genauso reagiert wie Asana es von ihr erwartet hatte und konnte ihr lachen nun nicht mehr zurückhalten. Asana richtete sich auf und sagte nebenbei scherzend: „Ah. Du bist wach … Schade es war wirklich gemütlich.“. Dann stieg sie über die verwirrt am Boden liegende Frau und ging zu dem Haufen mit ihrer Kleidung hinüber. Kurz darauf verschwand Asana im winzigen Badezimmer. Zurück im Raum war Shaya mittlerweile aufgestanden und hatte die Decken auf Bett geworfen. Sie sah demütig zu Asana sagte aber nichts. Asana ergriff das Wort: „Beil dich, du willst doch nicht zu spät zu deinem zweiten Arbeitstag kommen.“ und warf ihr die Klamotten zu die Shaya bereits auf dem Tisch zurechtgelegt hatte. Als sie ein paar Minuten später das Haus verließen hatte sie immer noch kein Wort gesagt. Kurz vor dem Marktplatz fragte Shaya vorsichtig: „Was hast du mit dem Tag vor?“. Asana musste kurz überlegen: „Mh … Keine Ahnung ich werd schon was finden … Triff mich doch in deiner Mittagspause bevor ich heute Abend abreise.“. Zögerlich stimmte Shaya zu: „Wo hin soll ich kommen“. Nochmal überlegte sie und antwortete: „Auf dem Friedhof!“. Shaya war von dem Vorschlag entsetzt, Widersprach aber nicht. „Na dann bis später.“ verabschiedete sich Asana. Shaya hob leicht die Hand und verschwand in der Seitengasse.

Asana schlenderte weiter über den Markt, kaufte sich etwas zum Frühstück und sah sich um. Die meisten Einwohner waren schon wach und gingen ihrem langweiligen Tageswerk nach. Auf dem Weg der Händlerstraße entlang lief ihr ein auffälliger Typ über den Weg, der sie sofort wieder erkannte. Er hatte einen Verband im Gesicht um ein paar Wunden an seiner Wange abzudecken. Als Asana ihn wiedererkannte verfinsterte sich ihr Blick. Es war der Mann der sie vor 2 Tagen in der Bar belästigt und dafür Prügel kassiert hatte. Er wirkte in ihrer Gegenwart verängstigt und als sie näher kam stammelte er irgendeine Entschuldigung zusammen. Asana schenkte ihm keine weitere Aufmerksamkeit und ging wortlos an ihm vorbei. War aber innerlich amüsiert über den verängstigten Mann.

Die meisten Geschäfte erregten bei ihr keinen Eindruck, da sie nur einfache Alltagsgegenstände und Handwerkswaren verkauften. Bei Auslage einen Steinmetzes blieb sie stehen und war fasziniert von einem Grabstein, oder eher dessen Aufschrift. Die Schriftzeichen waren ihr nicht Fremd allerdings definitv nicht in Esmutan geschrieben. Der Besitzer war nicht in der nähe, also hockte sich Asana vor den Stein und versuchte die Aufschrift zu entziffern. Es war etwas mühsam, aber schließlich hatte sie den Grabspruch übersetzt. Vermutlich war der verstorbene ein Priester, aber das war ihr eigentlich egal. Als sie eigentlich schon wieder gehen wollte kam der Steinmetz hinzu: „Das ist kein Ausstellungstück!“, begrüße er sie unhöflich. Asana erachtete das als normale Begrüßung, trat einen Stück zurück und antwortete: „Das eine Zeichen ist falsch, oder?“. „Was!“, reagierte er verärgert. Asana deutete auf eine Rune im Text und meinte: „Da fehlt ein Stück.“. Wortlos ging der stämmige Mann in den Laden und kam mit einem Zettel zurück, woraufhin er begann die Gravur genau zu prüfen. Kurze Zeit später musste er eingestehen: „Du hast Recht … sprichst du Aturnis?“. Asana sah nachdenkend: „Scheint so.“. „Wie jetzt, du musst doch wissen ob du eine Sprache kannst oder nicht!“ Asana zucke daraufhin einfach nur mit Schultern. Der Mann merkte wohl das weitere Fragen zu nichts führen würden und wechselte das Thema: „Für mich sieht das Gekritzel alles gleich aus, aber es kommen immer wieder Kunden mit Sonderwünschen. Gerade bei Grabsteinen geben sich die Leute traditionell.“. Während er den Stein zurück auf eine Werkbank hiefte fuhr er fort: „Der ist für irgendeinen ausländischen Priester der schon länger auf Angel Icelands lebt als ich denken kann. Ist letzten Monat irgendwo außerhalb der Stadt gestorben, hat ewig gedauert den zu finden.“. Asana war allerdings eher am Handwerk des Mannes interessiert, als an den Geschichten. Genau musterte sie seinen Umgang mit Hammer und Meißel. Als der Steimmetz seine Arbeit kurz unterbrach, berüherte Asana ein paar der Symbole auf dem Stein. Verwundert fragte er: „Was soll das jetzt schon wieder werden?“. „Irgendwie haben ein paar der Symbole eine seltsame Ausstrahlung. Als würden sie mehr bedeuten als ein bloßes Schriftzeichen.“, antwortete Asana abgelenkt. „Bist du betrunken oder sind wirklich alle Ausländer so seltsam?“, sprach der Mann während er ungläubig den Kopf schüttelte. Wütend und mit tödlichen Blick ging Asana auf den Mann zu und fluchte auf ihn ein. „Aurisch?!“, bemerkte der Mann erschrocken und zog sich ein Stück zurück. Scheinbar hatte sie wohl in einer anderen Sprache gesprochen als sonst. Kurz hielt sie verwirrt inne: „Was?“. Licht stotternd antwortete der Mann: „Ich hab es erst einmal gehört, aber du hast gerade Aurisch gesprochen, oder?“. „Ähm … keine Ahnung ….“. Der Mann stöhnte darauf hin etwas genervt. Langsam ging Asana wieder ein Stück zurück und der Mann setzte misstrauisch seine Arbeit fort. Durch die aurische Sprach misstrauisch geworden blickte er regelmäßig zu Asana um diese im Auge zu behalten. Diese begnügte sich allerdings wieder damit sein Handwerk zu beobachten, was den Mann scheinbar überraschte. Nach dem dieser die notwendigen Korrekturen abgeschlossen hatte fragte er: „Interessiert dich Bildhauerei, oder warum bist du immer noch hier?“. „Mh … kann man damit auch was nützlicheres Anfangen?“. In seiner Berufsehere gekränkt verdrehte der Mann die Augen und schimpfte: „Was willst du eigentlich? An meinem Handwerk gibt es nichts auszusetzen … Mit deiner Sammlung alter Göttersprachen wärst in nem Tempel besser Aufgehoben.“. Asana war kurz davor wieder ungehalten zu werden, als der Handwerker, der sich nun etwas abgeregt hatte noch ergänzte: „Ich hab noch ein Buch von meinem ehemaligen Ausbilder, der war auch irgendwie seltsam … “. Er griff in die hintere Reihe eines Regals, dass wohl schon seit Jahren nicht mehr angerühert wurde und zog ein Buch hervor. Es war dich mit Steinstaub bedeckt, der sich sogleich im Raum verbreitete. Asana musste husten, dem Handwerker hingegen schien der Staub nichts mehr auszumachen. Er drückte Asana das Buch in die Hand: „Vielleicht entspricht das mehr deinem Geschmack. Für mich klingt das zwar alles nach Aberglaube ...