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 Abenteuer Band 4

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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptyMi Apr 17, 2019 1:18 pm

Asana wartete ungeduldig auf das Essen. Nach ein paar Minuten kam die Frau mit den Getränken und kurz darauf auch mit dem 3 Schüsseln zurück. In den massiven Holzkrügen war ein hochprozentiges Bier mit einem seltsam erdigen Geschmack. Sie stießen mit den großen Krügen an und widmete sich dann der Suppe. Die Hauptzutat war zähes Wildfleisch, dazu etwas Gemüse und Wurzelknollen. Asana war etwas skeptisch, aber Bellamie fing sofort die Suppe zu genießen, scheinbar war das ein typisches Arbeitergericht von Angel Icelands. Widerwillig aß auch sie das Abendessen. Nach einem halben Krug des Biers fing es allerdings an deutlich besser zu schmecken. Die beiden Männer fingen eine lebhaftes Gespräch an, dem sie nicht mehr folgen konnte. Eine Weile später hatte sie den Krug geleert und torkelte zu Acaell hinüber. Ohne erfindlichen Grund fing sie an zu lachen und setzte sich breitbeinig auf seinen Schoß. Unbeholfen fummelte sie an seinen Klamotten herum und war bemüht nicht von seinem Schoß zu rutschen. Nur kürzeste Zeit später schlief sie mit dem Kopf auf Acaells Schulter mitten im Gasthaus ein.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptyMi Apr 24, 2019 9:56 am

Kurz nachdem Asana eingeschlafen war setzte Acaell sie wieder auf ihren Stuhl. Er unterhielt sich noch kurz mit Bellamie über die kommenden Tage, verabschiedete sich jedoch bald von ihm. Er ging zum Tresen und fragte die junge Bedienung: „Schönen Abend, haben sie noch ein Zimmer frei?“ Lächelnd begann die junge Dame in einem kleinen Heft zu suchen und antworte: „Ja, im ersten Stock am Ende des Ganges links.“ Daraufhin gab sie ihm einen Schlüssel, den sie unter dem Tresen hervorholte. Bevor Acaell zum Tisch zurücklief, ging er noch schnell zum Eingang und holte seine und Asanas Jack. Dort verabschiedete er sich von Bellamie, legte die Jacken um Asanas Schultern und trug sie schließlich die Treppe hinauf. Es war zum glück schon spät, sodass sie niemand mehr wirklich beachtete. Die Treppe begann rechts neben dem Tresen und verlief in einem links Bogen nach Oben sodass sie nun ober Halb der Küche wahren. Der Gang war ohne Fenster und deswegen mit Kerzen beleuchtet. Er machte nach wenigen Metern einen Knick nach rechts, nach links war eine weitere Treppe, die zu einem Teil des Hauses führen musste, welcher Oberhalb der Stube wahr. Acaell lief bis zum Ende des Ganges und bemerkte, dass dort doch ein kleines Fenster war. Er öffnete die Tür zu seiner linken Seite und betrat das kleine Zimmer. Es hatte ein schönes Fenster mit 2 Glasscheiben, damit die Kälte nicht so schnell hereinkonnte. An den Wänden hingen mehrere Laternen, die den Raum erhellten, rechts Stand ein großes Bett mit einer dicken Daunendecke und links war ein Kleiderschrank. Acaell legte Asana auf das Bett und hing anschließend die Jacken in den Schrank. Dann zog er noch seine Kleidung bis auf die Shorts aus, legte sie in den Schrank und legte sich zu Asana ins Bett. Er bemerkte, dass er vergessen hatte das Licht zu löschen und stand wieder auf. Blies alle Laternen bis auf eine neben der Tür aus und legte sich wieder hin. Er bemerkte das Asana obwohl sie noch Kleidung anhatte zitterte, also kuschelte er sich an sie heran und deckte beide mit der dicken Daunendecke zu.
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptyFr Mai 03, 2019 7:23 am

Am frühen Morgen wurde Asana von starken Kopfschmerzen unsanft aus dem Schlaf gerissen. Draußen war es noch ziemlich dunkel, nur eine Laterne neben der Zimmertür spendete spärlich Licht. Benommen kroch  sie aus dem Bett und blieb mit etwas Mühe aufrecht stehen. Unfähig einen klaren Gedanken zu fassen lehnte sie an einer der Wände, bis sie von einem anderen Bedürfnis übermannt wurde. Eilig und leicht taumelnd  verließ sie das Zimmer und folgte den kleinen Bildchen durch den düsteren Flur des Gasthauses. Die meisten Kerzen die den Flur beleuchteten waren herunter gebrannt, nur durch ein kleines Fenster fielen die ersten morgendlichen Sonnenstrahlen. Nach einem gefühlt endlos langem Weg erreichte sie endlich die Toilette, die zu ihrem Glück frei war. Sie stützte durch die Tür und verrichtete die Notdurft. Anschließend wusch sie sich Hände und Gesicht. Im Spiegel konnte sie ihre tiefen Augenringe erkennen. Und sogleich waren auch ihre Kopfschmerzen wieder  präsent. Langsam verließ sie das Badezimmer und folgte langsam dem Gang zurück zum Zimmer. Dabei prüft sie jede Tür ob diese offen stand, da sie sich in der Eile nicht gemerkt hatte welches Zimmer ihr gehörte.  Ganz am Ende des Ganges fand sie dann endlich das richtige Zimmer wieder.  Müde und schmerzerfüllt setzte sie sich auf die Bettkante und versuchte sich zu erinnern was am Abend zuvor passiert war.  Ihre Erinnerung reichte allerdings nicht weiter als bis zum Tor der Stadt.
