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 Abenteuer Band 4

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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo März 12, 2018 5:44 pm

Asana beobachtete wie Acaell auf den Drachen stieg und ihn weiter kraulte. Sie ging zum Kopf des Drachen und machte es dem Alchemisten gleich und kraulte vorsichtig den Drachen am Kopf. Das Tier zeigte darauf wesentlich weniger Reaktion als bei Acaell, vermutlich hatte sie zu wenig Kraft um durch die dicke Haut des Drachen zu kommen. Sie blickte zum Alchemisten auf, der inzwischen auf dem Drachen lag und merkte an: „Wenn du bei Fesselspielen mit deinem Drachen angekommen bist, hau ich aber ab. Ich steh dann doch eher auf Menschen.“ daraufhin fing an über ihre eigenen Worte zu lachen. Kurze Zeit später ging sie um das Tier herum, Acaells Klamotten tropften immer noch von dem blutigen Wasser, das aus dem Geysir kam und Asana sagte leicht angewidert zu ihm: „Ich würde es übrigens begrüßen, wenn du etwas besser riechen würdest als der Drache! In der Stadt gibt es ein Badehaus, die haben sogar Wasser ohne Tierblut. Allerdings haben die Geschlechtertrennung.“, Asana dachte nochmal nach und schlug vor: „Ich habe am Schwarzen Brett auch Werbung von ein paar heißen Quellen neben dem Wald am anderen Stadtrand gesehen. Hat wohl ein erfolgloser Fremdenführer da aufgehangen. Solange wie die Zettel da schon hingen ist dort vermutlich niemand. Ich wollte mir das nach Sonnenuntergang mal mit Shaya ansehen, kannst ja auch kommen.“. Asana hatte inzwischen wieder ein paar Schritte Sicherheitsabstand zum Drachen aufgebaut, und ergänzte: „Aber bring bloß nicht den Drachen mit!“.
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MCenderdragon
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo März 12, 2018 7:49 pm

Acaell setzte sich auf den Drachen: „Ich denke nicht das dem Drachen Fesselspiele gefallen würden, aber ein Sattel ist ja fast das gleiche und den braucht er unbedingt.“ Acaell betrachtete seine Kleidung und fuhr fort: „Ja Baden werde ich definitiv, ob ich bis zu den Quellen am Wald laufe weiß ich nicht, hier gibt es ja auch welche in der Nähe. Und ob Sulfoss uns begleiten will kann ich nicht beeinflussen“, Acaell grinste jetzt in Asanas Richtung, „Eigentlich kann Sulfoss überall eine heiße Quelle machen, solange Wasser oder Eis in der Nähe ist.“ Der Alchemist kletterte von der Echse herab und ging zu seinem Rucksack. Kurz davor spreizte er seine beiden Hände und streckte dabei die Arme aus. Aus seiner Kleidung und auch aus seinen Haaren kamen kleine Tropfen heraus die um ihn herum eine Weile schwebten um dann auf den Boden zu fallen.
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo März 12, 2018 9:12 pm

„Drachen-warmes Schwefelwasser. Ich kann mir schöneres Vorstellen.“, antwortete Asana. Sie ging noch einmal zum Drachen, fuhr mit der Hand über seinen Kopf und sagte zu ihm: „Ich werd mich wohl an dich gewöhnen müssen.“. Sie entfernte sich wieder ein paar Schritte und sagte zum Alchemisten: „Ich hab mich zum Mittag mit Shaya verabredet. … Brauchst du mich gerade noch für was?“
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MCenderdragon
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo März 12, 2018 10:17 pm

Acaell überlegte kurz und antwortete dann: „Nein, eigentlich nicht. Ich werde zu Bellamie gehen. Bei den Quellen kann ich euch ja heute Abend dann berichten ob wir den Golem gefunden haben.“
Sulfoss drehte den Kopf in Richtung von Asana. „Und eigentlich musst du dich nur an mich gewöhnen, Sulfoss kann dich auch in seinen Krallen transportieren“, sagte der Alchemist mit einem dreckigen grinsen. Den Rucksack hatte er inzwischen wieder auf seinem Rücken, sodass der Mantel eng um seinen Oberkörper spannte. „Wir müssen ja eh erstmal in dieselbe Richtung laufen oder?“, fragte Acaell und ging dabei zum Drachen, „Du wirst während ich weg bin nicht wider alles möglich fressen, ok?“ Der Drache antworte mit einem Knurren. „Na schön, erreg aber keine zu große Aufmerksamkeit, ich will nicht von irgendwelchen Drachen angriffen hören.“ Damit stapfte er in Richtung der Schmiede durch den Schnee.
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Apr 03, 2018 2:53 am

Asana und Acaell gingen noch etwa 5 Minuten in die selbe Richtung, dann verabschiedete sie sich mit den Worten: „Lass dich nicht von deinem Golem fressen!“  und Schlug ihm noch auf die Schulter, bevor sie in der Stadt verschwand. Nachdem sie endlich den Marktplatz erreichte hatte ging sie zum Rathaus hinüber. Shaya war noch nirgends zu sehen, also lehnte sich Asana an einen Zaun neben dem Hauptgebäude und wartete. Nach zirka einer viertel Stunde kam Shaya dann endlich angelaufen, nach ihrer Kleidung zu Urteilen hatte sie wohl gerade irgendwo als Kellnerin ausgeholfen. Asana begrüßte sie mit den Worten: „Shaya! Wird aber auch Zeit!“ und warf ihr das zweite Brötchen entgegen, das sie am Morgen gekauft hatte. Shaya fing es gerade so auf und schaute irritiert zurück. Asana ergänze noch: „Mittagessen! Beeil dich du hast heute noch viel zu tun.“. Die Frau war wiedereinmal völlig überfordert von Asana Verhalten. Schüchtern packte sie das Essen auf und verschlang gierig das Brötchen. Als Shaya fast fertig war, fragte sie: „Was hast du eigentlich mit mir vor?“. Asana wartete noch wortlos bis Shaya mit dem Essen fertig war und packte sie am Handgelenk. Sie zog die verwirrte Frau ein paar Straßen weiter, zurück zu dem Handwerksgeschäft bei dem sie ihre Klamotten gekauft hatte. „OK, da sind wir!“, sagte Asana als die beiden vor der Eingangstür des Ladens standen. „Was wollen wir denn hier?“, fragte Shaya verunsichert. „War doch deine Idee, du sagtest gestern doch das du als Schneiderin arbeiten willst!“, erwiderte Asana mit einem grinsen. „Nein … ich meinte doch … wieso hier? ...“, stammelte die Frau und versuchte zu verschwinden. Asana hielt sie immer noch am Handgelenk fest und zog sie mit durch die Tür des Ladens, während sie noch genervt zu Shaya sagte: „Du kannst mir ja später noch danken. Jetzt müssen wir erst mal den Besitzer von dir überzeugen!“.
Die Szene die die beiden vorfanden als sie den Laden betraten war überraschend.  Der Handwerker stand hinter dem Tresen und wirkte völlig gestresst, während er versuchte eine Gruppe Männer zu besänftigen die vor ihm schimpften. Vermutlich waren das die Leute deren Aufträge er ihretwegen verschoben hatte. In der Ecke mit dem Spiegel hatte sich eine Gruppe Frauen versammelt die sich um einen kleinen Tisch voller Skizzen tummelten. Sie erkannte einige von vornehmen Kleider, aber auch die Skizzen die er am Vortag für Asana angefertigt hatte waren mit darunter. Asana erkannte eine der Frauen wieder, sie gehörte zu denen die sie am morgen weggeschickt hatte. Sogleich wurde auch sie, oder eher gesagt ihr Outfit zum Gegenstand der Gespräche. Im Raum drängten sich insgesamt zehn Kunden.
Asana und Shaya quetschten sich durch die Menschenmassen bis hinter den Tresen, erst jetzt bemerkte der Handwerker ihre Anwesenheit. Der Mann entschuldigte sich kurz bei den wartenden Kunden und ging mit den beiden hinter in die Werkstatt, wo er sogleich zu Asana sagte: „Du hast ja Nerven hier nochmal aufzukreuzen! Oder willst du mich weiter ausbeuten?!“. Er versuchte wohl die letzte Nacht oder seine finanziellen Einbußen mit der Kleidung für Asana zu verdrängen. Shaya stand wortlos daneben und war verängstigt von der harschen Reaktion des Mannes. Unbeeindruckt unterbreitete Asana ihm den Grund ihres Kommens: „Du scheinst mit deinem Laden überfordert zu sein. Ich bin hier um dir eine weiteres paar Hände zu bringen, vielleicht bekommst du den wütenden Mob da draußen so noch besänftigt!“. Ungläubig fragt er: „Sie? Glaub aber nicht das ich sie auch noch bezahle.“. Asana trat wütend einen Schritt an ihn heran: „Du wirst sie bezahlen, und zwar zum vollen Lohn! Komm gar nicht erst mit 'Aushilfe'!“, sie ging wieder ein Stück zurück und ergänzte noch: „Du hast ja wohl kaum eine alternative, wenn du die Kunden da draußen behalten willst.“.  Shaya war die Situation sehr unangenehm und flüsterte hinter Asana: „Hör auf, lass uns gehen ...“. Asana ignorierte ihre Worte und zog sie neben sich. Der wütende und gestresste Handwerker antwortete reflexartig: „Vergiss es! Eine Ausländerin und noch nicht mal eine Ausbildung. Vermutlich darf ich ihr erst mal beibringen wie man eine Nadel hält. Für so jemanden hab ich weder Zeit noch Geld!“. Asana konterte sogleich: „Sie kann sehr viel mehr als du denkst und wenn du Vollidiot nicht ...“. Als die beiden zu Shaya blickten verstummte der Streit schlagartig. Sie hatte angefangen zu weinen und war gerade dabei in Richtung Tür zu rennen. Erst jetzt wurde dem Handwerker wirklich klar, was er eben über das Mädchen gesagt hatte das die ganze Zeit direkt vor ihm stand. Verzweifelt rief der ihr hinterher: „Entschuldige! Bitte warte! ...“.  Shaya blieb kurz vor der Tür stehen, drehte sich aber nicht um. Asana ging sofort zu ihr um umarmte sie. Erst versuchte sie auch Asana von sich weg zu halten, da sie offensichtlich auch ihr Schuld an der Situation gab. Aber in ihrer Verzweiflung akzeptierte sie die Nähe zu Asana. In ihren Armen schluchzte Shaya weiter nach ein paar Minuten sagte sie vorwurfsvoll zu ihr: „Ich hab es dir doch gesagt! Für mich gibt es hier keine Zukunft.“ und weinte weiter.
Der Handwerker sah sich das ganze mit an und näherte sich geplagt von seinem Gewissen: „Es tut mir leid. Entschuldige das ich so schlecht über dich gesprochen habe, ich kenne dich doch eigentlich gar nicht. Und ...“, der Mann zögerte kurz und setzte demütig fort, „... wenn du immer noch hier Arbeiten willst ...“. Shaya blickte böse zu dem Mann und stand vermutlich kurz davor: „Nein!“ zu schreien. Asana die die letzten Minuten nichts gesagt hatte, da sie mit den Emotionen der Frau nicht wirklich umzugehen wusste, versuchte ihr bestes und legte eine Hand in Shayas Nacken. Diese erschrak leicht und blickte zu Asana zurück, die fast unhörbar leise zu ihr sagte: „Komm schon versuch es ...“. Shaya verstand scheinbar die Geste und überlegte. Währenddessen ging der Handwerker auf die Knie und ergänzte noch: „Du bekommst das volle Lehrlingsgehalt!“. Missmutig über den Meinungswechsel des Mannes willigte Shaya dann doch ein. Als sie sich aus der Umarmung mit Asana gelöst und auf einen Stuhl am Rand des Raumes gesetzt hatte, kehrte Asana langsam zu ihrem üblichen auftreten zurück. „Klärt ihr das hier noch in Ruhe, ich werd mal sehen ob ich die Meute da draußen beruhigen kann!“ kündigte Asana an und ging nach draußen, wo sie erst einmal durchatmete. Sie fühlte sich nach der langen Umarmung mit Shaya irgendwie seltsam.
Nach einer kurzen Pause widmete sie sich der Gruppe vor dem Tresen, der sie bestimmt verdeutlichte, dass sie an der Situation nicht ändern können und gab ihnen großzügig gesetzte, neue Termine für ihre Aufträge. Sie notierte alles auf ein paar Zetteln die sie auf dem Tresen gefunden hatte. Die Männer verließen einer nach dem anderen den Laden, waren aber meist immer noch schlecht gelaunt. Vermutlich muss der Handwerker ihnen später noch einen Rabatt anbieten um sie als Kunden zu behalten. Daraufhin versuchte Asana ihr bestes sich an der Modediskussion der Frauen zu beteiligen. Auch wenn sie weder von der hier üblichen Mode, noch vom Schneiderhandwerk wirklich viel verstand hatte sie wohl zumindest zwei Frauen motiviert eine Bestellung aufzugeben.
Nach zirka einer Viertelstunde kamen die beiden aus der Werkstatt zurück. Beide hatten sich deutlich beruhigt und Asana glaubte sogar ein lächeln bei Shaya erahnen zu können. Sie hatten sich wohl geeinigt, da der Handwerker sogleich zu den Kunden ging und Shaya sich einen der einfachen Reparaturaufträge schnappte. An der Tür zur Werkstatt sprach sie noch kurz mit Asana: „Es gibt da noch ein Problem … eigentlich hätte ich heute Nachmittag noch als Aushilfe einer Bar kellnern sollen. Kannst du dir vielleicht eine Ausrede für ...“. Asana unterbrach sie: „OK, ich brauch eh noch etwas Geld … so einfach wie beim ihm kann ich wohl nicht jede Rechnung begleichen.“. Shaya wirkte über den Kommentar etwas verärgert antwortete aber: „Wenn du willst ...“  und gab ihr die Adresse der Bar. Nachdem sie sich verabschiedeten hatte sagte Asana noch: „Ich hol dich nach meiner Schicht hier ab, ok?“. Shaya nickte und verschwand im Hinterraum. Daraufhin verließ auch Asana den Laden und ging die eisigen Straßen von Frosthint entlang.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mi Apr 04, 2018 9:11 pm