“. Asana wischte noch einmal über das Buch um den Titel entziffern zu können: „Bildhauerei und Runenmagie“. Interessiert schlug sie das Buch auf, und begann zu blättern. Die ersten Kapitel behandelten nüchtern die Grundlagen der Bildhauerei und Runenschrift und Materialien. Bei „Wirken von Zaubern mittels Runen“ begann sie zu lesen. Asana hatte sich mittlerweile auf die Fensterbank des Ladens gesetzt und lies sich vom Steinmetz nicht stören. Die wichtigsten Dinge waren wohl die richtigen Materialien und möglichst präzise gemeißelte Runen. Zu ersterem bot das Buch ausführliche Anleitungen zu Fundorten und Qualitätsbetimmung. Für Bildhauerei empfahl das Buch vor zusätzlich eine Ausbildung zum Handwerksmeister. Nach ein paar Stunden hatte sie das Buch überflogen. Sie sprang von der Fensterbank und sprach zum Handwerker, der inzwischen an einem anderen Auftrag arbeitete: „Kannst du mir die Bildhauerei beibringen?“. Dieser antwortete mürrisch: „Einmal das Komplettpaket, natürlich!“. Asana sah ihn einfach weiter stumm an. „Die Ausbildung dauert wenigstens 3 Jahre und ich hab keine Stelle für einen Lehrling.“. Genervt wandte sie sich ab, da bot der Mann ihr noch an: „Da ich nicht glaube das du einen Arbeit suchst … Du kannst bei mir einen Satz Werkzeuge kaufen, dann überlass ich dir auch das Buch. Den alten Schinken hab ich eh seit Jahren nicht mehr angerührt. Steine zum Üben kannst du dir ja selbst beschaffen.“ Asana kam sie zurück und ging zu einem Tresen.  Der Mann suchte einige kleine Meißel zusammen, die vorrangig für Inschriften oder filigranere Werke bestimmt waren, so wie einen kleinen Hammer. Alle Werkzeuge wirkten noch recht neu. Zur offensichtlichen Überraschung des Handwerkers zahlte Asana ohne zu Verhandeln den von ihm vorgeschlagenen Preis. Ergab ihr sogar noch eine kleine Ledertasche für die Werkzeuge, die sie an ihrem Gürtel befestigen konnte. Das Buch trug sie vorerst in der Hand mit sich. Sie verabschiedeten sich und Asana machte sich auf den Weg Richtung Friedhof.
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MCenderdragon
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Sa Sep 08, 2018 5:07 pm

Als Acaell erwachte, war es warm und trocken, eigentlich hätte er gerne weiter geschlafen, die Nacht war eindeutig zu kurz gewesen. Er öffnete langsam die Augen, er musste blinzeln den die Sonne schien direkt in sein Gesicht. Es war schon spät, nahe Mittag, Ell musste lange geschlafen haben. Er wunderte sich warum er nicht nass war. Als er eingeschlafen war, war hier noch alles mit Wasser bedeckt gewesen, doch jetzt waren sie auf trockenem Steinboden. Langsam stand Acaell auf, ihm tat alles weh und er hatte Muskelkater vom vorherigen Tag, anscheinend hatte er es mit dem Training übertrieben. Er bemerkte das der Drache auch wach war. Allerdings war sein Maul im Wasser und ließ Dampfwölkchen aufsteigen. Ell fragte sich ob Sulfoss für das Verschwinden des Wassers verantwortlich war. Das Tier bemerkte die Bewegung und drehte sich zu Ell um. Dieser stolperte immer noch schlaftrunken ihm entgegen um sich seitlich an seinen Kopf zu lehnen. Es war warm aber nicht heiß, er muss nur an der Kopfspitze so heiß sein, dass das Wasser verdampfte überlegte Ell, während er an der schuppigen Haut lehnte. Mit einem Sprung kletterte er über den Hals des Tieres drüber, damit er die Grotte verlassen konnte. Seine Kleidung müsste inzwischen trocken sein. Das Wasser war nur noch am Rand da und auch dort nur maximal Knietief. Der Alchemist watete hindurch und stellte überrascht fest, dass es wirklich heiß war. Schnell ging er hindurch und begann nach dem Felsen zu suchen auf dem er seine Kleidung hingelegt hatte. Da es hell war konnte er deutlich schneller den richtigen Ort finden. Als er den Stein sehen konnte stellte er erschrocken fest, dass dort jemand seine Sachen durchwühlte. Da er Acaell noch nicht bemerkt hatte, kam er möglichst leise näher damit die Person nicht flüchten konnte. Er war nur noch ungefähr zehn Meter entfernt als sich der Dieb plötzlich umdrehte. Es war ein Mann, noch relativ jung, allerdings konnte Ell es nicht genau erkennen, da er ein Tuch vor dem Mund trug. „Hey!!!“, schrie Acaell und der Mann zuckte erschrocken zusammen, er hatte vermutlich nicht damit gerechnet dass jemand hier sein würde. Schnell schnappte sich jener was er zu fassen bekam und begann zu rennen. Ell sprintete ebenfalls los. Sein Rucksack war noch da und auch sein Schwert, jedoch hatte er den Großteil seiner Kleidung mit genommen. Im laufen schnappte er sich sein Schwert und rannte weiter dem anderen hinterher. Er konnte schnell aufholen da der anderen nicht wirklich schnell laufen konnte, mit Gepäck und den dicken Sachen. Mit einem Ellbogenhieb in den Rücken brachte Acaell seinen Gegner zu Fall. Dieser ließ dabei die ganzen Sachen fallen. Im Hintergrund hörte man Sulfoss aufschreien, der Mann zuckte dabei erschrocken zusammen. Ell packte ihn am Kragen und hob ihn hoch, er war erstaunt wie leicht er war. Man konnte erneut den Drachen schreien hören. Mit einem dreckigen Grinsen sagte Acaell: „Ich glaube der Drache hat Hunger.“ Acaell sah belustigt wie panisch die Augen des Mannes hin und her zuckten. Plötzlich spürte Acaell einen schneidenden Schmerz in der Seite, er wurde mit Metall verstärkten Schuhen getreten, normalerweise hätte ihm das nicht viel ausgemacht, da er allerdings nichts an hatte, blutete jetzt die Wunde. Er ließ den anderen Fallen und ging ein Stück zurück. Der Dieb war auf seinen Beinen gelandet und versuchte irgend etwas aus seinem Mantel zu hohlen. Acaell holte mit dem Arm aus bevor, der Dieb irgendwas machen konnte und schlug ihm mit einer Windfaust direkt ins Gesicht, es knackte, Acaell hatte sich mindestens die Hand verstaucht, die gebündelte Luft hatte ihn allerdings vor schlimmeren bewahrt. Der Dieb kippte durch den Rückstoß nach hinten um und ließ dabei ein Messer fallen, was er aus dem Mantel geholt hatte. Schnell nahm Acaell das Messer und stach es wütend durch die Hand des Diebes in den Boden, dieser Schrie schrill und entsetzt auf. Er versuchte aufzustehen und sich zu bewegen, jedoch war er durch das Messer auf den Boden fest genagelt. Man konnte wider den Schrei des Drachen hören, diesmal allerdings lauter und deutlich Näher. „Ich bin hier drüben, Sulfoss!“, antwortete Acaell während er seine Kleidung anzog. Durch den Kampf war ihm bis jetzt noch nicht kalt gewesen jedoch wehte ein Wind der ihn langsam auskühlte. Seine normale Kleidung und die Polarhosen hatte er schon an, auch die Schuhe, nur der dicke Mantel fehlte noch, als Sulfoss neben ihm landete.