Asana bemerkte wie sich im Bett hinter ihr jemand bewegte, reflexartig zog sie die dicke Decke herunter und erblickte den Alchemisten der  nur mit Unterwäsche bekleidet war.  Erschrocken sprang sie auf und stellte sich neben das Bett. Acaell schlief unbeeindruckt weiter, ohne den Eindruck zu machen irgendetwas mitbekommen zu haben. Kurz überlegte Asana noch einmal was vorgefallen sein könnte, hatte aber am Ende keine Ahnung. Mit all ihrer Kraft weckte sie Acaell mit einer Ohrfeige und schrie ihn an: „Was hast du Perversling jetzt wieder mit mir angestellt?“
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptyMi Mai 15, 2019 12:26 pm

Müde öffnete Acaell die Augen, er konnte kaum etwas sehen, es war immer noch dunkel. Sein Gesicht schmerzte, irgendwas hatte ihn geweckt. Er lag im Bett, vor ihm stand Asana und schrie irgendetwas. „Können wir das nicht besprechen, wenn es Tag?“, knurrte Acaell müde, „da schläft man seit ewiger Zeit wieder in einem richtigen Bett und prompt wird man mitten in der Nacht geweckt.“ Er deute mit einem Arm zum Fenster: „die Sonne ist noch nicht mal aufgegangen und du schreist hier rum. Außerdem glaube ich auch das andere hier schlafen wollen.“
Acaell drehte sich um: „Ich werde jetzt jeden falls weiterschlafen“
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptySo Jun 02, 2019 5:14 pm

Asana kramte ihr Buch aus Acaells Rucksack und schlug ihn noch einmal mit dem Buch auf seinen Oberkörper bevor sie sich leicht amüsiert setzte. Im schwachen Schein einer einzelnen Kerze las sie sich weiter in die Grundlagen der Runenmagie ein. Mit der Zeit wurden auch ihre Kopfschmerzen erträglicher, dennoch kam sie nur langsam in der Literatur voran. Eine ganze Weile später schien das Licht schon hell durchs Fenster und auch im Treppenhaus des Gasthauses wurde es langsam unruhiger. Der Alchemist schlief immer noch neben ihr, leise Fluchend zog sie sich an und verließ das Zimmer. Auf dem Weg nach unten grüßte sie widerwillig ein paar andere Gäste und ging zielstrebig zum Tresen, wo sie sich auf einen Hocker setzte. Nach eine paar Minuten kam die Gastwirtin: „Was darf‘s sein?“, fragte sie geeilt. „Ein einfaches Frühstück für 2 … und ein Glas Wasser.“, antwortete Asana ebenso knapp. Beim zweiten teil der Bestellung verzog die Wirtin die Miene, nahm die Bestellung allerdings an ohne sich zu beschweren: „Dauert ne Halbe Stunde!“. Nach kurzer Zeit kam sie zurück und stellte ihr einen Bierkrug voll Wasser hin. Gierig drank sie sogleich ein paar Schlucke und blickte sich danach um. Ein paar Hocker neben ihr saß ein recht alter Mann. Asana stand auf und setzte sich ungefragt auf den Platz neben ihm. Träge blicke er sie an. „Du kennst dich doch sicher in der Stadt aus.“, fragte Asana. „Ja..“ knurrte der Mann. Unbeirrt setzte sie fort: „Ich suche einen Lehrmeister für Magie!“. „Im Norden der Stadt gibt es ein Kloster, oder wonach sucht ihr.“. Sie antwortete neutral: „Aurische Zauber“. Sofort wendete er Mann sich wortlos ab. Genervt kramte sie eine besonders große, schöne Muschel aus der Tasche und hielt sie dem Mann vors Gesicht. Dieser Griff zu: „Wenn ihr unbedingt auf einem Scheiterhaufen enden wollt … Im östlichen Wald soll eine Hexe leben. Alle die sie suchten waren bei ihrer Rückkehr wahnsinnig und gewalttätig geworden. Und nun lasst mich endlich in Ruhe.“. Wütend stellte der Mann seinen leeren Krug ab und verließ eilig das Gasthaus.
Kurz darauf kam auch endlich das Frühstück, das Asana wortlos bezahlte. Da sie bei der Bestellung allein war hatte die Wirtin es auf einem großen Tablett angerichtet. Es war reichlich Brot und verschiedene Sorten Belag, sowie zwei Krüge Met. Asana nahm das Tablett und ging zurück zu ihrem Zimmer. Leise redend beobachteten sie dabei ein paar andere Gäste, die wohl etwas von dem Gespräch mit dem Mann mitbekommen hatten. Zurück im Zimmer stellte sie das Tablett ab und verpasste dem schlafenden Acaell einen weiteren Schlag mit dem Buch: „Frühstück, du Faulpelz!“.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptyDi Jun 11, 2019 7:21 pm

„Ich merk schon, man kann nicht mal EINE Nacht erholsam Schlafen.“, stöhnte Acaell und stand auf. Er setzte sich mit an den Tisch, auf dem auch schon das Tablett stand. „Oh wow, sie haben sogar Ruhrei!“, sagte Ell begeistert und begann Brot und Ei zu essen. Als er damit fertig war trank er noch einiges von dem Met und stand dann vom Tisch auf. „Die Betten hier sind wirklich gut, sie sind weich und warm.“, gähnte Acaell während er sich streckte.
Acaell legte sich auf den Boden und begann einarmige Liegestütze zu machen. Dabei machte er mit jedem Arm jeweils 5 bevor er wechselte. Er hatte erst das zweite Set noch nicht vollendet als Asana sich auf seinen Rücken setzte und sagte: „Das ist doch viel zu leicht für dich. Wie wäre es, wenn ich den Schwierigkeitsgrad erhöhe?“
Ächzend schaffte Acaell es tatsächlich mit jedem Arm einmal runter und wieder hoch, mehr allerdings auch nicht. Deswegen ging er zu normalen Liegestützen über und hoffte, dass Asana bald von seinem Rücken runter gehen würde. Er hatte schließlich immer noch Muskelkater.