Als Acaell bei der Schmiedestelle angekommen war empfing ihn zu seiner Überraschung nicht der Schmied. Bellamie hätte ihn sicherlich gefragt was mit seinen Sachen passiert war, die waren immerhin noch voller Blut. Irgendwie war er erleichtert nicht mit Fragen gelöchert zu werden. Er ging in das Haus um zu sehen, ob Bellamie drinnen war. Auch dort war niemand, die Granaten zu zuvor noch auf dem Tisch waren, lagen nun nicht mehr dort. „Hoffentlich ist er noch nicht losgegangen…“, hoffte der Alchemist in Gedanken. Er entschied sich zuerst was gegen das Blut auf seiner Kleidung zu tun und suchte in dem Hinterraum nach einer Bürste. Das Lager aus dem auch Bellamie die Mokettos geholt hatte wirkte wie eine Abstellkammer, jedoch war sie aufgeräumt. In der Küche breitete Acaell zuerst die Jacke auf dem Tisch aus. Er nahm etwas warmes Wasser vom Feuer und begann das Blut aus zu scheuern. Es kam einiges raus jedoch blieb eine leicht rote Verfärbung auch nach Zahlreichen versuchen. Danach widerholte er noch das Ganze für die Hose. Er war froh das nur die dicke Pelzkleidung alles abbekommen hatte und nicht seine Kleidung darunter. Er zog sich wider Wetter gerecht an und ging nach draußen. Dort suchte er im Schnee nach Spuren von Bellamie, seine eigenen zum Drachen konnte er deutlich sehen, die älteren Spuren vom vor Tag waren nicht mehr zu sehen, es hatte also in der Nacht geschneit, er war zu müde um sich richtig daran zu erinnern. Nachdem er die Umgebung ein wenig Untersucht hatte, entdeckte er Spuren in eine Richtung in die er nicht gegangen war. Die Spuren führten Nordöstlich von der Stadt weg, die Schmiedehütte war also mit der Stadt zusammen hinter ihm.
Er war noch nicht weit gekommen da hörte ein dumpfes Geräusch. Es wirkte wie eine Explosion jedoch extrem leise und sehr gedampft, es musste also wirklich weit weg sein… Ohne weiter darüber nach zu denken rannte Ell in diese Richtung.
Nach einer Viertelstunde konnte er eine Höhle sehen und auch Rauch der in der Nähe aufstieg. Es dauerte nicht lange und er war dort. Bellamie konnte er nicht sehen aber er war definitiv hier in der Nähe. Seine Gedanken wurden von einem tiefen Gebrüll jäh unterbrochen. Reflexartig schmiss er den Rucksack zu Boden, aus dem Rauch stürmte der Eis-Golem auf ihn zu, er erhob seine wuchtigen Pranken uns und ließ sie sausend auf ihn niederfahren, Acaell hatte keine Zeit mehr sein Schwert zu ziehen.
Er blockte den Angriff nur mit seiner linken Hand. „Hätte ich keine Schild Mokettos gehabt wäre mein Arm jetzt gebrochen“, sagte der Alchemist während er langsam zu dem Golem aufblickte.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Apr 09, 2018 11:07 am