Als das gigantische Tier aufsetzte bebte der Boden und Ell hatte Probleme sein Gleichgewicht zu halten. Er hatte gerade den Mantel zu geknöpft, als der Dieb mit einem lauten Schrei begrüßt wurde. Sulfoss war dazu nahe an den Mann heran gestapft, sodass sein ätzender Speichel überall auf ihm verteilt wurde. Die Echse beäugte ihn misstrauisch, wahrscheinlich weil der Mann auf dem Boden lag und normalerweise weggelaufen wäre, wenn er denn gekonnt hätte. Der Dieb war inzwischen starr vor Angst und starrte nur absolut Entsetzt den Drachen mit großen Augen an. Es war offensichtlich das er, zurecht, Todesängste durchlitt. Acaell überlegte ob es wirklich gut war wenn der Drache den Dieb fressen würde, einerseits hätte er erst einmal keinen Hunger mehr, andererseits würde irgendjemand vermutlich diese Person vermissen. Er kam zu dem Schluss das er ja eh heute abreisen wollte und es ihm somit egal sein konnte ob jemand den Dieb vermisste oder nicht, außerdem wollte er beobachten ob Sulfoss ihn wirklich fraß oder ob er nur mit seiner Beute spielte. Der Dieb hatte sich aus seiner Starre gelöst und versuchte das Messer aus seiner Handfläche zu ziehen, zuckte jedoch immer wider mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammen, sobald er das Messer bewegte. Sulfoss hatte inzwischen damit angefangen ihn abzulecken und somit noch mehr ätzenden Speichel auf dem Dieb zu verteilen. Acaell wurde aus seinen Gedanken gerissen, weil Sulfoss plötzlich laut aufgeheult hatte und zurück zuckte. Der Dieb ergriff die Gelegenheit und floh. Er hatte als der Drache wider seine Zunge über ihn drüber hat gleiten lassen, das Messer aus seiner Hand gezogen und damit der Echse in die Zunge geschnitten. Der Mann war noch nicht weit gekommen, als Sulfoss zu einem wütenden Angriff überging. Er konnte sich zwar an Land nicht schnell bewegen hatte aber allein durch seine Größe eine gewaltige Reichweite. Der Drache drehte sich um sich selbst und traf dabei den Rennenden mit seinem peitschenartigen Schwanz in den Rücken. Der Mann stolperte nach vorne und viel auf den Schneebedeckten Boden. Die Echse setzte dem Dieb mit wenigen Sprüngen nach, dieser hatte sich inzwischen schon fast wider aufgerichtet war jedoch noch nicht wider los gelaufen. Sufloss bäumte sich auf und atmete dabei Tief ein, nur auf den Hinterbeinen stehen und die Flügel in der Luft ausgebreitet ließ es sich leicht nach vorne kippen und spie dabei Schwefel Dampf auf seinen am Boden liegenden Angreifer. Die Wolke aus dichtem gelb-grünem Gas breitete sich aus und entzündete sich plötzlich zu einer blauen Stichflamme. Sulfoss spie währenddessen immer noch blau Flammen die die Stelle trafen wo zuvor den Dieb gelegen hatte. Mit einem mächtigen krachen kam der Drache wider auf dem Boden auf. Wäre Acaell näher dran gewesen, dann hätte er den Dieb gesehen der diesen Angriff knapp überlebt hatte. Seine Kleidung brannte an einigen stellen leicht, war vollkommen verkohlt und der Schnee ringsum war aufgeschmolzen oder verdampft. Der Drache, der immer noch sehr wütend war, packte das halbtote Knäuel und schleuderte es durch die Luft und ließ es wider zu Boden fallen. Da es dort bewegungslos liegen blieb packte er es erneut warf es in die Luft und schnappte zu, man konnte Blut in den Schnee spritzen sehen hörte allerdings nur das zerbrechen von Knochen. Als der Drache weiter auf seine Beute herumkaute tropfte Blut an seinem Maul herunter allerdings nicht viel. Es dauerte nicht lange und Sulfoss war mit seinem „Frühstück“ fertig und kam zurück getrottet. Er sah irgendwie immer noch unzufrieden aus, das könnte aber auch an dem Blut um sein Maul oder an dem Schnitt in seiner Zunge liegen. Das Tier stapfte an Acaell vorbei und auch dieser ging zurück um seine restlichen Sachen zu holen. Er fand der Rest seiner Ausrüstung auf dem Stein wider. Den Schwertgürtel band er wider um seine Hüfte und den Rucksack, der immer noch auf dem Stein lag, schulterte er. Sulfoss hatte sich wider in die Grotte zurück gezogen und lag mit offenem Maul da. Acaell nutze die Gelegenheit um sich die Wunde anzusehen. Sie war glücklicherweise nicht tief und die Zunge war drumherum angeschwollen sodass die Wunde nicht mehr bluten konnte, er vermutete allerdings, dass es äußerst schmerzhaft war. Acaell fragte sich kurz ob sich irgendjemand über dass Blut im Schnee oder die verbrannten Spuren wundern würde, beschloss allerdings, dass sie mit dem nächsten Schnee eh verschwunden wären und es somit egal war. Während Acaell darüber nachdachte hatte er angefangen den Kopf des Schwefel Drachens zu streicheln. Ihm viel wider ein das er noch gar nichts gegessen hatte und das er sich noch mit Bellamie treffen wollte. Er nahm sich eine Schüssel und etwas Brot aus seinem Rucksack. Er füllte das aufgeheizte Wasser der Grotte in die Schüssel und gab noch etwas Eipulver dazu. Das Brot verwendete er zum umrühren bis es sich zu einer einheitlichen Masse aufgedickt hatte und aß das ganze schließlich. Es war kein sonderlich gutes Frühstück, aber besser als gar nichts und es war immerhin nicht eiskalt. Er machte die Schüssel sauber und verstaute sie im Rucksack. Dann klopfte er Sulfoss auf die Flanken und rief: „Komm, wir müssen nochmal zu Bellamie“, und lief in Richtung der Schmiede davon. Er hörte wie sich das Tier aus dem Wasser erhebte, aufrichtete und hinter ihm her lief. Dann jedoch stieß es einen Schrei aus und flog über Acaell davon in Richtung der Schmiede. Er stieg relative hoch und ließ sich dann von den kalten Polarwinden tragen. Acaell der immer noch durch den Schnee stapfte fragte sich, wie Bellamie auf das Tier reagieren würde.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Sep 25, 2018 10:40 pm