Da nach 30 Wiederholungen seine Arme und Schultern langsam mit brennen begannen fragte er Asana keuchend: „Was hast *schnauf* du heute *keusch* eigentlich vor? Ich werde *keusch* vermutlich im Kloster *schnauf* schauen was es für Verletzte gibt und auch nach *schnauf* Sulfoss *schnauf* suchen müssen.“
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptyDi Sep 10, 2019 9:09 pm

Asana verlagerte ihr Gewicht näher zu seinen Schultern, in der Hoffnung ihn zum zusammenbrechen zu bringen. Während sie in aller Ruhe erzählte: „Ich hab vorhin so nen Typen in der Kneipe befragt. Neben dem öden Kloster soll es irgendwo im Osten ne ‚echte‘ Magierin geben. Mal sehen ob die mir was beibringen kann. Und ich werd auch mal nach Dolchen Ausschau halten.“, sie machte eine kurze Pause und ergänzte spitz: „Ich muss mich ja schließlich verteidigen können wenn du Perversling dich mal wieder nicht beherrschen kannst.“. Während sie enttäuscht von seinem Rücken stieg merkte sie noch an: „Du willst doch Alchemist sein, wie wärs mit etwas Gift für Klingen? Lähmung würde mir gefallen.“. Sie packte ihren Kram zusammen und zog den Mantel über, bevor sie sich von Acaell verabschiedete und aus der Tür trat. Der Gastraum war mittlerweile recht voll geworden, aber sie nahm die ganzen Leute gar nicht weiter zu Kenntnis und öffnete die schwere Eingangstür. Sofort kam ihr schneidende Kälte entgegen: „So ein mieses Land, wird Zeit das wir hier wegkommen!“, fluchte sie leise während sie das warme Gasthaus verließ. Sie folgte sogleich einer großen Straße Richtung Osten und ließ ihren Blick flüchtig über die Auslagen der Geschäfte gleiten. Wie auch schon in der letzten Stadt hatten die meisten nur langweilige Alltagsgegenstände und Nahrungsmittel. Kurz vor dem Osttor der Stand wurde sie auf eine kleinere Schmiede Aufmerksam die unter anderem einen kunstvoll verzierten Hammer an einer Säule vor dem Laden hängen hatten. Sie ging Zielstrebig in das Geschäft wo sie einen etwas älteren Mann mit großen Muskeln und zahlreichen kleineren Brandwunden an einem Schmiedeofen erblickte. Dieser wurde sofort auf sie Aufmerksam, wollte aber scheinbar erst seine Arbeit beenden bevor er sich um sie kümmert. Asana wartete nur kurz und ging dann ungeduldig zu ihm: „Ich suche nach einem Paar Dolche!“, sagte sie fordernd. „Für welche Verwendung?“, antwortete der Mann kurz und drängte sie ein Stück zur Seite um Platz am Amboss zu haben. Etwas irritiert von der Frage antwortete sie schnippisch: „Um mit unsympathischen Leuten zu verhandeln!“. Sie glaubte kurz darauf eine kleines Lächeln bei dem Schmied ausmachen zu können, jedenfalls legte er sein Werkstück zur Seite und ging in den Hinterraum. An der Tür drehte er sich kurz um und signalisierte das sie ihm folgen soll. In dem Raum standen fünf Reihen Regale die voll mit irgendwelchen Waffen waren. Die meisten wirkten als wären sie noch nie benutzt worden. Fachkundig begann er nun das Verkaufsgespräch: „Als reine Waffe sollten sie einen klassischen Stahldolch nehmen. Langlebig, einfach zu pflegen und sehr effektiv.“, er präsentierte einen sehr schlichtes Exemplar das auch schon ein paar Kratzer hatte. Es glänzte schwach in einem einem silbrigen Ton. Asana kommentierte abwertend: „Wie langweilig …“. „Dachte ich mir schon das sie nicht ohne Grund einen Laden für Zeremonie- und Dekorwaffen gewählt haben.“, antwortete er und präsentierte ein anderes Stück. Dieser Dolch war aufwendig mit Runen verziehrt und die zackige, gebogene Klinge bestand aus einem rötlich, transparenten Material welches Glas ähnelte. „Das wäre das genaue Gegenteil: die Klinge ist nach wenigen Schnitten stumpf und von einem Leihen kaum zu schärfen. Zudem wird er sehr leicht abbrechen. … Deshalb muss ich wissen was sie mit der Waffe vorhaben. Töten, Opfern, an die Wand hängen oder als Werkzeug?“. Asana überlegte eine Weile was sie antworten sollte: „Mit Toten kann man zu wenig Spaß haben, ein paar kleine, gut platzierte Schnitte machen auch Eindruck und man hat deutlich länger etwas von seinem Opfer. Für alles andere Schlepp ich einen verrückten Grobian mit mir herum.“. Es herrschte kurz Stille und der Schmied machte einen besorgten Gesichtsausdruck, setzte aber professionell fort: „Mal sehen was zu ihnen passen könnte.“. Er musterte ihre Kleidung und ihren Schmuck und verschwand zwischen den Regalen. Es dauerte einige Zeit bis er mit einer in Stoff verpackten Waffe zurück kam, die er vor ihr auspackte. „Die habe ich mal für eine Opferzeremonie gefertigt, die am Ende so weit ich weiß von der Stadtwache verboten würde. Seitdem lagern sie bei mir.“. Die Waffe war etwas schlichter gehalten mit einem Griff aus schwarz gefärbtem Leder das sehr sorgfältig um das Metall gewickelt wurde. Die Klinge war ebenfalls aus einem glänzenden, tiefschwarzen Material, das im hereinfallenden Sonnenlicht einen leicht violetten Schimmer hatte. Die Klinge war gerade und bog sich nur zur beidseitig geschliffenen Spitze hin leicht nach oben. Die Seiten waren mit stilisierten Runenschriftzeichen verziert, genauso wie der aus zwei weiteren kurzen, nach vorn gebogenen Spitzen geformte Handschutz. Der Schmied erklärte: „Die Klinge ist sehr scharf und kann für präzise Schnitte genutzt werden. Das Material ist zwar nicht so robust wie Stahl, sollte im Alltag halten, wenn sie die Waffe zu grob behandeln. Die Wartung sollten sie eventuell trotzdem einen Fachmann überlassen. Die Klinge eignet sich vor allem für Schnitte, weniger fürs zustechen.“. Asana funkelt das Stück lächelnd an fragt aber noch: „Was bedeuten die Runen?“. „Das sind keine wirklichen magischen Runen, sondern nur Verzierungen. Ich wüsste nicht mal welcher Sprache das entstammt, tut mir leid.“. Ohne sich weitere Angebote zeigen zu lassen nickt Asana zustimmend. Nach noch ein paar Worten nennt der der Mann einen ziemlich hoch klingenden Preis. Asana anwortete nicht ganz ernst: „Immer diese Versessenheit auf Geld! Wir können uns doch sicher anders einigen!“ und sah ihm tief in seine Augen. Der Mann blieb ernst und legte die Waffe bei Seite: „Vier oder fünf Monate als ungelernte Gehilfin, dürften dem wohl entsprechen.“ Verärgert reagierte sie: „Ich trag dir doch nicht Monatelang dein Zeug hinterher!“. „Sie wollen etwas von mir also ist das wohl ihr Problem!“, erwiderte der Schmied. „Ein Handwerker wie du hat doch immer irgendwelche Probleme oder Bedürfnisse, na was kann ich für dich tun.“, sagte sie mit sanfter, aufdringlicher Stimme. Der Mann stieß sie ein Stück von sich weg. „Geld oder Waren sonst wird das nichts!“ reagierte er abweisend. Wütend ging Asana zur Tür und sagte zum Abschied: „Ich komm heute Abend zurück! Pack schon mal die Dolche ein!“.
Zurück in der Kälte machte sie sich gleich wieder auf in Richtung Osttor. Es stand nur eine gelangweilte Wache herum, die Asana gar nicht weiter beachtete. Sie nutzte die Gelegenheit und kletterte auf eine kleinen unbesetzten Wachturm kurz vor dem Tor. Von oben schwenkte sie ihren Blick über die eisige Einöde außerhalb der Stadt. Tatsächlich konnte sie in der Ferne eine kleinere Gebirgskette sehen die mit dichtem Wald umgeben war. Der wohl einzige Ort auf dem die Beschreibung des Mannes aus der Taverne zutreffen könnte. Widerwillig machte sie sich auf den weg durch die windige Ebene in Richtung Wald.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptyDo Sep 12, 2019 12:03 am

Nachdem Asana den Raum verlassen hatte beendete Acaell sein Training und aß die Reste des Frühstücks. Er holte seine Kleidung aus dem Schrank und zog sie an, anschließend warf er seine Jacke über. Der Alchemist packte alles wichtige in den Rucksack zusammen und sattelte diesen. Als er die Tür hinter sich zu machte, hatte er das Tablett mitgenommen und stellte es unten auf dem Tresen ab, nachdem er die Treppen hinunter gegangen war. Als Ell nach Draußen ging, wunderte er sich warum so viele Leute schon früh am Morgen in die Kneipe gingen. Die Sonne war zwar aufgegangen, jedoch war es immer noch eisig, zudem wehte ein stetiger Wind, sodass es sich noch kälter Anfühlte. Unbeirrt und die Kälte ertragend setzte er seinen Weg zum Kloster fort.