Seine Augen brannten fürchterlich. Stundenlang hatte er in halber Bewusstlosigkeit geweint. Eine Trauer an alte, böse Erlebnisse, ausgelöst durch diesen Zauber der Melodie. Sie war schön, aber dass man auf solche Weise derartige Ergebnisse bei fühlenden Wesen hervorrufen kann, war ihm allerdings nicht bekannt. Die bösen Erlebnisse spielten sich vor ihm ab, als würden sie tatsächlich geschehen, ohne dass er davonlaufen konnte oder wenigsten wegschauen. Ein grausamer Zauber. Es kamen Erinnerungen vor, von denen er glaubte, sie seinen nicht mehr in seinem Gedächtnis vorhanden. So wie die Nacht, in der das Schiff der Piraten von dem Meeresungeheuer versenkt wurde:
Es war damals ein sehr ruhiger Abend. Auf See war kaum Wellengang. Bis zum Sonnenuntergang, jedenfalls. Das Schiff war allerdings sehr anfällig gegen raue See, mäßiger Wellengang war deutlich an Bord zu spüren, nichts für Seekranke. Und Stürme, wie einer diese Nacht aufziehen sollte, waren unglaublich gefährlich für diese Schaluppe. Die Piraten mussten sie von Asteranern gestohlen haben, nachdem was Nachthaar über Schiffe wusste (in seiner Kindheit hatte irgendein Abenteurer seinen Stamm besucht und etwas zu diesem Thema berichtet). In den Küsten des Nordkontinentes wurden diese von den Einheimischen zum Fischen verwendet. Der Einmaster mit der hellblau bestrichenen Unterseite, um Fische nicht vor ihrem Fang zu überraschen, war zwar wendig und konnte mit einer kleinen Bestatzung gut gesteuert werden, war aber durch seinen geringen Tiefgang und die hohen Seiten eben nicht hochseetauglich. Das war aber ja auch nicht der einzige Grund des nächtlichen Unglücks. Nach dem die Sonne am Horizont verschwand, was man durch schlecht verbaute Planken sehen konnte, im Schiffsinneren, wurde der Wind langsam stärker. Mit fortschreitender Zeit, als der Himmel völlig verdunkelt war, auch durch Wolken, trieb der Wind die Wellen so hoch, dass die Schaluppe nur noch am Schaukeln war und Wasser durch undichte Stellen an den Wänden und von oben in das Schiff spritzte. Einige der Lampen unter Deck wurden dadurch gelöscht. Zu allem Überfluss fing es auch noch zu regnen an. Wie stark dieser war, konnte der Verdane allerdings nicht feststellen. Das Unwetter dauerte bis weit in die Nacht hinein, beruhigte sich aber nach Mitternacht schon ein wenig. Zumindest hörte der Regen auf. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte man von oben Schreie. Die Seeräuber rufen sich irgendetwas zu, was Nachthaar nicht verstand, einerseits wegen dem Rauschen der See, andererseits dadurch, dass es in einer fremden Sprache geschah. Währenddessen kam ein Mann von oben herunter gerannt. Er hielt einen Bund Schlüssel in der Hand und die Gefangenen, einschließlich Konradíl selbst, hatten die Hoffnung, sei würden freigelassen. Aber der Mann prüfte nur, ob das Schloss wirklich fest zu war und befestigte ein zweites an der Tür, um sicher zu gehen, dass keiner rauskam. Danach wollte er nach oben rennen. Im selben Moment zerbarsten aber die Planken neben ihm. Holzsplitter flogen durch die Gittertür zu den Gefangenen und ein großer, schleimiger Tentakel griff nach dem Mann. Als er von dem Ungeheuer nach draußen gezogen wurde, fielen Einige Schüsse und die Kreatur zuckte zusammen. Das half jedoch nicht wirklich. Mit Germana-Waffen haben sie sie zwar verletzt, aber wütender gemacht. Wild schlugen nun ihre Tentakel auf das Schiff ein. Planken brachen in großen Mengen auseinander und Wasser drang erneut ins Schiffsinnere, während die Piraten mit allem, was sie zur Verfügung hatten auf den Kraken schossen, selbst mit Granaten. Die Schüsse und Explosionen nahem exponentiell ab und Hautfetzten, sowie schleimiges Monsterblut klebten auf allem, was vom Schiff übrig war. Ein noch unverletzter Tentakel brach von unten in den Gefangenenraum. An seiner Spitze konnte man eine scharfe Klinge erkennen, die an einen zu großen Haizahn erinnerte. So schnell, wie der Tentakel in die Zelle eindrang, fiel er völlig erschlafft um. Das Monster schien tot zu sein, gestorben an Blutverlust oder vielleicht weil sich eine Gewehrkugel in den Körper des Kraken bohrte. Über den überraschend schnellen Sieg erleichtert, fing die Piratencrew zu applaudieren an, ebenso wie Teile der Gefangenen (es waren nicht alle Verdanen). Aber anstatt im Ozean zu versinken, erwachte das Monster und brachte seine letzten Kräfte auf, um das Schiff völlig zu zerstören. Der erschlaffte Tentakel in der Zelle schlug noch einmal heftig um sich und riss ein weiteres Loch in die Wand. Dann erschlaffte er erneut und rutschte aus dem Loch im Boden, sodass Wasser einströmte. So versanken der Kraken und die Schaluppe fast zeitgleich. Als am Oberdeck noch ein abgetrennter Tentakel in die See platschte, zerbrach das Schiff im Ganzen. Und jeder Überlebende, der nicht von so einem Tentakel zerquetscht oder durchbohrt wurde, der nicht in dem nach Verwesung stinkenden Maul des Monsters verschwand und nicht von zerbrochenen Planken aufgespießt wurde, sozusagen fast niemand, war frei. Frei aus der echten Gefangenschaft oder einfach von der einengenden und stickigen Dunkelheit unter Deck und dem täglichen gesalzenen Fisch. Nachthaar klammerte sich an einen Balken, an dem Fetzen Segel befestigt war. Er trieb auf dem Wasser und in Schleim, der auf dem Wasser schwamm. Das Salz der See schien das Blut des Kraken zu verdicken, zu einer widerlichen und klebrigen Masse, die sich in seinem Pelz, aber noch mehr in seinen Wunden festsetzte. Wenigstens ist so verhindert, dass er ausblutete, wie ein Schwein beim Fleischer, auch wenn das nichts gegen die eisige Kälte des Wassers half. Mit den Strahlen der aufgehenden Sonne ging auch Hoffnung in ihm auf. Hoffnung, sich nicht vom Treibgut zu lösen und sein eh schon fast beendetes Leben in den Fluten ganz zu beenden. Mit neuem Lebensmut, und der Kälte und den Verletzungen entgegen trieb er mit schwachen Schwimmbewegungen der aufgehenden Sonne entgegen, mit dem Willen Land zu erreichen.
Das war die letzte Erinnerung, die nach seinem Erwachen blieb. Die anderen waren, wie Träume, tief im Unterbewusstsein vergraben un wirkten demzufolge wenig Einfluss aus. Die durch die Melodie verursachte Trauer war eigentlich nur in der Ohnmachtsphase aktiv und war jetzt am abklingen. Aber der Schrecken des Ereignisses auf See war intensiver und wirkte immer noch nach. Nachthaar konnte sich bis vorhin überhaupt nicht mehr daran erinnern. Nachdem er damals in der Hütte dieses einen Verrückten erwachte, war von dieser Nacht nichts im Gedächtnis vorhanden. Weder der Schleim, der, von dem nach Tod stinkendem Ungeheuer, tropfte, die qual- und angsterfüllte Schreie, derer, die es mit seinen Tentakeln zerquetschte. Wahrscheinlich war es zu grausam, um es sich zu merken.
Trotzdem musste er sich konzentrieren. Weiter dasitzen und an Vergangenem zu sinnieren brachte ihn aus diese Höhle hier nicht raus. Jetzt musste er erstmal wissen, wo er war. Vom Geruch seiner Umgebung her, war es eine feuchte Höhle. Sehen konnte er hie allerdings nicht. Nicht einmal, nachdem er sich die vertrockneten Tränen aus den Augen wischte. Dazu war es zu dunkel. Also war die Höhle auch noch ziemlich tief, wenn sich kein bisschen Tageslicht bis hier unten hin verirrte. Dazu war es hier auch viel zu still. Kein Wind, keine Tiere. Nur ein weit entferntes, kaum wahrnehmbares aber monotones Tropfen. ein gewöhnlicher Mensch hätte das sicher nicht gehört. Aber den Verdanen störte es, jetzt wo er danach lauschte. Aber wenn er irgendwie in dieses kalte und nasse Loch reingekommen ist, muss er irgendwie wieder raus. Sehr weit weg von Lewa kann er ja nicht sein, wenn er von einer zierlichen Dame allein getragen wurde. Seinen Körperfunktionen nach zu urteilen, war auch kein ganzer Tag vergangen. An die Themen Körper und Zeit denkend, viel ihm auf, dass die Schnittwunden an Oberarm und Pfoten nicht mehr schmerzten. Da war nur noch das juckten von alten Verletzungen, das nur da ist, wenn man daran denkt. Das war merkwürdig. So tiefe Schnitte heilen nicht in der kurzen Zeit in dem Maß. Es hätten dafür mindestens drei Tage vergehen müssen. Das muss diese Frau bewirkt haben, wenn sie ihn auch mittels einer Melodie verhext. Oder es könnte auch der Ring gewesen sein... Egal. Zuerst musste er hier raus, sonst würde er immer hier bleiben und sich über Schnittwunden wundern. Ohne ein wirkliches Ziel zum daran orientieren, lauschte er nach dem Tropfen. Wo es tropft ist Wasser und das muss aus der Höhle rausfließen. Er bewegte sich langsam in Richtung des Geräusches und tastete mit der linken Vorderpfote die kalte und nasse Wand entlang, darauf bedacht nicht zu stolpern, was bei absoluter Dunkelheit schnell passiert. Möglicher weise waren die Wunden nicht so gut verheilt, wie es sich anfühlt und durch ein Stolpern würden sie wieder aufreisen. Wärend er zur Geräuschquelle ging, wurde die Feuchtigkeit an der Wand im gleichen Maß größer, wie das Tropfen lauter wurde. Und mehr. Es schien, als sei er auf dem Weg zu einigen Tropftsteinen. Nachdem er noch eine gefühlte Stunde weiterging, kam er dort auch an. Immernoch in totaler Dunkelheit, vesuchte er sich nun dort zurectzuufinden. Er tastete nun den Boden ab, vielleicht fand er dort einen Wasserstrom, den er verfolgen könnte, schließlich tropfte ja immer weches von oben nach und musste wegfließen. Für ein deutiches ergebnis war die Wassermange aber zu klein. Die durch Tropfen erzeugten Wellen verhinderten, dass man in fingerbreit tiefer Flüssigkeit eine Strömung fühlen konnte. Ein wenig enttäuscht lief err weiter. Vielleicht fand er irgendwas anderes, das mehr dabei half, aus dieser Höhle zu entkommen.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Do Apr 12, 2018 8:51 pm

Der Rauch klarte langsam auf. Der Golem hatte sich noch nicht bewegt, Acaels Hand ging zu seinem Schwertgriff. Plötzlich schrie es aus dem Rauch: „Impact!“ und eine Feuerkugel traf den Golem in Rücken. Die Wucht war stark genug, dass Acaell sie deutlich spüren konnte. Er stieß den Golem mit der linken Hand weg, der taumelte nach hinten, mit der rechten zog er das Schwert, griff um und versetzte dem Golem einen hieb quer über die Brust. Das reichte aus um den Golem aus dem Gleichgewicht zu bringen, sodass er nach hinten überkippte. Ell nutze diese Gelegenheit um in dem Rauch nach Bellamie zu schauen. Der Schmied war bis auf einige Schrammen und Beulen nicht verletzt. Jedoch wirkte er erschöpft. Der Alchemist fragte sich, ob die Explosion eine Granate war oder eine Feuerfaust von Bellamie, das würde zumindest seinen Zustand erklären.
„Hast du die restlichen Granaten bei dir?“, fragte Acaell ohne den Golem aus den Augen zu lassen. „Ja klar, habe ich“, antwortete Bellamie prompt und deute auf einen Beutel, der schon halb vom Schnee bedeckt war. „Er kommt!“, warnte Bellamie. Er nutze sein Windschwert um den Golem aus der Distanz heraus an zu greifen, jedoch zeigte es wenig Wirkung. Währenddessen spurtete Acaell zu dem Rucksack mit den Explosivstoffen, der Golem war durch Bellamie gut abgelenkt, Acaell zog eine Granate heraus und war sie auf den Golem.
Zu seiner Ernüchterung machte es nur ein dumpfes „Klong“ als das Metall das Eis traf und dann landete die Granate im Schnee. Ungläubig wiederholte der Alchemist das Ganze mit gleichem Ergebnis. Als er gerade die Dritte werfen wollte, stoppte er und ließ sie wieder in den Schnee fallen. Der Alchemist hatte realisiert, dass die Granaten zu kalt waren um zu explodieren, das schneereiche Gebiet hatte dafür gesorgt, dass die explosive Flüssigkeit im inneren so träge wird, dass selbst harte Stöße nicht ausreichten um eine Explosion auszulösen.
Acaell packte sein Schwert fest mit beiden Händen und stürmte von der Seite auf den Golem zu. Mit beiden Händen formte er eine Windfaust um das Schwert, sofort aktivierte sich auch das Moketto und versuchte die Klinge um 10m zu verlängern, Acaell unterdrückte das jedoch, sodass die Klinge nur um einen Meter verlängert wurde. Diese Energie zu unterdrücken wurde zunehmend schwieriger, jedoch wurde die Luft an der Spitze zu einer scharfen Klinge verdichtet. Ausweichen war in diesem Zustand nicht mehr möglich, Acaell musste sich zu sehr auf das Schwert konzentrieren, als dass er hätte rechtzeitig reagieren können. Die Windklinge traf den Golem an der Seite und schnitt in das dahinschmelzende Eis, die metallene Spitze war nur wenige Zentimeter in den Golem eingedrungen als die Klinge abrupt stecken blieb. Acaell nutze das um ließ all den Energie die er bisher unterdruckt hatte mit einem Mall frei. Der Rückstoß war gewaltig jedoch konnte Acaell ihn abfangen indem er sein gesamtes Gewicht dagegenstemmte. Aus der anderen Seite kam im gleichen Moment explosionsartige die angestaute Luft heraus und hinterließ ein großes Loch. Bellamie griff währenddessen frontal an und fügte dem Monster eine tiefe Wunde quer über die Brust zu. Wäre der Gegner aus Fleisch und Blut gewesen, dann hätte das ausgereicht damit er verbluten würde. Aber der Golem war aus Eis, er konnte sich nicht regenerieren, aber anscheinend konnte er keinen Schmerz empfinden. Und doch spürte er das ihm etwas fehlte nachdem Acaell ihm das Schwert in die Seite gerammt hatte. Acaell nutze aus das der Golem sich wider auf Bellamie konzentrierte, zog sein Schwert heraus und vergrößerte den Abstand zu ihm. Zu vorsichtig kann man ihm Kampf gegen einen Feind nicht sein, noch dazu, wenn man nicht weiß, zu was er alles imstande ist. „Bellamie“, begann Acaell, „wie genau kannst du mit deinen Feuerbällen zielen? Schaffst du es, mehrmals die selbe Stelle zu treffen?“ Auf den Golem fokussiert antwortete Bellamie: „Die Explosion ist ziemlich groß. Mehrmals dasselbe Körperteil zu treffen sollte ich hinbekommen.“ „Das reicht völlig“, antwortete Ell und stürzte los. Durch die beachtliche Größe des Golems attackierte Ell hauptsächlich Torso und Beine. Es war seltsam gegen einen deutlich größeren Gegner zu kämpfen, denn er musste ständig nach oben schauen um seine Arme im Blickfeld zu behalten. Der Golem schlug zu, er wich aus, das Eismonster nutze der anderen Arm, Acaell blockte mit dem Schwert. Es gelang ihm nur selten genau im richtigen Moment zu kontern, um dann sofort mit einem weiteren hieb den Golem weiter zurück zu drängen. Der Kampf nagte sehr an seiner Ausdauer, es wurde zunehmend anstrengender nicht getroffen zu werden. Der Gegner war wirklich zäh. Plötzlich hatte der Alchemist einen Einfall: „Bellamie, feure auf die Wunde an der Seite und lenk in weiter ab!“ Bellamie antwortete mit einem: „Impact!“, gefolgt von weiteren Schlägen. Er schaffte es den Golem zurück zu drängen jedoch machten die Hiebe kaum Schaden an dem Eis. Ohne, dass der Golem ihn beachtete konnte der Alchemist hinter den Golem gelangen. Er nahm das Schwert in seine linke Hand, presste die rechte Handfläche gegen den Rücken des Eiskolosses und schrie dabei: „Schmelze!“ Seine Hand drang in das Eis ein und mit einem klirren bröckelte das Eis um seine Hand heraus. Er konnte jetzt seinen Arm durch den Bauch des Golems stecken, weil ein großes Loch sich dort gebildet hatte. „Bellamie, nochmal auf die gleiche Stelle!“, rief Acaell während er zurück sprang um aus der Reichweite des Gegners zu sein. Der Feuerball traf, das Gewicht erledigte den Rest, die linke Seite des Lochs war nun vollkommen zerstört, sodass die rechte Seite alleine das gesamte Gewicht tragen musste und brach. Der Oberkörper kippte herunter und viel in den Schnee.
Plötzlich explodierte der Golem als er auf den Schnee traf. Er musste auf eine Granate gefallen sein die durch das immense Gewicht dann doch explodiert ist. Vorsichtig näherten sich die beiden Männer den Überresten des Golems. „Das ist seltsam“, sagte Bellamie nach kurzer Zeit, „Eigentlich müsste hier, naja, so etwas wie ein Kern sein, irgendetwas was das ganze angetrieben hat.“ Damit begannen die beiden Männer den Golem zu untersuchen.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Sa Apr 21, 2018 7:27 pm