Als Asana den Friedhof erreichte war es kurz vor Mittag, Shaya war noch nirgends zu sehen. Sie ging zielstrebig zu dem alten Baum in der Mitte des Friedhofs an dem sie auch schon am Tag zuvor gewesen war. Sie schwang sich wieder auf den selben Ast und lehnte sich mit dem Rücken an den Baumstamm. Ihre Beine legte sie vor sich auf den Ast und wartete Gedankenverloren. Es dauerte noch eine knappe Stunde bis Shaya auftauchte. In der Zeit besuchten auch noch ein paar andere Bewohner den Friedhof, doch keiner kam auf die Idee nach oben zu sehen. Somit blieb sie auf dem Baum auch unentdeckt. Da diesmal keine davon störend laut waren, machte sie auch nicht die Mühe irgendwie Aufmerksamkeit zu erregen.
Asana hielt die ganze Zeit den Friedhof im Auge und merkte so auch gleich als Shaya am großen stählernen Tor auftauchte. Langsam und vorsichtigen Schrittes betrat sie das Gelände. Mit einem etwas verängstigten Gesichtsausdruck irrte sie zwischen den Gräbern entlang in Richtung des großen zentralen Baums. Vor dem Baum blieb sie stehen und sah sich noch einmal um. Auch sie schien Asana nicht zu bemerken, obwohl sie jetzt quasi direkt unter ihr stand. Nach einer kurzen Weile streckte Asana etwas genervt eine Hand zu ihr hinunter. Als Shaya plötzlich die Hand vor sich erblickte Schrie sie erschrocken auf, legte ihre Hände auf den Mund und fiel rückwärts in den weichen Schnee. Asana lachte leise, während Shaya auf dem Boden saß und verärgert nach oben blickte. Langsam richtete sie sich wieder auf und Asana bot ihr erneut ihre Hand an. Diesmal griff Shaya zu und kletterte mit ihrer Hilfe auf den Ast. Etwas unsicher saß sie nun vor Asanas Füßen und musste sich konzentrieren um nicht herunter zu Fallen. „Warum wolltest du dich hier treffen, es ist gruselig.“, meckerte Shaya. „Hätte ich für dich noch ein paar Schädel einpacken sollen?“, antwortete Asana. „Iii .. hör schon auf!“, schrie Shaya und lehnte sich von Asana weg wodurch sie beinahe das Gleichgewicht verloren hätte. Diese aber griff ihren Arm und sprach mit einer beängstigenden Gleichgültigkeit: „Ist das nicht ein schöner Ort, Jahrhunderte von Geschichte, Tausende Seelen liegen direkt unter uns. Mehr als in der Stadt hier herum leben. Und doch sind sie absolut still, gerade mal die Steine versuchen noch ein paar von ihnen hier zu halten.“ Shaya wurde zunehmend panisch und versuchte sich loszureißen. „Kennst du eine der Seelen unter uns?“, fragte Asana. Panisch den Kopf schüttelnd antwortete Shaya ungewollt und undurchdacht: „Was ?! Nein! Was zum Teufel redest du!“. Asana lies ihre Beine links und rechts vom Ast hinunter fallen. Sie saß immer noch mit dem Rücken direkt am Stamm des alten Baumes. Mit einem Ruck zog Asana das verängstigte Mädchen zu sich heran, sodass diese nun ihrerseits mit dem Rücken an Asana lehnte. Sogleich schlung sie ihre beiden Arme um Shayas Körper und drückte sie fest an sich, ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Das Mädchen versuchte sich verzweifelt loszureißen, war aber völlig in Panik und entsprechend unkoordiniert. Ihre Befreiungsversuche sollten dementsprechend erfolglos bleiben. Erneut versuchte es Asana mit der Geste, die in den letzten Tagen viel zu oft geklappt hatte. Sie führte einen Finger ihren linken Hand zu Shayas Lippen. Dabei bemühte sie sich die Kontrolle über sie zu behalten. Diesmal bewirkte die Berührung nichts, ganz wie  es Asana es Erwartet hatte. „Du kannst dich ja doch wiedersetzen!“, stellte sie zufrieden fest, „versuchen wir mal was anderes!“. Zum Glück waren die beiden gerade die einzigen auf dem Friedhof, sonst wäre sicher schon jemand auf Shayas verängstige Schreie aufmerksam geworden. Vorsichtige legte Asana ihren einen Arm etwas höher um Shayas Hals, sodass diese ihren Kopf kaum noch bewegen konnte. Sanft legte sie ihre Lippen an Shayas Ohr und flüsterte: „Psst. Wir wollen doch nicht das uns hier am Ende noch jemand stört.“, nach einer kurzen Pause fügte sie noch mit einer leisen lachenden Stimme: „Silencium!“ an. Es wurde Augenblicklich deutlich stiller, man hörte nur noch das rascheln und Kratzen von Shayas verzweifelten Bewegungen. Asana konnte das Spiel noch einige Minuten weiter Treiben indem sie Shaya immer mal etwas mehr Freiraum lies, was ihre Hoffnung schürte sich befreien zu können. Das diese aber, ähnlich wie Asana selbst nur über unwesentliche Muskelkraft verfügte und auch der schmale Ast Shaya zu schaffen machte, konnte sie sie in der Position halten. Mit der Zeit wurden Shayas Bewegungen schwächer und langsamer, bis sie erschöpft und verschwitzt aufgab. Mit einem letzten gekonnten Griff drehte Asana sie um, sodass die nun mit dem Gesicht zueinander saßen. Sie war sichtlich zufrieden, was man von Shaya noch nicht wirklich behaupten konnte. Erschöpft  lehnte sich diese gegen Asana und legte den Kopf auf ihre Schulter. Asana legte nun recht sanft ihre Arme um Shaya und lies diese zu atmen kommen, auch der Zauber begann langsam abzuklingen. Langsam strich sie dabei durch Shayas Haar. „Warum?“, murmelte Shaya. Kurze Zeit später wiederholte sie ihre Frage etwas lauter: „Warum tust du so was immer wieder?“. Etwas verwundert erwiderte Asana die frage: „Gefällt es dir nicht?