Im Kloster herrschte mehr Aufregung als das letzte mal, es gab mehr Verletzte, alle mit ähnlichen Wunden, hauptsächlich Verbrennungen.Es dauerte nicht lange und Acaell fand Ted wider, der stand gerade bei einem Patienten und wechselte dessen Verbände. Ell wartete an der Tür bis Ted fertig war um ihn zu begrüßen: „Hi Ted! Hier ist ja viel mehr los, was ist passiert während ich in Frosthint war?“ Überrascht sah Ted den Mann vor sich an: „Du hast den Golem überlebt? Ich hatte, um erlisch zu sein, geglaubt dass du bereits tot bist, umso besser das du jetzt hier bist!“, seine Miene heiterte sich auf, „Vorgestern Nacht gab es ein Feuer bei einem Farmer nordwestlich der Stadt. Er hatte einige Felder und auch Nutztiere wie Büffel. Einige Wachen sind sofort hin um zu helfen das Feuer zu löschen. Gestern morgen haben einige Dorfbewohner die verletzen hierher gebracht. Ein paar sind Bauern, ein paar, sind Wachen der Rest wollte einfach nur helfen und wurde mit Verletzt. Man kann von Glück sprechen, dass das Haupthaus nicht abgebrannt ist sondern nur die Felder und irgendein Schuppen.“
Etwas erschrocken musste Acaell an Sulfoss denken und hoffte das er damit nichts zu tun hatte: „Das klingt beunruhigend, hoffentlich kommt das nicht wider vor. Wie kann ich helfen? Ich könnte Salben machen oder mit Verbände wechseln.“
Ted antwortete: „Die Salben sind tatsächlich gerade das größere Problem. Mit den Verbänden komme ich noch hin, allerdings wird die Salbe knapp. Im Garten gibt es einen geschützten Bereich, dort solltest du alle benötigten Kräuter finden. In der Kammer die zum Garten führt müsste das Rezept an der Wand hängen.“
Der Arzt hatte damit begonnen den nächsten Patienten zu untersuchen, also machte sich Acaell auf den Weg zum Garten. Er fand schnell den Raum mit allen Rezepten und dort gab es ein Rezept für Brandsalbe, dort fand er heraus dass er Zwiebeln, irgendeine Alge und Liebstängel brauchen würde. Acaell schritt hinaus in den Garten und wurde erneut mit der Kälte konfrontiert, jedoch waren zu allen Seiten höhere Mauern errichtet sodass es keinen kalten Wind gab. Er war erstaunt, dass hier der Boden nicht gefroren war, sodass er Liebstängel ernten konnte, Zwiebeln gab es jedoch gerade nicht auf den Feldern allerdings dachte Ell, eine Kiste mit Zwiebeln in der Kammer gesehen zu haben. Als Acaell nun die Götterkussalge ernten musste schauderte es ihn vor dem Gedanken, in das eisige Wasser zu fassen. Er hockte mit den Knien auf dem Boden am Rand von einem kleinen Teich mittig im Garten, der voll mit Algen war. Er brauchte zwar nur die Blätter der Alge jedoch würde es schneller gehen, wenn er gleich viel auf einmal der Salbe mache, deswegen nahm er sich mehr. Er krempelte den rechten Ärmel hoch und fasste in das eisige Wasser um einen großen Büschel der Götterkussalge heraus zu hohlen. Fröstel ließ er es kurz abtropfen und ging anschließend wider in das Kloster zurück. In drinnen fand er gleich die Kisten mit den Zwiebeln. Wie im Rezept beschrieben wurden zuerst die Zwiebeln und die Kräuter zerkleinert und dann in Wasser gekocht. Nachdem es abgekühlt war und der Liebstängel hinzugegeben wurde, konnte man beobachten wie es schnell eindickte. Als das Gemisch eingedickt war, füllte der Alchemist die Salbe in eine Dose und entfernte überschüssiges Wasser.
Mit der Salbe ging er zu Ted zurück der angespannt wirkte: „Ahh, die Salbe ist fertig, das ist gut. Die alte ist mir bereits ausgegangen und ich habe mich um andere Probleme gekümmert. Du könntest alle mit der Salbe alle Personen behandeln die noch keine Verbände haben. Wenn die Haut nur gerötet oder blasig ist, kannst du sie nach der Behandlung auch nach Hause schicken. Nur die extrem Fälle mit verbrannten und verkohlter Haut müssen wir hier behalten.“
Ted hatte sich bereits umgedreht und eilte zum nächsten Patienten.
Acaell verbrachte die nächsten Stunden mit dem Versorgen von Wunden und Verbrennungen.
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptySo Okt 06, 2019 5:19 pm

Nach einer gefühlten Ewigkeit in der eisigen Ebene erreichte sie endlich den Rand des Waldes. Gerade als sie sich fragte wie sie nun die Hexe finden sollte, erblickte sie etwas ungewöhnliches. Der frische Schnee nahe eines Baumes glitzerte rötlich im Sonnenlicht. Sie ging näher heran und schob mit ihrem Stiefel etwas Schnee beiseite, dicht unter dem Frisch gefallen Schnee wurde das rot intensiver. Sie grub noch etwas aber in der Blutlache war nirgends eine Leiche zu entdecken. „Hier bin ich wohl richtig.“, dachte Asana und ging vorsichtig weiter. Schon ein paar Baumreihen tiefer sah sie erneut einen Fleck im Schnee, diesmal allerdings schwarz. Es handelt sich also offensichtlich um älteres Blut. Sie untersuchte die Stelle genauer, auch hier war keine dem Blut zugehörige Leiche zu entdecken. Lediglich ein paar Stofffetzen lagen unter dem Schnee, sie grub noch etwas und fand schließlich eine alte, blutverschmierte Bärenfalle darunter.