Masterpost für Konradíl

Konradíl vernahm vor sich nun weitere Tropfgeräusche, denen er folgte. Nach kurzer Zeit änderte sich der Ton der Wassertropfen und nahm zusätzlich stärker werdende Echos an. Dies deutete darauf hin, dass sich der Gang vor ihm vergrößerte. Er schritt vorsichtig weiter und betrat einen etwas größeren Raum, das entnahm er zumindest aus den Geräuschen und der Tatsache das er zu keiner Seite mehr eine Wand ertasten konnte. Er versuchte noch einmal einen Wasserstrom auszumachen und tastete auf dem Boden herum, tatsächlich fand er eine kleine Rille im Boden durch die ein wenig Wasser floss.
Er folgte diesem Rinnsal ein paar Schritte weiter, bis sein linker Fuß plötzlich nicht mehr auf festen Untergrund traf sondern in Wasser eintauchte. Durch seine vorsichtigen Schritte konnte er mühelos verhindern das Gleichgewicht zu verlieren und zu stürzen, allerdings war sein Fuß trotzdem nass geworden. Offensichtlich stand er am Rand eines unterirdischen Sees. Konradíl tastete noch etwas, konnte aber nur feststellen, dass das Wasser so kalt wie der Rest der Höhle war. Anhand der Echos im Raum schätzte er ihn auf einen Durchmesser von reichlich 20 Metern. Da er eine ganze weile nichts getrunken hatte und Durst verspürte entschloss er sich einen Schluck des Wassers zu nehmen. Es schmeckte erwartungsgemäß stark nach Kalk und anderen Mineralien, auch war ein Ansatz von Metallen zu schmecken. Wie aber auch schon im Rest der Höhle gab es hier keinerlei Anzeichen für irgendeine Form von Leben.
Er hob den Kopf wieder und bevor er sich weitere Gedanken machen konnte, geschah plötzlich etwas unerwartetes. Von der Mitte des Raumes ging ein Lichtblitz aus, der sich von einem Punkt in zirka 2 Metern Höhe durch eine Art Säule nach oben und unten ausbreitete. Gleichzeitig zum Licht breitete sich auf ein Geräusch aus, welches einem dumpfen metallischen Schlag ähnelte. Das Licht war nicht besonders hell, allerdings wurde der Verdane trotzdem davon geblendet und schloss reflexartig seine Augen. Die Säule die er kurz zuvor noch gesehen hatte erstreckte sich über die gesamte Höhe des Raumes und stand in mitten der Wasseransammlung. Ungewöhnlich war das die Säule eine nahezu perfekte Kristallstruktur aufwies, sie bestand aus unzähligen kristallförmigen Gebilden mit scharfen Kanten, die er bis jetzt noch nirgends in der Höhle bemerkt hatte.
Als er die Augen wieder öffnete war nur noch ein schwaches glimmen am Ausgangspunkt des Lichtes zu erkennen, das nach wenigen Sekunden auch erloschen war. Der Raum war jetzt wieder in völlige Dunkelheit getaucht.

(Quest: Dunkle Höhlen und Erdspalten)
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Sa Apr 28, 2018 2:39 am

Wenn man es wusste konnte man im Schnee die Silhouette eines Golems erkennen, aber es sah eher wie ein großer Berg aus Eisklumpen aus. Daher, dass Acaell und Bellamie nicht wussten ob der Kern durch die Explosion weggeschleudert wurde, durchsuchten sie jeden Brocken einzeln. Nach einiger Zeit bemerkte Acaell, dass wenn er das Eis berührte es für kurze Zeit so aussah als ob Runen in dem Eis währen. Jedoch sah er sie nur für einen Wimpernschlag und konnte sie deswegen nicht erkennen. Er hatte das Gefühl das er die Runen mit der linken Hand besser sehen konnte und Zog deswegen auch seinen Handschuh aus. Die meisten Eisbrocken zerbröckelten nachdem man sie angefasst hatte, sodass sie wenigstens wussten wo sie schon gesucht hatten. „Ich glaube ich sehe etwas“, sagte Acaell und streckte die Hand in die Mitte des Eishaufens aus. Dort hatte er einen deutlich größeren Klumpen entdeckt. Als seine Hand das kalte Eis berührte konnte er plötzlich auf allen Eisbrocken die Runen erkennen. Es war wie ein Netz was alles miteinander verband. Die Symbole auf dem bereits kaputten Eis waren nur spärlich zu sehen, auf den intakten Stücken jedoch sehr gut. Seine Aufmerksamkeit wurde davon abgelenkt weil ein starker Schmerz plötzlich seinen Arm durchzuckte. Er wollte seinen Arm zurück ziehen, dies ging jedoch nicht, er war wie gelähmt. Alles Eis klickte und zersprang, im selben Moment verschwanden auch die Runen , aus seinem Arm tropfte nun Blut und er konnte seinen Arm wider bewegen. Acaell betrachtete verwundert seinen Arm. Überall waren kleine Schnitte die nicht wirklich von Bedeutung waren, seine Handfläche war jedoch völlig zerkratzt. „Gut gemacht!“, riss Bellamie ihn aus seinen Gedanken, „ich glaube das ist wirklich der Kern“. Acaell umwickelte schnell die wunder an der Hand mit etwas Stoff und zog dann den Handschuh an. Es tat nicht sonderlich weh, also war es auch nicht tief. Die beiden Männer schaufelten den Schnee zu Seite, sodass Bellamie an den Kern heran kam. Er war relativ rund und eher Eiförmig. Die Farbe des Eies war dunkel blau, hatte jedoch kleine Eiskristalle sodass es von weiter weg hell blau wirkte. „Wenn mich nicht alles täuscht sieht das aus, wie ein Eis-Wyvern Ei“, stellte Acaell erstaunt fest, „Aber die sollten hier überhaupt nicht vorkommen, in den Gebirgen ums Elfenland soll es welche geben, aber doch nicht hier.“
Bellamie antwortete: „Hier gibt es Legenden und Erzählungen, dass magische Konstrukte gebaut werden und die Erschaffer irgendwas als Energie Quelle nehmen, vom Aussehen her ist das Eindeutig ein Wyvern-Ei. Mal sehen ob ich es Ganz bis nach Hause schaffe. Wie geht es deinem Arm?“ Acaell öffnete und schloss seine linke Hand und antwortete: „Ja es geht. Es waren keine tiefen Schnitte.“ Sie packten das Ei vorsichtig in Bellamies Rucksack, überprüften ob sie sonst alles hatten und gingen zur Schmiede zurück. Dort sagte Acaell, dass er zu den südlichen Quellen gehen will um sich dort zu entspannen und sich um seine Wunden zu kümmern.
Nach dem sie gemeinsam gegessen hatten brach er auf. Außerhalb der Stadt und noch vor den Holzfällern hörte er plötzlich ein Geräusch. Es erinnerte an schabendes Leder, jedoch könnte er nichts in der nähe sehen, was es verursachen könnte. Seine suche wurde unterbrochen als er einen Tropfen auf die Stirn bekam, er wischte es weg und bemerkte das es kein Wasser war sondern Blut. „Es regnet hier also Blut, ich hätte Schnee erwartet. Das Festland ist immer wider überraschend“, schmunzelte Acaell während er an den Himmel blickte. In diesem Moment sah er nur noch einen größer werdenden schwarzen Schatten, als nächstes hörte er ein dumpfes beben und es riss in von den Beinen sodass er im Schnee landete. Unter normalen Umständen wäre das sehr Schmerzlich, der Schnee dämpfte jedoch den auf prall sehr gut ab. Noch bevor der aufgewirbelte Schnee in der Luft sich gelegt hatte konnte der Alchemist am Geruch erkennen, dass es Sulfoss sein musste, es stank nach Blut und Schwefel. „Ich hatte dich doch gebeten nichts umzubringen, naja du hast mir was mitgebracht. Wenigstens etwas.“, sagte er während er immer noch im Schnee steckte. Acaell rappelte sich auf und ging zu dem Drachen, der hatte etwas wie ein Bison im Maul, genauer konnte man das allerdings nicht mehr sagen, weil der Kadaver von der Säure langsam zersetzt wurde. Mit der Hand strich er das Blut vom Maul des Drachen etwas weg und kraulte ihn etwas, er war froh dass der Drache jetzt wider so normal war, des er nicht mehr versuchte ihn umzubringen. Acaell schwang sich auf den Rücken des Tieres und zu Acaell erstaunen hob er sogar ohne murren ab. Es dauerte keine zehn Minuten und der Drache platschte in eine anlagen von größeren und kleineren See. Es waren keine großen Wasserlöcher sondern viele kleine aus dehnen das heiße Wasser hoch sprudelte, von dort aus gingen kleine Bäche aus, die dann immer wider zu Pfützen oder kleinen See zusammen flossen. Im Flug hatte Sulfoss die Reste des Tieres verschlugen und dabei wahrscheinlich eine deutlich Blutspur hinterlassen. Im Angesicht des heißen Wasser um ihn herum war ihm das Allerdings egal, denn Sulfoss hatte sich schlafen gelegt und verschmolz regelrecht mit den anderen Steinen um sie herum.Er überlegte wären dessen wir er vom Rücken zum Ufer konnte ohne das alles Nass wurde.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Apr 30, 2018 10:54 pm