“. Reflexartig regagierte Shaya: „Natürlich nicht!“. Asana legte ihre Hände an Shayas Wangen und zog ihren Kopf vorsichtig zu sich, diese versuchte Augenkontakt möglichst zu vermeiden. „Du lügst!“, behauptete Asana selbstsicher und unterband mögliche Widersprüche, indem sie ihre Lippen auf Shayas presste. Der Kuss dauerte eine Weile und Shaya schien sich dabei etwas zu entspannen. Als sie sich wieder voneinander gelöst hatten, wiederholte Asana die Frage, im exakt gleichen Tonfall: „Gefällt es dir nicht?“. Erneut wendete Shaya ihren Blick ab und antwortete zögerlich: „Das sollte es nicht ...“. Mit gespielter Verärgerung griff Asana ihre Haare und zog sie von sich Weg, sodass sie nach hinten Umfiel. Ungewollt reagierte Shaya mit einem erschrockenen Schrei. Kurz bevor sie mit dem Rücken auf dem Ast aufschlug griff Asana mit ihrer anderen Hand Shayas Jacke um ihren Fall zu bremsen. Mit den Händen hinter ihrem Kopf versuchte Shaya sich am Ast festzukrallen und konnte kaum das Gleichgewicht halten. Kurz genoss Asana den Anblick und Shayas hilflose Pose, bevor sie ich mit einer wesentlich eleganteren Bewegungen über sie beugte, sodass sie ihrem Gesicht wieder nahe kam: „Sagt wer?!“ antwortete Asana. Shaya stammelte eine unverständliche Ausrede zusammen, die Asana nach einer Weile unterbrach indem sie Shaya sanft in die Unterlippe biss. Lachend sagte Asana danach: „Du musst noch eine Menge lernen ...“. Beide verharrten noch eine Weile in der Position, bevor Shaya die stille brach: „Willst du wirklich noch abreisen?“. Nach kurzem zögern antwortete Asana: „Sagte ich doch. … Ich bin noch nicht bereit irgendwo zu bleiben.“ Enttäuscht und verwirrt erwiderte Shaya: „Kommst du zurück?“. „Ja … irgendwann.“. „Was soll ich tun?“. Asana verdrehte die Augen und antwortete: „Musst du doch wissen … “, nach einer Kurzen Pasue ergänzte sie noch grinsend: „Gab es da nicht einen gewissen Schneider für den du geschwärmt hattest.“. Shaya wurde rot: „Stört es dich nicht?“. „Mich?! Sollte es das etwa?“, eine Antwort vor weg nehmend küsste sie Shaya erneut, was das Mädchen wohl nur noch mehr verwirrte. Kurz darauf sprang sie von dem Baum herunter. Es dauerte eine Weile bis auch Shaya sich aufrichtete und sie ihr herunter half. Als sie ihre Hand losließ drehte Asana sich um und sprach noch mit kühler Stimme: „Bitte warte nicht auf mich!“.  Dann schritt sie zügig zum Ausgang des Friedhofs ohne sich noch einmal umzudrehen. Trotzdem konnte sie sich vorstellen wie das Mädchen, das sie zurückließ sich gerade fühlte.
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MCenderdragon
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Okt 01, 2018 10:29 pm

An diesem Tag schien die Sonne nicht, sie war hinter dünnen Wolkenfetzen verschwunden, das hatte jedoch den Vorteil, dass der Schnee nicht mehr so stark blendete. Als Acaell durch den Schnee stapfte hatte er den Eindruck, dass der Polarbärenzug nicht mehr ganz so gut wärmte wie sonnst, wahrscheinlich war er noch leicht Nass gewesen. Auf freiem Feld ging auch ein leichter Wind, der ihn weiter aus kühlte. Er war froh als er nach 20 Minuten durch den Schnee stapfen endlich die Schmiede in der ferne entdecken konnte.
Während des langen Weges hatte Acaell sehr schnell Sulfoss aus den Augen verloren, da er irgendwo im Himmel flog. Ell war sich jedoch sicher, dass der Drache immer noch in der nähe war. Kurz vor der Schmiede konnte er am Himmel einen dunklen Punkt entdecken der schnell näher kam. Nur wenige Momente später setzte der Drache mit einem dumpfen Krachen bei der Schmiede auf, dabei wirbelte er große Schneewolken auf. Obwohl Acaell noch über 100 Meter weit weg war, konnte er das Beben deutlich spüren. Da er nicht wusste ob Bellamie auch da war und wie er auf das Tier reagieren würde ging Ell so schnell es ihm möglich war in Richtung Schmiede.
Bellamie hatte in der Haupthüte geschlafen und war dabei seine Sachen zu packen und Vorräte aufzufüllen, als er den Krach von draußen gehört hatte. Natürlich war er so schnell es ging nach draußen, denn wenn eine Mine einstürzt hört sich das ziemlich ähnlich an. Er war umso überraschter als aus den Wolken ein großes Tier auftauchte, dass sich mit seinen Flügeln auf dem Schnee abstütze. Er hatte keinerlei Waffen bei sich, da er einen Unfall erwartet hatte. Sulfoss hatte Bellamie noch nicht bemerkt, weswegen er sich nur umsah und in der Luft schnupperte. Bellamie ging wider ins Haus, er suchte sein Schwert, und schaute außerdem ob er einen Bogen finden konnte.
Der Drache hatte währenddessen die Mine entdeckt und folgte einem Duft den er darin wahrgenommen hatte. Als Bellamie wider aus der Hütte kam versuchte der Drache gerade seinen zu großen Körper in die Mine zu quetschen. Er hatte zwar keinen Bogen gefunden, aber er konnte Magie einsetzten. Mit der einen Hand die Waffe ziehend zeigte er mit der Anderen auf den Drachen und rief: „Impact!“. Sofortig flog ein Feuerball in Richtung des Drachen und Traf ihn an der Unterseite, dieser Schrie sofortig auf. Was Bellamie nicht wusste war, dass dies kein Schrei des Schmerzes war sondern einer der Überraschung, den Feuer war ziemlich wirkungslos gegen Qualm-Mynuare. Sulfoss versuchte wider aus dem Minenloch heraus zukommen und schlug dabei wild mit seinem Schwanz um sich. Bellamie hätte sicherlich einige Knochenbrüchen gehabt, wenn er davon getroffen worden wäre. Als der Drache sich schließlich umdrehte sah er sich gründlich um, entdeckte Bellamie und stieß einen Schrei aus.