Asana blickte sich überlegend um: „Ohne irgendeinen Plan ist der Wald wohl ziemlich gefährlich.“. In der nähe sah die einem umgebrochenen, noch schief hängenden Baum. Sich auf ein paar Ästen abstützend lief sie den Stamm hinauf. Aus etwa 10 Metern Höhe sah die Situation schon wesentlich besser aus, sie erblickte zahlreiche dunkle, aber auch helle Unregelmäßigkeiten am Waldboden. Davon ausgehend das an allen dunklen Stellen schon jemand gestorben war, mussten die hellen wohl noch aktive Fallen sein. Sie überlegte sich einen Weg durch den Wald, allerdings wusste sie noch nicht einmal wo genau sie hin wollte und ob sie wirklich alle Fallen sah. „Mh… Leider hab ich grade weder einen Menschen noch eine Leiche zur Hand.“, sie brach ein paar Äste vom Baum unter sich ab und sagte enttäuscht: „Muss es wohl die langweiligere Variante sein.“ Sie begann nacheinander die Fallen zu bewerfen. Die ersten reagierten nicht, weil die Äste schlecht trafen oder zu leicht waren. Nach einer Weile reagierte eine mit einer lauten Explosion die den Schnee breit streute. Nach dem sich der Rauch gelegt hatte setzte sie sich Bequem auf den Stamm: „Jetzt nur noch warten.“
Schon ein paar Minuten später kam eine Gestalt ein einem langen Mantel mit Kapuze durch den Schnee gestapft. Aufgrund der Kleidung konnte sie weder das Gesicht erkennen noch irgendwie Statur oder Geschlecht der Person erahnen. „Eine Hexe, mh, mit dem Zauber sollte sie ja keine Magie mehr nutzen können ...“, dachte sie sich und kletterte leise herunter. Die Person war derweil beschäftigt  eine neue Falle aufzubauen und dabei auf aurisch zu fluchen. Kurz hinter ihr sprach Asana den Zauber: „Silencium!!“ und sprang der Person auf den Rücken. Diese fiel auch sogleich zu Boden und lag unter Asana im Schnee. Siegessicher versuchte Asana die Person auf den Rücken zu drehen um ihr Gesicht zu sehen. Und dachte schon über die nächsten Schritte nach. Kurz nachdem sie in das finstere Gesicht einer Frau im mittleren Alter blickte spürte sie einen starken stechenden Schmerz am ganzen Körper und wurde kurz darauf Ohnmächtig.
Als sie langsam wieder aufwachte spürte sie sofort wieder heftige Schmerzen. Sie könnte schemenhaft eine paar Kerzenlichter erahnen. Es dauerte unglaublich lange bis sie sich im Raum umblicken konnte. Es war ein kleiner recht dunkler Raum mit Holzwänden und einem Boden aus verdichteter Erde. Sie selbst lag auf einer schlichten Holzpritsche. Instinktiv versuchte sie sich aufzurichten, sank aber sofort unter Schmerzensschreien wieder auf die Pritsche zurück. Langsam wurde sie unruhig und blickte sich noch einmal um. Der gesamte Raum war voller Blutflecken, insbesondere die Liege und der Boden darunter. Panisch blickte sie an sich selbst herunter. Sie trug immer noch ihre Kleidung, bis auf den dicken Mantel. Ihre helle Haut war noch blasser als sonst, allerdings konnte sie nirgend größere frische Blutflecken oder Verletzungen entdecken. Lediglich an den nicht verdeckten Teilen ihrer Haut entdeckte sie kleinere Kratzer. Asana beruhigte das allerdings nicht wirklich und sie versuchte erneut sich aufzurichten. Unter unerträglichen Schmerzen bewegte sie ihre Beine von der Pritsche und zog ihren Körper nach. In dem Moment wo sie ihre Beine belastete Schrie sie erneut und stürzte auf den kalten blutgetränkten Boden. Sie griff nach dem Regal vor sich, um sich daran nach oben zu ziehen. Darin erblickte sie Messer, Zangen und andere Folterwerkzeuge. Kurz erstarrte sie, versuchte aber kurz darauf nach einem Messer zu greifen. In diesem Moment spürte sie einen Tritt gegen ihr Handgelenk. Sogleich ließ sie los und drehte sich mühsam um. Vor ihr Stand die Frau im langen Umhang und blickte auf sie herab. „Oh, du lebst also noch!“, sagte sie amüsiert und setzte ihren Fuß an Asana Kehle um sie am Boden zu halten. Röchelnd erwiderte Asana mit falscher Arroganz: „Natürlich, so leicht kannst du mich nicht umbringen, Hexe!“. Sie drückte ihren Fuß fester nach unten, sodass sie kaum noch Atmen konnte. Doch kurz darauf wirkte die Hexe überrascht: „Du sprichst also wirklich die Sprache Auron‘s!“. Derweil versuchte Asana unter Atemnot vergeblich den Fuß von ihrer Kehle zu drücken. „Hätte nicht gedacht, dass sie zu solchen Mitteln Greifen um mich zu erwischen. Endlich wieder mal ein würdiges Opfer, mal sehen wie langsam du sterben kannst.“ Sie nahm ihren Fuß herunter und trat ihr fest auf den Bach. Während Asana sich wand und nach Luft schnappte, fragte sie: „Aber zunächst sag mir: hast du wirklich geglaubt mich so einfach umbringen zu können?“. „Für diese Dorftrottel, was für eine Verschwendung. Ich suche nach einem Lehrmeister für Magie.“, antwortet Asana angestrengt. „Und da kommst du zu mir?“, reagierte sie spöttisch. „Ich will ‚nützliche‘ Magie, die können doch nur Kerzen anzünden und ausblasen!“. „Also brennende Menschen sind doch auch schön anzusehen, aber du willst wohl unbedingt aurische Magie.“. Asana hat es inzwischen geschafft sich hinzusetzen und gegen den Schrank zu lehnen. „Aber ich habe eh keine Zeit, inzwischen fallen hier mehr Menschen an als ich gebrauchen kann. Die meisten muss ich gleich umbringen und auf den Haufen werfen.“. Asana überlegte kurz: „Wenn wir denen deine Leiche bringen, sollten sie doch Ruhe geb...“. Sofort hielt die Hexe ihr ein Messer an die Kehle. Hastig beendete Asana ihren Satz: „Keiner weiß wie du aussiehst und Leichen gibt es hier ja ausreichend.“.  Langsam zog sie das Messer zurück: „Könnte sogar funktionieren.“
Mit einem Tritt gegen ihren Oberschenkel signalisierte sie Asana, dass sie aufstehen soll. Langsam erhob sie sich. Ihre Schmerzen hatten sich inzwischen halbwegs gelegt. „Wie magst du deine Leichen am liebsten?“, fragte die Hexe. „Es müssen nicht immer gleich Leichen werden, mit den Lebenden kann man auch ganz gut Spielen.“. Entsetzt warf ihr die Frau ihr einen tödlichen Blick zu und fluchte. „Du bist die Gunst Aurons nicht Wert. Aber etwas mehr Zeit für meine Opfer wäre mal wieder was. … Komm mit!“ Sie verließen den Raum und gingen nach draußen. Hier klärte sich auch, was sie zur vor mit „Haufen“ meinte. Neben dem Haus lag eine größer Haufen Leichen, oder besser gesagt Teile davon. Die meisten waren zerlegt, verbrannt oder anderweitig verstümmelt. Kurz hinter der Hütte war eine kleine Einbuchtung im Fels vor der provisorisch ein rostiges Gitter befestigt war. Darin befanden sich fünf Personen, drei davon schwer verletzt oder vielleicht schon tot. Die Hexe öffnete das Tor und zog eine der beiden noch halbwegs unverletzten heraus und schloss die Tür wieder. Dieser schrie die ganze Zeit panisch um Hilfe. Sie band den Mann lieblos an eine Holzpfahl vor der Hütte und drückte Asana einen simplen Dolch in die Hand. „Beweise das du der aurischen Kunst würdig bist!“. Asana sagte noch abfällig „Was für eine Verschwendung!“ und rammte den Dolch ohne zu zögern in das Herz des Mannes. Nachdem sie den Dolch wieder herausgezogen hatte liefen große Mengen Blut aus der Wunde und nach kurzer Zeit war er bereits tot. Die Hexe antwortete: „Wie langweilig, aber ok, mal sehen was ich dir beibringen kann.“
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MCenderdragon
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptySa Nov 16, 2019 3:23 pm

Selbst nachdem Acaell mehrere Stunden mit dem Versorgen von Patienten verbracht hatte fühlte es sich nicht so an, als ob er vorangekommen wäre. Allerdings hatte er für ihn hilfreiche Informationen von den Patienten aufgeschnappt, anscheinend gab es auch wenige Soldaten mit Säurewunden, die sich jedoch nur wenig von Verbrennungen unterschieden. Acaell hatte eine dunkle Ahnung was das Feuer verursacht haben könnte und das würde die Bewohner nicht freuen. Er entschied sich so schnell wie möglich zu dem Hof zu gehen und sich Vorort umzusehen.