Asana hätte gern noch Mittag gegessen und noch etwas Einsamkeit genossen, allerdings war es schon spät und die Schicht in der Bar, die sie für Shaya übernehmen wollte begann in schon einer viertel Stunde. Sie ging also zunächst zurück zum Marktplatz, um dann mit der Suche nach der Bar zu beginnen. Die Suche hatte schnell Erfolg und Asana stand vor dem Lokal, es war relativ zentral Gelegen und bot vermutlich Platz für mindestens 40 Gäste. Sie öffnete die Tür und ging hinein, die in tratitionellem Stil gehaltene Bar war noch fast leer. Es saßen in den Ecken drei kleine Gruppen an Arbeitern, aber es war ja auch erst früher Nachmittag. Asana ging direkt zum Tresen, wo sie auch gleich von der Besitzerin der Bar begrüßt wurde: „Hallo, was kann ich für sie tun?“. Asana antwortete: „Ich übernehm die Schicht für Shaya!“, die Frau wunderte sich und flüsterte: „Wer?“ während sie in einer Art Dienstplan nachsah. Nach kurzer Zeit antwortete sie: „Ach ja, die Ausländerin.“ und blickte zu Asana auf, die mit einem bösen Blick nickte. Ohne lange um den heißen Brei zu reden, begann sie Asana die Arbeit zu erklären, auch ihre freundliche Art hatte sie sofort abgelegt: „Deine Aufgabe ist simpel, geh zu den Gästen, nimm ihre Bestellung auf und bring sie zum Tresen. Dann musst du nur noch die Getränke zu den richtigen Gästen bringen. Wir zahlen nicht sonderlich viel, aber das Trinkgeld kannst du behalten. Wenn du Mist baust oder dich zu schlecht anstellt kannst du die Bezahlung vergessen. Glaubst du das hinzubekommen?“. Asana war genervt von der herablassenden Art der Besitzerin, willigte aber mit einem stummen nicken ein. Die Frau wies in eine Ecke mit ein paar Gästen und sagte: „Bei denen war ich noch nicht.“, zudem drückte sie ihr noch einen kleinen Block und einen Stift in die Hand. Asana legte ihre beiden Mäntel hinter dem Tresen ab und machte sich so gleich auf den Weg zu dem Tisch, wo sie mit den Gästen sprach. Auf dem Zettel notierte sie  die Bestellung, es war einfach nur ein billiges Bier. Zurück am Tresen legte sie der Besitzerin den Zettel vor, diese beäugte ihn skeptisch und füllte die Gläser, die Asana dann den Gästen brachte. Wie es in dem Lokal scheinbar üblich waren zahlten die Gäste nachdem sie ein paar belanglose Worte mit der Bedienung gewechselt hatten sofort. Auf dem Rückweg zählte sie das Geld und nahm den Teil den die Gäste als Trinkgeld gegeben hatten zur Seite. Die Preise der Waren entnahm sie dabei der gut sichtbar ausgehängten Getränkekarte. Am Tresen legte sie der unfreundlichen Besitzerin das Geld vor und hielt das Trinkgeld für sie sichtbar in der Hand. Nachdem sie die winzige Menge dreimal gezählt und dabei Asana beäugte als sei sie eine Diebin, gab sie sich dann doch zufrieden. Mit den Worten „Keine Sorge das wird noch voller!“ schickte sie Asana zurück an die Arbeit. Auch die nächsten zwanzig Bestellungen beobachtete die Besitzerin ganz genau. Inzwischen war es deutlich voller geworden und sie hatte keine Zeit mehr ihre Mitarbeiter zu kontrollieren. Asana gefiel der Kontakt mit den Kunden nicht sonderlich, sie lies sich aber nichts anmerken und nutzte intensiv ihre Reize um möglichst viel Trinkgeld zu ernten. Teilweise zahlten mache Kunden sogar das doppelte der eigentlichen Rechnung. Der Laden schenkte vor allem billigen Alkohol in rauen Mengen aus. Die Blicke der angetrunkenen Männer folgten oft Asana und sie war wohl auch an einigen Tischen zum Gesprächsthema geworden.
Am späteren Nachmittag war die Bar randvoll und auch die Sitze am Tresen waren bis auf den letzten Platz belegt. Manche der Männer waren schon über eine Stunde hier, die Gespräche der Gäste wurden zunehmend angeheiterter und gerade Asana gegenüber auch unangemessener. Sie selbst ignorierte natürlich die ganzen Kommentare der betrunkenen Massen. Allerdings zerrte die Umgebung mit den vielen betrunkenen Menschen zunehmend an ihren Nerven, am liebsten hätte sie sich wieder an einen stillen, toten Ort, wie den Friedhof verzogen. Aber vor allem wegen Shaya wollte sie den Tag hier noch beenden. Es war noch lange vor Sonnenuntergang, aber das Lokal leerte sich schon wieder. Das war in einer so kleinen Stadt von Handwerkern und Bauern auch nicht verwunderlich. Die übrigen Gäste waren stärker betrunken und bestellten immer mehr Alkohol. Auch ihr Verhalten wurde nun zunehmend aufdringlich und einige versuchten Asana zu begrabschen wenn sie vorbeiging. Asana wies diese bestimmt und mit zunehmender Aggressivität zurück. Langsam bekam sie Probleme ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten. Am Rand des Lokals saß ein besonders aufdringlicher Trunkenbold, der anscheinend auch allein war. Asana versuchte schon ihn möglichst zu meiden. Aber ab und zu musste sie doch an dem Tisch vorbei, wo er versuchte die zu berühren oder fest zu halten. Kurz vor Sichtende war Asanas Beherrschung dann doch am Ende. Als sie wieder an dem Tisch vorbeiging, packte der Mann sie am Arm und zog sie zu sich heran. Asana schrie ihn an „Jetzt reichts!“ und versuchte sich mit einem Schlag auf die Schulter des Mannes zu befreien. Als dieser danach trotzdem nicht los ließ, war Asanas Geduld restlos aufgebraucht. Sie setzte ihre Finger an den Kopf des Mannes, direkt vor seinem Ohr. Dieser machte sogar jetzt noch den Eindruck, als würde er glauben das Asana den Kontakt zu ihm akzeptieren würde. Mit all ihrer Kraft und Wut rammte sie ihre Fingernägel in seine Schläfe und riss ihre Hand in Richtung seines Kinns. Dabei brach auch einer von Asanas Fingernägeln ab und blieb in der Haut des Mannes stecken. Der Mann ließ Augenblicklich los und Griff sich unter Schmerzensschreien ins Gesicht. Aus den vier doch recht tiefen Wunden strömte nun auch Blut und tropfte auf den Boden. Unter unverständlichen Flüchen sprang der Mann auf und stürzte sich mit erhobener Faust auf Asana. Diese brauchte allerdings nur einen Schritt zur Seite machen um den Schlag zu entkommen. Der Betrunkene schaffte es noch sich für zwei Schritte auf den Füßen zu halten, fiel aber dann mit dem Gesicht voran zu Boden, wo er sich schreien umher wand. Ein paar der weniger betrunkenen Gäste waren zur Hilfe geeilt und hielten den am Boden tobenden Mann fest und schleiften ihn nach draußen. Zwei andere wollten sich erkundigen, ob es Asana gut ging, da trat allerdings die Besitzerin auf den Plan, die ebenfalls die ganze Szene beobachtet hatte. Sie nahm Asana mit hinter den Tresen, als sie außer Hörweite der Gäste waren, schimpfte sie: „Wie kannst du es wagen meine Gäste zu verletzen! Den Lohn kannst du vergessen! Verschwinde!“. Asana dachte gar nicht daran sich irgendwie zu verteidigen, da sie der Besitzerin ohnehin anmerkte nur einen Vorwand zu suchen sie nicht bezahlen zu müssen. Zudem hatte sie genau gesehen wie die Situation wirklich war. Asana stieß sie wortlos zur Seite und nahm ihre Klamotten. Während sie den Laden verließ zog sie ihren Mantel über. Draußen hatte der betrunkene inzwischen in eine leere Pferdetränke des Nachbargebäudes gekotzt und wurde notdürftig zusammengeflickt. Verwundert über ihr verschwinden sahen ihr ein paar der Helfer nach. Asana selbst machte sich genervt auf den Weg zu Shaya und verschwand in der nächsten Seitengasse. Als sie den Beutel mit Trinkgeld in die Jackentasche steckte merkte sie nochmal, dass sich der Arbeitstag doch noch gelohnt hatte. Es war wohl das zwanzigfache von dem, was die geizige Besitzerin gezahlt hätte. Zum Glück hat sie das Geld die ganze Zeit bei sich behalten, sodass es die Frau nicht in die Hände bekommen konnte.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Mai 01, 2018 6:34 pm