Ell war immer noch nicht bei der Schmiede, hatte allerdings das Spektakel verfolgt. Von seiner Position aus hatte er gesehen wie ein Feuerball den Drachen getroffen hatte, allerdings nicht von wem. Er konnte sich zwar denken, dass er von Bellamie kam, sicher war er allerdings nicht. Als er den Schrei hörte befürchtete er schon schlimmes, konnte allerdings sehen das noch nichts passiert war. Inzwischen hatte er den Hof erreicht, jedoch hatten die beide ihn noch nicht bemerkt. Acaell stieß einen Pfiff aus, sofort drehte sich der Drache zu ihm um, aber auch Bellamie. „Schön das ihr beiden euch jetzt kennt“, sagte Acaell ruhig. Langsam ging er auf den Drachen zu um ihn zu beruhigen und um zu verhindern, dass er die Schmiede zerstörte. Zu seinem Glück ließ sich der Drache berühren, sodass er ihn am Kinn kraulen konnte. Es dauerte nicht lange und der Drache hatte sich hingelegt und peitschte ab und zu mit dem Schwanz umher.
Ell ging zusammen mit Bellamie ins Haus rein. Kaum ihm Haus drinnen platzte der Schmied auch schon förmlich vor Aufregung und Neugierde. „Dieses Monstrum ist der Drache von dem du mir erzählt hast?! Warum war der hier? Und wo warst du eigentlich die ganze Zeit?“, fragte Bellamie ohne dabei Luft zu holen.
„Ja, das ist Sulfoss, süß nicht? Ich war zusammen mit einer Bekanntschaft an den heißen Quellen baden, das war nach dem Kampf sehr entspannend. Ich frag mich warum dort nicht mehr Leute hingehen. Auf dem Rückweg wollte anscheinend Sulfoss schon voraus fliegen, er wusste ja das ich auch hier hin wollte.“, antwortete Acaell in der Hoffnung keine Frage vergessen zu haben. Bellamie fragte weiter: „Was wollte der Drache dann in der Mine?“
„Kann ich dir nicht genau sagen, vielleicht hat er Schwefel gerochen, oder die Spinnen. Er hat jedenfalls nichts kaputt gemacht und niemanden verletzt. Du kannst froh sein, dass er dich nicht zerfleischt hat, nachdem du ihn zuerst angegriffen hast.“
Bellamie sah so aus als wollte er noch was sagen Brach jedoch ab. „Bitte bleib in Zukunft in der nähe dieses Drachens, ich glaub kaum das irgendwer anders ihn beruhigen kann.“, sagte Bellamie schließlich und ging wider in die Küche. Dort stand der große Rucksack, den er schon bei der Hinreise getragen hatte. Bellamie war offensichtlich dabei alles zusammen zu Packen für den Aufbruch. Acaell setzte sich an den Tisch und entdeckte ein interessant aussehendes Messer. Es hatte die Größe von einem Dolch und lag gut in der Hand, die Klinge war dunkelgrau, die schneide jedoch blendend weiß. Die schneide selbst war leicht geschwungen, auf der Oberkante waren kleine geschärfte Zacken die vor der Spitze endeten. An der Griffspitze war ein leerer Moketto Platz. „Was für ein Dolch ist das?“, fragte Acaell neugierig. Bellamie antwortete sofort: „Du hattest die Blaupause für dieses Schwert auf dem Tisch liegen lassen, und als mir langweilig war, hab ich mit einer neuen Silberlegierung herumprobiert, das ist dabei herausgenommen. In dem Griff ist auch wie vorgesehen ein kleines Fach.“ Acaell probierte darauf hin den Griff aufzuschrauben, was problemlos funktionierte. „Die Klinge sieht aus wie von einem Militärmesser. Was hast du damit vor? Geheime Nachrichten verschicken?“, fragte Acaell während er den Teekessel auf den angeheizten Ofen stellte. „Naja“, begann Bellamie, „ich habe rumprobiert, ich selbst habe keine wirkliche Verwendung dafür.“ Acaell verschwand im Hinterraum und rief von dort aus: „Was war alles in der Silberlegierung und wie stabil ist das Schwert?“ Bellamie überlegte kurz und antwortete: „Genau weiß ich es nicht mehr aber auf jeden Fall etwas Kupfer für die Biegsamkeit und Kohlenstoff für die Härte, warum?“ Acaell kam mit einem Moketto zurück: „Naja, ich habe vielleicht einen Verwendungszweck.“ Er schraubte das Moketto am Griff fest und tüftelte an der Teekanne herum, Acaell baute ein seltsames Konstrukt aus Deckeln und einem Topf wobei der Deckel über dem Teekessel war, aber auch schräg auf dem Topf lag. Er setzte sich wider hin um weiter das Militärmesser zu begutachten. Die Teekanne dampfte im Hintergrund. „Es ist doch sicherlich möglich, dass ich das Schwert verwenden darf?“, fragte Acaell in Richtung des Schmieds. „Ist mir egal, ich hätte es sowieso hier gelassen. Wenn du es verwendest kannst du mir ja auch sagen, ob die Klinge stabil ist oder sehr schnell kaputt geht. “
„Perfekt!“
Acaell stand mit dem Messer auf und ging zum Herd. Im Topf hatte sich inzwischen etwas Wasser angesammelt. Er füllte es bis zum Rand in das Messer und verschloss es danach mit aller Kraft. Er räumte sein Konstrukt vom Herd herunter und stellte fest das er keine Möglichkeit hatte das Mess irgendwo hinzustrecken: „Bellamie hast du etwas um das Messer an meinem Gürtel zu befestigen?“
„Ich glaube wir müssten was haben, lass uns mal nachschauen“. Damit stapfte er davon und Acaell hinterher.
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Sa Okt 06, 2018 4:56 pm

Etwas bedrückt machte sich Asana wieder auf den Weg. Sie vermutete den Alchemist bei der Schmiede außerhalb der Stadt, immerhin wollte er sich ja mit einem Schmied treffen. Ein Stück außerhalb der Stadt kam ihr eine kleine Gruppe panischer Bürger entgegen. Einer Sprach schockiert von einem riesigen Drachen. „Ich bin wohl auf dem Richtigen weg.“, stellte Asana fest.