Der Alchemist fragte Ted ob er noch bei etwas helfen konnte. „Nein ich denke nicht, die Wunden brauchen Zeit zum heilen. Danke das du geholfen hast.“, antwortete Ted und führte ihn in einen anderen Raum. „Hier, gute Arbeit muss bezahlt werden.“, sagte Ted und gab ihm einen Lederbeutel mit Geld. Acaell verließ darauf hin das Kloster und trat in den Schnee hinaus. Es schneite nicht aber der Wird ließ ihn frösteln. Acaell stapfte durch den Schnee, durch das Eiserne Tor des Klosters und ging in Richtung des verbrannten Hofes.
Der Wind ließ ihn Frösteln als Acaell auf das flache offene Gebiet hinaus trat. Hier gab es keinen Schutz vor dem eisigen Wind wie in der Stadt. Es dauerte nicht lange und Acaell erreichte die ersten Felder. Sie waren von kleinen etwa hüfthohen Steinmauern umgeben, vermutlich um die Pflanzen etwas vor dem Wind und dem Schnee zu schützen. Als er den Hof erreicht hatte, wurde ihm das gewaltige ausmaß der Zerstörung erst bewusst. Die Steinmauern die den Hof umgaben waren an zwei Seiten völlig zerstört, auch die Mauern der umgebenden Feldern hatten große Löcher. Acaell entdeckte am Boden Schleifspuren, es wirkte als wäre etwas großes mit Schwung erst über die Felder geschrabt und dann in die Schäune gekracht. Es war zwar schwierig aber plötzlich erkannte Acaell, dass dies der Hof war wo er damals seinen abgestürtzten Ballon abgegeben hatte. Durch diese Zerstörung sah der gesamte Hof anders aus. Zu seinem glück war der Ballon in einem anderen Gebäude, sodass er nicht nochmehr beschädigt wurde.
Acaell begann den verbrannten Haufen der fast eingestürzten Schäune zu untersuchen, er vermuttete das Sulfoss nicht weit von hier entfernt sein konnte. Villeicht war er sogar noch in der Schäune und genoss die Wärme des immer noch glimmenden Holzes.
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptySo Dez 01, 2019 2:39 am

Die Hexe überlegte und murmelte dabei unverständlich vor sich hin. Nach einer ganzen Weile sagte sie zu Asana: „Du bist doch sicher mit Beschwörung vertraut, wie wäre es mit Nimmergeh'r ?“ Sie hatte von dem Zauber noch nie gehört und antwortete mit einem stummen, fragenden Blick. Etwas genervt erklärte die Hexe: „Eine Beschwörung einer Klaue die Menschen in einem Bereich greift und zu Boden zieht. Recht einfach zu erlernen und sollte auch zu deinem ekelhaften pazifistischen Wünschen passen.“. Asana nickte zustimmend und die Frau begann ausführlich die Grundlagen zu erklären. Sie hörte gelangweilt zu und versuchte sich alles genau einzuprägen. Nach etwa einer Stunde war sie damit fertig und sagte abschließend: „Mal sehen ob du Talent hast!“, während sie sich abwendete und zu dem Käfig ging. Sie holte den anderen noch intakten Menschen, sowie einen der halb toten heraus. Der eine schrie wie der erste vor Panik. Unbeirrt zog sie sie auf eine etwas offenere Fläche im Wald und band sie je flüchtig an Bäumen fest. Zurück bei Asana sagte sie: „Sieh genau zu ich werde das nicht nochmal demonstrieren!“ und hob ihren Arm, während sie den Wortlaut des Zaubers sprach. Sofort schossen schwarze Wolken aus dem Boden rings um den halbtoten Mann und formten sich sogleich zu so etwas wie Krallen. Sie Schloss ruckartig ihre Hand und die Krallen folgten der Bewegung, was dazu führte das der Mann zu Boden gerissen wurde und aufschrie. Der andere der das ganze mit ansehen musste wurde noch pansischer und versuchte sich verzweifelt loszureißen. Die Hexe hielt die Beschwörung noch eine Weile aufrecht, bevor sie von ihm abließ. „Der andere ist für dich!“, sprach sie und wendete sich zu Asnana. „Konzentriere dich auf den Bereich unter ihm, die Geste hilft dabei!“. Asana hob ihren Arm in Richtung des zweiten Mannes und konzentrierte sich. Kurz darauf sprach sie: „Noxus ambulat numquam“. Langsam stiegen vier schwarze Rauchsäulen auf. Als eine Weile nichts mehr passierte, sprach die Hexe ungeduldig: „Los gib deiner Klaue ihre Form!“. Asana konzentrierte sich noch stärker und blendete ihr schreiendes Opfer aus. Es dauerte dennoch über zwanzig Sekunden bis sich aus dem Rauch stabile Krallen gebildet hatten. „Jetzt greif zu!“. Sie gab ihr bestes und Schloss ihre Hand und in Gedanken somit auch die Klaue. Diese gehorchte langsam und schloss sich um den Mann. Dieser stemmte sich dagegen und konnte so auf den Füßen bleiben. Die Hexe merkte an: „Na los! Auch wenn du nur deine Gedanken bräuchtest, nutze deine Hand um es dir besser vorstellen zu können.“. Asana ballte ihre Hand so fest sie konnte zur Faust und tatsächlich wirkte es auch auf die Dämonenklaue die den Mann nun endlich zu Boden riss. Wenige Sekunden später verlor diese allerdings ihre Form und der verbliebene Rauch löste sich eisigen Wind auf. Stolpernd und mit einiger Mühe richtete sich der Mann wieder auf. Asana hingegen sank erschöpft auf ihre Knie.  Spöttisch sprach die Hexe sogleich: „Für einen ersten Versuch war das ja fast schon brauchbar!“. Es dauerte ein paar Minuten bis Asana wieder die Kraft hatte sich aufzurichten. Währenddessen sprach die Frau: „Ich bereite etwas vor, sodass du deinen Teil der Abmachung einhalten kannst. Versuch es nochmal, vielleicht schafft du es ja noch ihm wenigstens ein paar Schmerzen zuzufügen!