Acaell testete wie gut sich das Quell-Wasser auf diese Entfernung beeinflussen ließ, zu seinem Erstaunen ging es sogar besser als normales Wasser, er wusste nicht ob es an den Mineralen lag oder daran, dass das Wasser heiß war. Er nahm Anlauf und sprang von dem Drachen herunter, gleichzeitig machte er große Welle unter seinen Füßen auf der er versuchte zu stehen. Er schaffte das auch, als jedoch das Wasser in Ufer nähe flacher wurde brach die Welle zusammen und er stürzte ins Wasser. Hüfthoch im Wasser stehend stapfte der Alchemist aus dem nassen heraus. Die warmen Hosen waren komplett vollgesaugt mit Wasser und somit nutzlos, das störte ihn allerdings nicht sehr, denn die Umgebung war durch die Quellen zum Glück warm. Er ging etwas weiter und suchte sich einen trockenen Stein auf den die Sonne schien. Er wurde fündig in der Nähe von einem kleinen See komplex. Aus einer dampfenden Mineral Säule sprudelte heißes Wasser heraus, was dann einen Felsen herunterlief um sich einem tiefen Teich zu sammeln. „Wow, dass sieht doch ganz nett aus. Durch die Felsen ist es hier nicht ganz so windig, und das Wasser hat auch eine angenehme Temperatur“, staunte der Alchemist. Er stellte den Rucksack neben den Stein und breite dort die Polarbär-Hose sowie den Mantel aus. Auch seine normale Hose war nass, weswegen er sie mit auf den Stein legte, den Pullover der noch trocken war verstaute er im Rucksack. Das Schwert war noch am Gürtel der Polarbär-Hose, es hätte keinen Sinn gemacht es erst abzulegen. Nur mit Shorts bekleidet betrachtete er die Verletzungen, die er sich im Kampf gegen den Golem zugezogen hatte. Es waren Prellungen und Blauflecke, aber ansonsten nichts weiter Wichtiges, auch die Wunde an der Hand schmerzte nur wenig. Am Rand zu einem der Felsen war der Boden tief sodass man sich auf einen Vorsprung ins Wasser setzen konnte. Entspannt ließ er sich ins Wasser gleiten und schloss die Augen. Es war schön sich wider entspannen zu können, wärme durchströmte seinen Körper. Seine Gedanken trifteten zum Kampf gegen den Golem. Er fragte sich ob sie wirklich ein Wyvern-Ei gefunden hatten und ob Bellamie es schaffen würde es auszubrüten. Er hatte schon mit dem Schmied zusammen überlegt wie es wohl noch hierhergekommen war und warum es in einem Golem drinsteckte. Ell ließ sich inzwischen auf dem Rücken durch das Wasser treiben, Arme und Beine ausgebreitet. Ihm kam der Kampf gegen den Golem wider in den Sinn. Dort hatte sich sein Körper irgendwie viel zu träge angefühlt und das lag nicht nur an seinem Bein. Er musste in der Zeit seit dem Absturz sehr abgebaut haben. Dieser Gedanke hallte in seinem Kopf ungewöhnlich lange nach. Er setzte sich auf und stand auf dem Wasser, es fühlte sich natürlich an, so als hätte er das schon ganz oft gemacht, erinnern konnte er sich allerdings nicht daran. Er kniete sich hin und befühlte die Wasseroberfläche, wenn er wollte konnte er hineingreifen gleichzeitig konnte er sich allerdings auch darauf abstützen. Er bemerkte das ihn das nach einiger Zeit erschöpfte, weil er allerdings trainieren wollte blieb er auf dem Wasser sitzen und konzentrierte sich die Balance zu halten. Nach 10 Minuten war ihm das zu langweilig, vorsichtig stellte er sich auf die Wasseroberfläche, dann formte er eine große Keule aus Eis die man durch ihr Gewicht kaum schwingen konnte. Er nahm sie in beide Hände, holte über den Kopf aus und schlug nach unten. Er bremste sie immer wieder selbst ab, dadurch entstanden allerdings Risse die er sofort zufrieren ließ. Nach einer Stunde konnte er kaum noch auf dem Wasser das Gleichgewicht halten und ließ sich ins Wasser fallen. Durch die Hitze löste sich das Eis schnell auf. Seine Arme waren verkrampft, sodass seine Oberarme unnatürlich groß wirkten, durch das Training konnte man die Adern an seinem Köper deutlich sehen da sie angeschwollen waren. Auch seine Beine waren verkrampft durch das lange Magie Anwenden, dort sah man es allerdings nicht so deutlich wie bei seinen Armen. „Ich frage mich wann Asana auftaucht, ich denke erst gegen Abend also habe ich wahrscheinlich noch mindestens zwei Stunden Zeit.“, stellte Acaell fest und stand wieder auf. Er machte sich erneut eine große Eis Keule und setzte sein Training fort.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Fr Mai 04, 2018 1:31 am

Asana machte sich auf dem Weg zum Schneiderbetrieb in dem sie Shaya zurückgelassen hatte, der Weg durch die Straßen von Frosthint dauerte nur fünf Minuten jetzt wo Asana wusste wo sie lang musste. Der Andrang am Laden war verschwunden. Als sie die Tür öffnete war es wesentlich leerer als am morgen, die beiden hatten wohl einige Aufträge abschließen können. Auf dem Tresen war allerdings immer noch das gewohnte Chaos aus Rechnungen Skizzen und anderen Zetteln. Da weder Shaya noch der Handwerker im vorderen Teil des Ladens zu sehen waren ging Asana nach hinten. Sie sah wie der Mann an einer Kleiderpuppe und einem Skizzenblock eine Art Kleid entwarf, an einem Tisch etwas weiter hinten saß Shaya und arbeitete. Als sie Asana in der Tür erblickte legte sie sofort die Arbeit nieder und kam auf sie zu gestürzt und viel ihr vor Freude um den Hals. Anscheinend war der Tag gut gelaufen. Asana fragte amüsiert über die Situation: „Kannst du mitkommen, oder hast du noch zu tun?“. Der Handwerker hatte die Frage natürlich auch gehört und kam mit seiner Antwort Shaya lachend zuvor: „Ja, du kannst gehen, wir sehen uns morgen.“. Kurz darauf nickte auch Shaya und die beiden Frauen verließen den Laden. Shaya hatte sich neben der Tür noch einen dicken Mantel genommen, den ihr der Handwerker gegeben haben musste, denn am Morgen trug sie ihn nicht bei sich. Als sie sich auf den Weg zum Marktplatz machten, begann Shaya sofortig Asana aufgeregt auszufragen: „Wie ist es in der Bar gelaufen, ich habe es nicht geschafft dich vor der Besitzerin zu warnen. Die ist eine unfreundliche Katastrophe … zumindest gegenüber ihrer Angestellten. Und die Gäste in dem Laden sind auch nicht gerade die Geselligsten.“. Asana antwortete kurz: „Hab ich gemerkt.“. Shaya sprach weiter: „Ich hoffe sie hat dich bezahlt, mir hat sie schon ein paar mal den Lohn unterschlagen.“ Asana meinte: „Nein, aber das Trinkgeld konnte ich retten … war ohnehin einige mal mehr als ich bekommen hätte, es gab allerdings Verluste.“ und zeigte Shaya den fehlenden Fingernagel. Diese warf ihr nur einen irritierten Blick zu. Asana führ fort: „Der steckt jetzt im Gesicht von irgend so einem betrunken Penner, er mich angrabschen wollte.“ Shaya reagierte entsetzt, musste aber auch gleich über die absurde Situation lachen. Nun fing Shaya an auch ausschweifend von ihrem Tag zu erzählen.
Als sie am Markt waren unterbrach Asana mit den Worten: „Hast du schon gegessen?“. „Ja, aber nicht sonderlich viel, wir hatten ja wie gesagt viel zu tun und ….“, antwortete Shaya und erzählte weiter. Asana kaufte derweil einen Korb mit allerlei Essen und einer Decke. Als sie zahlte sah Shaya den Geldbeutel mit großen Augen an: „Das hast du heute verdient?!“. Asana grinste und sagte: „Wie gesagt das Trinkgeld konnte ich retten.“. „Moment mal ein Picknickkorb was hast du vor?“, fragte Shaya und Asana antworte nur: „Wirst du schon sehen!“. Und beide machten sich auf den Weg zu den heißen Quellen, von denen Asana am schwarzen Brett gelesen hatte. Auf dem Weg aus der Stadt hinaus wurde Asana zunehmend genervt von Shayas pausenlosen Bericht über ihren Tag, auch wenn es schön war zu hören wie gut sie mit ihrem neuen Arbeitgeber klar kam. Kurz nachdem sie die Stadt verlassen hatten reichte es Asana dann doch. Sie packte Shayas Hand und hielt sie fest, überrascht drehte sie sich zu Asana. Diese blickte ihr in die Augen und legte einen Finger ihrer anderen Hand sanft auf Shayas Lippen. Es war still, sehr still, nur selten waren noch eine paar letzte Geräusche der abendlichen Vogel zu hören und das Rauschen des Windes durch die große flache Einöde. Nach einer kurzen Weile nahm Asana den Finder von Shayas Lippen und sprach leise: „Wir haben den ganzen Tag in der Stadt verbracht. Genießen wir doch lieber die Stille hier draußen. Sieh dich um, was erkennst du?“. Shaya die immer noch nicht verstand was gerade geschah und wie gefroren da stand, löste langsam ihren Blick von Asana und sah sich um. Kurz darauf sagte sie leise und verunsichert: „Nichts …?“, als Asana dies mit keiner Reaktion quittierte sprach sie weiter: „Die endlose Einöde aus Eis und Schnee … ein paar vereinzelte tote Bäume … der Sonnenuntergang ...“. Asana genügte das vorerst und legte ihren Arm um Shaya, um sie noch etwas näher heran zu ziehen. Instinktiv tat Shaya das gleiche und legte auch ihren Arm auf Asanas Rücken. Shaya verfiel wieder in Stille und Asana lächelte sie zufrieden an. Beide blickten sich noch eine Weile wortlos in die Augen und Asana spürte den warmen Atem ihres Gegenübers im Gesicht.
Dann entfernten sie sich langsam wieder voneinander und gingen weiter, dabei hielt Asana immer noch Shayas Hand, die mit der Stille noch nicht wirklich etwas Anfangen konnte. Während Asana die Ruhe genoss und gedankenverloren durch den Schnee schritt, war Shaya etwas nervös und blickte sich auf dem Weg oft um oder schaute zu Asana. Es dauerte fast bis sie ihr Ziel erreicht hatten, damit sich auch Shaya entspannte und auf die für sie völlig neue Situation einließ. Endlich sahen sie vor sich den Ort den von dem Asana in der Broschüre gelesen hatte. Aus ihrer Richtung sahen sie ein kleineres Holzgebäude zwischen ein paar etwas größeren Felsen und einer Gruppe Bäume. Als sie näher kamen, konnten sie hinter das Bauwerk blicken, vor ihnen lag ein seichter Abhang mit zahlreichen heißen Quellen, in einem Feld von und kleineren Steinen. Durch die Wärme wuchsen dazwischen sogar ein paar grüne Kräuter. Erst als sie vor der Tür standen und Asana ihre Hand langsam los lies, fragte Shaya: „Baden in den heißen Quellen? Aber ich hab doch gar keine passende Klamotten mit!“. Asana antwortete nüchtern: „Ich hab Handtücher, das muss reichen.“. Shaya reagierte erschrocken: „Hier draußen, wer weiß wer sonst noch hier ist.“. Asana kicherte und antworte: „Darüber kannst du dir später sorgen machen.“ und zog Shaya in die Hütte. In der kleinen Holzhütte legten die beiden ihre Kleidung ab und stellten auch ihr anderes Zeug ab. Sie nahmen nur die Handtücher und den Picknickkorb mit. Mit etwas Mühe überzeugte Asana Shaya die Hütte zu verlassen. Vor ihnen lag das weiträumige Areal aus Teichen und heißen Quellen. Vorerst sah es so aus als wären die beiden allein und sie gingen zu einer etwas größeren, dampfenden Quelle. Im Wasser waren sogar Steine angeordnet die eine Art Sitzbank ergaben. Die beiden Frauen legten die Handtücher ab und stiegen ins Wasser. Nachdem die beiden etwas im Wasser entspannt hatten, nahmen sie sich etwas zu Essen aus dem Korb. Nach einiger Zeit legte Asana ihren Arm um Shayas Schulter, die dies zu lies und sich leicht gegen Asana lehnte. Die beiden wurden allerdings schon bald gestört, nach zirka einer halben Stunde kam Acaell zu den beiden, der sie wohl inzwischen bemerkt hatte. Als Shaya ihn erblickte schrie sie kurz auf und versuchte ihren Körper so gut wie möglich mit ihren Armen zu verdecken.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Sa Mai 05, 2018 8:06 pm