Ein paar Minuten später kam sie bei der kleinen Bergbausiedlung an, direkt neben dem Eingang zur Miene sah sie auch den Schoßhund des Alchemisten. Er ruhte sich scheinbar aus. Sonst war kein Mensch außerhalb der Gebäude zu sehen. Asana hatte kein Interesse ihn zu suchen, stattdessen ging sie zum Drachen. Der Schnee um ihn herum war bereits geschmolzen und er strahlte eine angenehme Wärme aus. Als sie sich näherte, blickte der Drache kurz auf und legte sich sofort wieder gelangweilt hin. „Braves Hündchen!“, sagte Asana mit ruhiger Stimme. Sie sah sich etwas um und nahm noch einen handgroßen flachen Stein mit. Auch wenn sie keine Ahnung hatte um welches Gestein es sich handelte, würde es vermutlich zum Üben reichen. Sie blickte sich um, und fand einen etwas größeren Hocker, den sie sich schnappte. Sie ging damit zum schlafenden Drachen und platzierte ihn zwischen Schwanz und Körper. Der Boden unter dem Tier war nicht nur frei von Schnee sondern sogar trocken. Sie selbst setzte sich im Schneidersitz vor den Hocker und lehnte sich leicht gegen den Drachen. Es war so warm das sie sogar ihren Wintermantel ablegen musste.
Der Drache ließ sich davon nicht im geringsten stören. Auf dem improvisierten Tisch breitete sie Buch und Stein aus. Sie versuchte den grundlegenden Anweisungen des Buchs zu folgen und bearbeitete den Stein. Zunächst versuchte sie sich an einfachen aurischen Schriftzeichen. Irgendwann war die Vorderseite des Steins voll mit mittelmäßig ausgeführten Runen und Asana fluchte zu sich selbst „Wie lange braucht der Typ eigentlich.“. Sie drehte ihn um und begann die Rückseite zu beschriften.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Do Okt 11, 2018 7:47 pm

Die Hinterräume hatten viele Schränke und Schubladen aus Holz, in denen verschiedenste Dinge einsortiert waren. Bellamie suchte eine passende Schwertscheide, jedoch war die Auswahl für kleinere sehr begrenzt. Acaell hatte währenddessen mehrere Eimer mit Resten entdeckt, natürlich fein säuberlich getrennt. In dem einen waren Leder und Fellreste, im nächsten und über nächsten Metall Abfall. Acaell konnte bei den Metallabfällen keine Ordnung erkennen, es könnte aber sehr wohl etwas mit den Eigenschaften der Metalle zu tun haben. Bellamie durchforstete den nächsten Schrank als Acaell ein Lederstück in einem der Eimer entdeckt hatte, was eine passende Größe besaß. Das Leder war sehr derb und ließ sich nur mit mühe verbiegen und falten, es hatte eine Ovale Form, sodass es noch zurecht geschnitten werden musste. Geschwind holte Acaell das Messer und legte es auf das Lederstück. Nach etwas probieren hatte er geeignete Stelle gefunden, an der er Das Leder um die Klinge herum biegen konnte. Mithilfe von alten Nägeln Sorgte er dafür, dass das Leder nicht mehr auseinander ging, indem er sie wie Bolzen in das Leder schlug und sie auf der anderen Seite verbog, Das Machte er immer abwechselnd, sodass ein angenehmes Muster entstand. Um die Öffnung verstärkte er noch mit Metallstreifen, sodass die Schneide nicht die Lederhülle beschädigen konnte, seitlich an der Öffnung befestigte er noch einen Hacken und am ende eine Schlaufe sodass er es an seinen Gürtel festmachen konnte. Er probierte das ganze ein paarmal aus und war zufrieden wie das Messer in dem Leder Werkstück hielt. Auch konnte er es problemlos an seinem Gürtel befestigen. „Bellamie ich glaube ich hab was passendes gebaut, was meinst du dazu?“, sagte Acaell und zeigte dem Schmied dabei die Schwertscheide. „Das sieht gut aus, aber ich glaube ich werde ein paar Kleinigkeiten nachbessern.“, antwortete der Schmied nachdem er sich lange mit dem Messerschutz beschäftigt hatte.
Die Kleinigkeiten stellten sich als doch größer heraus als erwartet, Bellamie hatte in Windeseile alles auseinander genommen, ein Großteil des Metalls ausgetauscht und wider zusammen gebaut, auch nahm er das Messer nochmal machte das Moketto ab, suchte zwei andere etwas kleinere Heraus und schraubte sie links und rechts seitlich der Klinge in die Fassung ein und machte sie schließlich verschweißen fest. Das Ergebnis war deutlich schöner als Ells versuch einer Messerscheide und funktionierte auch deutlich besser.
Acaell bedankte sich für die Hilfe und ging wider auf den Hof hinaus. Dort stellte er überrascht fest, dass Asana da war und zusammen mit Sulfoss auf dem Boden saß.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Okt 16, 2018 1:11 pm

Kurze Zeit später bemerkte auch Asana die Anwesenheit von Acaell. Sie stand auf und nahm den Stein in die Hand, der nun auf beiden Seiten voller wahlloser Schriftzeichen war. Nachdem sie noch einmal ihr Werk betrachtet hatte warf sie es auf einen nahegelegenen Geröllhaufen. Sie war bei weitem nicht zufrieden mit ihrer Arbeit bildete sich allerdings ein, dass die letzten Runen etwas besser gelungen waren. Ihr Werkzeug hatte sie bereits wieder in die Tasche gepackt. Nun ging sie auf den Alchemisten zu und begrüßte ihn mit: „Wird aber auch langsam Zeit!“. Ihr Buch ramschte sie daraufhin ungefragt in Acaells überdimensionierten Rucksack. In der Erwartung von Protest, strich sie ihm mit ihrer Hand über die Schulter und merkte lachend an: „Ein Rucksack würde nicht zu meinem Outfit passen, du musst wohl meinen Kram tragen. Ein bisschen zusätzliches Gewicht macht dir doch sicher nichts aus.“. Danach schwang sie sich mit einigen geschickten Tritten zwischen die Schuppen des Drachen auf dessen Rücken und machte es sich bequem. Darauf hin rief sie: „Los! Nach Angela!“. Das Tier bewegte sich natürlich nicht und sie ergänze: „Ich glaub du musst schieben!“
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   So Okt 21, 2018 4:16 pm