“. Als Asana wieder halbwegs bei Kräften war versuchte sie es sogleich erneut, diesmal klappte es wesentlich schlechter. Unbeeindruckt machte sie weiter und reihte einen Versuch an den anderen. Manche liefen besser ein paar klappten gar nicht. Als sie nach ein, zwei Stunden bei ihrem achten Versuch angekommen war, griff plötzlich eine zweite Klaue nach dem Mann. Diese faste nur seinen Kopf und zog ihn mit enormer Kraft mit dem Gesicht voran in den Schnee. Nach einer Weile, als Asanas Klaue sich schon längst verflüchtigt hatte, wurden die Bewegungen des Mannes langsamer bis er schließlich leblos im Schnee lag. Die Hexe löste auch ihre Beschwörung auf und ging noch einmal zu dem Mann hinüber, um sich mit ein paar Messerstichen in dessen Rücken seines Todes sicher sein zu können. Sie ging wieder zu Asana zurück und hielt ihr einen abgetrennten Kopf einer sehr alten Frau vors Gesicht, der mit Schnittwunden und Verbrennungen übersät war. „Das sollte als Beweis ausreichen, dass du mich getötet hast. Keine Sorge dieses Weib lebte schon seit Jahrzehnten allein im Wald, die sollte im Dorf niemand für unschuldig halten.“, sagte die Hexe emotionslos: „Ich hab hier aufgeräumt und suche mir ein neues Jagdgebiet.“. Mit diesen Worten wandte sich die seltsame Frau ab und ging ohne weitere Worte zu verlieren. Asana wollte gerade nach dem Kopf greifen, als sie von einem beißenden Gestank nach verbranntem Fleisch übermannt wurde. Sie blickte nach hinten und sah, dass sowohl die Hütte als auch der Leichenberg in Flammen standen. Eilig griff sie den Kopf und folgte einer Fußspur aus dem Wald in Richtung Stadt.
Nach dem Marsch durch die eisige Einöde wurde sie am Stadttor direkt von einer Militärtruppe mit erhoben Waffen begrüßt. „Ihr seit wegen Benutzung Aurischer Magie und Mordes verhaftet und ...“, sprach der Anführer der Truppe. Asana fluchte innerlich: „Dieser Penner aus der Kneipe hat mich tatsächlich bei der Stadtwache verpfiffen!“. Allerdings reagierte sie schnell und unterbrach den Soldaten mit selbstsicheren auftreten: „So dank ihr also jemanden der sich um eure Probleme kümmert!“. Sogleich warf sie dem Mann den abgetrennten Kopf vor die Füße. Dieser reagierte schockiert und angeekelt. Ein Raunen ging auch durch den Rest der Einheit. Er hob seinen Speer gegen Asana und fragte: „Was ist das!“. „Wonach sieht es denn aus? Der Kopf der Hexe, die ihr nicht töten konntet!“, antwortete sie harsch. Der Offizier wirkte überfordert und drehte den Schädel mit seiner Waffe, um das Gesicht zu betrachten. Nach einer langen Pause unterbrach Asana die Stille mit der sarkastischen Bemerkung: „Also ich bin ja für meine selbstlosen Taten bekannt, aber bevor das Kopfgeld für sie noch verloren geht, nehme ich es doch lieber mit!“. Der Soldat antwortete leicht stockend: „Wir müssen sie zu einem Verhör mitnehmen!“. Er wies sie an ihm zu folgen und einem seiner Männer den Kopf aufzuheben. Asana reagierte verärgert: „Undankbares … ! Nagut wenn es sein muss!“.
Sie wurde zum Kerker der Stadt geführt, wo sie eine anderer Offizier in Empfang nahm und sogleich misstrauisch mit Fragen löcherte. Zum Glück hatte sie ihre Geschichte über ihren heldenhaften Sieg über die aurische Hexe auf dem Weg noch einmal zurechtgelegt. Am schwersten war wohl die Begründung, warum sie den Mann am Morgen nach einem Lehrmeister für verbotene Magie gefragt hatte. Dies begründete sie allerdings schlussendlich als clever durchdachten Hinterhalt um die Fallen der Hexe zu umgehen. Die Geschichte war natürlich von vorn bis hinten Erfunden, das konnte ihr gegenüber allerdings weder Beweisen noch irgendwie Hinweise darauf finden. Leider zählt die Aussage eines Verdächtigen in diesem Teil der Welt wohl wenig, denn der Soldat warf sie nach Ende des Verhörs in eine kleine Zelle. Asana protestierte vergeblich und konnte vorerst nur abwarten. Nur eine halbe Stunde später bemerkte sie eine Gruppe Menschen die vor dem Kerker standen und irgendetwas durcheinander riefen. Sie hörte genauer hin um, herauszufinden was diese wollten. Letztendlich war sie sich sicher, das sie ihre Freilassung und Bezahlung forderten. Scheinbar hat ihre schön zurechtgelegte Lüge bei den Zuschauern der Verhaftung mehr Eindruck hinterlassen als bei den Soldaten.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Abenteuer Band 4 - Seite 25 EmptySo Dez 08, 2019 4:19 pm

Die Grundmauern der Scheune standen noch immer. Sie waren aus Feldsteinen gemauert, sodass sie einige Jahrhunderte überdauern würden. Der Dachstuhl war fast vollständig ausgebrannt, nur die dicksten tragenden Balken waren noch übrig. Allerdings waren auch diese schwarz Verkohlt vom Feuer. Vermutlich war das gesamte Dach aus Holz gewesen, sodass sich das Feuer ungehindert ausbreiten konnte. Als sich Acaell vorsichtig dem Gebäude näherte konnte er noch immer den Rauch riechen. Seine Stiefel hinterließen deutlich spuren in dem grauen Gemisch aus Asche und Schnee. Als er einen schweren Balken aus dem Weg tragen wollte, zerfiel er sofort zu Staub. „Ein Kräftigen Windstoß, und hier bricht alles zusammen“, murmelte Acaell zu sich selbst. Vorsichtig arbeitete er sich Weiter nach vorn, es hätte Acaell nicht gewundert, verbrannte Tiere zu entdecken. „Dieses Gebäude war ein Stall und keine Scheune gewesen, deswegen ist der Drache auch vermutlich hier hin gekommen“, schlussfolgerte Acaell. Zu seinem erstaunen fand er eine eiserne Kette und auch einige Hacken die das Feuer problemlos überlebt hatten. Acaell hoffte, dass die Kette ausreichen würde, um den Drachen festzuhalten. Vorsichtig arbeitete er sich weiter in dem Trümmerhaufen nach vorn. Ell war froh, dass das Dach abgebrannt war, denn so musste er sich nicht sorgen, dass er unter all dem Schutt begraben wurde. Acaell blieb ruckartig stehen als er ein Geräusch hörte. Es war ein leiser aber rhythmischer tiefer Ton. Das Geräusch kam direkt vor Acaell, aus dem großen Haufen aus verbrannten Holz,Brettern und Stroh. Es stiegen immer noch dünne Rauchwolken aus dem Haufen empor, als Acaell sich langsam näherte. Ohne den Haufen zu berühren untersuchte er ihn und fragte sich ob Sulfoss immer noch da drin steckte.