Es waren ungefähr vier Stunden vergangen, in denen Acaell trainiert hatte. Er war inzwischen völlig erschöpft und lag im heißen Wasser. Seine Arme fühlten sich Bleischwer an, er würde in den nächsten Tagen vermutlich sehr starken Muskelkater haben, aber auch seine Füße hatten etwas gelitten da er die ganze Zeit auf dem Wasser gestanden hatte. Er ließ sich ans Ufer treiben, da er heute nicht mehr weiter machen würde. Es war auch inzwischen dunkel geworden und man konnte einen schönen Sonnenuntergang bewundern. Durch die Felsen konnte man zwar den Horizont nicht sehen, allerdings hatte auch der Rest des Himmels einen wunderschöne Farbübergang von Rot nach Gold. Am Ufer angekommen, stemmte er sich aus dem dort etwa hüfthohen Wasser heraus, um zu dem Felsen mit seiner Kleidung zu gehen. Sie war inzwischen schon fast trocken. Damit später auch seine Shorts trocken waren, legte er sie mit auf den Felsen und ging zurück ins Wasser. Dort wusch er sich den Schweiz des Trainings von der Haut und auch die letzten Reste des Drecks aus der Gletscherspalte. Es dauerte erstaunlich lange bis nichts mehr an seiner Haut klebte, da er weder Seife noch Bürste hatte. In der zwischen Zeit war Asana ins Wasser gegangen ohne das Ell sie bemerkt hatte. Wenig später sah er sie zusammen mit einem anderen Mädchen in Ufer nähe. Er war sich nicht sicher ob es wirklich Asana war, da es inzwischen nur noch wenig Licht gab und auch von der Becken Mitte viel Nebel ausging, welcher die Sicht beeinträchtigte. Langsam bewegte er sich auf die beiden Personen zu, Acaell musste lächelnd an die vielen Situationen denken, in denen Asana seinen Körper erfühlt hatte. Durch das lange Training war inzwischen auch der Rest seines Oberkörpers angeschwollen, sodass er wie aufgepumpt aussehen musste. Auch waren seine Adern dick durch das warme schwefelhaltige Wasser. Als er nicht mehr weit von den beiden entfernt war stieß das unbekannte Mädchen einen Schrei aus. Asana hatte ihr wahrscheinlich nichts gesagt und  man konnte ihr deutlich ansehen, dass ihr diese Situation nicht behagte. Mit einem Grinsen reagierte Acaell: „Sehe ich denn so erschreckend aus?“, und setzte sich neben Asana mit auf die Steine.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Mai 07, 2018 3:11 pm

„Was du kennst ihn! Hast du ihn etwa hierher eingeladen ?!“, meckerte Shaya nahezu hysterisch auf Asana ein, im verzweifelten Versuch ihr Schamgefühl zu überdecken und versuchte immer noch ihren Körper zu verhüllen. Um sie zu beruhigen lag Asana schon das Wort „Silencium“ auf den Lippen, aber vor allem aus Neugierde wollte sie versuchen, ob sie Shaya auch anders beeinflussen kann. Als Shaya zwischen zwei Sätzen gerade Luft holte wiederholte sie die Geste, die schon eine Weile zuvor geklappt hatte. Asana drehte sich zu Shaya und strich mit zwei Finger sanft über ihre Lippen. Auch dieses mal sollte der Erfolg nicht ausbleiben, Shaya wurde leiser und verstummte dann. Daraufhin nährte sich Asana noch etwas und flüsterte mit einem leichten Lachen in ihrer Stimme: „So, setzt du dich jetzt wieder entspannt hin oder muss ich dich erst fesseln?“ Shaya riss daraufhin ihre Augen entsetzt auf und blickte mit einem leichten zittern Asana ins Gesicht, während sie langsam ihre Arme herunter nahm. Nach ein paar Sekunden legte Asana einen Arm um Shaya und bemerkte erstaunt das diese ihre Arme nicht nur herunter genommen hatte, sondern dass sie diese mit den Handgelenken dicht beieinander auf dem Rücken hielt. Auch in Shayas Augen konnte Asana nun erkennen das sie gerade wohl ganz ihrer Fantasie verfallen war. Asana war erstaunt welchen Einfluss sie auf das Mädchen ausüben konnte und auch wenn sie gerne gewusst hätte wie weit sie die Situation noch hätte treiben können, realisierte Asana dass Acaell auch noch da war, auch wenn dieser vermutlich nicht all zu viel von der Situation mitbekommen hatte.
Asana löste sich von Shaya und setzte sich wieder in die Mitte der beiden. Sie musste Lachen als sie   das geschehene noch einmal reflektierte, so weckte sie vermutlich auch Shaya aus ihrer Trance. Kurz darauf begann Asana sie beiden vorzustellen: „Wenn ich vorstellen darf, Shaya eine Schneiderin aus Frosthint, die ich gestern kennen gelernt habe. Und naja, ich hab ihr irgendwie einen neuen Arbeitsplatz verschafft.“, jetzt wandte sie sich wieder leicht zu Shaya und sprach weiter: „Acaell hatte ich ja schon mal erwähnt … er bezeichnet sich gern als Alchemist oder Technist, und naja ich hab ihm irgendwie mein Leben zu verdanken.“ Shaya, die nun wieder vollständig bei Verstand war fragte mit einem Funken Eifersucht: „Seid ihr etwa ein Paar?“ Asana antwortete lachend: „Ne, er hat schon seinen Drachen, da brauch er mich nicht.“ Verblüfft reagierte Shaya: „Was! Drache?!“
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Mai 07, 2018 4:55 pm

„Ja, in der Höhle in der ich auch Asana gerettet habe, war ein Drache. Er wurde von Spinnen angegriffen und ich habe ihn befreit. Das kleine Tierchen hat uns dann hierhergebracht. Ich bin mir nicht sicher ob wir ohne ihn aus der Höhle entkommen wären.“, erklärte Acaell möglichst schonend. Um das Mädchen weiter abzulenken ließ Ell das Wasser in Form von Seerosenblüten gefrieren und ließ diese davon schwimmen. Sie würden nicht lange halten durch das warme Wasser aber immerhin waren sie schöner als er erwartet hatte. Acaell wartete die Reaktion der beiden Frauen ab.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Mai 07, 2018 5:18 pm

Shaya spielte mit einer der schmelzenden Eisblumen die auf dem Wasser schwammen. Asana murmelte derweil „Angeber!“. Dann antwortete Shaya: „Drachen hier auf Angel Icelands … gruselig.“  Scheinbar stellte sich Shaya dabei wohl keinen 25 Meter Drachen vor. Asana fügte noch hinzu: „Ich hoffe du hast dein Schoßhündchen nicht mitgebracht.“  „Magst du sein Haustier nicht?“, fragte Shaya verwundert. Asana antwortete lachend: „Wenn er nicht gerade nach einem schnappt oder alles voll sabbert ist er ganz erträglich.“. Shaya kicherte und hatte sich wohl mittlerweile mit Acaells Anwensenheit abgefunden. Sie wieß ihn darauf hin, dass im Picknickkorb noch einiges übrig war, während sie ihn fragte: „Was treibt eigentlich jemanden wie dich in dieses kalte Land? Einen Technisten würde ich deutlich weiter im Norden erwarten.“
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Mo Mai 07, 2018 5:52 pm

„Was ich hier unten triebe?“, widerholte Acaell die Frage und quirlte mit seinen Fingern das Wasser um. „Ich muss erlisch sagen ich weiß es nicht genau. Ich bin hier in einem Kloster aufgewacht. Von den Leuten im Kloster habe ich erfahren das ich mit einer Art Ballon abgestürzt bin. Ich selbst kann mich allerdings an nicht erinnern. Ich glaube das ich al eine Soldaten Ausbildung gemacht habe, wirklich genau kann ich mich allerdings nicht erinnern.“, erklärte der Alchemist seine Situation. Aus dem Wasser holte er die nächste Eisblume heraus: „Hier eine Rose. Das sollte deinem Stil eher entsprechen. Sie hat sogar echte Dornen.“ Er gab die Blume Asana so, dass sie unweigerlich an die Dornen kommen würde.
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Mai 08, 2018 12:36 am

Shaya hörte der Geschichte von Acaell gespannt zu und kommentierte grinsend: „Gedächtnisverlust scheint bei Abenteuren beliebt zu sein … Was hast du denn jetzt vor, wenn du nicht mal weißt wo du her kommst?“. Währenddessen hatte Asana nach der Eisblume gegriffen und Schnitt sich dabei, wie von Acaell geplant in den Finger. Mit einem extrem finsteren und bösen Gesicht blickte sie zu Acaell, während sie die schmelzende Blume mit der anderen Hand vorsichtig in ihr Haar steckte.  Mit der verletzten Hand griff Asana nach seinem Gesicht und drückte ihm zwei Finger links und rechts in die Wangen, woraufhin er instinktiv seinem Mund etwas öffnete. Dies genügte Asana um ihm den blutenden Finger in den Mund zu stecken, bevor Shaya überhaut mitbekam dass sie sich verletzt hatte. Kurz darauf flüsterte Asana mit einer Mischung aus Zorn und Schadenfreude in ihrer Stimme: „Du stehst wohl auf Blut! Also lass ihn auch schön drin bis er aufhört zu Bluten, du willst Shaya ja nicht noch einmal erschrecken, oder?“ Shaya hatte nicht mitbekommen was los war und hatte auch Asana nicht gehört, etwas verwundert sah sie dem treiben der beiden zu.
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MCenderdragon
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Mai 08, 2018 9:38 pm