Wenn es möglich ist dass Drachen genervt schauen, dann würde das Sulfoss jetzt tun, dachte sich Acaell nachdem Asana auf dem Tier herum geturnt war. Er ging auf das Schuppentier zu und kraulte seinen Kopf. Sulfoss hatte die Augen nur halb geöffnet und lag am Boden, was es deutlich einfacher machte an den Kopf des Tieres heran zu kommen, als wenn der mehrere Meter über dem Boden wackelte. „Bellamie, ich wäre bereit zurück nach Angela zu gehen, wie sieht es mit dir aus, musst du noch etwas erledigen?“, fragte Acaell den Schmied, der immer noch beim Eingang stand. Bellamie überlegte kurz und antwortete: „Ich müsste alles erledigt haben, ich war in der Stadt und habe dort meine letzten Geschäfte erledigt, ich muss nur noch den Rest zusammen packen, das dauert nicht lang.“ Damit verschwand er wider im Haus, Ell ar eigentlich davon ausgegangen, dass Bellamie inzwischen alles hatte, aber da hatte er sich anscheinend geirrt. „Gut, dann wollen wir doch mal sehen, ob ich beim letzten Mal alle Krabbler erwischt habe“, damit nahm sich der Alchemist ein frisches Stück Holz, von einem der Stapel, entzündete es an der Glut einer der Öfen und nutzte es als Fackel um in die Miene zu gehen. Schnell ging er zu der Stelle wo er die große Spinne das letzte Mal getötet hatte. Dort war jetzt nichts mehr von der toten Spinne zu sehen. Aber in der Umgebung waren neue Spinnen weben dazugekommen was bedeuten musste, das hier immer noch solche Tiere umher laufen. Der Alchemist war zu faule um erst die Achtbeiner zu suchen, also steckte er kurzerhand einfach die Spinnen-weben in Brand. Es dauerte nicht lange und er konnte rumoren und feines Geraschel hören was schnell lauter wurde. Die Biester werden nicht erfreut sein wenn hier alles brennt, dachte sich Acaell und begab sich vorsichtig auf den Rückweg. Wie er erwartet hatte, hatten ihn die Spinnen entdeckt da er ja die einzige Lichtquelle in der ganzen Umgebung hatte. Er hatte Glück und keine Spinne war ihm in den Rücken gefallen oder hatte ihm aufgelauert, sodass er unbeschadet aber erschöpft den Ausgang erreichte. Die Spinnen verfolgten ihn natürlich in großen Mengen, deswegen warf er die Fackel hinter sich als er aus dem Eingang trat, rollte zur Seite weg und schrie: „Sulfoss Spinnen!“. Die Reaktion des Drachen kam augenblicklich: er wirbelte herum und sprang auf den Mienen Eingang zu. Die Spinnen waren erst kaum zu sehen und doch spie Sulfoss seine Schwefelwolken in den Eingang hinein um alles auszulöschen. Acaell hatte gehofft, das durch die Fackel sich der Dampf entzünden und die Spinnen verbrenne würde jedoch hatte die Druckwelle die Fackel ausgeblasen, trotzdem war der Schwefel tödlich genug um die Spinnen aufzuhalten. Es dauerte nicht lange und Sulfoss hatte seinen Kopf in dem Loch stecken und flutete die Mine mit Schwefeldämpfen, Acaell hatte es nur haarscharf geschafft in der Wolke nicht zu atmen und weit genug von dem wütenden Drachen zu kommen bevor er einfach von ihm zerquetscht wird. Als Acaell wieder zur Höhle blickte hatte der Drache bereits mit dem kauen begonnen und Verspeiste die ganzen Spinnen die im Eingang lagen. Nur kurze Zeit Später war keine Spinne mehr zu sehen. Nur der Boden war verwüstet und Einige Blut Spritzer waren zu sehen.
Acael hoffte, dass Bellamie davon nichts bemerken würde und das Sulfoss endlich satt war.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Okt 22, 2018 10:11 am

„Der Schmied trödelt und er macht erst mal eine Höhlentour … typsich!“, meckerte Asana genervt als der Alchemist in der Höhle verschwunden war. Eine Weile später erkannte sie wie sich Acaell schnell dem Höhenausgang näherte, in voller Erwartung das er wieder einen dummen Plan verfolgt krallte sie sich an den Schuppen des Drachens fest, auf dessen Rücken sie immer noch saß. Kurz darauf Bewahrheitete sich die Vermutung, denn hinter ihm kam eine Horde Spinnen, die der Drache sogleich zerfleischte. Sie konnte sich geradeso an den Drachensuppen festhalten, während das Tier aufgeregt umhersprang. Dabei machte er eine ziemliche Sauerei und ab und zu flogen kleinere Fleischbrocken davon.  Mit etwas Mühe konnte sie sich ein paar Schnappen. Acaell stand mittlerweile neben dem Mineneingang und der Drache begann sich zu beruhigen. Sie stellte sich aufrecht auf den Drachen, da seine Haut sich deutlich aufgeheizt hatte. Sie fluchte laut auf Aurisch und bewarf den Alchemisten mit den vor Blut triefenden Fleischbrocken, die beim Aufprall ein klatschendes Geräusch erzeugten.
Als der Drache kurz darauf seinen Kopf aus dem Loch zog konnte sie gerade so das Gleichgewicht halten. Die Schäden am Mineneingang waren kaum zu übersehen. Aber die Aufmerksamkeit des Drachens galt jetzt Acaell, denn um ihn herum lagen noch einige Fleischbrocken und auch er hatte noch etwas Spinnenblut im Gesicht. Gierig blickte Sulfos ihn an.
Asana hatte sich auch inzwischen etwas beruhigt und sagte mit einem finsteren lachen: „Keine sorge dein Schoßhund leckt dich bestimmt gern sauber.“. Sie hockte sich hin um mehr halt zu haben  und beobachtete gespannt das weitere Geschehen.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Okt 23, 2018 12:41 pm

Acaell hockte sich hin, um die Aufmerksamkeit des Drachens auf die Fleischstücke am Boden zu lenken. "Eis mit Blut & Fleisch Geschmack, super lecker", dachte sich Ell als er zusah, wie der Drache einfach großflächig alles verschlang, was nach Spinne roch. Allerdings ist es sicherlich schwer bei dieser große Genauer zu sein. In der zwischen Zeit hatte der Alchemist Schnee genommen, um vDas Blut aus seinem Gesicht zu entfernen, jedoch brannte jetzt die Kälte in seinem Gesicht.
In der Hoffnung das Bellamie es nicht bemerken würde, ging er von der Mine weg in Richtung Nordosten, zumindest glaubte er, dass in dieser Richtung Angela sein sollte. Kurze Zeit später tauchte auch schon Bellamie wieder auf. Er hatte den gleichen Rucksack wie auch bei der Hinreise bei sich, jedoch baumelten noch zusätzliche Säcke an der Seite herunter. Bellamie stapfte zu den beiden anderen (und Sulfoss) durch den Schnee und sagte: "Dann wollen wir doch mal."
Damit gingen sie los, allerdings in eine etwas andere Richtung als Acaell erwartet hatte, dadurch kamen sie jedoch schnell auf einen mit Holzpflöcken und Steinhaufen markiertem Weg.
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