„Sulfoss, aufstehen!“, rief Acaell und klopfte dabei kräftig auf die verkohlten Bruchstüke. Das Geräusch verstummte und es ertönte ein lautes tiefes brummen, sodass der Stapel erzitterte. Der Drache erhob sich aus den Trümmern und man konnte überall zerberstendes Holz hören, welches beiseite geschoben wurde. Acaell sprang zwei Schritte zurück um nicht von den Teilen getroffen zu werden. Sulfoss breitete seine Schwingen aus um sich von dem verkohlten Holz zu befreien und verursachte dabei eine große schwarze Aschewolke. „Musst du gleich so viel Staub aufwirbeln“, hustete Acaell. Der Drache schaute auf Acaell herab und wirkte verschlafen und entspannt, so als hätte er sich ordentlich vollgefressen bevor er sich hingelegt hatte. Acaell nahm die Eisenkette und Wickelte sie um Sulfoss Hals und schloss sie locker mit einem Hacken, er hoffte die improvisierte Leine würde reichen um den Drachen von hier weg zu führen. Acaell ging durch die Trümmer zurück und gab dem Drachen einen kurzen Ruck, sodass dieser ihm folgte. Sulfoss, wirkte zuerst verwirrt verstand aber schnell, dass er einfach nur Acaell folgen sollte. Acaell verließ die Ruine und ging zu dem anderen Gebäude indem der abgestürzte Ballon war. Er öffnete das große Tor und hing Sulfoss Kette an eine Hacken, er hoffte inständig, dass der Drache genug Feingefühl hatte und nicht Ruckartige mit der Kette den Schuppen kaputt zu machte. Acaell nutze die Teile des Ballons und ein paar Teile die mit herum lagern und begann einen Sattel für Sulfoss zu bauen. Der Drache legte sich schon bald wider hin ,sodass es etwas umständlich war, die korrekten Maße zu nehmen. Da Acaell auch nicht wusste ob der 24m lange Mynuar noch größer wurde, nutze er Lederschlaufen und Metallhaken, sodass Acaell die Sattelgröße bequem anpassen konnte.
Daher das der Ballon eher die Form eines Luftschiffes hatte, musste Acaell nicht viel ändern um die grobe Sattel Form zu bekommen, auch die Schlaufen und Bänder die früher den Luftsack für den Auftrieb gehalten hatten brauchte nur kleine Änderungen um sie um den Drachen wickeln zu können. Das größte Problem war die Polsterung, zum einen durfte es für Sulfoss nicht unangenehm sein, zum anderen Durften die harten Schuppen nicht die Riemen kaputt machen. Acaell beschloss das er ein Kissen aus hartem schweren Leder gefüllt mit Stroh mache, dass würde flexible genug sein aber nicht zu schnell abreiben.
Es vergingen einige Stunden in denen Acaell ungestört arbeitete und gut vorankam, der Schuppen hatte alle Werkzeuge die er benötigte, sodass das Arbeiten wirklich angenehm war. Er wurde aus seiner Konzentration gerissen als er Schritte von draußen hörte, sie waren langsam und es klang als wäre die Person schwer, ein Mann vermutlich. Zur Tür herein kam eine stämmige Frau, sie war möglicher weise die Besitzerin dieses Hofes. „Hey! Was machen sie da?!“, rief die Frau mit gebieterischem Ton. Acaell wog seine Chancen ab wie die Frau reagieren würde, und entschied sich das Thema „Drache“ zu vermieden, da der Hof doch ziemlich gelitten hatte. „Hallo, ich bin Acaell. Ich habe vor einigen Woche mich hier eingemietet um diesen Schrotthaufen vorübergehend zu lagern.“, antwortete Ell und deutete dabei auf den auseinander genommenen Ballon. Die Frau entspannte sich etwas, bis plötzlich ihre Züge einfroren, die Augen weiteten und sie mit erstickender Stimme fragte: „Und was ist das, da?“ Ihr starren war auf Sulfoss gerichtet und man sah wie ihre Hände zitterten. „Das ist die Bestie die hier in letzter Zeit ihr Unwesen getrieben hat. Töten kann man so etwas großes nur Schwer und das ist meist mit vielen Toten verbunden, also habe ich mich entschied diesen Mynuar von hier weg zu bringen.“
„Aber, dieses Untier muss sterben! Es soll von hier Verschwinden! Fort von meinem Hof bevor es den Rest auch noch zerstört“, schrie die Frau hysterisch. Sulfoss entgegnete dem mit einem lauten kehligen warn Schrei. „Wenn sie es schaffen ihn zu überzeugen von hier zu verschwinden gerne“, sagte Acaell und begann Sulfoss am Kopf zu kraulen damit dieser sich wider beruhigte, „Diese Art regiert sehr negativ auf Bedrohungen oder laute Geräusche. Damit es nicht noch ein Desaster gibt sollten wir also möglichst leise sein“
Die Frau bis die Lippen zusammen und antwortete: „Bitte, verschwinde so schnell wie möglich“
„Natürlich, ich werde ihn ruhig halten und danach verschwinden“, antwortete Acaell und setzte seine Arbeit fort. Die Frau drehte sich um und verschwand wider, bevor Acaell noch mehr sagen konnte.
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