Acaell überlegte was er mit Asanas Finger im Mund machen sollte. Eigentlich wollte er hineinbeißen, allerdings wusste er nicht ob die Situation dadurch schlimmer werden würde. Er hätte ihn einfach herausziehen können, aber sie würde wahrscheinlich ihn einfach wider hineinstecken. Mit kühlen ausatmen nahm er den Finger aus seinem Mund und sagte: „Man kann auch übertreiben. Das war ein kleiner Schnitt, aber gerne ich kann dir die Wunde mit Samt dem Finger gefrieren, dann blutet es auch nicht mehr.“ Als doch noch an dem Finger sich ein kleiner Tropfen bildete, leckte ihn Acaell übertrieben ab. An Shaya gerichtet fuhr er fort: „Bei dem Absturz habe ich mir das Bein verletzt, allerdings hat mir ein Schmied in Angela eine Prothese gebaut, ich muss also schauen ob die noch intakt ist. Wenn wir bei dem Schmid schonmal sind, ich habe mit ihm heute den Eis-Golem, der hier sein Unwesen trieb, vernichtet. Die Stadt sollte also keine Probleme mehr haben.“ Asana reagierte mit hochgezogenen Augenbrauen. Acaell grinste nur und ließ dabei seine Muskeln spielen um den Triumph zu unterstreichen.
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Wugi
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Fr Mai 18, 2018 1:14 am

Etwas enttäuscht sog Asana ihre Hand zurück nachdem Acaell den Finger abgeleckt hatte. Sie überlegte ob sie nochmal versuchen sollte eine andere Reaktion zu ernten, hielt aber für den Moment inne und lauschte still Acaells Bericht. Shaya hingegen war von der Erzählung begeistert. Sie strich sich durch ihr nasses Haar und sagte mit einem Hauch Beunruhigung: „Die Geschichte vom Golem ist also wahr, die kursiert schon eine ganze Weile in der Stadt. Ich hielt sie immer für ein Märchen. Davon gibt es hier so einige mit denen sich die Männer am Stammtisch versuchen zu übertrumpfen. Aber das wirklich eine davon wahr ist ...“. Mit großen Augen blickte sie zu dem Alchemisten und hoffte wohl auf weitere Geschichten. Asana war immer noch zu Acaell gewandt und beobachtete Shaya im Augenwinkel. Es amüsierte sie ein wenig wie Shaya an seinen Worten hing. Asana hatte für sein prahlen nur wenig übrig und muss währenddessen wohl auch etwas abwesend gewirkt haben. Sie grübelte darüber warum sie es nicht schaffte Acaell so zu beeinflussen wie die anderen mit den sie in letzter Zeit in Kontakt hatte. In den letzten Tagen hatte sie ja schon ein paar Personen um den Finger zu wickeln können. Aber ihn konnte sie nicht Überraschen oder andersweitig aus dem Konzept bringen. Sie dachte zwischenzeitlich auch mal drüber nach wie er wohl auf Bedrohung reagieren würde, allerdings würde wohl auch das den Technisten kalt lassen und bei einer Person die sie so schlecht Einschätzen konnte, wollte sie es dann auch nicht darauf ankommen lassen.
Asana die immer noch zwischen den beiden saß, hatte sich vergraben in ihren Gedanken etwas zurückgelehnt und beobachtete nebenbei das Schauspiel. Sie fragte sich wer dabei wohl wen beeinflusste, der Alchemist der ununterbrochen mit seinen Taten prahlte oder Shaya die ihn mit ihrer Faszination anstachelte. Shaya hatte sich unbewusst schon ein Stück über Asanas Schoß gelehnt und bewunderte Acaells Muskeln, während sie ihn zur Fortsetzung der Geschichte aufforderte: „Wie besiegt man denn so einen Golem? Hast du dich dabei verletzt?“
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MCenderdragon
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Mai 22, 2018 9:32 pm

„Wie man einen Golem besiegt ist eine gute Frage“, begann Acaell und wollte sich über Asana lehnen damit er besser mit Shaya reden konnte. „Warte ich setzt mich neben dich“, sagte Ell kurzerhand, stand auf und schwamm zu dem Mädchen. Shaya wirkte überrascht, allerdings schien ihr die Idee auch zu gefallen und da sie nichts dagegen gesagt hatte setzte sich der Alchemist direkt neben sie. Er lehnte sich zurück und begann zu erzählen: „Es kommt sehr auf den Golem an. Die meisten haben irgendein Element zu geordnet und demzufolge auch eine Schwäche, z.B. einen Feuergolem kann man gut mit Wasser oder Eis besiegen, Feuer bringt allerdings nichts. Bei einem Eisgolem ist das sehr ähnlich. Feuer ist sehr nützlich und Eis ist spröde, deswegen sind Explosionen unglaublich nützlich. Ich habe mit einem Schmied zusammen gearbeitet um den Golem zu erledigen, ich war ihm noch einen Gefallen schuldig. Er kannte jeden falls die Lage und beherrschte Feuerzauber. Mithilfe von Granaten haben wir ihm viel Schaden zugefügt, sodass das Eis brüchig wurde. Und mit unseren Schwertern haben wir uns gegen seine Angriffe verteidigt.“ Shaya hörte gespannt der Erzählung zu, sie wirkte fasziniert hatte allerdings einen leicht verträumten Gesichtsausdruck. Die Schultern der beiden Berührten sich, da sich Ell so dicht an sie heran gesetzt hatte, Shaya hatte diese Nähe nicht geändert obwohl sie die Möglichkeit dazu gehabt hatte. „Wirklich verletzt hatte sich zum Glück keiner von uns beiden nur Kratzen und viele blaue Flecke. Die dicken Jacken haben uns nicht nur vor der Kälte sondern auch vor den hieben des Golem geschützt.“ Acaelll streckte seine Arme ins Wasser aus. „Ich glaube dich Schlimmste Verletzung die ich hab ist ein Kratzer am Bauch, ich glaube kaum das man ihn bei dem Licht noch sieht. Aber fühlen kann man denn noch“ Acaell tastete mit seiner linken Hand seine trainierte rechte Taille ab. Mit seiner rechten nahm er vorsichtig die Hände Shayas und drückte sie auf den leichten Kratzer. Unbewusst hatte er auch sein Sixpack angespannt. Grinsend wartete er ob Shaya dazu etwas sagte oder ob Asana wider aus ihren Gedanken zurück war.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Sa Jun 23, 2018 9:47 pm

Asana, die das treiben der beiden Gedankenverloren beobachtet hatte, überkam plötzlich ein starkes Gefühl der Eifersucht gegenüber Acaell. Dieser flirtete immer noch mit Shaya. Mit diesen Emotionen wurde sie aus ihrer Entspannung gerissen, wunderte sich kurz darauf allerdings über sich selbst. Es ging immerhin um eine Frau die sie wohl so bald nicht Wiedersehen würde, da sie ja plante schon am nächsten Tag mit Acaell weiter zu reisen. Zudem hatte sie noch am morgen dieses Tages versucht Shaya mit dem Handwerker aus dem Schneiderladen zu verkuppeln. Asana überwand sich zu etwas Zurückhaltung und versuchte ihren Unmut etwas sanfter auszudrücken. Sie Griff hinter sich in den Korb, der bei weitem noch nicht leer geworden war, und nahm 3 Gläser sowie eine Sektflasche heraus. Die Gläser stellte sie zunächst auf einem geraden, glatten Stein neben sich und lockerte den Draht an der Flasche der den Korken hielt. Shaya und Acaell waren scheinbar so in ihr Gespräch vertieft, dass sie Asana nicht bemerkten. Sie zielte mit der Flasche ein Stück neben Acaells Kopf und schüttelte sie leicht. Sogleich flog der Korken mit einem lauten Kanal heraus und zischte neben Acaell vorbei. Kurz darauf klatschte ihm auch etwas vom Getränk ins Gesicht. Asana kicherte während sie die Gläser füllte.
Sie nahm die drei Gläser in die Hand und ging zu dem beiden hinüber, dabei wunderte sich Asana dass Acaell vorhin geschwommen war, denn das Wasser reichte ihr gerade so über den Bauch. Sie hatte jetzt natürlich die ungeteilte Aufmerksamkeit der beiden. Angekommen reichte sie zuerst Shaya ein Glas und dann Acaell, dem sie zuvor noch auf Aurisch drohte um ihre Eifersucht zu besänftigen. Das verbliebene Glas hob sie hoch und überlegte kurz, um einen Trinkspruch zu finden. Nach einer kurzen Weile entschied sie sich für: „Auf unsere letzte gemeinsame Nacht in Frosthint!“. Mit leicht betrübten Gesichtsausdrück stieß Shaya an, und sagte kurz darauf: „Ihr wollt also wirklich schon morgen abreisen?“.
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BeitragThema: Re: Abenteuer Band 4   Di Jul 10, 2018 4:27 pm

Seine Ohren dröhnten immer noch als er zusammen mit den Frauen anstieß. Die Flasche war mit einem lauten Knall direkt neben seinem Ohr aufgegangen. Eigentlich wollte sich Acaell darüber aufregen, aber da das Asanas seltsame Art der Freundlichkeit zu sein schien, sagte er nichts. Asana sagte noch irgendetwas auf Aurich, ihrem dunklen Gesichtsausdruck zu urteilen war es nichts Gutes, allerdings klingt alles in dieser Sprache wie eine Beleidigung.
Nachdem er einen Schluck des Getränks getrunken hatte, setzte er das Glass ab und wischte sich den Sekt aus dem Gesicht. Das Zeug klebte immer noch überall an seinem Gesicht, ging jedoch mit etwas Wasser gut von seiner nassen Haut ab. Er sah zu Asana rüber in der Erwartung, dass sie auf Shayas Frage antwortet, als sie jedoch still blieb ergriff er stattdessen das Wort: „Ich bin noch nicht ganz fertig, ich muss nochmal mit dem Schmied reden. Ich schätze wir sind spätestens am Nachmittag fertig, wenn noch viel zu tun ist. Wohin wollen wir eigentlich danach, ich muss nochmal nach Angel. Dort müssen wir eh halt machen, wenn wir zum Hafen von Eisali wollen.“
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